Visto Permanente: die Möglichkeiten

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon fortale » Mi 27. Feb 2008, 15:14

Also, ich hab mir mal die Beiträge zu Gemütgeführt und hab´s beinahe am
Gemüt bekommen.
Warum??
1. Ohne Anwalt mit Erfahrung Firmengründung und Vista Permanente Indeterminado
wird das alles nicht gehen.

2. Alle Unterlagen, die du ausfüllen mußt, gehen nach Brasilia zum Arbeits- Wirtschafts
und Ministerium für Auslandsangelegenheiten.

3. Nur ein Anwalt kann das auf den Weg bringen. Er bekommt eine Pin und er muß selber
den Fortgang in Brasilia kontrollieren. Er bekommt keine Nachricht, wenn was nicht
stimmt. Sondern der entsprechende Sachbearbeiter schreibt´s in´s Inter-Net und
das war´s für ihn und dein Vorgang verrottet als unerledigt mitten in Brasilien.

Hast du einen guten Anwalt, dauerts 4 - 6 Monate. Ein sehr guter machts in 2 Monaten.
Inclusive ausstellen deines Visum in einem Generalconsulat in Deutschland.
Da dauerts auch noch mal eine Woche und kostet 230 EURO.
Deine Lebensgefährtin wegen Aufenthaltsgenehmigung heiraten bringt gar nichts.
Einlage bei Firmengründung sind 50.000 US-Dollar oder Euros im entsprechenden
Gegenwert.
Ach ja, ein sehr guter Anwalt kostet ca. 8000,-Reais zu zahlen in zwei Raten.
Das Geld ist gut angelegt, ich hab´s selbst erfahren.

Good luck
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon fortale » Mi 27. Feb 2008, 15:27

Also: Ich habs fast am Gemüt bekommen als ich die Beiträge gelesen
habe und in meinem Pass nachgesehen, ob ich wirklich ein
VISTO PERMANENTE INDETERMINADO habe.
Es ist noch da...

1. Ohne hiesigen Anwalt geht das alles nicht.
weil: Alle deine Unterlagen zur Beantragung zur Gründung einer Firma
gehen nach Brasilia zu den entsprechenden Ministerien. Und das
kann nur ein Anwalt auf den Weg bringen, der Erfahrung in
Firmengründungen mit Ausländern hat. ( Auslandsrecht )

Der Anwalt muss selber per Inter-Net beobachten, wie der Gang der
Dinge ist, er bekommt eine PIN, und muß eventuell selber nach Brasilia
fliegen, um Klärung herbei zu führen.

Helfen wollen alle Mitarbeiter der Behörden, aber das ist hier der Gang mit der
Bürokratie und leicht zu händeln, wenn man hier geboren ist.

Good luck

Die Einlage beträgt 50.000 US Dollar oder EURO im entsprechenden Gegenwert
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon Botschaftsflüchtling » Mi 27. Feb 2008, 18:20

fortale hat geschrieben:Also: Ich habs fast am Gemüt bekommen als ich die Beiträge gelesen habe


Ich hab´s auch am Gemüt bekommen als ich DEINEN Beitrag gelesen hab! :oops:
Bist Du gerade aus der Kneipe gekommen? So ein Geschwafel ohne Hand und Fuss, das hilft nun wirklich niemanden.

:evil:
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon rallep » Mi 27. Feb 2008, 22:07

also ich werde nicht richtig schlau hier. ich frage mich geht es hier um eine firmengruendung oder ums visum. alle gesetze haben fuer dein firma was stoerendes "200.000 euro sind meinem chef zuviel" " 10 arbeitsplaetze zu unsicher"..also die einfachste loesung ist die dein chef soll in einem land investieren, das weniger hohe huerden auflegt.
ich kann mich den anderen nur anschliessen, es gibt stellen in dland und auch anwaelte die auf sowas spezialisiert sind und die erteilen dann deinen chef auch alle erforderlichen auskuenfte bzw. unterlagen. und du brauchst auf alle faelle einen anwalt hier der auf firmenrecht spezialisiert ist.
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Man sollte die Menschen bei Ihrer Geburt beweinen, nicht bei Ihrem Tod!
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon Trem Mineiro » Mi 27. Feb 2008, 22:56

Botschaftsflüchtling hat geschrieben:
fortale hat geschrieben:Bist Du gerade aus der Kneipe gekommen? So ein Geschwafel ohne Hand und Fuss, das hilft nun wirklich niemanden.


