Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon jorchinho » So 16. Mai 2010, 08:58

Schön, das du weiterschreibst......... =D>
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten.
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon ManausTip » So 16. Mai 2010, 11:42

Wieder gut geschrieben SG. In einigen Ecken wo du warst war ich noch nie aber muß sagen so wie du manche Regionen beschreibst und den Carakter von den Menschen, da meine ich bin in AM Unterwegs.
Mikelo scheint ja auch an einem netten Ort seine Zelte aufgeschlagen zu haben.
Gruß Jürgen

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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon supergringo » So 16. Mai 2010, 19:35

Das ist der springende Punkt. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man seine Zelte (fest) aufschlägt oder als Tourist in einer Pousada übernachtet.

Ich nehme eine kurze Dusche, packe meine Sachen zusammen, verabschiede mich von der freundlichen Pousadafamilie, die hauptberuflich Fleisch verkauft und noch nebenbei ein kleines Restaurant führt, da wartet schon mikelo. Ich lerne seine hübsche Freundin kennen, die, ich hoffe, das darf ich sagen, sehr gerne Geschichten erzählt. Die Leute sprechen hier irgendwie anders. Auch der Tonfall klingt ungewohnt. Ich kannte mal eine aus Maranhao, die Freundin der Tochter eines Kumpels, die zeitgleich auch sein Spielzeug war. Die sprach ähnlich. Schwer zu beschreiben.

Wir gehen in die "Fußgängerzone", direkt an der Ecke zum um diese Uhrzeit selbstverständlich geschlossenen Fischmarkt. Ich weiss längst, dass es hier auch "Rotlicht" gibt. Wir setzen uns an einen Tisch auf der Straße, es gibt leckeren Churrascinho und natürlich reichlich Bier. Irgendwann werde ich von einer der drei Nutten angesprochen, die ein paar Meter weiter von uns sitzen. Wenigstens die Schlankeste, die Hübscheste und die Jüngste. Sie fragt nach einer Zigarette. Ich frage nach ihrem Alter. 18. Ich schätze, sie ist 16. mikelo´s Freundin behauptet, sie sei die Freundin ihrer Nichte und sie wisse, dass sie 20 sei. Was denn nun? Ich brauche mir aber gar nicht weiter den Kopf zu zerbrechen. Denn seine Namorada winkt das Mädchen zu sich und predigt eine Standpauke: "Du sitzt bei Nutten und sprichst wildfremde Männer nach Zigaretten an? So geht das nicht! Du bist die Freundin meiner Nichte. Geh nach Hause, es ist eh schon viel zu spät!" Das Mädchen gehorcht.

Kurze Zeit später verschwinden wir dann auch. Denn mikelo´s Braut hat versprochen, ihre Spezialität, Makkaroni (mit "Creme") zuzubereiten. Hunger habe ich zwar keinen mehr, aber Appetit. Die Zeit vergeht, die Gespräche fliessen. Über das Forum haben wir uns insgesaamt keine fünf Minuten unterhalten. Da schaut ein Typ zum Fenster hinein: "Ähm, Dein Freund will morgen nach Teresina mit dem Bus? Raimundo (der Barbesitzer) hat mir das erzählt. Ich wollte nur sagen, wir fahren nicht um 5, sondern schon um 1/2 5 los."

Es ist etwa kurz nach 2 Uhr als ich mich in die Hängematte wurstle. Fünf Minuten später wackelt wohl das ganze Haus. Wegen meiner Schnarcherei. Um 3:45 Uhr klingelt der Wecker, um 4:00 Uhr gibt es Kaffee. Da werde ich schon vom Busfahrer abgeholt ...

Es ist ein Micro-Omnibus und mir wird die Ehre erwiesen., Beifahrer sein zu dürfen und mich nicht hinten auf den zwei Dreier-Bänken zwischen schlafenden Mitpassagieren lümmeln zu müssen. Kurzer, sehr herzlicher Abschied von mikelo (und natürlich auch von seiner Namorada, die den Kaffee zubereitet hat), dann geht die Reise los.


