Von Auschwitz nach Brasilien

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Mi 28. Jan 2015, 19:41

Brazil53 hat geschrieben:

Da bin ich ja froh, daß BrasilJaneiro uns die Augen geöffnet hat. Nicht die Nazis unter Adolf Hitler waren für die Judenverfolgung im Dritten Deutschen Reich verantwortlich, sondern verschwörerische Mächte im Hintergrund.

Unglaublich, hier geht es um Auschwitz und dem Schicksal von Verfolgten.


Ihr seid doch alle begeistert von Brasilien. Habt ihr schon einmal was von Liebe gehört. Das ist, was Deutschen entgangen ist. Für die Judenverfolgung waren Leute verantwortlich, die keine Gefühle, keine Liebe und keine Menschlichkeit mehr kannten. Etwas mehr der katholischen oder evangelischen Kirche vor 100 Jahren vertraut, hätte uns dieses Schicksal erspart. Aber die gleichen Verblödeten (Sozialisten und Vaterlandsverräter) wie sie damals gab, laufen auch heute unter uns. Und sie glauben sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. In Brasilien unmöglich. Das Volk liebt sich. Nur Nordamerikaner konnten das brasilianische Militär zum Werwolf wandeln.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Colono » Mi 28. Jan 2015, 20:52

BrasilJaneiro hat geschrieben:Für die Judenverfolg Etwas mehr der katholischen oder evangelischen Kirche vor 100 Jahren vertraut, hätte uns dieses Schicksal erspart. Aber die gleichen Verblödeten (Sozialisten und Vaterlandsverräter) wie sie damals gab, laufen auch heute unter uns. Und sie glauben sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. In Brasilien unmöglich. Das Volk liebt sich. Nur Nordamerikaner konnten das brasilianische Militär zum Werwolf wandeln.

Du solltest Patriotismus, viele Brasilianer bekennen sich dazu, nicht mit Chauvinismus verwechseln.

Chauvinismus im ursprünglichen Sinn ist ein häufig aggressiver Nationalismus, bei dem sich Angehörige einer Nation aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu dieser gegenüber Menschen anderer Nationen überlegen fühlen und sie abwerten.
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Brazil53 » Mi 28. Jan 2015, 21:22

BrasilJaneiro hat geschrieben:
Brazil53 hat geschrieben:

Da bin ich ja froh, daß BrasilJaneiro uns die Augen geöffnet hat. Nicht die Nazis unter Adolf Hitler waren für die Judenverfolgung im Dritten Deutschen Reich verantwortlich, sondern verschwörerische Mächte im Hintergrund.

Unglaublich, hier geht es um Auschwitz und dem Schicksal von Verfolgten.


Ihr seid doch alle begeistert von Brasilien. Habt ihr schon einmal was von Liebe gehört. Das ist, was Deutschen entgangen ist. Für die Judenverfolgung waren Leute verantwortlich, die keine Gefühle, keine Liebe und keine Menschlichkeit mehr kannten. Etwas mehr der katholischen oder evangelischen Kirche vor 100 Jahren vertraut, hätte uns dieses Schicksal erspart. Aber die gleichen Verblödeten (Sozialisten und Vaterlandsverräter) wie sie damals gab, laufen auch heute unter uns. Und sie glauben sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. In Brasilien unmöglich. Das Volk liebt sich. Nur Nordamerikaner konnten das brasilianische Militär zum Werwolf wandeln.


Na dann hoffe ich mal, dass kein liebender katholischer Brasilianer in der dunklen Nacht seinen Glauben verliert und sich stets an die 10 Gebote erinnert.

Ich wüsste jetzt nicht wo Glaube und Religion einen Krieg oder Gräueltaten verhindert haben.

Mir fällt da nur Mahatma Gandhi ein, aber der war weder evangelisch noch katholisch.
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Mi 28. Jan 2015, 22:40

Brazil53 hat geschrieben:Mir fällt da nur Mahatma Gandhi ein, aber der war weder evangelisch noch katholisch.


Tut mir leid, aber auch der nicht. Wenn man ein wenig über ihn liest, muss man feststellen, dass auch er für Vertreibung und Krieg verantwortlich war. Den Film alleine sehen reicht nicht.

Aber ansonsten habt ihr schon dolle Beiträge hier....wie war nochmal das Thema :D

Gruß
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Colono » Mi 28. Jan 2015, 23:30

Im Jahr 1935 beschrieb der deutsche Geschäftsmann Hans Henning von Cossel das bukolische Blumenau, Santa Catarina, "Wer kann das Gefühl verstehen, Sie finden im Herzen von Südamerika eine Stadt, wo es schwierig ist, ein Wort in Portugiesisch hören oder zu verstehen, wo die Häuser einer kleinen Stadt in Deutschlands Zentrum ähneln? Wenn Sie hier und dort Palmen sehen, aber trotzdem scheinen sie fehl am Platz an einem Ort, wo selbst die wenigen vorhandenen Schwarzen Deutsch sprechen und sich als gute "Deutsche" fühlen.
.........................................
Um ein Gefühl für die wirkliche Meinung der Nazis über Brasilien zu erhalten. Nur ein Auszug aus einem Bericht von Albrecht Andriessen, and das damalige Aussenministerium von Deutschland gerichtet. "Der Boden ist kein Eldorado, keine Fülle, wo alles gedeiht. Der Dschungel ist grauenhaft. Sie (die Brasilianer) töten unsere Leute mit Leib und Seele, weil die Deutschen gezwungen sind, zusammen mit einer Mischung aller Rassen zu leben" berichtet Albrecht. Beenden sie das Dokument mit der Bitte: "Bitte hohlen Sie die Deutschen wieder ab, so dass sie nicht in diesem Volkstum untergehen, das in der Tat nichts anderes als ein abscheulicher Hexenkessel ist."

