Unterlagen für Carteira do Trabalho

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Unterlagen für Carteira do Trabalho

Beitragvon dietmar » Di 1. Nov 2005, 18:45

Hallo zusammen,

nachdem ich mich richtig Ausgeschlafen habe, nur mein zweiteiliger Bericht über die Beantragung des Arbeitsbuches. Die wichtigsten Infos wie immer im 1. Teil, wer Nerven hat, darf dann auch noch den 2. Teil lesen.


1. Teil:

Wo beantragen:
Beim Ministerio de Trabalho ... für Ausländer aber nicht bei den "Atentimientos" die in fast allen Städten vorhanden sind und auch nicht bei allen "Subdelegacias". Meist in den Städten, wo auch die Policia Federal eine Zweigstelle hat. In Paraná sind das nur Curitiba, Foz do Iguaçu, Londrina und Maringá. Infos darüber findet man unter
http://www.mte.gov.br/Menu/Ministerio/c ... ogoDrt.asp
(einfach den entsprechenden Bundesstaat auswählen)

Was mitbringen:
Für Inhaber eines "protocolo de permanência" aufgrund von Heirat oder brasilianischem unterhaltspflichtigem Kind:
- vom Cartorio beglaubigte Kopie des protocolos
- Foto 3x4 (frontal, weisser Hintergrund)
- einfache Kopie der Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde des Kindes
- Wohnsitznachweis (Rechnung Strom, Wasser oder Telefon) - die machen selbst die Kopie
- Certidão da policia federal im Original

Das "Certidão da policia federal" ist eine Bescheinigung der Policia Federal, in dem dieselbige bestätigt, dass das Protocolo am Laufen ist und im System SIAPRO eingetragen ist, und umfasst gleichzeitig noch die Protocolo Nr., Grund der Beantragung der Permanência, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Namen der Eltern. Es ist kostenlos und soll normalerweise von heute auf morgen ausgestellt werden.

Das Gerücht, die internationale Geburtsurkunde (wegen den Daten der Eltern, etc) würde ausreichen, hat sich also nicht bestätigt.

Desweiteren wird ein Abdruck des rechten Daumens genommen und man muss noch unterschreiben.

Kosten:
Die Beantragung selbst ist kostenlos.

Zeit:
Als Zeitrahmen bis das Buch fertig ist, wurden mir 30 Tage genannt.
Das Buch kann nicht verschickt werden, auch nicht an andere Regionalstellen, es muss am Ort der Beantragung abgeholt werden.
Man erhält ein Protocolo mit entsprechender Nummer, dass anscheindend aber für nichts weiter interessant ist als für die Abholung. Bei SINE kann man sich erst mit dem Arbeitsbuch registrieren lassen.

Das Arbeitsministerium hat anscheinend landesweit von 8-17 Uhr geöffnet. Die Abholung von Arbeitsbüchern kann von 13-17 Uhr erfolgen.

Soweit die nackten Tatsachen, nachher gibt es dann noch den 2. Teil ... der ist bestimmt spannender (nicht wahr SG?)
Zuletzt geändert von Gast am So 8. Jan 2006, 23:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Degenerieren in der Warteschlange

Beitragvon dietmar » Di 1. Nov 2005, 19:58

Ich habe euch gewarnt, wer schlechte Nerven hat, sollte nicht weiterlesen!!!! Shocked

2. Teil:

Es war ein schöner Tag, wenn auch etwas frisch, als ich gegen 6.15h mein kleines Häuschen verlies und mich auf den Weg zur Bushaltestelle machte. 15 Minuten Frühsport den Berg hoch, und schon durfte ich 15 R$ löhnen. Eigentlich noch ganz billig. Einmal umsteigen, und schon wäre ich 4 Stunden später im 130 km entfernten Moloch Foz do Iguaçu. Wenn ich früher von Ciudad del Este nach Foz gefahren bin, kam mir die Grenzstadt immer total sauber und ordentlich vor. Wenn ich heute aus dem Hinterland nach Foz fahre, denke ich immer, ich bin auf einer Müllkippe gelandet. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie ich Ciudad del Este heute bewerten würde. Am besten ich fahre da gar nicht mehr hin. Very Happy

In Foz geht es also gegen 10 Uhr an die Bushaltestelle, um einen Stadtbus ins Zentrum zu nehmen. Von meinen verbliebenen 25 R$, den mehr als 40 R$ konnte ich nicht auftreiben für mein waghalsiges Unternehmen, gehen direkt mal 1,85 R$ an die SCHMARÖTZER ...