Tutóia hat mir gut gefallen. Die Leute waren ausgesprochen freundlich, vor allem das empfand ich als grosses Plus. Echte "Highlights" (für einen längeren Urlaubsaufenthalt) gibt es hier sicher nicht. Ich halte Brasilien aber sowieso nicht für ein klassisches (Familien-) Urlaubsland. Dafür fehlen in diesem Städtchen - positiv - die typischen Schattenseiten, die Massentourismus und Metropolen nun mal leider mit sich bringen.

Timao, echtes "Strandleben" gibt es hier nicht. Trotzdem würde ich Dir einen Abstecher empfehlen. Ich war jetzt in 20 Bundesstaaten, in allen deren Hauptstätten, öfter mal im Hinterland. Ich kann Dir nicht sagen, wo es die nettesten, aufgeschlossesten und hübschesten Mädchen gibt. Meiner Meinung nach finden die sich überall. Die Leichtigkeit in Macapá war sicher ein Highlight, ich habe dort - selbst für meinen "Lebenslauf" - unglaubliches erlebt. Die Küche in Maranhao halte ich für brasilianischen Durchschnitt. In Piauí ist sie besser. Danach war ich in Petrolina (PE), direkt an der Grenze zu Bahia. Spezialität: Carneiro. Lecker!
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon Timao » So 16. Mai 2010, 20:37

supergringo hat geschrieben:Das ist der springende Punkt. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man seine Zelte (fest) aufschlägt oder als Tourist in einer Pousada übernachtet.

Ich nehme eine kurze Dusche, packe meine Sachen zusammen, verabschiede mich von der freundlichen Pousadafamilie, die hauptberuflich Fleisch verkauft und noch nebenbei ein kleines Restaurant führt, da wartet schon mikelo. Ich lerne seine hübsche Freundin kennen, die, ich hoffe, das darf ich sagen, sehr gerne Geschichten erzählt. Die Leute sprechen hier irgendwie anders. Auch der Tonfall klingt ungewohnt. Ich kannte mal eine aus Maranhao, die Freundin der Tochter eines Kumpels, die zeitgleich auch sein Spielzeug war. Die sprach ähnlich. Schwer zu beschreiben.

Wir gehen in die "Fußgängerzone", direkt an der Ecke zum um diese Uhrzeit selbstverständlich geschlossenen Fischmarkt. Ich weiss längst, dass es hier auch "Rotlicht" gibt. Wir setzen uns an einen Tisch auf der Straße, es gibt leckeren Churrascinho und natürlich reichlich Bier. Irgendwann werde ich von einer der drei Nutten angesprochen, die ein paar Meter weiter von uns sitzen. Wenigstens die Schlankeste, die Hübscheste und die Jüngste. Sie fragt nach einer Zigarette. Ich frage nach ihrem Alter. 18. Ich schätze, sie ist 16. mikelo´s Freundin behauptet, sie sei die Freundin ihrer Nichte und sie wisse, dass sie 20 sei. Was denn nun? Ich brauche mir aber gar nicht weiter den Kopf zu zerbrechen. Denn seine Namorada winkt das Mädchen zu sich und predigt eine Standpauke: "Du sitzt bei Nutten und sprichst wildfremde Männer nach Zigaretten an? So geht das nicht! Du bist die Freundin meiner Nichte. Geh nach Hause, es ist eh schon viel zu spät!" Das Mädchen gehorcht.

Kurze Zeit später verschwinden wir dann auch. Denn mikelo´s Braut hat versprochen, ihre Spezialität, Makkaroni (mit "Creme") zuzubereiten. Hunger habe ich zwar keinen mehr, aber Appetit. Die Zeit vergeht, die Gespräche fliessen. Über das Forum haben wir uns insgesaamt keine fünf Minuten unterhalten. Da schaut ein Typ zum Fenster hinein: "Ähm, Dein Freund will morgen nach Teresina mit dem Bus? Raimundo (der Barbesitzer) hat mir das erzählt. Ich wollte nur sagen, wir fahren nicht um 5, sondern schon um 1/2 5 los."

