Wahlen

Ausnahmsweise erlaubt: Brasilienirrelevante Diskussionen über die Heimat des Grossteils unserer Forums-User.

Was wäht ihr/würdet ihr wählen?

CDU/CSU
9
25%
SPD
3
8%
Grüne
6
17%
FDP
6
17%
Linkspartei
3
8%
Piratenpartei
2
6%
NPD
2
6%
Tierschutzpartei
0
Keine Stimmen
Ich wähle nichts
5
14%
 
Abstimmungen insgesamt : 36

Re: Wahlen

Beitragvon Itacare » Mo 28. Sep 2009, 17:49

supergringo hat geschrieben:2 x NPD bei 24 Abstimmern?

Ich habe "drüben" ja eine ähnliche Umfrage gestartet, aber ganz offensichtlich ein paar "Parteien" vergessen.

Itcare, wenn Du eine bessere Idee hast, wie man eine Gesellschaft halbwegs gut (und frei) zusammen hält, dann gib Bescheid.


Jeder Partei sind doch aufgrund der immensen Schulden die Hände gebunden. Jede regierende Partei schiebt es dann immer auf die Vorgänger.
Beantrage Änderung des Grundgesetztes:
1.) der Staat darf keine Schulden machen
2.) wer sich nicht daran hält, wird erschossen :mrgreen:
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Wahlen

Beitragvon dimaew » Mo 28. Sep 2009, 18:39

Itacare hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:2 x NPD bei 24 Abstimmern?

Ich habe "drüben" ja eine ähnliche Umfrage gestartet, aber ganz offensichtlich ein paar "Parteien" vergessen.

Itcare, wenn Du eine bessere Idee hast, wie man eine Gesellschaft halbwegs gut (und frei) zusammen hält, dann gib Bescheid.


Jeder Partei sind doch aufgrund der immensen Schulden die Hände gebunden. Jede regierende Partei schiebt es dann immer auf die Vorgänger.
Beantrage Änderung des Grundgesetztes:
1.) der Staat darf keine Schulden machen
2.) wer sich nicht daran hält, wird erschossen :mrgreen:


Wenn das 1949 im Grundgesetz gestanden hätte, hätte es möglicherweise geklappt. Aber jetzt ist es zu spät. Ohne (weitere) schulden gibt es keine Rente mehr, kein Arbeitslosengeld, keine Investitionen, die für Arbeitsplätze sorgen usw.
Das ist aus meiner Sicht keine realistische Lösung.

Aber schon mehr Ehrlichkeit könnte helfen: Was soll das Gequatsche von Steuersenkungen? Genau aus dem von Dir, Itacaré angeführten Grund geht das im MOment gar nicht. Vielmehr müssen die Steuern rauf und zwar erheblich.
Was möglich wäre - und woran bis jetzt noch jeder gescheitert ist - wäre die Vereinfachung des Steuersystems. Radikale Abschaffung von Steuersparmöglichkeiten (Absetzbarkeit von Spenden an Parteien an erster Stelle) und klare, einfache Steuersätze.
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Re: Wahlen

Beitragvon Tuxaua » Mo 28. Sep 2009, 18:49

dimaew hat geschrieben:Was möglich wäre - und woran bis jetzt noch jeder gescheitert ist - wäre die Vereinfachung des Steuersystems. Radikale Abschaffung von Steuersparmöglichkeiten (Absetzbarkeit von Spenden an Parteien an erster Stelle) und klare, einfache Steuersätze.
Das hatte das Ananasgesicht (Guido W.) doch schon bei der vorvorvorletzten Wahl als (s)eine tolle Idee verkaufen wollen, dass so genannte Bierdeckel-Steuermodel.
3 feste Progressions- und Steuersatzstufen, fast nichts mehr absetzbar und wenn dann nur pauschal.
Kommt mir irgendwie bekannt vor… :wink:
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Re: Wahlen

Beitragvon amazonasklaus » Mo 28. Sep 2009, 19:49

dimaew hat geschrieben:Wenn das 1949 im Grundgesetz gestanden hätte, hätte es möglicherweise geklappt. Aber jetzt ist es zu spät. Ohne (weitere) schulden gibt es keine Rente mehr, kein Arbeitslosengeld, keine Investitionen, die für Arbeitsplätze sorgen usw.

