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BeitragVerfasst: 31 Mai 2007 17:28 
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Zuletzt geändert von jensonline am 08 Sep 2007 07:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: urlaub in salvador
BeitragVerfasst: 31 Mai 2007 19:13 
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Registriert: 09 Mai 2007 19:41
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Wohnort: salvador da bahia
hallo leute!
ich war ca.14 jahre in rio und bin seit ca.4 jahren in itapoan.wo nehmt ihr das"glueck"her solche dinge zu erleben?ich wurde noch nie aufgefordert fuer etwas,dass ich trank oder ass zuviel zu bezahlen.betrueger gibt es ueberall,auch in deutschland.seit dezember hat sich ein gast(von 237)beschwert,weil er zuviel bezahlen sollte.ansonsten absolute ruhe!!!
in rio wird mit sicherheit wesentlich mehr und besser abgezockt was die hoehe angeht.von recife will ich erst gar nicht schreiben.
lieber lemi-komm nochmal nach salvador und ich zeig dir die realitaet.
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heiner


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BeitragVerfasst: 31 Mai 2007 20:02 
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Registriert: 04 Mai 2005 02:13
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Hmmm, wie sieht es denn mittlerweile im Süden von Bahia aus?

Prado, Cumuruxatiba...war da vor 4 Jahren mal im Oktober und in der Woche war tote Hose, nur am Wochenende wurde es voller. Kann mich auch an keine Abzocke erinnern. Wollte da eigentlich gerne mal wieder hin...

Was gar nicht geht ist Ilha Grande, da setz ich keinen Fuß mehr drauf...



Beleeeza


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 Betreff des Beitrags: Re: urlaub in salvador
BeitragVerfasst: 31 Mai 2007 20:40 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
Beiträge: 2016
bayer hat geschrieben:
hallo leute!
ich war ca.14 jahre in rio und bin seit ca.4 jahren in itapoan.wo nehmt ihr das"glueck"her solche dinge zu erleben?ich wurde noch nie aufgefordert fuer etwas,dass ich trank oder ass zuviel zu bezahlen.


Vielleicht solltest du deine Rechnungen mal etwas gründlicher checken. :wink: Als ich voriges Jahr in Bahia im Urlaub war, insgesamt 13 Tage, habe ich am 8. Tag das erste Mal eine exakte Rechnung präsentiert bekommen. Vorher waren immer Fehler drin und immer zugunsten des Etablissements ... kann irgendwie kein Zufall sein, oder!?

bayer hat geschrieben:
betrueger gibt es ueberall, auch in deutschland.


Ja, aber besonders viele in Bahia.

bayer hat geschrieben:
in rio wird mit sicherheit wesentlich mehr und besser abgezockt was die hoehe angeht.von recife will ich erst gar nicht schreiben.


Stimmt. Rio ist in dieser Hinsicht auch sehr schlimm. Selbst vor Kindern nehmen die keine Rücksicht. Ich kenne da tolle Beispiele (natürlich eigenhändig erlebt), aber ich will hier niemanden mit meinen Negativerlebnissen in Brasilien nerven, denn schliesslich ist ja hier immer eitel Sonnenschein. Das gleicht so ziemlich jeden Ärger aus, nicht wahr?

bayer hat geschrieben:
lieber lemi-komm nochmal nach salvador und ich zeig dir die realitaet.


Danke. Ich war schon oft genug dort, um mir ein Bild machen zu können.

Früher war ich mal ein Bahia-Fan. Dies lag mehr oder weniger an der Natur, Stränden usw. Mittlerweile kenne ich auch die Menschen dort.

Es ist halt nicht die Sorte von Menschen, denen ich begegnen möchte.


P.S.: Wieviel kosten eigentlich die 18 km vom Airport bis zum Praia de Jauá wirklich? 80 R$ kann ja nun nicht wirklich der reelle Preis sein. Und warum lügen die Taxifahrer und behaupten, dass sie durch eine Mautstelle fahren müssen, wenn der Kunde dann später sowieso mitbekommt, dass der Abzweig kurz davor ist? Primitivität oder einfach nur Dummheit?