Es ist etwa kurz nach 2 Uhr als ich mich in die Hängematte wurstle. Fünf Minuten später wackelt wohl das ganze Haus. Wegen meiner Schnarcherei. Um 3:45 Uhr klingelt der Wecker, um 4:00 Uhr gibt es Kaffee. Da werde ich schon vom Busfahrer abgeholt ...

Es ist ein Micro-Omnibus und mir wird die Ehre erwiesen., Beifahrer sein zu dürfen und mich nicht hinten auf den zwei Dreier-Bänken zwischen schlafenden Mitpassagieren lümmeln zu müssen. Kurzer, sehr herzlicher Abschied von mikelo (und natürlich auch von seiner Namorada, die den Kaffee zubereitet hat), dann geht die Reise los.


Tutóia hat mir gut gefallen. Die Leute waren ausgesprochen freundlich, vor allem das empfand ich als grosses Plus. Echte "Highlights" (für einen längeren Urlaubsaufenthalt) gibt es hier sicher nicht. Ich halte Brasilien aber sowieso nicht für ein klassisches (Familien-) Urlaubsland. Dafür fehlen in diesem Städtchen - positiv - die typischen Schattenseiten, die Massentourismus und Metropolen nun mal leider mit sich bringen.

Timao, echtes "Strandleben" gibt es hier nicht. Trotzdem würde ich Dir einen Abstecher empfehlen. Ich war jetzt in 20 Bundesstaaten, in allen deren Hauptstätten, öfter mal im Hinterland. Ich kann Dir nicht sagen, wo es die nettesten, aufgeschlossesten und hübschesten Mädchen gibt. Meiner Meinung nach finden die sich überall. Die Leichtigkeit in Macapá war sicher ein Highlight, ich habe dort - selbst für meinen "Lebenslauf" - unglaubliches erlebt. Die Küche in Maranhao halte ich für brasilianischen Durchschnitt. In Piauí ist sie besser. Danach war ich in Petrolina (PE), direkt an der Grenze zu Bahia. Spezialität: Carneiro. Lecker!


SG Danke fuer den Bericht bin gerade aus Suedafrika zurueck und hochbeindruckt von dem Land (aber das gehoert nur so halb hierher, oder eigentlich gar nicht -AUSSER das ich mal sagen muss im kosmopolitschen Sinne in Vergliech zu Recife, Fortaleza usw das die viel mehr zu bieten haben an Kultur - super und wenn nich nur an den Wein und die Gastronimie denke und dann auch noch billig, da ist der Nordosten wirklich Monoton mit deren Baiao de dois Kultur. South African Churrasco - richtige saftige Streaks sogar noch viel besser zubereitet als in Brasilien. Ich hatte auch Meeresfreuchte aber richtig gut zubereitet, nicht immer fritiert, indisch , Thai kein Problem, wie in der ersten Welt. Sowas finde ich in Brasilien (wenn vorhanden) leider immer nur in Luxusrestaurante zum dem 5 Fachen Preis. Da kann Brasilien wirklich was von lernen.).


Eignet sich der Strand (Tutoia) gut zum schwimmen , also wenig Wellen und Stroemungen. Wie seiht es aus mit Meeresfruechten gegrillter Fisch , Lula usw oder die uebliche Brasilianische friteuse (alles nur frito moeglich....).

Denke ernsthaft darueber nach einen Amapa Urlaub machen ins Inland usw - vamos ver. Nochmals danke fuer fuer deine Berichte.
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon tinto » So 16. Mai 2010, 21:30

Hhhhmmmmm, auch ich plane meinen nächsten Braslien-Aufenthalt auf SG's Spuren, wenigstens so grob. Nämlich abseits der üblichen Pfade, mit einer Ausnahme: Foz de Iguacu. Da rechne ich schon rum, wieviel Zeit man so unterwegs sein müsste. SG - kannste bitte nochmal sagen wie viele Wochen du jetzt -in 20 Staaten??? - unterwegs bist?????? Ich muss sicher was auslassen, naja, Brasilia hatte ich ja schon....aber irgendwie muss ich da einiges kompremieren. :wink:
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon supergringo » So 16. Mai 2010, 22:06

Auf dieser Reise war ich "nur" in 14 Bundesstaaten.

tinto: Foz 3 (bis max. 3,5) Tage inkl. An- und Abreise.

