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QUITO, 3. Mai 2007 - Die Wirtschaftsminister aus Argentinien, Brasilien, Bolivien, Ecuador, Paraguay und Venezuela treffen sich am heutigen Donnerstag in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, um die jeweiligen Positionen der Länder zur Entwicklungsbank "Banco del Sur" zu analysieren.
Die "Bank des Südens" wurde von Néstor Kirchner (Argentinien) und Hugo Chávez (Venezuela) initiiert und soll eine Alternative zu Weltbank und IWF sein, die nach Ansicht der meisten Politiker Südamerikas bei wichtigen Entscheidungen und Projekten "versagt" haben, wie der ecuadorianische Präsident Raffael Correa im Vorfeld des Ministertreffens gegenüber der Presse sagte.
Die Grundidee von Hugo Chávez und Néstor Kirchner ist, dass die Banco del Sur ihr Gründungskapital aus den Reserven an internationalen Devisen der jeweiligen Zentralbanken bezieht. Venezuela wird wohl fünf Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen, Argentinien hat 500 Millionen US-Dollar zugesagt, die restlichen Länder machten bisher keine Angaben.
Die Banco del Sur soll in erster Linie große Infrastrukturprojekte in Südamerika finanzieren, aber nach Vorstellung der gemeinsamen multinationalen Arbeitsgruppe, die seit März arbeitet, auch Bonds und Aktien ausgeben.
Erstes Großprojekt könnte die Finanzierung des "Gasoducto del Sur" – einer über 8.000 Kilometer langen Gas-Pipeline vom Norden des Subkontinents in den Süden – sein.
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o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.
hispaniolanews
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