Zum Glück finde ich das Büro ziemlich schnell. Ein grosses Schild an einer Ecke auf dem Bürgersteig weist mich schliesslich darauf hin. Aber wo ist das Ministerium? An keinem Haus ist ein Schild. Ich gehe an einem Gartenzaun entlang, hey da ist die richtige Hausnummer. Ich blicke über einen kleine Fussweg und einen ziemlich ungepflegten Vorgarten auf ein kleines Haus. Eine grosse Holztür mit 2 Flügeln ist geöffnet. Ist es das? Ich trete näher und sehe eine kleine Warteschlange. Soeben reiht sich noch jemand darin ein und steht nun vor der Tür. Also drücke ich mich an demjenigen Vorbei und sehe ein kleines Schild vor einem Büro, dass mich darauf hinweist, das hier nur die Arbeitsbücher beantragt werden. Ein Wachmann kommt und fragt mich, was ich wolle und schickt mich ans Ende der Warteschlange. 3 Arbeiter in ihren tollsten Arbeitsklamotten stehen vor mir und verbreiten den angenehmen Duft von mehrjähriger Baustelle ohne Duschgelegenheit. Davor eine Taube, die sich mit einer Begleiterin in Zeichensprache unterhält. Eine kleine Schlampe im Minirock kratzt sich im Türrahmen immer wieder am !&@*$#! und ich denke mir: Willkommen in der Warteschlange der Degenerierten!

Langsam aber stetig geht es weiter. Es wird geschimpft und gelacht, Cafezinhos geschlürft und da mir das Warten echt nichts mehr ausmacht, betrachtete ich mir interessiert das Büro. Uralte Aktenschränke im Hintergrund, mehrere Blechspinde mir verbeulten Türen und eine ratternde Klimaanlage am Ende ihrer Tage. An der Decke ein Holzventilator mit einer nackten Glühbirne darunter. Und eine Neonbeleuchtung aus 4 Röhren, von den nur eine brennt. Darunter vier verschiedene Schreibtische mit vier verschiedenen Computern darauf. Jedoch sind nur zwei davon besetzt, und zwar die mit den schwarzen Monitoren. Die sind bestimmt die Neuen, die alten bringen es nicht mehr, denke ich mir. Ach ja, vor den Schreibtischen eine Stuhlreihe wie man sie aus Praxen oder so kennt. 6 Stühle (mit Stoff), die miteinander verbunden sind. Als ich mich setzte, kam ich mir vor wie im Busbahnhof.

Ok, die Sachbearbeiterin war kompetent und gab mir direkt einen Zettel mit den Dingen, die ich brauche, erklärte mir alles genau und schickte mich zur Policia Federal, da mir im Endeffekt nur das Certidão fehlte.

Ich wieder raus, die Warteschlange schien länger geworden zu sein und die Degeneration fortgeschrittener. Hoffentlich haben die alle nur bis Mittag Ausgang, dachte ich mir, weil ich ja alles besorgen und dann wiederkommen wollte. Also nochmal 1,85 R$ für den Bus? Nein sagte ich mir. Du musst sparen und es war ja noch früh am Tag und jetzt im nachhinein gesehen, mein Glück. Ich machte mich also auf den Weg zur PF und als ich dort ankam, war es kurz vor zwölf.

