Trauer in Brasilien

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon chato » Do 28. Jan 2010, 13:26

Hallo Jorchinho,

also, wenn ich den Abgang mache, dann soll dies in Deutschland auch so sein: Beerdigung mit anschliessendem Leichenschmaus!!! Da bestehe ich darauf!!!! Wo ich her komme, heißt das Marrand

Was die Aufbewahrung im offenen Sarg angeht, so war es in Deutschland bis in die 70er Jahre auch noch üblich (zumindest in ländlichen Gebieten), dass Tote zuhause im offenen Sarg aufbewahrt wurden. Weiß nicht, was daran so schlimm sein soll.

Ich würde auch nicht so weit gehen und sagen, dass in Brasilien nicht getrauert wird, nur weil die Friedhöfe wie Müllhalden aussehen. Sie trauern eben anders.

Abracos
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Frankfurter » Do 28. Jan 2010, 17:50

Meine Erfahrungen:

Auf den Friedhof an Allerheiligen ist ein MUSS in Br. !!
Die Besucher machten nicht so einen " jetzt muss ich aber mal traurig sein" Eindruck.
Man unterhielt sich ganz zwanglos. Vor dem Friedhof Fliegende Händler : Trinken,
Essen-Kleinigkeiten. Ich würde mal sagen : alles erstaunlich locker.

Zum Erscheinungsbild des Friedhofs: Bei den doch oft hohen Wetter-Temperaturen
verdorrt aller Blumenschmuck und Bepflanzung sehr schnell. Vasen mit Wasser sind wegen Denge-
/Mücken - Fieber nicht gestattet. Daher die Plaste-Blumen.

Gräber: Beton-Platten auf dem Grabloch bis hin zu großen Aufbauten aus Marmor. Auch Fotos der Verstorbenen
am Grabstein ( ist hier bei uns in Hessen nicht üblich )


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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Franziska » Do 28. Jan 2010, 19:21

Ich sehe nicht ein, warum die brasilianische Art des Trauerns -- und hier verallgemeinere ich diese zur Abgrenzung der deutschen Trauerkultur -- etwas schlechtes sein soll; im Gegenteil: Gefühlskälte kann man den Brasileiros wahrlich nicht unterstellen, und ich finde es sehr positiv das Gedenken an einen geliebten Verstorbenen zu feiern anstatt Tränen zu vergießen. Schließlich geht es unterm Strich darum, dass an den positiven Erinnerungen festgehalten wird, nicht am möglicherweise unerwarteten und gewaltsamen Tod.

Viel eher hege ich eine unsagbare Wut darüber, wie unverantwortlich in Brasilien Auto gefahren wird -- im Allgemeinen wie auch im Speziellen. Es ist mir ein Rätsel, wie man sich weiterhin unangeschnallt, womöglich angetrunken hinters Steuer setzen kann, wenn man einmal von einem Unfall dieser Art mitbekommen hat. Die brasilianische Berichterstattung kennt offensichtlich keine Pietät, und Bilder des noch im Wrack eingeklemmten Unfallopfers werden mitsamt Namen, Autokennzeichen und dergleichen mehr veröffentlicht. Denn auch er war unglaublich schnell unterwegs, und das mitten in der Stadt.

Nachdem ich ebendiese Bilder von meinem guten Freund gesehen habe -- wie könnte ich mich so verantwortungslos in den Verkehr stürzen?! Mir fehlen die Worte.
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Westig » Do 28. Jan 2010, 23:52

Franziska hat geschrieben:Viel eher hege ich eine unsagbare Wut darüber, wie unverantwortlich in Brasilien Auto gefahren wird -- im Allgemeinen wie auch im Speziellen. Es ist mir ein Rätsel, wie man sich weiterhin unangeschnallt, womöglich angetrunken hinters Steuer setzen kann, wenn man einmal von einem Unfall dieser Art mitbekommen hat. Die brasilianische Berichterstattung kennt offensichtlich keine Pietät, und Bilder des noch im Wrack eingeklemmten Unfallopfers werden mitsamt Namen, Autokennzeichen und dergleichen mehr veröffentlicht. Denn auch er war unglaublich schnell unterwegs, und das mitten in der Stadt.

