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Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

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Beitragvon swisstraveller » Do 20. Jan 2011, 10:03

Hallo zusammen

Verstehe ich das richtig?

VI – Custos para execução da obra

Sobrados:
Estima-se área total construída de 400,00 m2 e custo por metros de no máximo R$1200,00 por m2.
Térreo:
Estima-se área total construída de 200,00 m2 e custo por metros de no máximo R$1000,00 por m2.

Der Bau soll für den 1. Stock 480'000 kosten und für das Erdgeschoss 200'000?

Es geht um Mini-Wohnungen für Studenten im Landesinnern. Gibt es im Forum Personen, welche Erfahrungen
mit solchen Projekten haben? Ich bin ein völliger Frischling in Sachen Bau. Vielen Dank für die Hilfe.
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Re: Übersetzung

Beitragvon ManausTip » Do 20. Jan 2011, 10:13

Hast du Ital Mamor und goldene Wasserhähne? Man kann in Brasilien bestimmt so bauen und in einigen Luxusviertel kosten die Dinge schon soviel. Für 480 000 würde ich ein Haus mit Pool und allem Lüxus hinstellen was man sich denken kann.
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Re: Übersetzung

Beitragvon frankieb66 » Do 20. Jan 2011, 10:37

Ola,

swisstraveller hat geschrieben:Verstehe ich das richtig?
VI – Custos para execução da obra
Sobrados:
Estima-se área total construída de 400,00 m2 e custo por metros de no máximo R$1200,00 por m2.
Térreo:
Estima-se área total construída de 200,00 m2 e custo por metros de no máximo R$1000,00 por m2.
Der Bau soll für den 1. Stock 480'000 kosten und für das Erdgeschoss 200'000?

Sobrado = Stockwerk oder auch 1-2-geschössiges Haus (Sobrados = mehrere Stockwerke) ... und wenn ich die m2-Angaben vergleiche, gehe ich davon aus, dass es sich um ein EG + 2OG handelt, wobei für das EG 200tsd R$, und für die oberen beiden Stockwerke je 240tsd R$ veranschlagt werden.

Ich weiß, dass man in Brasilien auch für 500R$/m2 bauen kann, aber z.B. in besseren Gegenden RJs und Umland 2-3000R$/m2 für einen Neubau bei ordentlicher Bauausführung (Ausstattung, Qualität) duchaus üblich sind (da sind keine goldenen Wasserhähne dabei!). Daher halte ich einen Durchschnittspreis von knapp 1150R$/m2, wie in deinem Fall, für durchaus realistisch. Bauqulität wie du sie aus DACH kennst, darfst du allerdings für 1150R$/m2 nicht erwarten!

swisstraveller hat geschrieben:Es geht um Mini-Wohnungen für Studenten im Landesinnern. Gibt es im Forum Personen, welche Erfahrungen mit solchen Projekten haben? Ich bin ein völliger Frischling in Sachen Bau. Vielen Dank für die Hilfe.

Da ich unter Miniwohnungen Einheiten verstehe die wesentlich kleiner sind als 200m2, also z.B. 4 Einheiten pro 200m2, spielt das bei der Kalkulation natürlich auch eine entscheidende Rolle, da viele Installationen mehrfach vorhanden sein müssen (z.B. Bad, Küche, WC, Verkabelung) , und somit auch höhere Kosten anfallen.

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Re: Übersetzung

Beitragvon dimaew » Do 20. Jan 2011, 11:57

Die Miniwohnungen, die ich kenne - sogenannte Kitchenete - sind allenfalls 25 m² groß, also in dem Fall 8 pro Geschoss. Das treibt tatsächlich den preis entsprechend, so dass ich den Preis auch für in Ordnung halte. Wichtig ist, darauf zu achten, was später als "Einrichtung" in die Wohnungen kommt. Da gibt es ebenfalls erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede.
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Re: Übersetzung

Beitragvon ManausTip » Do 20. Jan 2011, 12:06

Erst richtig lesen dann schreiben. Habe die m2 verkleinert. Sorry! Also auch hier bekommst du keinen ital Mamor. :D
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Re: Übersetzung

Beitragvon swisstraveller » Do 20. Jan 2011, 13:11

Wow, das ging ja schnell! Vielen Dank für die Antworten, wirklich super. Das hilft mir weiter.

Ja, es geht um Kitchenetes (hoffe ich schreibe das richtig). Wir sind in der Projektierung und
wie gesagt das ganze sollte im Interior (Tocantins) gebaut werden. Offen ist auch noch,
ob wir die Materialien kaufen oder so quasi den Ingenieur als Generalunternehmer beauftragen.
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Re: Übersetzung

Beitragvon frankieb66 » Do 20. Jan 2011, 13:14

dimaew hat geschrieben:Die Miniwohnungen, die ich kenne - sogenannte Kitchenete - sind allenfalls 25 m² groß, also in dem Fall 8 pro Geschoss. Das treibt tatsächlich den preis entsprechend, so dass ich den Preis auch für in Ordnung halte. Wichtig ist, darauf zu achten, was später als "Einrichtung" in die Wohnungen kommt. Da gibt es ebenfalls erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede.

