was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon jorchinho » So 28. Nov 2010, 22:01

Eiche hat geschrieben:Denk dran, das Du am Ende auch noch die Haelfte des bezahlten Kursgeldes bei erfolgreichem Bestehen wiederbekommst, mit einem speziellem Antrag >>> http://www.integration-in-deutschland.d ... a-pdf.html


Eiche, das wusste ich auch nicht bis heute.
Danke.
Man sagte uns nur bei der AB, der (Gut)Schein gilt 2 Jahre, wir bzw. Neide kann die 600 Std. (aufgeteilt in 6 x 100 Std.) bei freier Zeiteinteilung machen.
Eiche, wir kennen uns!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie andere mich gern hätten.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon mttaxi » Fr 4. Feb 2011, 22:37

Hallo Liebe Forengemeinde,

nachdem ich von Vielen Usern, wirklich sehr gute Tipps bekommen habe, machten wir unseren Weg.
ich möchte nocheinmal erläutern wie es funktioniert hat, und ich möchte sagen, ohne ein einziges Problem.
meine Damalige Freundin reiste mit einer Einladung von mir und der Bestätigung für die Übernahme aller anfallenden Kosten in Deutschland ein.
Sie hatte im Vorfeld alle Unterlagen wie Ledigkeitsbescheinigung, Geburtsurkunde und die dazugehörigen Übersetzungen bereits in Brasilien erledigt.
Als ich Sie am Flughafen abholte, wartete ich und Sie kam nicht. Dann bekam ich einen Anruf von der Bundesgrenzpolizei. Ich weiß nicht mehr von wem ich die Einladung aus dem netz hier bei Brasilienfreunde herunter geladen habe, aber Sie war gut. Denn ich gab auf dem Formular meine handynummer an.Er fragte mich verschiedene sachen, wie was arbeitet sie und so weiter. Nachdem mir der Beamte sagte alles Ok ich schicke Sie heraus, war esrteinmal alles gut.
Einige Tage später wollte ich Sie beim Einwohnermeldeamt anmelden, aber man sagte mir, es besteht keine Notwendigkeit.
ich sagte ok alles klar. Wir gingen einige Tage später zum Standesamt, und der Standesbeamte sagte nur er brauchte noch eine eidesstattliche Versicherung, das meine Freundin wirklich nicht in Brasilien verheiratet ist oder war. Hat Sie an Eidesstatt versichert und von mir verlangte man eine Verdienstbescheinigung. ich sagte ich wäre selbsständig und würde ein paar Tage dauern. Er möchte doch die papiere schon einmal zum OLG senden und die möchten mir dann bitte eine Vorgangsnummer mitteilen zu der ich die Bescheinigung senden könnte. 2 tage später war die Erlaubnis schon da ohne Verdienstbescheinigung. Fand ich ja mal Lustig.
Also wir konnten heiraten. Haben uns für einen Termin entschieden, aber 2 Tage vorher begann das Schneechaos hier und ich sagte wir verschieben. Keine Eile

Jetzt im neuen Jahr haben wir am 1.02.2011 geheiratet.
Sind 2 Tage später zur Ausländerbehörde gegangen mit der Eheurkunde und einem Passfoto meiner Frau. Sie bekam sofort eine Aufenthaltserlaubnis für 1 Jahr.
Sie sagte nur zu mir verwundert, das geht hier in einem Tag? Das dauert in Brasilien 1 Monat.
Sie hätte noch officiell bis zum 11.02 hier bleiben dürfen ohne Erlaubnis. ich möchte nur damit sagen, wenn man sich in einem Forum wie hier, sich weiterbildet und weiß worauf es ankommt, und sich vorbereitet dann funktioniert das hier mit der Heirat innerhalb eines Monats oder schneller.
Die Kosten beliefen sich ca auf 500 euro für alle Dokumente incl der Übersetzungen und den Gebühren vom Standesamt und Oberlandesgericht.
Einen ganz besonderen Dank gilt auch dem User Itacare, der mit seiner Einschätzung obwohl nach langer Zeit richtig lag.
Und allen anderen DANKESCHÖN!!!!!!!!!!
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon dimaew » Fr 4. Feb 2011, 22:53

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Solche Rückmeldungen bringen uns wirklich weiter.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon karlnapp » Sa 5. Feb 2011, 13:55

Offenbar ist in Deutschland Ausländerbehörde nicht gleich Ausländerbehörde!

Weil Ihr teilweise so beinahe unüberwindliche Hürden schildert, der bras. Ehefrau die Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland zu verschaffen, will ich nochmal genau schildern, wie das bei uns ablief, obwohl ich in einem anderen Beitrag schon kurz auf dieses Thema einging.
Mitte August letzten Jahres erwarben wir in einer hessischen Kleinstadt ein (ur-)altes Bauernhaus, welches uns für unsren jährlichen Deutschlandurlaub als Ferienhaus dienen soll.