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


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BeitragVerfasst: 31 Mai 2007 20:47 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
Beiträge: 2016
sefant hat geschrieben:
Hmmm, wie sieht es denn mittlerweile im Süden von Bahia aus?

Prado, Cumuruxatiba...war da vor 4 Jahren mal im Oktober und in der Woche war tote Hose, nur am Wochenende wurde es voller.


Ist, glaube ich, immer noch so. Aber das sind ja auch nicht die Touri-Flecken Bahias (auch nicht des Südens). Die Abzocke geht erst ab Trancoso los, erhöht sich in Richtung Arraial dÁjuda und findet ihren Höhepunkt an den Barracas von Porto Seguro. Als Ausgleich kann man dafür im Zentrum ein 3-er Pack T-Shirts für 10 R$ kaufen. :lol:



Man sieht sich,
Lemi

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BeitragVerfasst: 01 Jun 2007 06:23 
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ich habe mich auch immer geärgert und/aber auch insgeheim schadengefreut, dass alle, aber auch wirklich alle touris immer an dieselben plätze rennen. praia do forte, trancoso, porto seguro und und und
an diesen orten werden sie dann tüchtig zur kasse gebeten (warum auch nicht) und die allermeisten zahlen...aber die wollen das ja so haben denk ich mir, sonst würden die nicht alle ungeschaut an dieselben orte gehen.

es gäbe auch noch viele andere schöne plätzchen in und um salvador!!

aber touris habens schwer...ja...in salvador...und die barraqueiros schneiden sich ins eigene fleisch, wenn sie die touristen ablinken, nur bis die das merken ist es wieder mal zu spät.

amarelina



o problema não é tanto encontrar uma pessoa com quem apeteça dormir, mas sim encontrar uma pessoa com quem apeteça accordar.


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BeitragVerfasst: 01 Jun 2007 09:45 
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Dreiste Barackenbedienungen und aufdringliche Ambulantes in Piata
Teil V

Mit dreisten Ambulantes musste ich mich dagegen kaum herum schlagen. Jedenfalls in Piata. In Pelourinho ist mir jedoch noch kein elegantes Mittel eingefallen, um die glücksbändchenverschenkenden Halsabschneider abzuwimmeln. Natürlich habe ich sie alle abwimmeln können, nur eben alles andere als elegant. Komisch, nachdem die Verkäufer erfahren hatten, dass ich Deutscher bin, hatten sie übrigens plötzlich alle einen deutschen Uronkel oder sonstige Verwandtschaft. :roll:

Ein ambulanter Kettenverkäufer wanderte täglich fleißig zwischen Jaguaribe und Itapua. Wenn ich am Strand war, traf ich ihn prompt. Ich hatte ihm dummerweise zu viel von mir erzählt. Meinen Namen, den Ortsteil meiner Unterkunft, meine Nationalität und das Abreisedatum, was grundsätzlich ein Fehler ist. Er hatte ein gutes Gedächtnis, und das wollte ich belohnen und ihm am letzten Tag eine Kleinigkeit abkaufen.

Prompt sprach er mich an: "Wolltest Du nicht heute in Itapua an den Strand?", fragte er fast vorwurfsvoll. "Da war ich heute morgen auch, aber Du warst nicht da. Jetzt habe ich es vorgezogen, die letzten Stunden vor dem Abflug in Piata zu verbringen." "Verstehe, viele geile Frauen, gell?!" "Nee, ich habe zwar nichts gegen Putaria, aber ich habe eine Freundin, die tagsüber im Shopping arbeiten muss." "Oh, entschuldige, mein Freund, entschuldige!", sagte er beschämt, dass man glauben konnte, er meine das mit der Entschuldigung ernst. Ich grinste innerlich. So werde ich es künftig immer machen.

"Komm, Bruder, kauf mir ne Kette ab." Ich wollte keine Kette, sondern ihn nur für seinen Small-Talk und das immerhin überdurchschnittliche Kurzzeitgedächtnis belohnen. Ich zeigte auf die Kleinste mit ein bisschen Schnur und ein paar Holzklecksen.