Nachdem ich ebendiese Bilder von meinem guten Freund gesehen habe -- wie könnte ich mich so verantwortungslos in den Verkehr stürzen?! Mir fehlen die Worte.

__________________________________

Verkehrsopfer in Lateinamerika: mehr als 120.000 Verkehrstote pro Jahr, und überwiegend junge Menschen. Und mehr als 1.3 Millionen Verletzte.
Brasilien gehört zu den Ländern mit der höchsten Verkehrsopferrate, El Salvador steht noch schlimmer da. Peru steht an erster Stelle: 30 Verkehrstote pro 10.000 Fahrzeuge. Chile: 7. Argentinien, 8.
Der Großteil der Unfälle hat mit persönlichem Verhalten zu tun. Woran liegt's?
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 29. Jan 2010, 00:28

Franziska hat geschrieben:Ich sehe nicht ein, warum die brasilianische Art des Trauerns -- und hier verallgemeinere ich diese zur Abgrenzung der deutschen Trauerkultur -- etwas schlechtes sein soll; im Gegenteil: Gefühlskälte kann man den Brasileiros wahrlich nicht unterstellen, und ich finde es sehr positiv das Gedenken an einen geliebten Verstorbenen zu feiern anstatt Tränen zu vergießen. Schließlich geht es unterm Strich darum, dass an den positiven Erinnerungen festgehalten wird, nicht am möglicherweise unerwarteten und gewaltsamen Tod.

Viel eher hege ich eine unsagbare Wut darüber, wie unverantwortlich in Brasilien Auto gefahren wird -- im Allgemeinen wie auch im Speziellen. Es ist mir ein Rätsel, wie man sich weiterhin unangeschnallt, womöglich angetrunken hinters Steuer setzen kann, wenn man einmal von einem Unfall dieser Art mitbekommen hat. Die brasilianische Berichterstattung kennt offensichtlich keine Pietät, und Bilder des noch im Wrack eingeklemmten Unfallopfers werden mitsamt Namen, Autokennzeichen und dergleichen mehr veröffentlicht. Denn auch er war unglaublich schnell unterwegs, und das mitten in der Stadt.

Nachdem ich ebendiese Bilder von meinem guten Freund gesehen habe -- wie könnte ich mich so verantwortungslos in den Verkehr stürzen?! Mir fehlen die Worte.


Ländlich ist das wie in Deutschland mit dem Autofahren. Gibt kein Nahverkehr und Taxi wird wg "teuer" gemieden. Also setzt man sich besoffen ans Lenkrad. In Deutschland wg der Verkehrsdichte heute Selbstmord. In Brasilien haben viele noch Glück, dass viele Strassen nicht so befahren sind, wie in Deutschland. Aber absolut unverantwortlich. Es hat sich in Brasilien schon etwas gebessert aber viele Brasilianer wissen es nicht besser, weil nur das bezahlen des Führerschein (Arzt und Prüfung) ab 40 für jede 5 Jahre wichtig ist und nicht das fahren, also der persönliche Umgang mit dem Fahrzeug. Ob Frau oder Mann, alle glauben, dass man das Gaspedal immer durchtreten muss. Egal ob Kurve, Strassenlöcher oder Fussgänger sichtbar sind. Die Regierung hat keine Interesse daran, dies zu verbessern. Sonst würden die multas erheblich schrumpfen, würde man den brasilianischen "HarikiriAyrtonSenna-Autofahrer" bilden wollen.