In dem grossen Raum mit den 2 Schaltern (einer für Pässe und einer für Ausländer) war eine grosse Anzahl von Menschen allen Alters und Hautfarben. Wieder ein Super Ort zum Degenerieren dachte ich mir und es stellte sich mit der Zeit auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl ein. Natürlich war der Apparat, wo man sein Nümmerchen zieht, kaputt. 5-6 Leute beobachteten ein Mädel, was verzweifelt versuchte, die Papierrolle auszutauschen. Da erinnerte ich mich, dass vor dem Raum ein kleines Fenster war, an dem ein Schild "Protocolo" befestigt war. Also fragte ich dort nach und man sagte mir, dass das Certidão kein Problem wäre, ich müsste es einfach formlos beantragen. Nachdem ich sie ein bisschen ausgequetscht hatte, was dann an Daten da rein muss, erklärte sie mir, dass das ja auf portugiesisch sein müsste, und ob nicht ein Verwandter oder so das für mich machen könnte. Danach empfohl sie mir ein Schreibbüro was das für mich machen könnte, doch als ich wiederholt sagte, dass ich das slebst machen würde, schrieb sie mir den ein oder anderen Hinweis auf und gab mir ein weisses Blatt Papier. Ich müsste es dann bei ihr abgeben und sie würde dann alles weitere veranlassen. Ok, sagte ich, und was kostet das? "Kostenlos" strahlte sie und ich dementsprechend auch. "Und wie lange dauert das?" fragte ich nach. In zwei Wochen könnte ich es abholen, antwortete sie mir immer noch lächelnd. Mir klappte der Unterkiefer runter. Da zwei Wochen, da zwei Wochen .... mir wurde langsam schlecht. "Belleza" presste ich hervor. So, ich könne es ja dann um 2 Uhr abgeben, sie würden jetzt Mittag machen. Natürlich war ich gerade fertig (so nach 5 Minuten) als in dem Büro das Licht ausging und sie verschwand. Da ich ja nicht genau wusste, ob da vielleicht noch was fehlt, konnte ich es ja nich einfach durch den Schlitz schieben. Das würde bedeuten, ich müsste knapp 1 3/4 Stunden warten. Na klasse. Also hatte ich den Einfall, in dem grossen Raum ein bisschen TV Globo zu glotzen. Ah, siehe da, das Nummergerät funktionierte wieder, also zog ich ein, um dort, wo ich auch mein Protocolo gemacht hatte, nochzufragen und mich rückzuversichern. Nach ungefähr einer 3/4 Stunde kam ich dann sogar dran. Ich legte meinen selbstgeschriebenen Antrag hin und sagte, dass ich das gerne abgeben würde. Sie sah sich das an, sagte nur "Aaah" und fragte mich nach meinem Protocolo. Ich gab es ihr und sie verschwand. Nach 2 Minuten kam sie mit meiner Akte zurück, blickte in ihren PC und sagte: "Ach du wohnst gar nicht hier" ... "Nee", sagte ich, "in Toledo!" "Vier Stunden Bus" fügte ich grinsend hinzu. Ich sah mich mich kurz an, rief ihre Assistentin, sagte zu ihr. ... "Mach mal ein Certidão schnell" und wandte sich wieder zu mir ... "Setz dich kurz, wir machen es schnell fertig, in 5 Minuten hast du es". Wie betäubt ging ich wieder zu den Stühlen, setzte mich und ich schwöre, ich starrte auf den Bildschirm und bekam rein gar nix mit. "Ein Wunder, ein Wunder" ... stammelten meine Gedanken. Und siehe da, mit einem lächeln bekam ich kurz Zeit den Schrieb ausgehändigt. Schon im gehen fragte ich, wie lange das normalerweise dauert, und bekam zur Antwort, dass das normalerweise am nächsten Tag fertig sei, aber da ich von so weit her käme, hätten sie es direkt gemacht.

"Wunder gibt es immer wieder ...." summte ich auf dem Weg nach draussen und blickte böse auf die geschlossene Scheibe und das dunkle Büro dahinter. Sie waren noch in der Mittagspause, und das war ihr Glück.
Natürlich hat den Schrieb, den ich gemacht hatte, niemanden auch nur im geringsten interessiert.

Ok, ich war so vergnügt, denn ich hatte ja alle Hoffnung schon aufgegeben, dass ich mir sogar einen Bus bis ins tiefste Zentrum leistete, wo das mir bekannte Cartorio ansässig ist. Der Bus kam sofort, und im Cartorio war nix los. ich zog meine Nummer, da machte es schon Pling und meine Nummer stand im Display der Anzeigetafel. Innerhalb von 3 Minuten hatte ich meine Kopien, teilweise mit entsprechender Beglaubigung. 2,85 R$ für 3 Kopien und 1 Beglaubigung.

So, jetzt hiess es nur noch durch das ganze Zentrum wieder zum Ministerium laufen, wollte ich keine halbe Stunde quer durch die Stadt eine grosse Runde drehen. Toll, dachte ich mir - immer besser gelaunt - kannste noch paar Fotos machen. Die habe ich gemacht und ihr könnt sie euch hier anschauen: http://myalbum.miyoo.de/digdigger/photo ... SetID_5070