Unmittelbar nach der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags begaben wir uns zum Rathaus, um uns an dem gerade erworbenen Wohnsitz anzumelden. Dabei erwähnte ich, dass meine Ehefrau mit einem Touristenvisum eingereist wäre, welches aber nur 90 Tage gälte und ob es nicht möglich wäre jenes zu verlängern, da dieser Zeitraum für die Renovierung des Hauses vermutlich nicht ausreichen würde und meine Frau nicht vorzeitig alleine abreisen möchte. Er werde sich erkundigen, erwiderte der äußerst zuvorkommende Angestellte des Meldeamts. Gleichzeitig bat er uns, den neuen Wohnsitz als Hauptwohnsitz (nicht als Zweitwohnsitz) anzumelden, weil sonst die Gemeinde nicht von den steuerlichen Umverteilungen profitieren würde.

Es vergingen ein paar Tage, da kam der freundliche Gemeinde-Angestellte bei uns vorbei und meinte, wir möchten nochmal zu ihm ins Rathaus kommen, er habe einen Antrag von der Kreis-Ausländerbehörde erhalten, den wir unterschreiben und abgeben müssten.
Gesagt, getan, wir kamen der Aufforderung nach und begaben uns danach mit diesem nunmehr ausgefüllten und abgestempelten Antrag (nebst 2 Passbildern meiner Ehefrau) und der nicht übersetzten bras. Heiratsurkunde im Original zur Ausländerbehörde in der nahe gelegenen Kreisstadt.

Dort mussten wir erst mal ungefähr eine halbe Stunde warten, weil die zuständigen Beamten sich in einem Meeting befanden. Im gemütlich eingerichteten Warteraum befanden sich noch einige weitere Ausländer/innen aus aller Herren Länder, dazu eine ältere Dame, die wohl irgendwie verantwortlich für Sprachkurse war. Sie fragte alle Anwesenden nach deren Staatsbürgerschaften und bot Kurse an. „Ihre Sprache weiß ich nicht einzuordnen“, sagte sie zu uns. „Wir kommen aus Brasilien, benötigen aber keinen Sprachkurs, da ich selbst Deutscher bin und meine Ehefrau lediglich die Verlängerung ihres Touristenvisums wünscht“, gab ich der Dame zur Antwort.

Kurz darauf kam der zuständige Beamte in den Warteraum, ging schnurstracks auf uns zu, bat uns um unsere Unterlagen und verschwand wortlos, ohne eine weitere Bemerkung. Nach ca. 20 Minuten kam er zurück und meinte ganz lapidar, auf den entsprechenden Eintrag im Pass meiner Frau zeigend: „Ich habe Ihrer Frau Gemahlin eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt, jedoch zunächst auf nur drei Jahre befristet, mit dieser kann sie, so oft sie will, nach Deutschland ein- oder ausreisen und auch so lange bleiben, wie sie möchte! Erst nach drei Jahren erteilen wir die Dauer-Aufenthaltsgenehmigung, bei der späteren Erteilung dieser dürfte aber im Falle ihrer Gattin nichts im Wege stehen. Ja und die Arbeitsgenehmigung ist damit ebenfalls verbunden, von der Ihre Frau aber vermutlich keinen Gebrauch machen wird.“ Höflich bedankten wir uns und hielten die ganze Angelegenheit für eine simple, aber unvermeidliche und formale Verwaltungsmaßnahme.

Ein paar Tage nach diesem Begebnis kam der nette Gemeinde-Angestellte abermals bei uns vorbei und erkundigte sich nach dem Fortschritt des Antrags. „Der Vorgang war eine Kleinigkeit. Ich hatte den Eindruck, sie hatten da schon vorgebohrt“, erwiderte ich ihm auf seine Frage. „Das walte Hugo“, war die typisch hessische Antwort.
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon hamilton » So 6. Feb 2011, 10:33

karlnapp hat geschrieben: „Ich habe Ihrer Frau Gemahlin eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt, jedoch zunächst auf nur drei Jahre befristet




karl, dein bericht vermag mich nicht zu beeindrucken

da du deine "frau gemahlin" ja wohl in brasilien geheiratet hast (verbessere mich, wenn ich da falsch liege) und du ja auch nicht dauerhaft mit ihr in D leben willst, bist du hier unnoetig umstaendlich vorgegangen.

