patecuco hat geschrieben:
Alle Probleme die heute in D angeführt werden, sind lächerlich im Vergleich zu den Perspektiven in einem Land, das in 30 Jahren nur noch eine winzige junge Bevölkerung hat. Nicht nur die Rentendiskussion ist dann hinfällig, auch das ganze Gesundheitssystem wird nicht mehr funktionieren.
Sieh es mal von der positiven Seite: Schrumpfende Bevölkerung heißt
weniger Staus, heißt geringere Grundstückspreise, heißt weniger
verbaute Landschaft, heißt mehr Beschäftigung für die Verbliebenen
bei besserer Bezahlung (wenigstens in der Anfangsphase, wenn die
Geronten zwar noch konsumieren aber selbst nicht mehr arbeiten
können), heißt dass sich vorhandenes Kapital im Wege der Vererbung
auf wenige konzentriert, heißt also in der Summe weniger Stress! Das
sind doch interessante Aussichten! Hurra!
Die "Rentendiskussion" ist doch schon heute für die Katz. Es werden
derzeit schon 2/3 aus dem allgemeinen Steueraufkommen bestritten,
im Jahre 2040 sinds dann eben 98% bei gleichzeitiger Verpflichtung
der arbeitenden Bevölkerung zu privater Vorsorge. Deine
eigenen "Rentenbeiträge" heute kannst du ohnehin als Sondersteuer
betrachten und abschreiben. Und die Krankenversicherungen werden
eben eine saftige Selbstbeteiligung einführen, optional
Leistungsstreichungen vornehmen. Die gleichzeitige Einführung eines
besonders langsam arbeitenden Ethikrates könnte dann auch fallweise
feststellen, ob einem 85igjährigen noch z.b. eine neue Herzklappe
noch zu gönnen ist.
Es gibt reichlich Lösungen, man muss sie nur auch sehen, aktzeptieren
und durchsetzen.
