bruzundanga hat geschrieben:
Den Ausdruck "ganhar uns tostão" (hier macht die Schreiberin einen Konkordanzfehler nach den Regeln der normativen Grammatik) bedeutet soweit mir bekannt ist im Deutschen frei übersetzt "einige müde Märker verdienen".
Die Konnotation "geringer Betrag, müde Mark" kann natürlich im ironischen Kontext um 180% umgekehrt werden.
mó = amor = Liebste.
Meine Spekulation : Habe den Posten durch meinen Partner erlangt, damit seine Liebste einige müde Märker verdient, schnell aber erlangte ich meine Unabhängikeit......
Der "metaforische" Text ins konkrete übersetzt.
Die Spekulationen nehmen kein Ende. Ist eben ein Insidertext der sich zudem häufig nicht an die Regeln der normativen Grammatik hält.
Abraços
Eine gute Spekulation, überhaupt die erste, die Sinn macht, wenn der Satz denn isoliert stände. Aber es paßt trotzdem nicht in den Zusammenhang. Da bräuchte auch ein Profi den direkten Draht zur Authorin, und selbst die wird nicht alle Gedankensprünge erklären können.
amarelina hat geschrieben:
mensch bequimao, danke!! mir rauchte das gehirn, weil ich dem ausdruck carne-e-osso keinen sinn abgewinnen konnte. habe viel zu weit gesucht...
bei den fehlenden endungen habe ich dasselbe gedacht wie bruzundanga, man spricht sie (fast) nicht aus und darum schrieb sie sie auch nicht...
hingegen gibt es im Aur-lio ein wort: mó - pedra de moinho ou de lagar - mühlstein...aber wie passt das in den satz rein

bei meinem kläglichen versuch, ergab es keinen sinn...
amarelina
Ja, für jemand mit Deutsch als Muttersprache ist carne-e-osso ein verqueres Bild. Irgendwie denkt man da an den Sensenmann!
Um abração
Bequimão