Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Sa 21. Feb 2015, 14:12

Frankfurter hat geschrieben:Höhe der Rente:

nach Lehre, Angestellter ( Beiträge zur RV meist max. Beitrag ) , wegen Krankheit dann mit 57 in Frührente... und was kommt dabei heraus ? EUR 1.489,00 im Monat. =D>

Gegenrechnung: verh. Miete in Frankfurt / M, mind. EUR 800,00 warm, KV übernimmt nicht alle Medis - daher Zuzahlung notwenig - , Urlaub ?? Auto ?? Kleine Anschaffungen ?? ... dafür ein Leben lang gearbeitet [-o< .


In 10 oder 20 Jahren werden Millionen von Deutsche von 1.489 Euro nur noch träumen können.
Sei glücklich mir geht es auch nicht besser. Nie arbeitslos gewesen und komme auch etwa auf diese Summe (Altersteilzeit)
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Berlincopa » Sa 21. Feb 2015, 14:23

Brazil53 hat geschrieben:
Frankfurter hat geschrieben:Höhe der Rente:

nach Lehre, Angestellter ( Beiträge zur RV meist max. Beitrag ) , wegen Krankheit dann mit 57 in Frührente... und was kommt dabei heraus ? EUR 1.489,00 im Monat. =D>

Gegenrechnung: verh. Miete in Frankfurt / M, mind. EUR 800,00 warm, KV übernimmt nicht alle Medis - daher Zuzahlung notwenig - , Urlaub ?? Auto ?? Kleine Anschaffungen ?? ... dafür ein Leben lang gearbeitet [-o< .


In 10 oder 20 Jahren werden Millionen von Deutsche von 1.489 Euro nur noch träumen können.
Sei glücklich mir geht es auch nicht besser. Nie arbeitslos gewesen und komme auch etwa auf diese Summe (Altersteilzeit)



Diese Summe ist für ein frühes Renteneintrittsalter durchaus nicht so schlecht, denn vesicherungsmathematisch kann ja mit einer Spanne von 20 Jahren Rentenbezug rechnen. Momentan werden noch viele Rentner deutlich mehr herausbekommen als sie eingezahlt haben, was sich aber deutlich ändern wird. Unfair ist es, die Pensionen exorbitant hoch zu halten während man die Rentenleistung verringert.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Sa 21. Feb 2015, 15:46

Berlincopa hat geschrieben:
Brazil53 hat geschrieben:
Frankfurter hat geschrieben:Höhe der Rente:

nach Lehre, Angestellter ( Beiträge zur RV meist max. Beitrag ) , wegen Krankheit dann mit 57 in Frührente... und was kommt dabei heraus ? EUR 1.489,00 im Monat. =D>

Gegenrechnung: verh. Miete in Frankfurt / M, mind. EUR 800,00 warm, KV übernimmt nicht alle Medis - daher Zuzahlung notwenig - , Urlaub ?? Auto ?? Kleine Anschaffungen ?? ... dafür ein Leben lang gearbeitet [-o< .


In 10 oder 20 Jahren werden Millionen von Deutsche von 1.489 Euro nur noch träumen können.
Sei glücklich mir geht es auch nicht besser. Nie arbeitslos gewesen und komme auch etwa auf diese Summe (Altersteilzeit)



Diese Summe ist für ein frühes Renteneintrittsalter durchaus nicht so schlecht, denn vesicherungsmathematisch kann ja mit einer Spanne von 20 Jahren Rentenbezug rechnen. Momentan werden noch viele Rentner deutlich mehr herausbekommen als sie eingezahlt haben, was sich aber deutlich ändern wird. Unfair ist es, die Pensionen exorbitant hoch zu halten während man die Rentenleistung verringert.


Ich denke, wenn in ein paar Jahren tatsächlich der Arbeitsmarkt leergefegt ist und Arbeitskräfte in Deutschland fehlen, dass dann plötzlich wieder "Anwerbungen" laufen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Konzern, Firma, Dienstleister sein Firma schließt und tatenlos zusieht.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Frankfurter » Sa 21. Feb 2015, 17:37

Brazil53 hat geschrieben:In 10 oder 20 Jahren werden Millionen von Deutsche von 1.489 Euro nur noch träumen können.
Sei glücklich mir geht es auch nicht besser.


