UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Zambo » So 2. Dez 2007, 00:57

Scala-Bahia hat geschrieben:
Zambo hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:
amarelina hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

amarelina


hallo amarelina
da ich ja als unreif von dir betrachtet werde setze ich mal noch eins drauf.
ich möchte mich nicht politisch in brasilien angagieren, ich habe nur meine meinung gesagt.
die ist nämlich:
die schmerzen des opfers (seelisch) werden sicher gemildert, wenn sie wissen dass der ladrao auf die fresse kriegt - wäre bei mir jedenfalls so.
am besten jeden ladrao an ort und stelle erschiessen. das passiert leider meistens nur wenn sie bei der tat ertappt werden und fliehen. dann wären die gefängnisse nicht so überfüllt und die täter werden auch nicht rückfällig. es gibt auch länder da wird einem dieb bei ersttat die hand ambutiert - inhaftiert wird nicht - keine gefängniskosten - keine rückfälligkeit.
für folter bin ich auch nicht. allerdings ist den brasilianern durchaus bekannt wie es im gefängnis zugeht. wer es riskiert ist selber schuld. in china werden kurrupte politiker übrigens erschossen
gruß



Aus Geld- und Platzgründen gleich einen Dieb erschiessen? Du tickst wohl nicht ganz richtig.

Die Erschiessungen die Du meinst, sind nur das Ausleben von Minderwertigkeitskomplexen. Die Polizisten, die so etwas machen, unterscheiden sich nicht von den Verbrechern, da sie selbst welche sind.
An den richtigen organisierten Verbrechern vergehen sie sich nicht, die bekommen im Gefängnis nämlich fast alles was sie wollen.

Weisst Du warum in Brasilien Verbrecher ihre Opfer oft erschiessen? Weil sie sonst von der Polizei erschossen werden.


ach ja genau.....
ein dieb erschiesst sein opfer, damit er nicht von der polizei erschossen wird....schon klar



In Rio haben viele anständige Favelabewohner Angst vor der Polizei. Ein Verbrecher umso mehr.
Wenn ein Gewalttäter befürchtet, dass das Opfer Probleme machen könnte, dann wird es umgelegt.

Weisst Du warum in einigen muslimischen Ländern Vergewaltiger ihre Opfer töten? Wegen Folter und der Todesstrafe.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Scala-Bahia » So 2. Dez 2007, 01:28

genau deshalb ist es auch besser, wenn ein dieb umgelegt wird
der poliziest erschiesst den dieb, damit er nicht erschossen wird und dann kann der dieb auch kein opfer mehr umbringen
du sagst, vergewaltiger bringen ihre opfer dort um...ist es dann nicht besser den vergewaltiger umzubringen?
ist es besser keinen vergewaltiger umzubringen/zu foltern/die tatwaffe ambutieren, damit er es später jederzeit wieder tun kann.
deine theorie: keine strafe - kein mord
meine theorie: kein täter - kein verbrechen
meine meinung: ein täter - verhindern, dass er es wieder tut

gruß
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Scotty » So 2. Dez 2007, 12:01

Was sind die naiv.
Schon die in Freiheit lebenden haben keine Menschenrechte.

Kein Recht auf Essen, Kleidung, Schutz, Bildung.
Wer Geld hat hat alles, wer keines hat hat leider verloren.

Brasilien ist Chaos, und wird es immer bleiben.

Es ist nicht Sache der Schweiz, daran etwas zu ändern.

Wenn ihr gegen Handelsbeziehungen mit chaotischen, autokratischen und menschenrechtsverachtenden Staaten seid, dann hört sofort auf Auto zu fahren und dreht die Heizung ab !

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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Zambo » So 2. Dez 2007, 16:55

Scala-Bahia hat geschrieben:
deine theorie: keine strafe - kein mord

gruß
l

Bitte unterstelle mir keine Aussagen, die ich nicht geschrieben habe.

Wegsperren ja, aber keine Folterstrafe und Todesstrafe.

1. Bringt es nichts
2. Wenn man sieht, wieviele Menschen nachweislich unschuldig hingerichtet worden sind, kann das wohl keine Lösung sein.

Wenn Dein Sohn wegen eines Apfelklaus ein Loch in den Kopf bekommt, dann würdest Du auch anders denken.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Männlein » Fr 17. Jul 2009, 23:30

Hallo

Habe viel gelesen von erschiessen und weg sperren .
Hier mal etwas Life eben im örtlichen Fernsehen Journal o Norte TV wurde in einer Nachrichtensendung gezeigt . Wie gefoltert wird . Da wird dem Gefangenen mit voller Musik mit den hohlen Handflächen gleichzeitig auf beide Ohren geschlagen . Das erzeugt keine Wunden aber tut sehr weh . Man konnte es am Gesichtsausdruck des Gefangenen sehen . Was sonst noch mit ihm veranstaltet wird wurde nicht gezeigt .Ist auch nicht so wichtig bei seiner Person . Das er es für meinen Begriff verdient hat ohne Frage . Er hat nämlich letzte Woche einen Familienvater und seine drei Töchter von zwei , vier , und zehn Jahren mit einem 40 cm langen Meser regelrecht geschlachtet und die Einzelteile der Körper wahllos verteilt .
Dieses Stück menschliche !&@*$#! E kann man nicht hart genug bestrafen . Jetzt wird er auch noch in Einzelhaft genommen um ihn zu beschützen .
Ein Hoch auf die Justizia
.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon BrasilJaneiro » Sa 18. Jul 2009, 05:04

Zambo hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:
deine theorie: keine strafe - kein mord

gruß
l

Bitte unterstelle mir keine Aussagen, die ich nicht geschrieben habe.

Wegsperren ja, aber keine Folterstrafe und Todesstrafe.

1. Bringt es nichts
2. Wenn man sieht, wieviele Menschen nachweislich unschuldig hingerichtet worden sind, kann das wohl keine Lösung sein.

Wenn Dein Sohn wegen eines Apfelklaus ein Loch in den Kopf bekommt, dann würdest Du auch anders denken.


Nachweislich ist kein verurteilter Krimineller unschuldig hingerichtet worden. Eine Maer, die immer wieder verbreitet wird. Es hat doch niemand interesse daran, jemand unschuldig hinzurichten. Schlimmer als Hinrichtungen sind aber koerperlose Folterungen. Ein Mittel der Stasi war zB Tag und Nacht immer einen Wassertropfen staendig hoeren zu lassen. Da haben sich Haeftlinge selbst reif gemacht fuer die Klappsmuehle.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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