Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Itacare » Do 19. Feb 2015, 23:44

Brazil53 hat geschrieben:
Was sollen uns Statistiken sagen?


Na was schon. Wie gehabt: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast :mrgreen:
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon cabof » Fr 20. Feb 2015, 09:50

Jetzt kursiert eine Armutsstatistik durch das Internet - mit Vorsicht zu geniessen, weltweit kann man da wohl keine Schlüsse ziehen,
man sollte hier nur auf DE blicken, es gibt Millionen (auch in Vollzeitarbeit) die keine großen Sprünge machen können, bei uns ist
die Armut mehr order weniger "versteckt" - Obdachlose auf der Platte (Berber) dürfte es auch nicht geben, - wie kann es sein, das jeder
Asylant der hier aufschlägt und ein Dach über dem Kopf gestellt bekommt... na ja, anderes Thema.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Fr 20. Feb 2015, 10:41

cabof hat geschrieben:Jetzt kursiert eine Armutsstatistik durch das Internet - mit Vorsicht zu geniessen, weltweit kann man da wohl keine Schlüsse ziehen,
man sollte hier nur auf DE blicken, es gibt Millionen (auch in Vollzeitarbeit) die keine großen Sprünge machen können, bei uns ist
die Armut mehr order weniger "versteckt" - Obdachlose auf der Platte (Berber) dürfte es auch nicht geben, - wie kann es sein, das jeder
Asylant der hier aufschlägt und ein Dach über dem Kopf gestellt bekommt... na ja, anderes Thema.


Ich weiß nicht, warum du immer gegen die Asylanten hetzen musst. Berber hat es auch schon in Deutschland gegeben. Es gibt Menschen die "können" nicht mehr in unsere Gesellschaft zurückfinden.
Das ist aber ein Thema was ohne Mithilfe der Betroffenen nicht gelöst werden kann.

Cabof, wann geht dir endlich auf, dass die 12 Millionen Deutsche, welche an der Armutsgrenze leben, etwas mit der gnadenlosen Niedriglohnpolitik zu tun haben. Mit der völligen Fehleischätzung der Folgen von Aufstockerlöhnen. Der Privatisierung der Renten und der damit verbundenen Absenkung Rentenquote. Wobei ein Niedriglöhner gar nicht in der Lage eine nennenswerte Altersvorsorge zu betreiben, oder in eines dieser dubiosen Angebote wie die "Riesterrente" zu stecken.

Hier produzieren wir eine Armutspyramide von ungeahnten Ausmaß und hunderttausende weitere Obdachlose, aber besser man befriedigt sein Gewissen damit, dass die Asylanten das Übel sind.

Hast du mal die langen Schlangen an den "Tafeln" gesehen? Und jetzt sage nicht, dass die Asylanten den armen Deutschen alles wegessen.
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon moni2510 » Fr 20. Feb 2015, 11:24

Neben dem Alter sind doch Kinder ein Armutsfaktor, LEIDER ist es bis heute so, dass es Deutschland irgendwie nicht auf die Kette bekommt mit der Kinderbetreuung und zuviele Kinder am Rande der Armut oder in Armut aufwachsen müssen. Das gilt natürlich vorallem für Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen.

Ja, ich kenne auch einige Nichtsnutze, wo das Nichtstun von Generation an Generation weitergegeben wird. Aber wider Erwarten hat da niemand Migrationshintergrund. Man kann sich in Hartz IV offensichtlich auch aus Deutscher sehr gut einrichten :mrgreen:

Und noch zum Thema: Ich pendle ja zur Arbeit nach München, als derzeitiger Alleinverdiener würde mir niemand in München eine Wohnung vermieten, alles viel zu teuer!
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Berlincopa » Fr 20. Feb 2015, 23:56

Brazil53 hat geschrieben:
Cabof, wann geht dir endlich auf, dass die 12 Millionen Deutsche, welche an der Armutsgrenze leben, etwas mit der gnadenlosen Niedriglohnpolitik zu tun haben. Mit der völligen Fehleischätzung der Folgen von Aufstockerlöhnen. Der Privatisierung der Renten und der damit verbundenen Absenkung Rentenquote. Wobei ein Niedriglöhner gar nicht in der Lage eine nennenswerte Altersvorsorge zu betreiben, oder in eines dieser dubiosen Angebote wie die "Riesterrente" zu stecken.

