UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon brasilmen » Do 29. Nov 2007, 12:35

Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Das UNO-Komitee gegen die Folter weist in einem Bericht, den die Regierung in Brasilien unterdrücken wollte, auf die Menschenrechtsverletzungen in brasilianischen Gefängnissen hin.
Während die Schweiz ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Brasilien ausbaut, zeigt sie kaum Interesse an diesem Problem, trotz der Hinweise von Amnesty International.

"Systematische Überbelegung, furchtbare Haftbedingen, Hitze, Lichtmangel, Gewalt und Dauereinschliessungen." Dies gehört nach einem Bericht des UNO-Anti-Folter-Komitees zum Klima in brasilianischen Gefängnissen.

http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.h ... 3000&ty=st
Gruss brasilmen Thomas
http://www.brasilmen.de
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Severino » Do 29. Nov 2007, 12:42

brasilmen hat geschrieben:....Während die Schweiz ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Brasilien ausbaut, zeigt sie kaum Interesse an diesem Problem, trotz der Hinweise von Amnesty International.....

Dass die Schweiz wirtschaftliche Interessen von emotionalen Bedenken trennt, hat sie in der Vergangenheit ja auch schon mehrfach bewiesen. Da wird dann gerne die Neutralität ins Spiel gebracht.....
paz e amor
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Takeo » Fr 30. Nov 2007, 02:25

brasilmen hat geschrieben:Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Das UNO-Komitee gegen die Folter weist in einem Bericht, den die Regierung in Brasilien unterdrücken wollte, auf die Menschenrechtsverletzungen in brasilianischen Gefängnissen hin.


ES KOTZT MICH AN... die ganze Welt scheint sich nur für die Verbrecher zu interesssieren, Opfer... dürfen ermordet werden!!!
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Scala-Bahia » Fr 30. Nov 2007, 02:44

hi takeo
ich bin auch der meinung
nachdem ich die handtasche meiner freundin und meine bermuda am strand wegrennen gesehen habe denke ich, dass man auf ganoven keine rücksicht nehmen sollte
ich wäre noch für ganz andere maßnahmen
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon amarelina » Fr 30. Nov 2007, 08:55

Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

amarelina
"Wenn man sich mit einem langweiligen, unglücklichen Leben abfindet, weil man auf seine Mutter, seinen Vater, seinen Priester, irgendeinen Burschen im Fernsehen oder irgendeinen anderen Kerl gehört hat, der einem vorschreibt, wie man leben soll, dann hat man es verdient."
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Zambo » Fr 30. Nov 2007, 13:08

amarelina hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

amarelina



Nein, die Täter werden dadurch nicht besser, sondern noch schlimmer.
In vielen Ländern wo gefoltert wird, gibt es eine hohe Gewaltkriminalität. Das ist kein Zufall.
In Diktaturstaaten sind sogar Unschuldige erst durch die Folter zu Terroristen geworden.
Folter bringt als Bestrafung nichts.

Wer Rachedurst hat, der soll es gefälligst selbst tun, aber dann auch die Konsequenzen tragen.
Nur aufgrund persönlicher Hassgefühle sollte man Folter niemals legalisieren, denn ein Staat nutzt dieses Werkzeug grundsätzlich zur Unterdrückung und politischen Machtzwecken ein. Wohin das führt, sieht man in vielen Staaten.

Komisch, dass in Ländern wo nicht gefoltert wird und Menschenrechte eingehalten werden wenig Gewaltkriminalität existiert.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Zambo » Fr 30. Nov 2007, 13:16

Takeo hat geschrieben:
brasilmen hat geschrieben:Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Das UNO-Komitee gegen die Folter weist in einem Bericht, den die Regierung in Brasilien unterdrücken wollte, auf die Menschenrechtsverletzungen in brasilianischen Gefängnissen hin.


ES KOTZT MICH AN... die ganze Welt scheint sich nur für die Verbrecher zu interesssieren, Opfer... dürfen ermordet werden!!!


Opferhilfe ist natürlich ein sehr wichtiges Thema, u.a. auch für Folteropfer.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Scala-Bahia » Sa 1. Dez 2007, 22:49

amarelina hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

amarelina


hallo amarelina
da ich ja als unreif von dir betrachtet werde setze ich mal noch eins drauf.
ich möchte mich nicht politisch in brasilien angagieren, ich habe nur meine meinung gesagt.
die ist nämlich:
die schmerzen des opfers (seelisch) werden sicher gemildert, wenn sie wissen dass der ladrao auf die fresse kriegt - wäre bei mir jedenfalls so.
am besten jeden ladrao an ort und stelle erschiessen. das passiert leider meistens nur wenn sie bei der tat ertappt werden und fliehen. dann wären die gefängnisse nicht so überfüllt und die täter werden auch nicht rückfällig. es gibt auch länder da wird einem dieb bei ersttat die hand ambutiert - inhaftiert wird nicht - keine gefängniskosten - keine rückfälligkeit.
für folter bin ich auch nicht. allerdings ist den brasilianern durchaus bekannt wie es im gefängnis zugeht. wer es riskiert ist selber schuld. in china werden kurrupte politiker übrigens erschossen
gruß
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Zambo » Sa 1. Dez 2007, 23:46