.... leider wir dann aber auch nicht ( von unserer guten Rente heute ) :twisted: ... denn die Inflation und keine Erhöhungen der Rente werden uns dann eine niedrigere Kaufkraft bescheren.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Sa 21. Feb 2015, 20:23

Frankfurter, dann haben wir aber schon das Alter für "Schnabeltasse und Haferschleim" erreicht. :mrgreen:
Oder wir leben dann von Geld unserer Frau. :mrgreen:
vamos ver
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Trem Mineiro » Sa 21. Feb 2015, 20:44

Ich hab ja noch eine arbeitsame Voll-Karriere geschafft, letztendlich mit 63 noch 45 Jahr Arbeitszeit vollendet. Zum Glück hab ich schon recht früh oberhalb der Bemessungsgrenze verdient und bin trotzdem freiwillig KV-versichert geblieben. Ich hab auch 3+3 Jahre Altersteilzeit gemacht, hab aber auch bei halben Gehalt durch die Auslandszulagen etc. weiterhin voll eingezahlt. Damit kommt man auf eine Brutto-Rente von 2.400 Euro, nach Abzug von KV+PV bleiben da etwa 2.200 Euro übrig. Auf den Niveau liegen auch die meisten meiner Kollegen (alle Altersteilzeit gemacht)

Mein Jahrgang muss ja die Rente teilversteuern, bei meinen Freibeträgen und des Splittings mit meiner nicht arbeitenden Frau bin ich nahezu steuerfrei.
Dadurch dass ich die letzten Jahre in Brasilien versteuert habe, hab ich natürlich keine steuerlich geförderte Privatvorsorge (Riester-Rente) gemacht. Dafür hab ich aber noch, wie früher üblich, eine zusätzliche anständige Firmenrente die die kleinen Extras des Lebens trägt.

Zumindest meine Generation hat, sofern sie voll gearbeitet hat, eine vernünftige Rente. Wäre ich Akademiker geworden und erst nach BW und Studium mit 35 in den Beruf gegangen, wie jetzt grade mein Sohn, hatte ich vielleicht mehr verdient, aber erheblich weniger Rente bekommen. Das Einkommen oberhalb der Bemessungsgrenze trägt ja nix zur Rente bei. Dem kann ich nur empfehlen, erhebliche Beträge für seine Altersversorgung zurückzulegen.

Ein Grund, warum ich nach D zurückgegangen bin ist, dass meine Rente in Brasilien erheblich höher besteuert werden würde. So ist mir das lieber. Und für unseren Lebensstandard sind die Lebenshaltungskosten erheblich niedriger, egal was die Statistiken sagen. Dafür könnte das Wetter besser sein. :D

Gruß
Trem Mineiro

PS: die erwartete Rente anhand dieser Zettel, die man jährlich bekam lag nur geringfügig höher als das, was nachher rauskam. Kann also nicht meckern. Ich hatte allerdings auch keine nennenswerte Gesetzesänderungen in den letzten 10 Jahren, nur die neue Abschlagsfrei-Reglung, die mir 7 % Renten-Abzug erspart hat. Die verlängerte Arbeitszeit galt für mich nicht aufgrund des Vertrauensschutzes des Altersteilzeit-Vertrages.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Berlincopa » Sa 21. Feb 2015, 20:53

Die hohe Inflation und stagnierende Wirtschaft führt momentan dazu, daß insbesondere die Klasse C (Haushaltseinkommen bis ca 2.700 Reais) ihren Konsum zurückfährt.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon Brazil53 » Sa 21. Feb 2015, 21:13

Trem Mineiro hat geschrieben: Zum Glück hab ich schon recht früh oberhalb der Bemessungsgrenze verdient. Das Einkommen oberhalb der Bemessungsgrenze trägt ja nix zur Rente bei. Dem kann ich nur empfehlen, erhebliche Beträge für seine Altersversorgung zurückzulegen.


Das sollte man jedem gutverdienenden dringend empfehlen, wenn er im Alter nicht, das Leben der Mehrheit des Volkes kennen lernen möchte.

Für Beschäftigte mit Einkommen zwischen 800 und 1600 Euro, kann ich nur sagen, verjubelt euer Geld wenn etwas zum verjubeln überbleibt. Grundabsicherung ist euch gewiss.
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Re: Vergleich der Lebenshaltungskosten weltweit

Beitragvon cabof » So 22. Feb 2015, 01:56

Ich persönliche setze auf Grundabsicherung in DE - lebe jetzt und sterbe später... fast jeder von uns bekommt jährlich von der BfA einen Rentenbescheid... wenige sind begnadet (ich nicht) - tippe mal auf Grundabsicherung (Aufstockung) ... immer noch besser als in BR zu vegetieren...
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