Mod BB hat geschrieben:
Der Inhalt wurde zwecks Beruhigung der Gemüter von mir kaltschnäutzig und diktatorisch gelöscht.
Das war nicht kaltschnäuzig, sondern zeugt nur von peinlicher Ratlosigkeit.
Erinnert mich an Monty Python´s Sinn des Lebens: Die arme Putzfrau, die die große Sauerei im Restaurant aufwischen muss, beklagt sich erst über ihre schlimme Situation. Schließt aber ihre Klage mit den Worten aus ihrer Sicht positiv ab: "Wenigstens arbeite ich nicht für einen Juden!"
Der "Intendant" weiß sich nicht anders zu helfen, als ihr den (mit Kotze und menschlichen Überresten) vollgefüllten Putzeimer über den Kopf zu stülpen. Nicht aus Hass, Strafe, Wut oder Rache, sondern - peinlich berührt und einen einen Skandal befürchtend - um den Kommentar sozusagen unter den Teppich zu kehren, als sei nichts gewesen.
Die Eigenschaft "diktatorisch" passt schon besser. Aber im Fazit bleibt nur Aktionismus, der mich persönlich auch aufgrund des Machtmissbrauchs traurig stimmt.
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Aktionismus -> Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes, oft zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Überforderung zu vermeiden oder zu vertuschen.
Der Begriff steht auch für unorganisierte politische oder soziale Aktionen, die zwar eine Veränderung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse bezwecken, deren Ziele aber weder genau definiert noch zu Ende gedacht und deren Konsequenzen meist nicht bedacht sind.]