Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich ?

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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon zagaroma » Fr 14. Feb 2014, 03:06

Trem Mineiro hat geschrieben:Aber die Frage ist, wie gut ging es Italien heute, wenn die Korruption viel ehr und schärfer bekämpft worden wäre.
Gilt auch für Brasilien.

Gruß
Trem Mineiro


Gute Frage. Wie der Schweiz? Oder eher wie den USA? Es gibt ja enorme Unterschiede auch zwischen Ländern, die (angeblich) nicht unter Korruption zu leiden haben/hatten.
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Trem Mineiro » Fr 14. Feb 2014, 03:18

Aber mal zurück zum eigentlichen Thema

Um aber zur Grundfrage zurückzukommen, warum steigen die Preise so stark..

Unausgeglichenheit der Wirtschafts-Balance. Ein Problem aller Schwellenländer.

In Brasilien kommen aber noch einige ungünstige Entwicklungen aus der Vergangenheit hinzu, die man berücksichtigen muss:

Brasilien hat seit 300 Jahren seinen Inlandmarkt vernachlässigt, Sklaven brauchen keine Schuhe......
Brasilien hat nur gelebt/überlebt (die Obrschicht, das Volk war da egal) durch seine Rohstoff-Exporte Gold, Kaffee, Kautschuk, später dann auch Erze etc. Grade durch die immer wichtiger werdenden Rohstoffe konnte Brasilien im Ausland hohe Schulden anhäufen Durch die Schuldenpolitik ergab sich für die Banken die Aufgabe, Brasilien mit immer neuen Krediten zu versorgen. Das ging mit hohen Zinsen und hat dann später den Banken besondere Privilegien eingeräumt und eine bankenfreundliche Gesetzgebung geschaffen.
So eine Politik ernährt zwar die Elite, aber nicht das Volk.

Also gab es immer Bestrebungen (s. Getulio Vagas) das Land mit Gewalt zu industrialisieren.
Hat aber nicht so gut geklappt, das Volk wurde hungrig (im Bauch und nach Bildung)

Die Militärs haben dann eine 2. Industrialisierungswelle gestartet, schuldenfinanziert. Weil die Eliten da nicht richtig mitspielten (warum auch, die hatten ihr Geld immer im Ausland gebunkert)versuchte man es hat mit Verstaatlichung.
Das ganze hat aber auch nicht so richtig geklappt, im Gegenteil, Boykott und Isolierung zum Schutz des Aufbaus der eigenen Industrie ließ eben diese Industrie im Weltniveau hinterherhinken. Gleichzeitig nahm die Staatsverschuldung enorm zu und die Inflation auch. Der abgeschottete Markt führt zu hohen Inlandpreisen, die die Eliten aber zahlen konnte. Für's Volk gab's Bohnen, Reis und Gummilatschen.

Ein paar Jahre nach der Militärdiktatur und ein bisschen Demokratie und halbwegs vernünftige Wirtschaftspolitik hat Brasilien diesen Standortnachteil nicht wirklich aufholen lassent. Was immer noch fehlte, war der Innlandmarkt, man hatte zwar kleine Schuhlosen Sklaven mehr, aber Leute mit einem Salario Minimo von unter 100 US$ sind auch nicht grade die besten Kunden. Dazu Mängel bei der Infrastruktur, Bildung etc.

Den Eliten im Lande ging das alles am !&@*$#! vorbei, selbst Fernando Collo hat es nicht geschafft, die an einer Wirtschaftsreform zu beteiligen, dafür haben die ihn später geschasst.

Unter Fernando Enrique hat sich dann die Wirtschaft stabilisiert, allerdings sehr stark durch ausländische Investitionen, wobei politische Gegner (auch konservative) auch von einem Ausverkauf des Landes sprachen.
Das ging im Prinzip alles auf gedrosselter Flamme weiter, Brasilien machte eine recht positive Entwicklung durch, aber halt sehr stark durch Investitionen getragen. Da gehen vor allem die Gewinne aus dem Land.

Man versuchte vom reinen Rohstoff-Lieferanten wegzukommen und investieret mehr in Beschäftigung-intensive Industrien. Zur Jahrtausendwende entwickelte sich auch ein Inlandmarkt, auch durch die permanenten überdurchschnittlichen Erhöhungen des Salaraio Minimo. Es entstand die neue Dilma-Mittelklasse, die sich auch mal was leisten konnte und die als neue Konsumenten wichtig wurden. Plötzlich wurden die auch noch Kreditwürdig.
Leider kam dann 2008 die letzte weltweitreichende Wirtschaftskrise, die bis heuet für Brasilien nicht überstanden ist, ja im Gegenteil, die 1. Welt saniert sich da ein wenig auf den Schultern der Schwellenländer.