Hier produzieren wir eine Armutspyramide von ungeahnten Ausmaß und hunderttausende weitere Obdachlose, aber besser man befriedigt sein Gewissen damit, dass die Asylanten das Übel sind.

Hast du mal die langen Schlangen an den "Tafeln" gesehen? Und jetzt sage nicht, dass die Asylanten den armen Deutschen alles wegessen.


Die Rente wird inbesondere deshalb für viele nicht mehr auskömmlich sein, weil die Demographie dazu führt, daß viele Empfänger immer weniger Einzahlern gegenüberstehen; da ist es normal, daß das frühere Niveau nicht mehr finanzierbar ist. Entsprechend müßten auch die Beamten-Pensionen reduziert werden, wird aber wegen deren Lobby im Bundestag nicht passieren. Niedriglöhne kann man beklagen, sind aber besser als Hartz IV Bezüge. Riesterrente kann man kritisieren, für viele ist sie aber durchaus lohnend.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Cheesytom » Sa 21. Feb 2015, 04:04

Berlincopa hat geschrieben:Riesterrente kann man kritisieren, für viele ist sie aber durchaus lohnend.


Das wage ich zu bezweifeln. Die Riesterrente ist sozusagen pleite!
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Berlincopa » Sa 21. Feb 2015, 04:13

Berlincopa hat geschrieben:
Brazil53 hat geschrieben:
Cabof, wann geht dir endlich auf, dass die 12 Millionen Deutsche, welche an der Armutsgrenze leben, etwas mit der gnadenlosen Niedriglohnpolitik zu tun haben. Mit der völligen Fehleischätzung der Folgen von Aufstockerlöhnen. Der Privatisierung der Renten und der damit verbundenen Absenkung Rentenquote. Wobei ein Niedriglöhner gar nicht in der Lage eine nennenswerte Altersvorsorge zu betreiben, oder in eines dieser dubiosen Angebote wie die "Riesterrente" zu stecken.

Hier produzieren wir eine Armutspyramide von ungeahnten Ausmaß und hunderttausende weitere Obdachlose, aber besser man befriedigt sein Gewissen damit, dass die Asylanten das Übel sind.

Hast du mal die langen Schlangen an den "Tafeln" gesehen? Und jetzt sage nicht, dass die Asylanten den armen Deutschen alles wegessen.


Die Rente wird inbesondere deshalb für viele nicht mehr auskömmlich sein, weil die Demographie dazu führt, daß viele Empfänger immer weniger Einzahlern gegenüberstehen; da ist es normal, daß das frühere Niveau nicht mehr finanzierbar ist. Entsprechend müßten auch die Beamten-Pensionen reduziert werden, wird aber wegen deren Lobby im Bundestag nicht passieren. Niedriglöhne kann man beklagen, sind aber besser als Hartz IV Bezüge. Riesterrente kann man kritisieren, für viele ist sie aber durchaus lohnend.
Cheesytom hat geschrieben:
Berlincopa hat geschrieben:Riesterrente kann man kritisieren, für viele ist sie aber durchaus lohnend.


Das wage ich zu bezweifeln. Die Riesterrente ist sozusagen pleite!



