Vornamen, eigenes Kind

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon GatoBahia » Mi 1. Apr 2015, 20:01

Die Frage kommt jetzt fünf Jahre zu spät, was sind eigendlich typisch brasilianische Vornamen. Da meine Namorada einen persischen Namen hat und meine Großmutter auch musste meine arme Tochter den Namen meiner Großmutter aufbrauchen :mrgreen:

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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon Brazil53 » Mi 1. Apr 2015, 22:24

Die typischen brasilianischen Vornahmen sind oft irgendwelche aufgeschnappte Namen welche dann auch noch so geschrieben werden wie man sie scheinbar gehört hat. Daher tragen viele Brasilianer kreative und ausgefallene Vornamen. :mrgreen:
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon cabof » Mi 1. Apr 2015, 22:32

schaust Du mal hier: http://www.beliebte-vornamen.de/2501-brasilianische.htm

nur so als offtopic: es gibt den Taufnamen und fast jeder Name wird dann später

in einen "Spitznamen" umgewandelt (apelido) oder aber auch etwas beigefügt, von

den älteren Leute wurde gerne die Berufsbezeichnung beigegeben und ich war über

Jahre in gewissen Kreisen der !Alemao Barbudo).
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon zagaroma » Mi 1. Apr 2015, 23:02

Also hier in Recife kann man vom Vornamen schon gleich die Herkunft ableiten.

Die Unterschicht aus dem bairro popular nennt ihre Söhne Anderson, Edilson, Wanderson, Robson, Hamilton (sprich Amiuto), João, José und Victor. Die Mädchen heissen Leide (Lady), Grace Kelly, Tania, Katia, Nadia, Thais, Deize (Daisy). Und alle möglichen Versionen von Maria.

Die Mittel- und Oberschicht hingegen benutzt die ganz klassischen europäischen Vornamen, viele italienische:
Leonardo, Rafaelo, Frederico, Eduardo, Plinio, Thiago, Humberto, Roberto, Renato etc. für die Jungen, und Helena, Patricia, Isabella, Cecilia, Valentina etc. für die Mädchen.

Hier kann man nachlesen, wie berühmte Brasilianer ihre Kinder getauft haben:
http://nomesportugueses.blogspot.com.br/2010/11/filhos-dos-famosos-brasileiros.html

Da lese ich gerade, dass die Kinder von Eike Batitsta Thor, Olin und Baldur heissen. Was soll man sich dabei wohl denken????
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon cabof » Mi 1. Apr 2015, 23:12

ein gutes Beispiel sind die Namen der Fußballer auf den Trikots.. auch im int. Auftreten...

bei uns undenkbar den Poldi und Schweini so zu bezeichnen... uns Uwe, Ente Lippens, Kaiser Franz
- im Sprachgebrauch ja... -

noch ein Ding aus DE - mein de Ex-Schwager hatte/hat immer noch 7 Vornamen.. das ist kein Aprilscherz,
der Hauptname war unterstrichen... Herbert - und wie hieß er? Bert.
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon GatoBahia » Do 2. Apr 2015, 07:20

Ok, beruhigt mich. Also rein instinktiv alles richtig gemacht. Hatte schon Angst das meine Tochter mich verklagen könnte :lol:

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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon BrasilJaneiro » Do 2. Apr 2015, 08:04

So weit ich mich erinnern kann, darf man jeden Namen geben der schon mal geschrieben wurde. Allerdings gibt es auch einzelne Verweigerungen. Die galten in der Vergangenheit nicht für Hitler (da gab es mal eine Politikerin) und Klinsmann (1990 beliebt bei einigen Fußballfans). Viel mehr wurden Namen von Indios verweigert die nun per Gesetz allesamt erlaubt sind. Da sind teilweise sehr schöne dabei.
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon moni2510 » Do 2. Apr 2015, 15:16

bei einigen bras. Namen habe ich das Gefühl, dass der Antragsteller gelallt hat oder der Cartoriomitarbeiter besoffen war... anders kann ich mir manche Namen einfach nicht erklären.

Ganz strange finde ich aber auch diese Vornamen wie Wagner, Mozart oder Lohengrin, alle drei sind mir beim Arbeiten schon begegnet... :mrgreen:
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon Elsass » Do 2. Apr 2015, 15:38

Und nicht vergessen die absurde Kombo-Namensgebung aus dem Vornamen des Vaters und der Mutter, wie sie im NE ueblich ist. Ich kannte mal eine Dotora aus Ceará, die Rogerlene hiess, wie kann man das seinem Kind antun.
Das Maedel hatte gewaltige Macken. Der Vorname laeest einige Rueckschluesse auf die Familienverhaeltnisse zu.
Vergl. Dennis oder Mandy etc. aus der Berliner Ecke. :roll:
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Re: Vornamen, eigenes Kind

Beitragvon frankieb66 » Do 2. Apr 2015, 16:22

moni2510 hat geschrieben:bei einigen bras. Namen habe ich das Gefühl, dass der Antragsteller gelallt hat oder der Cartoriomitarbeiter besoffen war... anders kann ich mir manche Namen einfach nicht erklären.

... oder die Eltern nicht alle Tassen(-Kopien) im Schrank:
http://sao-paulo.estadao.com.br/noticias/geral,autenticada-a-irma-de-fotocopia-e-xerox-imp-,691170

:mrgreen:
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