"Was soll die Kosten?" "R$ 3." „Komm, mein Freund, die ist nicht mal einen Wert, ich gebe Dir 2." Ich machte einen Fehler und gab ihm einen Fünfer-Schein. Prompt versuchte er das auszunutzen: "Nimm 2 Ketten für 5, oder eine für 3", und er laberte solange, schweifte ab auf belanglose Dinge, so dass der Schwachkopf doch tatsächlich annahm, ich hätte vergessen, was für einen Schein ich ihm zugesteckt hatte. Dann tat er so, als hätte er gedacht, es handle sich um einen Zweier-Schein. Er versuchte noch alle erdenklichen Tricks, ich blieb aber hart, kassierte den Schein zurück, gab ihm einen Zweier, wünschte ihm viel Glück und dass er bei Gott bleiben solle ... immerhin ist mir so ein Typ lieber, als einer mit ner Knarre, der grade einen Bus überfällt ...

Die Typen vom Nachbartisch grinsten mir zu: "Gut gemacht, Gringo!"

Nebenbei sei angemerkt, dass es den brasilianischen Gästen auch nicht wesentlich besser ergeht. Die persönlichen Erfahrungen sind offenbar wirklich sehr unterschiedlich, was möglicherweise an Familienstand, Teint (je brauner, desto weniger Bescheißgefahr), Sprachkenntnissen etc. pp. liegen kann. In Recife - von User bayer als besonders negatives Beispiel angeführt - wurde nie versucht, mich übers Ohr zu hauen. Mag daran liegen, dass viele Barackenbesitzer Nachbarn meiner "Namorada" waren, oder daran, dass man mich aufgrund meines Aussehens und Verhaltens eher als Carioca oder Paulista hielt (obwohl die fast genauso als Goldesel angesehen werden, wie Gringos) ...


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BeitragVerfasst: 01 Jun 2007 10:13 
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Wo man auch aufpassen sollte, sind diese kleinen Plastik-Karten, die manche Clubs verwenden, um dort die Getränke draufzubuchen.
Ich war mit meinem Kumpel in Salvador unterwegs und wir sind Abends zu Fuß in der Nähe des Pelourinho auf Erkundungstour gegangen.

In einen interessant erscheinenden Club sind wir dann reingegangen, um ein paar Bierchen zu trinken. Am Eingang gab man uns jeweils eine Plastik-Karte, die wir beim Bestellen immer der Bedienung geben sollten, damit die dann unsere Getränke draufbucht.

Als ich die Karte entgegen nahm, bemerkte ich einen kleinen Riß darin, machte mir jedoch weiter keine Gedanken darüber, weil ja schließlich bisher fast alle Gegenstände in Brasilien in irgend einer Weise beschädigt waren.

2 Stunden waren wir dann da drin, haben jeder 3 Bier getrunken und jedes Mal gaben wir der Bedienung unsere Karten. Sie ist damit hinter der Bar verschwunden und hat sie uns zusammen mit dem Bier wiedergegeben.
Beim Rausgehen wollten wir zahlen und sollten jeweils eine Rechnung von 9 Real haben. Jedoch meinte der Typ hinter der Kasse bei mir plötzlich: "39 Real". Höchst erstaunt fragte ich ihn, wie er darauf kommt, ich hatte doch nur 3 Bier. Daraufhin meinte er, ich hätte auch die Karte beschädigt und solle dafür 30 Real bezahlen.

Dann ging das Theater erst los. Mit meinem mageren Portugiesisch versuchte ich ihm klar zu machen, dass die Karte bereits beschädigt war, als ich sie erhielt. Außerdem war die Karte ja auch mehrmals aus der Hand gegeben, zum Getränke buchen und die Beschädigung könnte auch dort passiert sein etc. Mein Kumpel meinte noch, sie sollten nicht versuchen uns zu verarschen, nur weil wir Ausländer sind usw. usw. Das ging dann einige Minuten hin und her, bis wir den Gerente angefordert haben. Zwischenzeitlich trafen auch noch 3 "Securities" ein, die uns den Weg nach draußen verstellten. Alle 3 groß, breit, grimmig dreinschauend.

Der Gerente war eine Frau und wir haben mit ihr die gleiche Diskussion nochmal geführt, bis sie irgendwann der Meinung war, dass 30 Real den Ärger nicht wert währen. Also ließ man uns gehen.