Im Ministerio war es total ruhig, die Sachbearbeiterin fort und nur ein pickeliger Jungspund hing in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Grahma" (Schriftzug wie Brahma) im Büro rum. Das kann ja heiter werden, dachte ich. Er fragte, was ich wollte, und nachdem ich es ihm erklärt hatte, fragte er nach dem Schrieb der PF und zu meinem Erstaunen wies er mich auf die Stühle. Zielsicher, wie ich nicht vermutet hätte, ging er zu einem dieser Metallspinde und holte innerhalb von Sekunden ein grünes Formular heraus, welches er direkt anfing auszufüllen. Professionell nahm er meinen Daumenabdruck und machte das Protocolo fertig. Er dachte sogar noch von sich selbst daran, eine Vorgesetzte wegen meinem weit entfernten Wohnort zu fragen, ob man das Buch nicht dort hinschicken könnte, was die alte Hexe natürlich verneinte. Er übrreichte mir das Protocolo mit dem Hinweis, dass es etwa 1 Monat dauern würde und ich vorher anrufen solle. Dann durfte ich gehen. 10 Minuten war es ungefähr in dem Ministerio gewesen und ich bin mir ziemlich sicher, der junge Mann, vor dem ich total Respekt habe ist nur noch nicht degeneriert, weil er a) jung ist und b) den Schutz der Inder in sich trägt. Vielleicht schützen die wirklich vor der frühen Degeneration.

So, es war jetzt ungefähr zwei Uhr - MISSION COMPLETE. Ich ging zum städtischen Busbahnhof und fand direkt gegenüber einen kleinen Park mit vielen Pflanzen und Tieren. Auch davon gibt es Fotos. Hier verspeiste ich mein mitgebrachtes Essen und trank Wasser aus so einem Wasserspender. Leider kam es aus dem städtischen Leitungsnetz und nicht aus einer Quelle. Aber besser als nichts. Ich wanderte noch ein bisschen durch den herrliche Ruhe inmitten der Stadt, bevor ich einen Bus zum Fern-Busbahnhof nahm. Ich hatte noch ca. 16,40 R$ und wollte somit die Heimreise antreten. Doch der Schalterbeamte sagte, dass der Preis 17,13 R$ betrüge. Wir suchten nach preiswerteren Verbindungen, fanden aber keine. Ich holte die Tickets vom Morgen heraus und erklärte ihm, dass ich nur 15 R$ bezahlt hätte. Ausserdem hätte ich nur 16 R$ und etwas, also dann solle er mir ein Ticket geben, was mich so weit wie möglich an Toledo heranbringt. Die Schlange hinter mir wurde immer länger.Da sagte er mit einem Lächeln, dass die fehlenden 70 Centavos kein Problem darstellen würden und händigte mir die Tickets aus. Beim kontrollieren fiel mir auf, dass hier im Busbahnhof "Embarque", d.h. für das eine Ticket 1.80 R$ und für das andere 0,30 R$ ... Das sind Gebühren, die die Busgesellschaft von dem Busbahnhof berechnet bekommt und an die Kunden weitergibt. Naja, dachte ich mir, jetzt hast du deine Tickets und kannst gemütlich heim.

Und so kam es, dass ich gegen 20.15h mit müden Gliedern und einem Muskelkater in der Arschbacke in die erwartungsvoll geöffneten Augen meiner geliebten Vilma sah und nur noch stammeln konnte: "Eu tenho" ....

... dann brach ich zusammen ....


ENDE
Zuletzt geändert von Gast am So 8. Jan 2006, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon thomas » Di 1. Nov 2005, 21:27

Hallo zusammen,

nachdem ich mich richtig Ausgeschlafen habe, nur mein zweiteiliger Bericht über die Beantragung des Arbeitsbuches. Die wichtigsten Infos wie immer im 1. Teil, wer Nerven hat, darf dann auch noch den 2. Teil lesen.


1. Teil:

Wo beantragen:
Beim Ministerio de Trabalho ... für Ausländer aber nicht bei den "Atentimientos" die in fast allen Städten vorhanden sind und auch nicht bei allen "Subdelegacias". Meist in den Städten, wo auch die Policia Federal eine Zweigstelle hat. In Paraná sind das nur Curitiba, Foz do Iguaçu, Londrina und Maringá. Infos darüber findet man unter
http://www.mte.gov.br/Menu/Ministerio/c ... ogoDrt.asp
(einfach den entsprechenden Bundesstaat auswählen)

Was mitbringen:
Für Inhaber eines "protocolo de permanência" aufgrund von Heirat oder brasilianischem unterhaltspflichtigem Kind:
- vom Cartorio beglaubigte Kopie des protocolos
- Foto 3x4 (frontal, weisser Hintergrund)
- einfache Kopie der Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde des Kindes
- Wohnsitznachweis (Rechnung Strom, Wasser oder Telefon) - die machen selbst die Kopie
- Certidão da policia federal im Original

Das "Certidão da policia federal" ist eine Bescheinigung der Policia Federal, in dem dieselbige bestätigt, dass das Protocolo am Laufen ist und im System SIAPRO eingetragen ist, und umfasst gleichzeitig noch die Protocolo Nr., Grund der Beantragung der Permanência, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Namen der Eltern. Es ist kostenlos und soll normalerweise von heute auf morgen ausgestellt werden.

