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 Betreff des Beitrags: Re: Was ein Angestellter in Brasilien wirklich kostet
BeitragVerfasst: 16 Dez 2007 11:33 
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Registriert: 15 Dez 2007 03:14
Beiträge: 8
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also bei Hausangestellter ist es ein bischen billiger, musst Du nicht alle diese Kosten zahlen.

Eventuell kommen noch die Kosten eines Buchhalters auf dich zu, um all diese Zahlungen auszurechnen und korrekt zu veranlassen.

Auf jeden Fall musst Du Dir fuer alles Quittungen geben lassen. Brasilianische Arbeitsgerichte sind furchtbar. Es ist extrem leicht dort zu extrem hohen Zahlungen verurteilt zu werden. Ein weiterer Grund warum ich jedem anrate kein Eigentum in Brasilien zu haben, dann ist naemlich nix zu holen und die Leute verklagen dich nicht so einfach


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ein Angestellter in Brasilien wirklich kostet
BeitragVerfasst: 16 Dez 2007 16:03 
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Registriert: 14 Dez 2007 14:30
Beiträge: 78
Hier noch ein LINK in Bezug auf EMPREGADO DOMESTICOS:

http://www.domesticalegal.com.br/

Sehr interessant, sollte man sich unbedingt mal durchlesen bevor man sein Putze oder sonst jemanden für den Haushalt einstellt!

Übrigens mann kann auch einiges vom Gehalt abziehen, z.B. bei Vale Transporte, zahlt der Arbeitnehmer 6% oder so selber, also diese Kosten gehen nicht voll auf den AG !!!

:cool:




Até a copa, tá tudo resolvido!


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ein Angestellter in Brasilien wirklich kostet
BeitragVerfasst: 17 Dez 2007 00:20 
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Registriert: 14 Aug 2005 22:09
Beiträge: 214
Wohnort: Natal
Ein paar Anmerkungen:

>INSS (im Schnitt): 27.8%
Diesen Schnitt finde ich sehr hoch. Mag für Grossunternehmen gelten, meine LTDA (simples nacional) zahlt 7%.

>In die monatlichen Lohnkosten einberechnen sollte man unbedingt auch die zukünftigen Kosten, die durch Ferien (-Abwesenheiten) und bei Kündigung entstehen:
Hier fehlen die 40% multa auf die FGTS des Arbeitnehmer. Ein immenser Posten, je nach Betriebszugehörigkeit und Einkommen!

>Aviso prévio indenizado: Kündigungsentschädigung, nur zu zahlen, wenn der Arbeitgeber kündigt (ebenso wie 13. Monatslohn und Ferienentschädigung anteilsmässig)
Das ist so nicht richtig. Auch der Arbeitnehmer muss den aviso prévio zahlen, wenn er kündigen will und sofort "weg" will. Nur bei Kündigung aus "justa causa" gibt es keinen aviso prévio.


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