Scala-Bahia hat geschrieben:
amarelina hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

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hallo amarelina
da ich ja als unreif von dir betrachtet werde setze ich mal noch eins drauf.
ich möchte mich nicht politisch in brasilien angagieren, ich habe nur meine meinung gesagt.
die ist nämlich:
die schmerzen des opfers (seelisch) werden sicher gemildert, wenn sie wissen dass der ladrao auf die fresse kriegt - wäre bei mir jedenfalls so.
am besten jeden ladrao an ort und stelle erschiessen. das passiert leider meistens nur wenn sie bei der tat ertappt werden und fliehen. dann wären die gefängnisse nicht so überfüllt und die täter werden auch nicht rückfällig. es gibt auch länder da wird einem dieb bei ersttat die hand ambutiert - inhaftiert wird nicht - keine gefängniskosten - keine rückfälligkeit.
für folter bin ich auch nicht. allerdings ist den brasilianern durchaus bekannt wie es im gefängnis zugeht. wer es riskiert ist selber schuld. in china werden kurrupte politiker übrigens erschossen
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Aus Geld- und Platzgründen gleich einen Dieb erschiessen? Du tickst wohl nicht ganz richtig.

Die Erschiessungen die Du meinst, sind nur das Ausleben von Minderwertigkeitskomplexen. Die Polizisten, die so etwas machen, unterscheiden sich nicht von den Verbrechern, da sie selbst welche sind.
An den richtigen organisierten Verbrechern vergehen sie sich nicht, die bekommen im Gefängnis nämlich fast alles was sie wollen.

Weisst Du warum in Brasilien Verbrecher ihre Opfer oft erschiessen? Weil sie sonst von der Polizei erschossen werden.
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Re: UNO-Komitee: Systematische Folter in Brasiliens Gefängnissen

Beitragvon Scala-Bahia » So 2. Dez 2007, 00:17

Zambo hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:
amarelina hat geschrieben:
Scala-Bahia hat geschrieben:ich wäre noch für ganz andere maßnahmen


...dann solltest du dich politisch engagieren und nicht solche unreifen sprüche loslassen.

und es geht hier nicht darum, für wen sich die welt (wer ist gemeint? die presse?) mehr interessiert, für die opfer oder für die täter.
es geht hier darum, dass leute, die im gefängnis sitzen, in der regel, von einem gericht verurteilt wurden und ihre strafe absitzen. wem die strafen zu niedrig sind sollte sich wie gesagt politisch engagieren.
folter ist keine "bestrafung" sondern ein mittel, denjenigen zu demütigen, ihm schmerzen beizubringen und dem folterer perverse freude zu bereiten.
abgesehen davon, dass solche methoden ebenfalls strafbar sind, frage ich mich oder frage ich euch: wem sollte das nützen? den opfern? werden die täter dadurch bessere menschen?
werden dadurch die taten rückgängig gemacht? oder werden die schmerzen der opfer dadurch gemildert?

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da ich ja als unreif von dir betrachtet werde setze ich mal noch eins drauf.
ich möchte mich nicht politisch in brasilien angagieren, ich habe nur meine meinung gesagt.
die ist nämlich:
die schmerzen des opfers (seelisch) werden sicher gemildert, wenn sie wissen dass der ladrao auf die fresse kriegt - wäre bei mir jedenfalls so.
am besten jeden ladrao an ort und stelle erschiessen. das passiert leider meistens nur wenn sie bei der tat ertappt werden und fliehen. dann wären die gefängnisse nicht so überfüllt und die täter werden auch nicht rückfällig. es gibt auch länder da wird einem dieb bei ersttat die hand ambutiert - inhaftiert wird nicht - keine gefängniskosten - keine rückfälligkeit.
für folter bin ich auch nicht. allerdings ist den brasilianern durchaus bekannt wie es im gefängnis zugeht. wer es riskiert ist selber schuld. in china werden kurrupte politiker übrigens erschossen
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Aus Geld- und Platzgründen gleich einen Dieb erschiessen? Du tickst wohl nicht ganz richtig.

Die Erschiessungen die Du meinst, sind nur das Ausleben von Minderwertigkeitskomplexen. Die Polizisten, die so etwas machen, unterscheiden sich nicht von den Verbrechern, da sie selbst welche sind.
An den richtigen organisierten Verbrechern vergehen sie sich nicht, die bekommen im Gefängnis nämlich fast alles was sie wollen.

Weisst Du warum in Brasilien Verbrecher ihre Opfer oft erschiessen? Weil sie sonst von der Polizei erschossen werden.


ach ja genau.....
ein dieb erschiesst sein opfer, damit er nicht von der polizei erschossen wird....schon klar
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