Zur Pietät: Habe einmal eine Beerdigung (war eigentlich keine) wo Verbrennung gewünscht war in einer Kirche von SP miterlebt. Fast 30 Minuten blabla vom Pfarrer, nicht viele anwesend gewesen obwohl bekannt, danach haben sich alle verabschiedet. Verbrennung war Tage später woanders, die Urne stand danach in der estante beim Witwer und wurde Jahre später nach dem Tod des Witwers vom Sohn gemeinsam mit der Asche des Vaters in den Müll entsorgt. Für viele Hinterbliebene sind dies nur Kosten und Arbeit. Deshalb nicht wundern. Auch nicht darüber, wenn engste Familienangehörige noch am gleichen Tag danach arbeiten gehen. Viele AG haben für sowas kein Verständnis. Obwohl es Gesetze gibt. Bei sehr Reichen geht es auch nicht besser zu. Da wird das schlechte Gewissen mit einem Riesendenkmal entsorgt. Das war es dann. Es gibt halt keine Todestradionen wie in Europa, da einfach die Kriege dazu fehlen. Sonst wäre das Verhalten anders. Aber es gibt auch Menschen, die tragen alle möglichen Sachen des Verstorbenen in die Kirche so wie in Aparecida. Der Dom ist voll mit Motorradhelmen und sonstigen Gegenständen.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon BeHarry » Fr 29. Jan 2010, 17:44

BrasilJaneiro hat geschrieben:Zur Pietät: Habe einmal eine Beerdigung (war eigentlich keine) wo Verbrennung gewünscht war in einer Kirche von SP miterlebt. Fast 30 Minuten blabla vom Pfarrer, nicht viele anwesend gewesen obwohl bekannt, danach haben sich alle verabschiedet. Verbrennung war Tage später woanders, die Urne stand danach in der estante beim Witwer und wurde Jahre später nach dem Tod des Witwers vom Sohn gemeinsam mit der Asche des Vaters in den Müll entsorgt. Für viele Hinterbliebene sind dies nur Kosten und Arbeit.
...
.


Sowas habe ich in Sao Paulo auch mal erlebt !
Allerdings bei Heiden, fand alles nicht in der Kirche statt.

Eine Andacht und Gebete kamen zwar vom Tonband, irgendwo in einem speziellen Nebenraum vom Krematorium.
Alle schauten Ernst drein.
Vielleicht ein 3/4 Dutzend Leute waren mal gerade da (nur die engste Familie und ich).

20-25 Minuten hat das ganze gedauert, dann wurde der Sarg zugemacht, das "Fliessband" angeschaltet, wodurch dieser durch eine Klapptuer in Richtung Fegefeuer fuhr, sobald die Tuer dann wieder zuklappte, war alles vorbei, man ging wieder nach Hause.

Ich sass fast auf'm Hintern, so erschrocken war ich.
Was aus der Asche wurde, weiss ich gar nicht, zumindest stand sie bei der Witwe nie im Regal.
Ein Grab bekam der gute auf jedem Fall auch nicht, obwohl eher vermoegende Mittelschicht (rundes Dutzend Apartments hat er seinen Kindern/Frau hinterlassen).

Da hatte ich als Kind aber jedem aus dem Nest gefallenen Spatzenbaby mit mehr Ehre bestattet, dachte ich mir bei dem Ganzen.
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Westig » Sa 30. Jan 2010, 02:28

BeHarry hat geschrieben:
BrasilJaneiro hat geschrieben:Zur Pietät: Habe einmal eine Beerdigung (war eigentlich keine) wo Verbrennung gewünscht war in einer Kirche von SP miterlebt. Fast 30 Minuten blabla vom Pfarrer, nicht viele anwesend gewesen obwohl bekannt, danach haben sich alle verabschiedet. Verbrennung war Tage später woanders, die Urne stand danach in der estante beim Witwer und wurde Jahre später nach dem Tod des Witwers vom Sohn gemeinsam mit der Asche des Vaters in den Müll entsorgt. Für viele Hinterbliebene sind dies nur Kosten und Arbeit.
...
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Sowas habe ich in Sao Paulo auch mal erlebt !
Allerdings bei Heiden, fand alles nicht in der Kirche statt.