Das Gerücht, die internationale Geburtsurkunde (wegen den Daten der Eltern, etc) würde ausreichen, hat sich also nicht bestätigt.

Desweiteren wird ein Abdruck des rechten Daumens genommen und man muss noch unterschreiben.

Kosten:
Die Beantragung selbst ist kostenlos.

Zeit:
Als Zeitrahmen bis das Buch fertig ist, wurden mir 30 Tage genannt.
Das Buch kann nicht verschickt werden, auch nicht an andere Regionalstellen, es muss am Ort der Beantragung abgeholt werden.
Man erhält ein Protocolo mit entsprechender Nummer, dass anscheindend aber für nichts weiter interessant ist als für die Abholung. Bei SINE kann man sich erst mit dem Arbeitsbuch registrieren lassen.

Das Arbeitsministerium hat anscheinend landesweit von 8-17 Uhr geöffnet. Die Abholung von Arbeitsbüchern kann von 13-17 Uhr erfolgen.

Soweit die nackten Tatsachen, nachher gibt es dann noch den 2. Teil ... der ist bestimmt spannender (nicht wahr SG?)

Ich habe euch gewarnt, wer schlechte Nerven hat, sollte nicht weiterlesen!!!! Shocked

2. Teil:

Es war ein schöner Tag, wenn auch etwas frisch, als ich gegen 6.15h mein kleines Häuschen verlies und mich auf den Weg zur Bushaltestelle machte. 15 Minuten Frühsport den Berg hoch, und schon durfte ich 15 R$ löhnen. Eigentlich noch ganz billig. Einmal umsteigen, und schon wäre ich 4 Stunden später im 130 km entfernten Moloch Foz do Iguaçu. Wenn ich früher von Ciudad del Este nach Foz gefahren bin, kam mir die Grenzstadt immer total sauber und ordentlich vor. Wenn ich heute aus dem Hinterland nach Foz fahre, denke ich immer, ich bin auf einer Müllkippe gelandet. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie ich Ciudad del Este heute bewerten würde. Am besten ich fahre da gar nicht mehr hin. Very Happy

In Foz geht es also gegen 10 Uhr an die Bushaltestelle, um einen Stadtbus ins Zentrum zu nehmen. Von meinen verbliebenen 25 R$, den mehr als 40 R$ konnte ich nicht auftreiben für mein waghalsiges Unternehmen, gehen direkt mal 1,85 R$ an die SCHMARÖTZER ...

Zum Glück finde ich das Büro ziemlich schnell. Ein grosses Schild an einer Ecke auf dem Bürgersteig weist mich schliesslich darauf hin. Aber wo ist das Ministerium? An keinem Haus ist ein Schild. Ich gehe an einem Gartenzaun entlang, hey da ist die richtige Hausnummer. Ich blicke über einen kleine Fussweg und einen ziemlich ungepflegten Vorgarten auf ein kleines Haus. Eine grosse Holztür mit 2 Flügeln ist geöffnet. Ist es das? Ich trete näher und sehe eine kleine Warteschlange. Soeben reiht sich noch jemand darin ein und steht nun vor der Tür. Also drücke ich mich an demjenigen Vorbei und sehe ein kleines Schild vor einem Büro, dass mich darauf hinweist, das hier nur die Arbeitsbücher beantragt werden. Ein Wachmann kommt und fragt mich, was ich wolle und schickt mich ans Ende der Warteschlange. 3 Arbeiter in ihren tollsten Arbeitsklamotten stehen vor mir und verbreiten den angenehmen Duft von mehrjähriger Baustelle ohne Duschgelegenheit. Davor eine Taube, die sich mit einer Begleiterin in Zeichensprache unterhält. Eine kleine Schlampe im Minirock kratzt sich im Türrahmen immer wieder am !&@*$#! und ich denke mir: Willkommen in der Warteschlange der Degenerierten!