du haettest direkt zur auslaenderbehoerde gehen sollen, dann haetten die die drei jahre erteilt, ohne jedes wenn und aber. war ja schliesslich keine eingeladene Geliebte, sondern eben deine "frau gemahlin". und die hatte einen anspruch!
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon karlnapp » So 6. Feb 2011, 12:35

karl, dein bericht vermag mich nicht zu beeindrucken


Das braucht er auch nicht! Und das lag auch nicht unbedingt in meiner Absicht.
Das werden Sie aber vielleicht erst erkennen, wenn ich meinen Bericht über oftmalige bras.-deutsche Eheverläufe im Allgemeinen eingestellt haben werde, in dem ich nie auf meine bras. Ehefrau eingehe.
Selbst wenn ich beeindrucken wollte, wie Sie bemerken, so wäre das nur mein gutes Recht. Warum auch nicht? Ich schreibe nicht von Deutschland aus, wo ich auf die Gefühle von z.B. unterprivilegierten H4-Empfängern Rücksicht nehmen müsste, die da meinen, der deutsche Staat würde sich Ausländern zu sehr erkenntlich zeigen und sie selbst würden dabei zu kurz kommen. Sie leben ja, nach eigenem Bekunden, in Kolumbien, warum daher diese typisch deutsche Antwort? Lassen Sie doch Ihre Mitmenschen beeindrucken, soviel sie wollen.
Einen schönen Sonntag noch und nichts für ungut!
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon Manultio » Fr 18. Feb 2011, 23:35

Hallo in die Runde,

ich habe mit großem Interesse Euere Infos zur Eheschließung gelesen und geben mir Hoffnung, dass man alles relativ reibungslos erledigen kann. V.a. Danke an mttaxi für die super Zusammenfassung! Dennoch habe ich noch ein paar kleine Fragen. Meine Freundin, die derzeit noch in BRA lebt, und ich wollen dieses Jahr in Dtl. heiraten und auch hier leben.

Also meine Zweifel:

1.) zur Heirat hier in Dtl. braucht meine Freundin vorher in BRA nicht ein spezielles Visum beantragen, sondern kann zunächst visumfrei einreisen und innerhalb der ersten 3 monate heiraten mit anschließendem Aufenthaltserlaubnis? Liege ich hier richtig?
2.) Muss dennoch nachgewiesen werden, dass der Rückflug innerhalb der 3 Monate liegt?
3.) Sämtliche von meiner Freundin benötigten Dokumente können bereits in BRA übersetzt werden und müssen entweder in der dt. Botschaft bereits in BRA oder erst in dem brasil. Konsulat hier in Dtl. beglaubigt / legalisiert werden? Verstehe ich das so richtig? Falls ja, welche Variante wäre besser-Legalisierung in BRA oder in Dtl.? Und wie lange dauert so eine Legalisierung?
4.) Zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis bei der ABH muss man nur die Hereitsurkunde vorliegen?
5.) Ist eine Verpflichtungserklärung für die Heirat stets notwendig?
6.) Das "Attest vom Gynäkologen über Nichtschwangerschaft, wenn ausländischer Partner weiblich" - ist das wirklich nötig?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!! Vielen Dank bereits im Voraus!!
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon mttaxi » Sa 19. Feb 2011, 01:38

Hallo Manulitio,


1.) zur Heirat hier in Dtl. braucht meine Freundin vorher in BRA nicht ein spezielles Visum beantragen, sondern kann zunächst visumfrei einreisen und innerhalb der ersten 3 monate heiraten mit anschließendem Aufenthaltserlaubnis? Liege ich hier richtig?

Das ist vollkommen korrekt. Sie sollte aber im Vorfeld, die erforderlichen Dokumente, das wären: Ledigkeitsbescheinigung, Geburtsurkunde beschaffen und diese auch in Brasilien übersetzen lassen und beglaubigen lassen.

2.) Muss dennoch nachgewiesen werden, dass der Rückflug innerhalb der 3 Monate liegt?

Ja der Rückflug muß mit gebucht werden, da sonst die Fluggesellschaft die Beförderung ansonsten verweigert.


3.) Sämtliche von meiner Freundin benötigten Dokumente können bereits in BRA übersetzt werden und müssen entweder in der dt. Botschaft bereits in BRA oder erst in dem brasil. Konsulat hier in Dtl. beglaubigt / legalisiert werden? Verstehe ich das so richtig?

Übersetzung würde ich in Brasilien machen lassen, denn ist Kostengünstiger als hier.
Sollte deine Freundin die erforderlichen Dokumente haben, könnt ihr in Deutschland zum Standesamt gehen. Die werden dann einen Antrag auf Zulassung der Ehe beim Oberlandesgericht stellen, dem ein Richter des Oberlandesgerichtes zustimmen muß. Sehr warscheinlich verlangt man dann noch eine Verdienstbescheinigung des Zukünftigen Ehegatten. Wenn diese Dokumente dabei sind und der Antrag ist verschickt, bekommt man 2 Tage später einen Zahlschein über 10 Euro Gebühren für die Arbeit des Richters. Dann kann man den nächsten freien Termin beim Standesamt wahrnehmen.