Schon damals gab es unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten mit und über Brasilien. :lol:

http://veja.abril.com.br/180204/p_062.html
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon cabof » Sa 31. Jan 2015, 07:27

Colono - hole mal weit aus, wer sich die Rückholung der Deutschen auf die Fahne geschrieben hat, war der Dicke aus Oggersheim. Noch zu Zeiten des eisernen Vorhangs hat er unsere "Landsleute" die vor Jahrhunderten ausgewandert sind, heim ins Reich geholt: Donauschwaben,
Wolgadeutsche etc. etc. vergessen hat er die Deutsch-Latinos und Deutsch-Afrikaner.
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Brazil53 » Sa 31. Jan 2015, 09:45

cabof hat geschrieben:Colono - hole mal weit aus, wer sich die Rückholung der Deutschen auf die Fahne geschrieben hat, war der Dicke aus Oggersheim. Noch zu Zeiten des eisernen Vorhangs hat er unsere "Landsleute" die vor Jahrhunderten ausgewandert sind, heim ins Reich geholt: Donauschwaben,
Wolgadeutsche etc. etc. vergessen hat er die Deutsch-Latinos und Deutsch-Afrikaner.


Du hast die über 50 Millionen Amerikaner vergessen. Bei der 2010 durchgeführten Volkszählung gaben sie „German“ als ihre Hauptabstammung an. :mrgreen:
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Colono » Sa 31. Jan 2015, 13:33

Brazil53 hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:Colono - hole mal weit aus, wer sich die Rückholung der Deutschen auf die Fahne geschrieben hat, war der Dicke aus Oggersheim. Noch zu Zeiten des eisernen Vorhangs hat er unsere "Landsleute" die vor Jahrhunderten ausgewandert sind, heim ins Reich geholt: Donauschwaben,
Wolgadeutsche etc. etc. vergessen hat er die Deutsch-Latinos und Deutsch-Afrikaner.


Du hast die über 50 Millionen Amerikaner vergessen. Bei der 2010 durchgeführten Volkszählung gaben sie „German“ als ihre Hauptabstammung an. :mrgreen:

Hätte nicht geglaubt dass es dort so viele Schäferhunde gibt. :shock:
Was ich nicht ganz verstehe, warum ist man kein Deutscher mehr wenn man eine amerikanische Staatsangehörigkeit nachgeworfen bekommt? Durch Heirat etc. Umgekehrt kann doch ein Amerikaner oder Brasilianer auch Deutscher sein.
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Re: Von Auschwitz nach Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Sa 31. Jan 2015, 17:18

Colono hat geschrieben:Was ich nicht ganz verstehe, warum ist man kein Deutscher mehr wenn man eine amerikanische Staatsangehörigkeit nachgeworfen bekommt? Durch Heirat etc. Umgekehrt kann doch ein Amerikaner oder Brasilianer auch Deutscher sein.


Weil Deutschland sich da eine Besonderheit erlaubt: Wenn ein Deutscher eine andere Staatsbürgerschaft annimmt oder in einer anderen Armee Dienst ableistet verliert er automatisch die Deutsche Staatsbürgerschaft.
In Ausnahmefällen kann er die behalten, wenn es besondere Gründe (Bindungen) nach Deutschland gibt. Die Beibehaltung muss vor Annahme der fremden Staatsbürgerschaft beantragt und genehmigt werden und gilt jeweils 2 Jahre, muss dann wieder neu beantragt und begründet werden. Ob die genehmigt wird ist dann wieder eine Ermessensentscheidung ohne Anspruch.
Sollte ein Deutscher z.B. durch Geburt in Brasilien (oder sonst wo) automatsch die Brasilianische Staatsbürgerschaft bekommen darf er die zusätzlich zu seiner Deutschen behalten.

Wenn ein Deutscher die Brasilianische Staatsbürgerschaft erhält, gibt es eine Kontrollmeldung an die deutsche Botschaft, die schickt einem dann einen Brief, dass man seinen Pass/Ausweis zurückgeben muss und dass die weitere Verwendung strafbar ist.

Und da gibt es noch was. Wenn ein Ausländer die Deutsche Staatsbürgerschaft annehmen will muss er aus seiner nativen Staatsbürgerschaft entlassen werden, so richtig mit Brief und Siegel (um die Ausbürgerung zu bekommen verlangen z.B. Staaten wie Iran, dass man die Ausbildungskosten vorher zurückzahlt, dazu dauerte das manchmal Jahre.)

In der Vergangenheit mussten auch Brasilianer, die den deutschen Pass haben wollten, formal einen Antrag auf Entlassung stellen....der aber dann irgendwann in der brasilianischen Bürokratie versandete. Die Deutschen haben das dann irgendwann aufgegeben, weil ein "ausgebürgerter" auf einfachen Antrag sofort wieder Brasilianer wird. Seitdem hat D diese Anforderung fallen lassen. In den Anträgen stand das aber vor 4 Jahren noch drin und wurde von der AB ausgeixt. Für ein paar Länder gibt es da Ausnahmen.

Sind schon seltsam, diese Deutschen, auf der anderen Seite bekam jeder Russe, der einen Deutschen Schäferhund hatte, seinen deutschen Pass.

Gruß
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