Langsam aber stetig geht es weiter. Es wird geschimpft und gelacht, Cafezinhos geschlürft und da mir das Warten echt nichts mehr ausmacht, betrachtete ich mir interessiert das Büro. Uralte Aktenschränke im Hintergrund, mehrere Blechspinde mir verbeulten Türen und eine ratternde Klimaanlage am Ende ihrer Tage. An der Decke ein Holzventilator mit einer nackten Glühbirne darunter. Und eine Neonbeleuchtung aus 4 Röhren, von den nur eine brennt. Darunter vier verschiedene Schreibtische mit vier verschiedenen Computern darauf. Jedoch sind nur zwei davon besetzt, und zwar die mit den schwarzen Monitoren. Die sind bestimmt die Neuen, die alten bringen es nicht mehr, denke ich mir. Ach ja, vor den Schreibtischen eine Stuhlreihe wie man sie aus Praxen oder so kennt. 6 Stühle (mit Stoff), die miteinander verbunden sind. Als ich mich setzte, kam ich mir vor wie im Busbahnhof.

Ok, die Sachbearbeiterin war kompetent und gab mir direkt einen Zettel mit den Dingen, die ich brauche, erklärte mir alles genau und schickte mich zur Policia Federal, da mir im Endeffekt nur das Certidão fehlte.

Ich wieder raus, die Warteschlange schien länger geworden zu sein und die Degeneration fortgeschrittener. Hoffentlich haben die alle nur bis Mittag Ausgang, dachte ich mir, weil ich ja alles besorgen und dann wiederkommen wollte. Also nochmal 1,85 R$ für den Bus? Nein sagte ich mir. Du musst sparen und es war ja noch früh am Tag und jetzt im nachhinein gesehen, mein Glück. Ich machte mich also auf den Weg zur PF und als ich dort ankam, war es kurz vor zwölf.

In dem grossen Raum mit den 2 Schaltern (einer für Pässe und einer für Ausländer) war eine grosse Anzahl von Menschen allen Alters und Hautfarben. Wieder ein Super Ort zum Degenerieren dachte ich mir und es stellte sich mit der Zeit auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl ein. Natürlich war der Apparat, wo man sein Nümmerchen zieht, kaputt. 5-6 Leute beobachteten ein Mädel, was verzweifelt versuchte, die Papierrolle auszutauschen. Da erinnerte ich mich, dass vor dem Raum ein kleines Fenster war, an dem ein Schild "Protocolo" befestigt war. Also fragte ich dort nach und man sagte mir, dass das Certidão kein Problem wäre, ich müsste es einfach formlos beantragen. Nachdem ich sie ein bisschen ausgequetscht hatte, was dann an Daten da rein muss, erklärte sie mir, dass das ja auf portugiesisch sein müsste, und ob nicht ein Verwandter oder so das für mich machen könnte. Danach empfohl sie mir ein Schreibbüro was das für mich machen könnte, doch als ich wiederholt sagte, dass ich das slebst machen würde, schrieb sie mir den ein oder anderen Hinweis auf und gab mir ein weisses Blatt Papier. Ich müsste es dann bei ihr abgeben und sie würde dann alles weitere veranlassen. Ok, sagte ich, und was kostet das? "Kostenlos" strahlte sie und ich dementsprechend auch. "Und wie lange dauert das?" fragte ich nach. In zwei Wochen könnte ich es abholen, antwortete sie mir immer noch lächelnd. Mir klappte der Unterkiefer runter. Da zwei Wochen, da zwei Wochen .... mir wurde langsam schlecht. "Belleza" presste ich hervor. So, ich könne es ja dann um 2 Uhr abgeben, sie würden jetzt Mittag machen. Natürlich war ich gerade fertig (so nach 5 Minuten) als in dem Büro das Licht ausging und sie verschwand. Da ich ja nicht genau wusste, ob da vielleicht noch was fehlt, konnte ich es ja nich einfach durch den Schlitz schieben. Das würde bedeuten, ich müsste knapp 1 3/4 Stunden warten. Na klasse. Also hatte ich den Einfall, in dem grossen Raum ein bisschen TV Globo zu glotzen. Ah, siehe da, das Nummergerät funktionierte wieder, also zog ich ein, um dort, wo ich auch mein Protocolo gemacht hatte, nochzufragen und mich rückzuversichern. Nach ungefähr einer 3/4 Stunde kam ich dann sogar dran. Ich legte meinen selbstgeschriebenen Antrag hin und sagte, dass ich das gerne abgeben würde. Sie sah sich das an, sagte nur "Aaah" und fragte mich nach meinem Protocolo. Ich gab es ihr und sie verschwand. Nach 2 Minuten kam sie mit meiner Akte zurück, blickte in ihren PC und sagte: "Ach du wohnst gar nicht hier" ... "Nee", sagte ich, "in Toledo!" "Vier Stunden Bus" fügte ich grinsend hinzu. Ich sah mich mich kurz an, rief ihre Assistentin, sagte zu ihr. ... "Mach mal ein Certidão schnell" und wandte sich wieder zu mir ... "Setz dich kurz, wir machen es schnell fertig, in 5 Minuten hast du es". Wie betäubt ging ich wieder zu den Stühlen, setzte mich und ich schwöre, ich starrte auf den Bildschirm und bekam rein gar nix mit. "Ein Wunder, ein Wunder" ... stammelten meine Gedanken. Und siehe da, mit einem lächeln bekam ich kurz Zeit den Schrieb ausgehändigt. Schon im gehen fragte ich, wie lange das normalerweise dauert, und bekam zur Antwort, dass das normalerweise am nächsten Tag fertig sei, aber da ich von so weit her käme, hätten sie es direkt gemacht.

