@Serge
An Gebühren und Kursverlusten wirst du wohl nicht vorbei kommen - allerdings kann man die minimieren.
Für Europa -> Brasilien benutze ich 2 Möglichkeiten
Kreditkarte (ohne PIN !, trage ich bei mir) und EC-Karte (Maestro, mit PIN, nur für Abhebungen am Geldautomaten, ansonsten unter Verschluß)
In beiden Fällen wird zum Tageskurs umgerechnet - wobei die Kreditkarte noch zwischen 1.4 und 2.8% für den Auslandseinsatz rechnet, die EC-Karte hingegegen die üblichen Bankgebühren in beiden Ländern (Verlust ca. 0,5 bis 1,2% je nach abzuhebendem Betrag)
Für Brasilien -> Europa sieht das ganze leider nicht so gut aus - hier benutze ich derzeit nur die Möglichkeit der internationalen bras. Kreditkarte, wobei die Limits aber nicht sehr hoch sind
Bargeld ist leider limitiert und wird zudem über das bras. Finanzamt kontrolliert beim abheben (Inflationsgesetz wegen der "bösen" Ausländer => Limit lächerlich) und bei Überweisung hast du zudem hohe Kursverluste da der R$ immer noch als "instabile" Währung mit entsprechenden Risiko-Margen in Europa gerechnet wird.
..oder du einigst dich halt mit Jemandem, der eh nur Geld in eine Richtung schiebt - gibt ja genügend davon
Da du nur "befristet" in SP arbeitest ist es wohl am besten, du holst dir nur das Geld ins Land, was du auch wirklich brauchst - auch das "Verantwortungsbewustsein" der bras. Banken gegenüber deinen Guthaben läßt echt zu wünschen übrig, so daß es wohl sinnvoller ist, das Geld irgendwo verfügbar, aber vor der "Haustüre" zu lagern (Konto auf den Caymans ?

) ....
(im übrigen sind Guthaben nur bis 20k R$ gesetzlich "abgesichert" - alles darüber kann man sich theoretisch "bedienen" - was ja schon mal eine br. Persönlichkeit gemacht hatte in den 80ern - da gab's sogar 0 R$ Absicherung

)
Hoffe, es hat dir ein bischen geholfen
Viel Spass in SP
Gruß - Gunni