Brasilien ist da sehr anfällig, weil es ein paar Standortnachteile hat.

Zu hohe Kreditkosten (eine Last aus der alten Schuldnerzeit, der Industrie und dem Handel geht es schlecht, die Banco do Brasil fährt gleichzeitig ihr höchstes Geschäftsergebnis ein.)
Zu hohe Steuern, Brasilien finanziert sich hauptsächlich aus Verbrauchssteuern (weniger aus Einkommens und Gewinnsteuern.) Exporte werfen in der Regel nicht so viel Steuern ab, man kann sie auch sehr leicht umgehen, wenn die Firmen international tätig sind, wie in Brasilen meist der Fall. Also muss sich Brasilin die Steuer auf dem Inlandmarkt holen, der sowieso nicht so groß ist. Daher die hohe Steuerlast in Brasilien.
Arbeitskosten. Die Arbeitskosten in Brasilien steigen überdurchschnittlich. Das sind erst mal die Löhne. Lohnsteigerungen sind in erster Linie ein Ergebnis von höherer Produktivität, die die Lohnstückkosten senken. Einen Teil davon gibt der AG an die Arbeiter weiter. Verhandelt wird das zwischen den Tarifparteien. In Brasilen nicht. Hier bestimmt die Politik das SM und die letzten Steigerungen, aus Sozialpolitischer Sicht verständlich, wirtschaftlich aber Wahnsinn.

Das setzt diese berühmte Lohn/Preisspirale in Gang, die so langsam Fahrt aufnimmt.

Brasiliens Wirtschaft ist stark mit ausländischen Kapital, Investoren und in letzter Zeit auch mit ausländischen Spekulanten verquickt. Bedingt durch die hohen Preise, aber auch wegen der Überbewertung des Reals ist die Brasilianische Wirtschaft nicht mehr sehr wettbewerbsfähig gewesen. Kein Problem, da weicht man auch den Inlandmarkt aus. Der ist aber auch nicht sehr entwickelt. Also hat man dem nachgeholfen, indem man die Zinsen senkte, die Salario Minimo überproportional erhöhte und das Volk zu billiger Verschuldung animiert hat. Das funktionierte und das Volk hat gekauft sich verschuldet, der Handel machte in 2012 bald 9 % Zuwachs. Das nennt man halt ein schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm, nur hat’s hier nicht der Staat gemacht sondern die private Hand. Wobei die Zahlen für die öffentliche Verschuldung derzeit noch nicht auftauchen weil die Schulden für die Stadien und Infrastrukturmaßnahmen wohl irgendwo versteckt sind.

Das alles treibt die Inflation immer schneller an, was die Zinserhöhung jetzt bremsen sollte, wird durch den schwachen Real bei den Importen, vor allem Öldevirate (auch Benzin genannt) wieder ausgeglichen. Der Mantega kann tun was er will, ist alles falsch und richtig. Er kann nur auf eine schnelle Weltwirtschaftserholung hoffen und auch hoffen, das Brasilien für Investoren dann noch attraktiv ist.

Hinzu kommt noch eine Brasilianische Eigenschaft, dass halt der kurzfristige Gewinn mitgenommen wird, dagegen wird in D ja beinahe nachhaltig gewirtschaftet. In Brasilien werden die Preise halt erhöht, bis der Kunde leere Taschen hat. Anstatt die Kaufkraft in Kundenbindung und langfristige Geschäftsausweitung umzusetzen, wird hier nur Gewinn abgeschöpft. Läuft der Laden nicht mehr, wird er verkauft, die Leute rausgeschmissen und in neues investiert oder in die Schweiz (die arme ) transferiert). Die Elite hat dieses Wachstum nicht nötig, ist reich genug, höchstens Emporkömmlinge wie Ike Batista wollen da wachsen.

Brasilien braucht nicht nur eine neue Politikergeneration sondern auch neue Unternehmer.