War ne interessante Erfahrung und wieder was gelernt.

Also Leute, immer die Plastikkarten gleich bei Erhalt auf Unversehrtheit überprüfen!

Dies war übrigends nur ein Beispiel von mehreren Abzockversuchen in Salvador. Jedoch, der einzige, der es geschafft hat uns tatsächlich zu linken, war ein Taxifahrer in Rio...


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BeitragVerfasst: 01 Jun 2007 10:59 
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Beiträge: 1201
Wohnort: Frankfurt am Main
Um mal ein anderes, zumindest aus meiner Sicht, positives Beispiel zu nennen:

Der Magnetstreifen meiner CC-Karte ist nicht mehr in ganz einwandfreiem Zustand. In Deutschland oder in Geschäften, Bars oder Restaurants habe ich damit keine Probleme, aber an brasilianischen Geldautomaten.

Deshalb war ich schon verärgert, weil ich damit gebührenfrei Geld hätte abheben können, und nun zur EC-Karte greifen musste. Der Automat der HSBC beim Aeroclube funktionierte schon seit Tagen nicht, in die nichtklimatisierten Glaskäfige der Itau war ein Aufenthalt von mehr als zwei Sekunden ohne Kreislaufkollaps nicht möglich. So stapfte ich halt zum Schalter der Banco do Brasil. Der von mir angesteuerte Automat hatte nun auch Schwierigkeiten meine EC-Karte zu lesen, also wechselte ich zu einem anderen. Endlich schien es zu klappen. Karte rein, dann raus, dann Pin-Eingabe, dann das Prozedere weiter bis zur Abhebebetrags-Eingabe. Wieder PIN. Soweit so gut. Doch dann die Meldung: "Vorgang abgebrochen". Ich war schon mit Negativstress geladen, jetzt kochte ich vor Wut und schlug auf das verdammte Display. Ich spürte einen Schmerz, hatte doch ein wenig fest zugeschlagen. So fest, dass das Display durch den Schlag nicht nur eingedrückt, sondern auch zertrümmert war, und der kleine Finger meiner rechten Hand blutete ... Dummerweise war ich umringt von Sicherheitspersonal, das gleich auf mich zustürmte. "Papiere!", doch ich hatte keine. Ich entschuldigte mich, aber man ließ logischerweise nicht locker. "Das ist Vandalismo! Wir können Dich nicht einfach gehen lassen." "Bloß keine Polizei, bitte keine Polizei!", flehte ich die Sicherheitskräfte an (Schauspielschulen "Ex-Namoradas" und „Ruas do Rio de Janeiro“). "Nein, keine Polizei, aber wir brauchen Deinen Namen und eine Telefonnummer, damit die Bank ggf. bei Dir anrufen kann." Man notierte also meinen Namen, den ich auch wahrheitsgemäß angab (bzw. selber aufschrieb), und eine Mobilfunknummer. Wir verabschiedeten uns lächelnd mit gegenseitigem auf die Schulter klopfen. Und natürlich wurde ich nie angerufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Urlaub in Salvador / Bahia
BeitragVerfasst: 01 Jun 2007 16:02 
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supergringo hat geschrieben:
Der Garcom kam mit der Rechnung. R$ 7 für zwei Bohemia, das war in Ordnung. Doch dann kams ... R$ 15 für Mandioca, R$ 10 für Vinagrette, R$ 5 für Pimenta und Servicepauschale von R$ 10 = R$ 47!


Das ist ja mal der Sieger :bprust:

Aber wie schon gesagt, ich will gar nicht wissen wieviele Amis oder Italiener das bezahlen, weil sie a) nicht wissen was es "normal" kostet b) nicht durch Diskussionen etc negativ (vor den Kumpels etc) auffallen würden oder c) Preise aus Ibiza/Cancun etc gewöhnt sind :wink:

Aber eigentlich schade, daß sich eine ganze Region so abschießt. Wobei die Eltern meiner Freundin im Februar in Salvador waren. Negative Storys habe ich nicht gehört, aber ich frag nochmal nach. Evt wird die Abzocke bei einheimischen Rentner nicht oder weniger versucht.



Beleeeza


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