"Wunder gibt es immer wieder ...." summte ich auf dem Weg nach draussen und blickte böse auf die geschlossene Scheibe und das dunkle Büro dahinter. Sie waren noch in der Mittagspause, und das war ihr Glück.
Natürlich hat den Schrieb, den ich gemacht hatte, niemanden auch nur im geringsten interessiert.

Ok, ich war so vergnügt, denn ich hatte ja alle Hoffnung schon aufgegeben, dass ich mir sogar einen Bus bis ins tiefste Zentrum leistete, wo das mir bekannte Cartorio ansässig ist. Der Bus kam sofort, und im Cartorio war nix los. ich zog meine Nummer, da machte es schon Pling und meine Nummer stand im Display der Anzeigetafel. Innerhalb von 3 Minuten hatte ich meine Kopien, teilweise mit entsprechender Beglaubigung. 2,85 R$ für 3 Kopien und 1 Beglaubigung.

So, jetzt hiess es nur noch durch das ganze Zentrum wieder zum Ministerium laufen, wollte ich keine halbe Stunde quer durch die Stadt eine grosse Runde drehen. Toll, dachte ich mir - immer besser gelaunt - kannste noch paar Fotos machen. Die habe ich gemacht und ihr könnt sie euch hier anschauen: http://myalbum.miyoo.de/digdigger/photo ... SetID_5070

Im Ministerio war es total ruhig, die Sachbearbeiterin fort und nur ein pickeliger Jungspund hing in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Grahma" (Schriftzug wie Brahma) im Büro rum. Das kann ja heiter werden, dachte ich. Er fragte, was ich wollte, und nachdem ich es ihm erklärt hatte, fragte er nach dem Schrieb der PF und zu meinem Erstaunen wies er mich auf die Stühle. Zielsicher, wie ich nicht vermutet hätte, ging er zu einem dieser Metallspinde und holte innerhalb von Sekunden ein grünes Formular heraus, welches er direkt anfing auszufüllen. Professionell nahm er meinen Daumenabdruck und machte das Protocolo fertig. Er dachte sogar noch von sich selbst daran, eine Vorgesetzte wegen meinem weit entfernten Wohnort zu fragen, ob man das Buch nicht dort hinschicken könnte, was die alte Hexe natürlich verneinte. Er übrreichte mir das Protocolo mit dem Hinweis, dass es etwa 1 Monat dauern würde und ich vorher anrufen solle. Dann durfte ich gehen. 10 Minuten war es ungefähr in dem Ministerio gewesen und ich bin mir ziemlich sicher, der junge Mann, vor dem ich total Respekt habe ist nur noch nicht degeneriert, weil er a) jung ist und b) den Schutz der Inder in sich trägt. Vielleicht schützen die wirklich vor der frühen Degeneration.