In 2013 hat sich die negative Seite dieser Politik dann zugespitzt, die Inflation zog an, der Export ist ziemlich eingebrochen, vor allem die Preise sind verfallen, die Industrieproduktion schrumpfte immer mehr. Dann hat man Maßnahmen ergriffen um den Real zu verbilligen, leider machte das der Markt aufgrund der Entwicklungen in USA und EU nicht so nonchalante mit, sondern der Real-Kurs stützte regelrecht ab. Als Gegenmaßnahme wurden jetzt wieder die Zinsen erhöht, was zukünftig den Inlands-Markt stark einbrechen lassen wird. In 2013 ist der Zuwachs beim Handel auf den niedrigsten Stand seit Jahren gefallen, unter 5 %.
Ist keine leichte Aufgabe für eine Regierung, wenn’s mal schief läuft, ist kaum noch was zu retten, s. Argentinien. Die erwürgen sich auch selber.

Das ist alles ein bisschen grob, macht aber die Kräfte die Brasilien behindert sichtbar. Gibt auch noch viele Gründe im Detail.

Gruß
Trem Mineiro
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon zagaroma » Fr 14. Feb 2014, 03:57

Danke, Trem, das sieht ja alles nicht so rosig aus für Brasilien.

Grad hab' ich wieder einen Schock gekriegt, nochmal (- ich weiss, OFFTOPIC -) zurück zu Italien, da ist doch heute wieder der Premierminister Enrico Letta zurückgetreten und die Regierung abgestürzt, gerade mal 10 Monate nach der letzten Wahl.
Seit 1946 die Monarchie abgeschafft und der König ins Exil geschickt wurde, das ist 67 Jahre her, hatte dieses Land 62 Regierungen. Jetzt kommt Nummer 63.
Der Allereinzige, der es je geschafft hat, eine Regierung für die ganzen 5 Jahre einer Legislaturperiode stabil zu halten, war Silvio Berlusconi (von Mai 2001- Mai 2006 und dann nochmal über drei Jahre von Mai 2008 - Nov 2011). Alle anderen haben nicht mal ein Jahr überstanden und es geht immer noch so weiter.
Dat kann doch nix werden.
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon BrasilJaneiro » Fr 14. Feb 2014, 11:02

brasiuuu hat geschrieben:
BrasilJaneiro hat geschrieben:
kostenloser guter Bildung


Kostenlose Bildung im Sinne eines Schulsystem's gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben und schon gar nicht eine gute!


Brasiljaneiro hat geschrieben:von staatlicher Seite jedem verdienten centavos mit Steuern zu belegen gehört heute in die geistige Schublade der Kapitalisten von gestern.


Blödsinn!!! Du wolltest glaube ich sagen in die Schublade der Sozialisten!


Es gibt alles wenn das Volk es will. Du solltest vielleicht erstmal sozial ganz nach unten fallen. Dann würdest du dich nicht über die Ärmsten der Armen so negativ auslassen. Alles hat auch nichts mit Sozialisten zu tun, sondern mit Menschlichkeit. Das scheint dir etwas abhanden gekommen zu sein.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Colono » Fr 14. Feb 2014, 12:26

Ich halte den Vergleich Brasilien und Italien durchaus passend.

Für mich erinnert Brasilien sehr an Italien aus der Jugendzeit. Mit MilleLiras bewaffnet sind wir damals übers Wochenende mit dem Moped nach übern Brenner gefahren um uns mit billigen Kippen und Schnaps (heute brauch ich das nicht mehr) einzudecken. Die Pizza dort, nur zum Bruchteil als beim Mario von der Leopoldstrasse. Der Carabinieri der uns manchmal wegen zu Schnellfahren aufhielt, hat auch jedesmal sein Auge zugedrückt. Für mich als deutscher Jungsporn war es das Paradies.

Ich erinnere mich an eine Szene als die italienische Guarda di Finanzia mit ernsten Gesichtern bei unserem Pensionsbesitzer anklopften. Am Ende haben sie dann doch alle wieder zusammen gelacht. Ist hier nicht anders. Die Südländer sehen das alles einfach locker. Leben und leben lassen. Irgendwie bekommt man alles wieder hingedreht.

Nun zum heutigen Italien. Als deutscher Urlauber wird dir dort finanziell gesehen so richtig das Fell über die Ohren gezogen. Das teure Urlaubsfoto von der Brennerautobahn bekommt man neuerdings auch bei seiner Gemeinde. Seinen negativen Kontostand sieht man auch am Automat in Palermo. Da sucht man sich was anderes.