Es wird höchste Zeit für eine lang anhaltende Phase, in der die Primärüberschüsse nachhaltig über den Zinszahlungen für die bestehenden Schulden liegen. Ein gutes Beispiel dafür, wie das gemacht wird, gibt Brasilien. Deutsche Regierungen können von Brasilien in Sachen Haushaltsdisziplin - sogar unter einen linken Regierung - noch viel lernen.
"Em Portugal, de onde eu acabei de vir, o desemprego beira 20%, ou seja, um em cada quatro portugueses estão desempregados." -- Dilma Rousseff
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Re: Wahlen

Beitragvon Männlein » Mo 28. Sep 2009, 20:48

Tuxaua hat geschrieben:
dimaew hat geschrieben:Was möglich wäre - und woran bis jetzt noch jeder gescheitert ist - wäre die Vereinfachung des Steuersystems. Radikale Abschaffung von Steuersparmöglichkeiten (Absetzbarkeit von Spenden an Parteien an erster Stelle) und klare, einfache Steuersätze.
Das hatte das Ananasgesicht (Guido W.) doch schon bei der vorvorvorletzten Wahl als (s)eine tolle Idee verkaufen wollen, dass so genannte Bierdeckel-Steuermodel.
3 feste Progressions- und Steuersatzstufen, fast nichts mehr absetzbar und wenn dann nur pauschal.
Kommt mir irgendwie bekannt vor… :wink:


Hallo

Warum könnt ihr nicht abwarten ? Die Koalitionsverhandlungen haben noch nicht angefangen und ihr diskutiert hier schon über die kommende Steuergesetzgebung über eine notwendige Steuerreform . Geduld Leute . Oder kalma kalma .Oder seid ihr keine angepaßten Estrangeiros oder besser Residenten die das doch verstehen müßten :D :D :D
.
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Re: Wahlen

Beitragvon Tuxaua » Mo 28. Sep 2009, 21:10

Männlein hat geschrieben:Warum könnt ihr nicht abwarten ?
Ich verdiene mein Geld in BR und zahle auch meine Steuern hier, insofern hab ich Zeit :wink:
Möglicherweise schafft's Schwarz-Gelb ja auch, den Wechselkurs R$-€ auf 1:1 zu bringen, käme mir sehr gelegen :mrgreen:
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Re: Wahlen

Beitragvon tinto » Mo 28. Sep 2009, 22:34

Also: ich wage mal eine kurze Analyse aus der Bundestagswahl:

1. CDU/CSU sind die Gewinner; denn sie sind trotz Verlusten vor allem bei der CSU die stärkste Partei und zwar mit Abstand.

2. Die SPD hat als Volkspartei ausgedient.

3. Die kleinen Parteien sind allesamt im Aufwind, die Zersplitterung im Parlament nimmt zu.

4. Der Erfolg der FDP zeigt einerseits wie vergesslich viele in Sachen Finanzkrise sind, andererseits wie erwartungsvoll sie bei Steuersenkungen sind.

5. Der Erfolg der Linkspartei zeigt, wie man die SPD nachhaltig zersägt.

6. Die Grünen werden besser, aber das Volk hat die gewollt, die für längere Laufzeiten bei der Atomkraft sind.

7. Rechtsradikale oder skurile Parteien sind bedeutungslos, mit Ausnahme der Piratenpartei, die aber auch klar an den Hürden scheitert.

8. Die größte Gruppe sind wohl die Nichtwähler, die aber offenbar gern hinnehmen, dass andere über ihre Zukunft entscheiden...
_________________________________
Schöne Grüße,
tinto
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Re: Wahlen

Beitragvon Pipoca » Di 29. Sep 2009, 00:54

tinto hat geschrieben:Also: ich wage mal eine kurze Analyse aus der Bundestagswahl:

1. CDU/CSU sind die Gewinner; denn sie sind trotz Verlusten vor allem bei der CSU die stärkste Partei und zwar mit Abstand.
33,5%???????
2. Die SPD hat als Volkspartei ausgedient.
war sie je eine?????
3. Die kleinen Parteien sind allesamt im Aufwind, die Zersplitterung im Parlament nimmt zu.
was sollten die leute sonst wählen???Blieb einem nichts anderes übrig wenn man zur Wahl gegangen ist
4. Der Erfolg der FDP zeigt einerseits wie vergesslich viele in Sachen Finanzkrise sind, andererseits wie erwartungsvoll sie bei Steuersenkungen sind.
Vielleicht taugt eine Partei mit vorbestraften Lambsdörfern mehr???
5. Der Erfolg der Linkspartei zeigt, wie man die SPD nachhaltig zersägt.
Ist die SPD selber schuld. Die PDS hätte schon 1990 verboten gehört!!
6. Die Grünen werden besser, aber das Volk hat die gewollt, die für längere Laufzeiten bei der Atomkraft sind.
Die Grünen waren 1990 schon fast tot und wurden nur durch das Bündnis 90 am Leben erhalten
7. Rechtsradikale oder skurile Parteien sind bedeutungslos, mit Ausnahme der Piratenpartei, die aber auch klar an den Hürden scheitert.
Mit diesem Thema kannst du dir den Hintern abputzen!
8. Die größte Gruppe sind wohl die Nichtwähler, die aber offenbar gern hinnehmen, dass andere über ihre Zukunft entscheiden...