Ok, da sich der TE nicht weiter äußert, raten wir mal weiter ;)

Also 25m2 Nettowohnfläche für Studenten-Kitchenete ist stimmig, dazu kommen noch Treppenhaus und Flur ... also vermute ich, dass das Gebäude in etwa wie folgt aussieht:

EG: Eigentümerwohnung + Garage/überdachter Stellplatz für 2 carros, + evtl. noch 1 kl. Gäste bzw. Angestelltenunterkunft
1.+2. DG: je 6 Kitchenetes

Die Kitchenetes würde ich mit folgender "Grundeinrichtung" ausstatten:
"gemauertes" Bett inkl. "Lattenrost" (wer sich auskennt, weiß was ich meine)
"gemauerte" Esstheke
1-2 "gemauerte" Regale
1 Tisch, 2-3 Stühle

Vorteile dieser Grundausstattung:
Die Mieter (Studenten?) brauchen keine eigene Möbel
Diebstahl-/Vandalismusgefahr gering
Geringe Gestehungskosten

...

Was meint ihr dazu?
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Re: Übersetzung

Beitragvon frankieb66 » Do 20. Jan 2011, 13:23

Ola,

swisstraveller hat geschrieben:Offen ist auch noch, ob wir die Materialien kaufen oder so quasi den Ingenieur als Generalunternehmer beauftragen.

weiter oben schreibst du:
swisstraveller hat geschrieben:
swisstraveller hat geschrieben:Ich bin ein völliger Frischling in Sachen Bau.

Ich gehe davon aus, dass du noch nicht so viel gebaut hast in Brasilien. Daher würde ich dir davon abraten, die Materialien in Eigenregie zu kaufen. Wenn du einen VERTRAUENSWÜRDIGEN Ingenieur als Generalunternehmer bereits hast, dann laß' ihn das machen. Der sollte sich schon auskennen. JA, der kostet auch Geld, und manchmal nicht zu knapp, aber letztendlich rechnet es sich für dich (und auch für ihn ;)).

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Re: Übersetzung

Beitragvon frankieb66 » Do 20. Jan 2011, 13:37

Jetzt muß ich doch mal beim TE nachfragen:

swisstraveller hat geschrieben:Verstehe ich das richtig?
VI – Custos para execução da obra
...

sind die Preise inkl. oder exkl. Materialien?
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Re: Übersetzung

Beitragvon dimaew » Do 20. Jan 2011, 14:16

frankieb66 hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:Die Miniwohnungen, die ich kenne - sogenannte Kitchenete - sind allenfalls 25 m² groß, also in dem Fall 8 pro Geschoss. Das treibt tatsächlich den preis entsprechend, so dass ich den Preis auch für in Ordnung halte. Wichtig ist, darauf zu achten, was später als "Einrichtung" in die Wohnungen kommt. Da gibt es ebenfalls erhebliche Preis- und Qualitätsunterschiede.

Ok, da sich der TE nicht weiter äußert, raten wir mal weiter ;)

Also 25m2 Nettowohnfläche für Studenten-Kitchenete ist stimmig, dazu kommen noch Treppenhaus und Flur ... also vermute ich, dass das Gebäude in etwa wie folgt aussieht:

EG: Eigentümerwohnung + Garage/überdachter Stellplatz für 2 carros, + evtl. noch 1 kl. Gäste bzw. Angestelltenunterkunft
1.+2. DG: je 6 Kitchenetes

Die Kitchenetes würde ich mit folgender "Grundeinrichtung" ausstatten:
"gemauertes" Bett inkl. "Lattenrost" (wer sich auskennt, weiß was ich meine)
"gemauerte" Esstheke
1-2 "gemauerte" Regale
1 Tisch, 2-3 Stühle

Vorteile dieser Grundausstattung:
Die Mieter (Studenten?) brauchen keine eigene Möbel
Diebstahl-/Vandalismusgefahr gering
Geringe Gestehungskosten

...

Was meint ihr dazu?


ob der TE selbst in dem Haus wohnen will, weiß ich nicht. Zumindest hier in der gegend kenne ich es so, dass die Prédios komplett mit Kitchenetes belegt sind und eine "zentrale" Verwaltung mit Vermietung, Administration usw. beauftragt ist. es gibt aber auch das "Anlegermodell", das heißt nach Fertigstellung werden die Kitchenetes verkauft und die Eigentümer kümmern sich selbst um die Vermietung usw. Funktioniert dann im Prinzip genau wie ein condomínio.

Bezüglich der Ausstattung: Exakt so sehe ich das auch. Der "Student" muss sich dann nur noch Kühlschrank und Herd kaufen, fertig.
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