Seit der Real den Cruzeiro ablöste ist den deutschen ebenfalls die Lust am Brasilienurlaub vergangen. Ich kenn das von meinen Freunden. Da geht man lieber in die Domrep. Trotzdem wer hier in Brasilien seine Einkünfte in Landeswährung hat, sieht Teurung oft gelassen. Das war schon immer so. Irgendwie erklär ich mir die schlechte Stimmung in den Brasilienforen durch die schwindende Kaufkraft des Euro hier in Brasilien. Gehst du in ein Kolumbienforum, dort sind allsamt zufrieden. Trotz Farc.

Heutzutage können sich viele Brasilianer einiges mehr leisten als vor 20 Jahren. Die Tochter der Putzfrau könnte nun mal relativ günstig nach Alemanha reisen, es reicht eine gültige Amex. Dazu braucht man nicht reich zu sein. Bezahlt wird erst übers nächste Jahr. Brasilianische Immobiliengeschäfte werden meist im Tausch abgewickelt. So kommen auch nicht so wohlhabende Leute zu ihrem Häuschen. Der Staat holt sich das seine dann schon mit Fremdwährungsgebühr über die Karte oder der Grundsteuer IPTU. ......... und Knöllchen.
Zuletzt geändert von Colono am Fr 14. Feb 2014, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Fudêncio » Fr 14. Feb 2014, 13:01

Colono hat geschrieben:....Seit der Real den Cruzeiro ablöste ist den deutschen ebenfalls die Lust am Brasilienurlaub vergangen. Ich kenn das von meinen Freunden. Da geht man lieber in die Domrep. ....



Also am Umrechnungskurs liegt das aber nicht, denn mit über R$ 3,00 pro Euro, bekommt man doch recht viel für seine Euro. Das Problem liegt darin das das Preisneveau in BRA Überzogen ist und auch die Qualität nicht stimmt. Das stösst dann den ausl. Toursiten übel auf, weil man sich verschaukelt vorkommt und dann lieber andere Urlaubsziele wählt.

Colono hat geschrieben:...... Die Tochter der Putzfrau könnte nun mal relativ günstig nach Alemanha reisen, es reicht eine gültige Amex. Dazu braucht man nicht reich zu sein. Bezahlt wird erst übers nächste Jahr......


Na und !? Was ist daran so schlimm ???
Deutschland ist auch schon lange nicht mehr das Schlaraffenland mit den Superverdienern, wo es reicht das Papa einen Job hat und damit eine 4-köpfige Familie durchbringen kann. Aber in Deutschland muss man ja wirklich so gut wie jeden Mist A VISTA zahlen, als wenn jeder einen dicken Sparstrumpf unterm Bett hätte oder jeden Monat noch so viel Geld übrig wäre auf dem Konto.

:cool:
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon moni2510 » Fr 14. Feb 2014, 13:34

kritische Konsumenten fallen halt in Brasilien auch nicht von den Bäumen, das ist ein Prozess, der nicht über Nacht passiert. Aber es tut sich etwas, viele Leute sind nicht mehr bereit, einfach nur zu bezahlen.

Ich lebe von den Reais, die ich in Brasilien erarbeite und meine persönliche Inflation ist deutlich höher als meine Gehaltserhöhung :shock:
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Gordinho » Fr 14. Feb 2014, 14:09

Hi hi, dazu passt die Anzeige von Ford unter dem Fred:

Novo Focus Hatch 1.6 S, a partir de 60.990 R$

Ob's noch 3 oder 4 Jahre dauert, bis der sechsstellig kostet?
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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Colono » Fr 14. Feb 2014, 14:24

moni2510 hat geschrieben:Ich lebe von den Reais, die ich in Brasilien erarbeite und meine persönliche Inflation ist deutlich höher als meine Gehaltserhöhung :shock:

Wieso? ich habe gelesen du bist doch momentan wo anders. Also sei zufrieden. =D>

Pass auf deine Karte auf. :wink:

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Re: Was hat es mit den drastischen Preiserhoehungen auf sich

Beitragvon Colono » Fr 14. Feb 2014, 14:36

Gordinho hat geschrieben:Hi hi, dazu passt die Anzeige von Ford unter dem Fred:

Novo Focus Hatch 1.6 S, a partir de 60.990 R$

Ob's noch 3 oder 4 Jahre dauert, bis der sechsstellig kostet?

Komisch, bei mir unten steht "Geld ausgeben" "Kurzreisen nach Deutschland" und "Amex".
Ohne Witz.
Zuletzt geändert von Colono am Fr 14. Feb 2014, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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