So, es war jetzt ungefähr zwei Uhr - MISSION COMPLETE. Ich ging zum städtischen Busbahnhof und fand direkt gegenüber einen kleinen Park mit vielen Pflanzen und Tieren. Auch davon gibt es Fotos. Hier verspeiste ich mein mitgebrachtes Essen und trank Wasser aus so einem Wasserspender. Leider kam es aus dem städtischen Leitungsnetz und nicht aus einer Quelle. Aber besser als nichts. Ich wanderte noch ein bisschen durch den herrliche Ruhe inmitten der Stadt, bevor ich einen Bus zum Fern-Busbahnhof nahm. Ich hatte noch ca. 16,40 R$ und wollte somit die Heimreise antreten. Doch der Schalterbeamte sagte, dass der Preis 17,13 R$ betrüge. Wir suchten nach preiswerteren Verbindungen, fanden aber keine. Ich holte die Tickets vom Morgen heraus und erklärte ihm, dass ich nur 15 R$ bezahlt hätte. Ausserdem hätte ich nur 16 R$ und etwas, also dann solle er mir ein Ticket geben, was mich so weit wie möglich an Toledo heranbringt. Die Schlange hinter mir wurde immer länger.Da sagte er mit einem Lächeln, dass die fehlenden 70 Centavos kein Problem darstellen würden und händigte mir die Tickets aus. Beim kontrollieren fiel mir auf, dass hier im Busbahnhof "Embarque", d.h. für das eine Ticket 1.80 R$ und für das andere 0,30 R$ ... Das sind Gebühren, die die Busgesellschaft von dem Busbahnhof berechnet bekommt und an die Kunden weitergibt. Naja, dachte ich mir, jetzt hast du deine Tickets und kannst gemütlich heim.

Und so kam es, dass ich gegen 20.15h mit müden Gliedern und einem Muskelkater in der Arschbacke in die erwartungsvoll geöffneten Augen meiner geliebten Vilma sah und nur noch stammeln konnte: "Eu tenho" ....

... dann brach ich zusammen ....


ENDE

Auch nachfolgendes werde ich doppelt posten .... Very Happy

Heute habe ich meine

CARTEIRA DE TRABALHO E PREVIDÊNCIA SOCIAL

in Foz do Iguaçu abgeholt.

Sie ist entgegen der blauen CTPS für Brasilianer grün, und hat einen entsprechenden Gültigkeitsvermerk (Ablaufdatum des Protocolos für die Permanencia) ....

Hoffe nicht gelangweilt zu haben ....

DANKE digdigger :)
Hab den Thread mal sticky gemacht. Wir könnten das ja als FAQ-Grundlage nehmen.
Zuletzt geändert von thomas am Mo 9. Jan 2006, 00:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon dietmar » Di 1. Nov 2005, 21:30

@Thomas

Ich streiche das "unbekannterweise" in einem früheren Beitrag.

Du meinst, so festgepinnt mit Reisszwecken? Sei bloss vorsichtig, dass ins Protocolo keine Löcher kommen, das brauch ich nämlich noch ... :D
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Beitragvon thomas » Mi 2. Nov 2005, 01:31

Ja wenn Du mal die DPI-Zahl höher angesetzt hättest ;)
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Beitragvon Fudêncio » Do 3. Nov 2005, 12:16

TOLL!

Aber ist das nicht stressig alles doppelt im Internet zu posten :!: :?:

:twisted:
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Beitragvon dietmar » Do 3. Nov 2005, 12:25

Fudêncio hat geschrieben:TOLL!

Aber ist das nicht stressig alles doppelt im Internet zu posten :!: :?:

:twisted:


Kannst du mir mal erklären was du damit meinst?
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Beitragvon Fudêncio » Fr 4. Nov 2005, 13:13

digdigger hat geschrieben:
Fudêncio hat geschrieben:TOLL!

Aber ist das nicht stressig alles doppelt im Internet zu posten :!: :?:

:twisted:


Kannst du mir mal erklären was du damit meinst?




:twisted: :twisted: :twisted:
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Beitragvon Fudêncio » So 6. Nov 2005, 13:59

CC hat geschrieben:@fudencio

was spricht dagegen, es sind doch gute infos und die geschichte drumherum ist spannend.


Hab doch gar nicht behauptet das ich etwas dagegen hab :!:
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Beitragvon dietmar » Di 6. Dez 2005, 21:07

Auch nachfolgendes werde ich doppelt posten .... :D

Heute habe ich meine

CARTEIRA DE TRABALHO E PREVIDÊNCIA SOCIAL

in Foz do Iguaçu abgeholt.

Sie ist entgegen der blauen CTPS für Brasilianer grün, und hat einen entsprechenden Gültigkeitsvermerk (Ablaufdatum des Protocolos für die Permanencia) ....

Hoffe nicht gelangweilt zu haben ....
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