Das sind die Einzigen, die in den Bundestag gehören :D

Fazit: Angst und Hoffnung braucht keiner haben. Es wird sich nichts ändern. Nur die Dummschwätzer tauschen die begehrten Plätze. Die Industrie ist längst globalisiert, Deutschland ist strategisch für die USA nicht mehr interessant, der TEuro hat die deutsche Regierung Geldpolitisch handlungsunfähig gemacht, das Land durch eine abenteuerliche Multikulti-Mengenlehre und einer fehlenden Integrationspolitik ins bildungspólitische Nirwana gewandert. Nicht arme und ungebildete Menschen (Deutsche) verlassen jedes Jahr zu 150000 das Land, nein, es sind teils vermögende und gut ausgebildete Fachkräfte. Wir hatten schon einen Polizistenschläger als Aussenminister gehabt. Warum nicht einen devoten schwulen Guido. Kann der Merkel nur Recht sein. :mrgreen: Jedenfalls viel Erfolg für die neue Regierung. Der König ist tot, es lebe der neue König.
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Re: Wahlen

Beitragvon dimaew » Di 29. Sep 2009, 01:10

Danke Pipoca. :mrgreen: Sie lasen die BILD
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Re: Wahlen

Beitragvon Männlein » Di 29. Sep 2009, 02:25

tinto hat geschrieben:Also: ich wage mal eine kurze Analyse aus der Bundestagswahl:

1. CDU/CSU sind die Gewinner; denn sie sind trotz Verlusten vor allem bei der CSU die stärkste Partei und zwar mit Abstand.

2. Die SPD hat als Volkspartei ausgedient.

3. Die kleinen Parteien sind allesamt im Aufwind, die Zersplitterung im Parlament nimmt zu.

4. Der Erfolg der FDP zeigt einerseits wie vergesslich viele in Sachen Finanzkrise sind, andererseits wie erwartungsvoll sie bei Steuersenkungen sind.

5. Der Erfolg der Linkspartei zeigt, wie man die SPD nachhaltig zersägt.

6. Die Grünen werden besser, aber das Volk hat die gewollt, die für längere Laufzeiten bei der Atomkraft sind.

7. Rechtsradikale oder skurile Parteien sind bedeutungslos, mit Ausnahme der Piratenpartei, die aber auch klar an den Hürden scheitert.

8. Die größte Gruppe sind wohl die Nichtwähler, die aber offenbar gern hinnehmen, dass andere über ihre Zukunft entscheiden...


Hallo

Wenn alle ( Politwissenschaftler ) hier ihre Prognosen ihre Schlüße aus dem Wahlergebnis abgegeben ja dann .
Also zunächst mal das Ergebnis ( so sehe ich das ) welches erzielt wurde hat auch viel mit der schlechten Wahlbeteiligung zu tun . Und dann bleibt nur noch das schlechte Abschneiden der SPD als herausragendes Ereignis dieser Wahl übrig über das man etwas sagen kann. Alles andere auch die 14 % der FDP oder das über 10 Prozentergebnisse der Grünen und der Linken ist nichts besonderes . Es war nur die Bestättigung eines Trents der sich vor der Wahl abzeichnete .
Vieleicht liegt in dem schlechten dem mehr als schlechten Ergebnis das die SPD erzielt hat , die Chance für die Partei ihre bisherige Anbiederungspolitik zu beenden . Ihre Sozialabbaupolitik zu beenden , ihr zum Teil konträres Verhältnis gegenüber den Gewerkschaften zu beenden . Den Widerstand gegenüber den Linken zu bedenken und das Verhälnis zu ändern . Wenn die SPD dies schafft dann sehe ich auch weiterhin eine Volkspartei die sich Linke SPD nennt oder halt umgekehrt
Und wenn nicht ja dann werden halt Wahlergebnisse für die SPD bei den nächsten Wahlen mit 10% plus drei kommentiert werden müssen .
.
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