Eine Andacht und Gebete kamen zwar vom Tonband, irgendwo in einem speziellen Nebenraum vom Krematorium.
Alle schauten Ernst drein.
Vielleicht ein 3/4 Dutzend Leute waren mal gerade da (nur die engste Familie und ich).

20-25 Minuten hat das ganze gedauert, dann wurde der Sarg zugemacht, das "Fliessband" angeschaltet, wodurch dieser durch eine Klapptuer in Richtung Fegefeuer fuhr, sobald die Tuer dann wieder zuklappte, war alles vorbei, man ging wieder nach Hause.

Ich sass fast auf'm Hintern, so erschrocken war ich.
Was aus der Asche wurde, weiss ich gar nicht, zumindest stand sie bei der Witwe nie im Regal.
Ein Grab bekam der gute auf jedem Fall auch nicht, obwohl eher vermoegende Mittelschicht (rundes Dutzend Apartments hat er seinen Kindern/Frau hinterlassen).

Da hatte ich als Kind aber jedem aus dem Nest gefallenen Spatzenbaby mit mehr Ehre bestattet, dachte ich mir bei dem Ganzen.

_______________________________

Nun ja, BeHarry, e que?? Schonmal in einem Krematorium gewesen etwa in Berlin oder in Hamburg? Da werden viele Leichen genauso verbrannt wie Du das hier beschrieben hast. Totel anonym. Und nur den Angestellten gibt es, und einen Menschen vom Sozialamt, wenn ueberhaupt. Der Angestellte drueckt auf den Knopf der das Band zum Feuer oeffnet. Und Andacht oder Gebet wie Du schreibst: oft nicht.

Verwandte gibt es sehr oft nicht oder will es nicht geben. Angesichts von zehntausenden Obdachlosen oder bei Menschen die niemanden mehr haben, geht das haeufig so. Und bei recht vielen (und zunehmend mehr) einsamen Jugendlichen auch. Eine schicke Urne gibt es auch nicht. Hingegen eine "oekologisch verwertbare", die wird dann anonym auf dem Stadtfriedhof in einer Ecke neben vielen anderen "beigesetzt". Und ernste Gesichter im Saal ebenfalls nicht. Weil es da keine ernsten Gesichter gibt.

Was ganz anderes ist es bei und nach "ordentlichen Beerdigungen". Da sind in der Tat gepflegte Waldfriedhoefe gut besucht. Und im Sommer steht eine Schlange von Menschen vor den 30 oder mehr Giesskannengestellen, um ihre Kanne fuer 5 Euro Pfand mit Wasser zu fuellen alldieweil da keine Plastikblumen auf den Graebern sind. Ausnahmen bestaetigen die Regel.

Aber: viele durchaus und sehr heidnische Totenmessen in den Kirchen - auch in Brasilien und ueberall in Lateinamerika und auch im christlichen Abendland, haben im Gegensatz zu Deiner Meinung ebenso wenig mit Christentum zu tun wie die Verteilung von Bibeln oder religioesen Traktaten an den Haustueren, oder wie das hier im Forum zu Recht und oft beschriebene Geschrei in evangelikalen Tempeln. Oder wie ein vom Opus-Dei Erzbischof mit viel Pomp zelebriertes Requiem.

Da druecken in der Kirche viele ein paar Traenen ab, und gleich drauf treiben sie in ihrer 200- oder 600- Quadratmeter-Wohnung ihre unterbezahlte Hausangestellte aus ihrem Kaemmerlein, um gegen 10 Uhr abends nach dem Requiem noch bedient zu werden.

Christen, BeHarry, haben vielfach mit Kirche nichts am Hut. Zu Recht. Und zunehmend mehr.