Mach mal halblang, Erich

Was @fortale geschrieben hat, birgt schon Substanz.
Ich habe 1995 auch eine Filiale für meine deutsche Muttergesellschaft gegründet. Da hat mein Vorstand auch nicht so einfach gesagt, gehe hin und Gründe. Wir sind zu einem spezialisierten Anwalt gegangen (der auch wusste, wo die gültigen Informationen stehen) und haben uns beraten lassen. Mit dem Konzept bin ich dann (zum x-mal) nach Brasilien gegangen, habe dort einen Anwalt und eine Fach-Sekretärin engagiert und dann die Firma Gründen lassen. Der Anwalt saß mit 1% mit drin und hat die Anmeldung gemacht, in der Zeit hat die Sekretärin die formale Arbeit gemacht und die Vorverträge für Büro, Bankkonto, Steuernummer, Telefon etc. gemacht, auch meine Wohnung und Auto besorgt, was alles nicht so einfach war. Als die Firma (eine Limitada, was sonst) dann so nach 3 Monaten vorläufig gegründet und eingetragen war, wurde alles auf die neue Firma umgeschrieben.
Während der ganzen Zeit hatte ich ein Arbeitsvisum, mit dem ich mich offiziell um unsere Kunde/Aufträge in Brasilien gekümmert habe. Anschließend irgendwann dann die Permanencia beantragt.
Ehrlich gesagt waren in der ganzen Phase die Höhe des Eigenkapitals, mein Visum etc. die geringeren Sorgen, für mich war es schwieriger, die Erwartungen, die man an die neue Firma in Form von Marktpräsenz, Umsatz, Kosten und Gewinn gesetzt hatte, zu realisieren. So leicht macht man in Brasilien nun auch nicht Geschäfte, die ganze Firmengründung war da nur zweitrangig, mit ein wenig Geld kann man da alle Nebenschauplätze erschlagen.

Gruß

Manfred

PS: wenn ich damals unsere Firmengründung hier im Forum diskutiert hätte, würde ich heute wahrscheinlich immer noch Briefe in der Postabteilung im Keller sortieren :wink: .
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon Brasileiro » Mi 27. Feb 2008, 23:56

Was viele immer noch nicht wissen ist das es beide Möglichkeiten gibt, also die 200.000 Dollar Investition (wenn man als Firma investiert = Pessoa juridica) und die 50.000 Dollar Investition (wenn man als private Person investiert = pessoa fisica).
Bei der Firma gibt es sogar beide Möglichkeiten, entweder die 200.000 Dollar Grenze oder auch nur 50.000 Dollar, wobei da die juristische Person mindestens 10 Arbeitsplätze schaffen muss.

Das genannte Beispiel das einem die Firma schnell mal 50.000 Dollar leiht, etc... ist so einfach nicht möglich, da die Investitionssumme von deinem Konto aus Deutschland nach Brasilien überwiesen werden muss, dies gilt ja dann als Beweis das du der Inhaber des Geldes bist, also von wegen die Firma leiht es dir kurz mal, das kann man grundsätzlich vergessen.

Also wenn du Berri sowieso heiraten willst, dann ist das wohl gleich der schnellste und praktischste Weg.
Meiner Meinung nach.

Bis dann
Alexander
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Re: Visto Permanente: die Möglichkeiten

Beitragvon fortale » Fr 29. Feb 2008, 00:18

ALso Erich, zieh mal deine Fellmütze aus und setz die dicke Brille ab.
Ich denke, dass ein Kneipengang nichts verwerfliches ist, und wer da
nichts versteht ist selber schuld. Wer zu spät kommt, den bestraft
das Leben. Wenn der Nachbar sein Zimmer tapeziert mußt du das ja
auch nicht machen.

Trem Mineiro, du hast dir mehr Mühe gegeben zu erklären wie es geht
und wo´s lang geht als ich.
Den ganzen Kram hat mein Anwalt in Brasilien gemacht, Visa Beantragung
eine Brasilianische Anwältin in Deutschland. Sie hatte gute Verbindung zum
Generalkonsulat.

Tja, Time is cash, time is money Und ich mußte mich drauf verlassen, dass
keine Fehler gemacht werden
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