Die Riesterrente ist nicht sozusagen Pleite. Dennoch ist sie nicht für alle sinnvoll.
http://www.sueddeutsche.de/geld/staatliche-foerderung-riester-rente-lohnt-sich-nicht-fuer-jeden-1.1722406
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Sa 21. Feb 2015, 04:23

Alles klar Berlincopa.
Es ist gut dass du den anderen hier die Augen öffnest. Jetzt fällt es mir wie Schuppen vor den Augen;
„Die Rente wird nicht durch die Höhe der Beiträge berechnet, sondern durch die Anzahl der Menschen die in die Rente einzahlen.
Die demographische Rente. :mrgreen:
Es wird Zeit, dass dieses mal von jemanden gesagt wird. Der wahre Skandal ist dabei, dass es immer noch Menschen mit hohen Renten und Ruhestandsgehältern gibt. Da ist doch bestimmt Vetternwirtschaft im Spiel.
Den Rentenauszug den ältere Arbeitnehmer alle zwei Jahre bekommen, kann man also getrost in den Mülleimer werfen.
Wo kann man dann die Liste, mit dem aktuellen Stand der Einzahler bekommen, damit man weiß, ob man überhaupt noch Rente bekommt?

Niedriglöhner, Harz4er, Arbeitsloset, Leiharbeiert, 1 Eurojobber, alleinerziehende Mütter legt die Füße hoch, euer Einkommen hat nichts mit der Rentenberechnung zu tun.

Und die Riesterrente :^o

In jeden anderen Rechtsstaat wäre dieser milliardenschwere Volksbetrug ein Fall für die Justiz.

Aber bei uns nicht, der Deutsche hat uneingeschränktes Vertrauen zu seiner Obrigkeit und den freundlichen Kapitalisten in den Lobbys der Parlamente. Da ist Berlincopa in guter Gesellschaft.

Die Versicherer kalkulieren bei dem Riestermodell mit Lebenserwartungen von bis über 100 Jahren. Jopie Hesters wäre der einzige den ich kenne, der von der Riester Rente profitieren würde.

Die Versicherungsmathematiker haben die Lebenserwartung nach oben gerechnet, weil dann kleine Rentenbeträge ausbezahlt werden müssen. Bevor man überhaupt sein eingezahltes Geld wieder zurück hat, muss man schon 90, 100 oder gar 110 Jahre alt werden. #-o
Die staatliche Zulage wird von den Abschluss- und Vertriebskosten und den Verwaltungsgebühren der privaten Versicherer bis zu 90% aufgefressen.

Wenn das in Brasilien so laufen würde, würden wir Korruption rufen.

Und das schöne ist, dass die heutigen Geringverdiener, später auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein werden. In diesem Fall wird die private Altersvorsorge mit der Grundsicherung verrechnet. Da kassiert dann der Rententräger die von einem Geringverdiener sauer gesparten Riesterbeiträge wieder ein. Danke


Und davon ist jeder 4 deutsche Arbeitnehmer betroffen.

Ich bin froh dass meine Rente noch ausreichend ist. :mrgreen:
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Berlincopa » Sa 21. Feb 2015, 12:36

Hyperventilileren bringt Dich in der Rentenfrage nicht weiter. Demographische Tatsachen sind anzuerkennen; Einfluß auf die Höhe der Rente haben die Anzahl der Beitragszahler, die Höhe deren Beiträge (Rentensatz) und der Beginn der Auszahlung. Keine leichte Aufgabe, hier ein ausgewogenes Konzept hinzubekommen.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Frankfurter » Sa 21. Feb 2015, 13:59

Höhe der Rente:

nach Lehre, Angestellter ( Beiträge zur RV meist max. Beitrag ) , wegen Krankheit dann mit 57 in Frührente... und was kommt dabei heraus ? EUR 1.489,00 im Monat. =D>

Gegenrechnung: verh. Miete in Frankfurt / M, mind. EUR 800,00 warm, KV übernimmt nicht alle Medis - daher Zuzahlung notwenig - , Urlaub ?? Auto ?? Kleine Anschaffungen ?? ... dafür ein Leben lang gearbeitet [-o< .
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