Und auch wenn Du viele hier im Forum als Heiden bezeichnest: etliche von denen sind wahrscheinlich christlicher als viele "Christen". Auch wenn sie sich, wie im nebenan laufenden Haiti-Thread zu lesen ist, "nur" um Strassenkoeter kuemmern. Aber ihre Mitmenschen anstaendiger behandeln als so manche Christen das tun, die mit ernsten Gesichtern in der BeHarry-Kirche sitzen.
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Kalle » Sa 30. Jan 2010, 03:59

Hi,

ich finde es ja so süß wen Bestattungsunternehmen hier in Deutschland Ihre Zukünftige Kundschaft in einer Art "Kaffefahrt" nach Holland oder Tschechei zur Besichtigung und beileben einer Verbrennung karren.
Ca. 35/40% möchten danach doch verbuddelt werden, aber immerhin Lohnen sich diese Reisen!

Hier auf unserem Friedhof und der der Nachbarstadt werden die Kunststoffsitzbänke angekettet weil diese mehrmals geklaut wurden!!

Totenkult Brasilien: War gerade im Dezember bei einer Beerdigung in Ibaiti/Pr.
Sarg offen in der Kirche, viel Bláblá. Hier wurde von der Glaubensgemeinschaft allen anwesenden ein Mittagsessen Spendiert! danach Fahrt zum Friedhof, und fertig.

Habe in Brasilien mehrere Beerdigungen in der Familie und außerhalb Mitgemacht. Generell Totenwache über Nacht, bei offenem Sarg, Mehrere Blumenkränze. Normalerweise gibt’s Kaffee, Softdrinks sowie Fingerfood und Frühmorgens frische Brötchen mit Käse und Schinken.
Einmal sogar Totenwache bei den Freimaurer, das war eine Show!

Trauerkarten sind in Brasilien nicht üblich, eher ein Inserat in der lokalen Presse.
..
"A vida é uma peça de Teatro, que não permite ensaios. Por isso, cante, chore, dance, ria e viva intensamente antes que a cortina se feche e a peça termine sem aplausos."
(Charlie Chaplin)

Gruß,
Kalle
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon BeHarry » Sa 30. Jan 2010, 21:49

Westig hat geschrieben:Und auch wenn Du viele hier im Forum als Heiden bezeichnest: etliche von denen sind wahrscheinlich christlicher als viele "Christen". Auch wenn sie sich, wie im nebenan laufenden Haiti-Thread zu lesen ist, "nur" um Strassenkoeter kuemmern. Aber ihre Mitmenschen anstaendiger behandeln als so manche Christen das tun, die mit ernsten Gesichtern in der BeHarry-Kirche sitzen.


Na, das glaube ich nun ja nicht.
Warum versuchst Du eigentlich mich immer in allen möglichen Threads anzugreifen.
Kannst Du nichtmal beim Thema bleiben, bitte, statt hier alles zu zerfleddern. Danke.
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Re: Trauer in Brasilien

Beitragvon Itacare » Sa 30. Jan 2010, 21:52

BeHarry hat geschrieben:
Westig hat geschrieben:Und auch wenn Du viele hier im Forum als Heiden bezeichnest: etliche von denen sind wahrscheinlich christlicher als viele "Christen". Auch wenn sie sich, wie im nebenan laufenden Haiti-Thread zu lesen ist, "nur" um Strassenkoeter kuemmern. Aber ihre Mitmenschen anstaendiger behandeln als so manche Christen das tun, die mit ernsten Gesichtern in der BeHarry-Kirche sitzen.


Na, das glaube ich nun ja nicht.
Warum versuchst Du eigentlich mich immer in allen möglichen Threads anzugreifen.
Kannst Du nichtmal beim Thema bleiben, bitte, statt hier alles zu zerfleddern. Danke.


Wenn Du eines Tages mit gutem Beispiel voran gehst.... warum nicht?
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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