4.) Zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis bei der ABH muss man nur die Hereitsurkunde vorliegen?

Ja auch das ist Korrekt. Sollte deine Frau der Deutschen Sprache noch nicht mächtig sein, wäre es empfehlenswert eine Anmeldung zum Integrationskurs vorzulegen. Kommt immer gut. Wir bekamen dann auch sofort eine Bescheinigung über eine Bezuschussung der Kosten.

5.) Ist eine Verpflichtungserklärung für die Heirat stets notwendig?
So etwas wurde bei uns nicht verlangt, habe aber schon gehört das es so etwas gibt. Aber vor der Einreise auf jeden Fall. Gibt ein gutes Formular dafür das ich dir per E-mail senden kann wenn du möchtest.

6.) Das "Attest vom Gynäkologen über Nichtschwangerschaft, wenn ausländischer Partner weiblich" - ist das wirklich nötig?

Auch so etwas habe ich schon gehört, aber kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre auch meiner Meinung nach nicht konform. Bei uns war das in keiner Weise Aktuell oder das es jemand verlangt hätte.

Solltest du noch fragen haben, freue ich mich wenn ich dir helfen kann.
Ansonsten wünsche ich dir das Glück was ich mit meiner Frau erfahren habe.
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon Manultio » Sa 19. Feb 2011, 02:28

Danke Dir, mttaxi für Deine schnelle und ausführliche Antwort. Kannst Du mir bitte noch Infos zu der Frage geben, ob die Dokumente entweder bereits in der dt. Botschaft in BRA oder erst in dem brasil. Konsulat hier in Dtl. beglaubigt / legalisiert sollen? Und wie lange dauert so eine Legalisierung?

Meine Freundin macht schon seit ein paar Jahren Deutschkurs und ist mittlerweilse bei B1 angekommen. Ihr macht Deutsch richtig Spass. Unglaublich aber wahr :mrgreen: . D.h. der Integrationskurs würde hier nicht mehr in Betracht kommen, sondern ein normaler, weiterführender Kurs? gibts dafür auch zuschüsse?


Ansonsten wäre es wirklich super, wenn Du mir die Verpflichtungserklärung per mail zuschicken könntest.

Und nochmal Danke im Voraus für deine richtig wertvollen Infos. Freut mich echt, dass es bei Euch Zweien so gut alles geklappt hat und ihr nun "in Frieden" leben könnt.

MfG
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Re: was ist nach der Eheschliessung in Deutschland.

Beitragvon fatB » Sa 19. Feb 2011, 23:04

Kannst Du mir bitte noch Infos zu der Frage geben, ob die Dokumente entweder bereits in der dt. Botschaft in BRA oder erst in dem brasil. Konsulat hier in Dtl. beglaubigt / legalisiert sollen? Und wie lange dauert so eine Legalisierung?

Alles, was sich in Brasilien erledigen lässt, würde ich auch dort erledigen. Mit dem zeitlichen Aufwand bin ich nicht auf dem Laufenden, lässt sich aber immer dort erfragen.

. D.h. der Integrationskurs würde hier nicht mehr in Betracht kommen, sondern ein normaler, weiterführender Kurs? gibts dafür auch zuschüsse?

meine Frau konnte auch schon gut Deutsch und die Integrationskurse waren nix für sie. Könnte bei euch aber anders sein. Auf jeden Fall hat ihr den Kurs für den Test Daf niemand bezuschusst. Was solls, es war eine wichtige Investition, und zu teuer wars auch nicht.

Ansonsten wäre es wirklich super, wenn Du mir die Verpflichtungserklärung per mail zuschicken könntest.

Da meint mttaxi wohl nur ein Formular für die Einreise, damit die Grenzbeamten keine Scherereien machen. Das offizielle Formular für eine Verpflichtungserklärung gibts bei der Ausländerbehörde. Frag doch da mal nach ob die das haben wollen wenn du das noch nicht getan hast, solange du das höflich machst kannst du nichts falsch machen.


Noch zu deinen Fragen weiter oben:
Deine zukünftige Frau kann (inzwischen) mit dem Touristenvisum einreisen. Ihr könnt aber auch gleich das Heiratsvisum in Brasilien beantragen. Das ist mehr Arbeit, hätte aber den Vorteil, dass ihr euch das Rückflugticket sparen könntet.


So denn alles Gute, ich habe das Gefühl ihr macht das alles richtig!
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