Timao: wegen Wasser/Stränden musst Du warten, bis mikelo zurück aus Fortaleza ist.

Es kommt immer darauf an, was man will. Viel reisen, bedeutet nicht immer, viel sehen/erleben. Mir ist das zwar halbwegs gut gelungen, aber ich habe auch viele Dinge aus dem Programm gestrichen. Alleine in Pará/Amapá hätte ich mindestens zwei Wochen länger einplanen müssen, um wenigstens ein paar Ausflüge zu machen. Ich bin jetzt nicht so der Naturfreak, trotzdem war es schade.

Ich bin sehr überrascht, dass ich erst jetzt in Salvador ein bisschen am Wetter nörgeln muss. Es ist zu heiss, obwohl es zwei- bis dreimal täglich regnet. Wenn ich mir noch irgendwann einmal eine Brasilienreise leisten kann, ist sie nicht auf die Nordhalbkugel-Wintermonate festgelegt. Macht natürlich aus unserer europäischen Sicht Sinn, aber das Wetter im April und Mai im Zentrum, Norden und nördlichem Nordosten ... unglaublich.

Buzios, Porto de Galinhas, Praia da Pipa, das war alles nicht mein Ding. Ich will mehr vom "echten" Leben mitbekommen, so haben mir die Aufenthalte in z.B. Goiás oder in Palmas wesentlich besser gefallen. Einem halbwegs verliebten Pärchen würde ich letzte Destination aber kaum empfehlen. Höchstens als Zwischenstopp, wenn man Jalapao besichtigt.

Meine Eindrücke sind noch zu nah, um sie richtig reflektieren zu können. Südbrasilien hat sich ebenso gelohnt, wie der Abstecher in den Norden. Ihr dürft nicht vergessen, ich reise alleine. Das ist nicht immer nur ein Spass. Aber die Handlungsspielräume sind selbstverständlich grösser. Der Drang zum "Handeln" aber auch. Dietmar, Sauerkraut und vielleicht auch mikelo haben jedoch sicher gespürt, dass ich auch manchmal relaxt sein kann.
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon mikelo » Di 18. Mai 2010, 14:45

hi, sg. war jetzt 3 tage in forta. nur ein wort--grauenhaft. bin froh wieder zuhause zu sein :wink:
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon supergringo » Di 18. Mai 2010, 15:57

Mein Gott, endlich sind wir auch (hoffentlich nicht nur diesmal) öffentlich im Forum einer Meinung!

@Dietmar
Tutóia: Schäää wars. :wink:

Jetzt bleibt nur die Frage, ob ich meine jüngsten Salvador-Erlebnisse hier ins Forum posten darf. Ich war mehr auf dem Zimmer, als auf der Strasse, fast ständig online. Aber ...
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon mikelo » Di 18. Mai 2010, 16:02

supergringo hat geschrieben: fast ständig online...

:lol: :lol:
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Re: Tutóia - ein Paradies? Und mehr aus dem Nordosten.

Beitragvon supergringo » Di 18. Mai 2010, 19:22

Die Fahrt zieht sich. Die Landschaft ist einsetig. Viel Grün, viel Sand, ein bisschen Viehwirtschaft. Hier wohnt niemand. Alle 50 Kilometer kommt ein Strassendorf. Endlich – nach etwa sieben Stunden - erreichen wir Teresina. Doch der Microbusfahrer hat sich zur Aufgabe gemacht, alle Gäste vor die Haustüre zu fahren. Mehrere Passagiere wissen nur ungefähr, wohin sie wollen. Der Chauffeur kennt sich in dieser Stadt bestens aus, aber ohne Strassennamen ... es werden – bei Affenhitze von über 40° - Telefonate nötig. Dann kommt die Überraschung. Ich bin der letzte Gast und immer noch auf dem Platz des Beifahrers. Der Pendler (Busfahrer) schleppt nicht nur meinen Koffer zur Gepäckaufbewahrung, sonden bietet mir eine (kostenlose) Stadtrundfahrt, eine Dusche und ein Mittagessen bei seiner Familie an.
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