Was sind die monatlichen Lebenshaltungskosten in Floripa

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon dietmar » So 24. Jun 2007, 00:40

pocoto hat geschrieben:Ich bleib bei meiner Meinung R$ 1000 sind schon sehr hart. Alleine Miete R$ 400 - 500, dann Öffis ca. 50 R$, Strom und Wasser R$ 150, Rauchen R$ 50 und der Rest auf die tausend sind Essen, Fortgehen und Gewand.

Ich denke wir zwei müssen nicht drüber streiten mit wie wenig man auskommen kann. Beide Favela, beide vida loca in der Vergangenheit.
Sei realistisch R$ 1000, darunter wird es für unser eins verdammt eng.
Ja, die Brasis können drunter leben, aber für unser eins kann es dann schon sehr leicht, sehr gefährlich werden und erspar mir bitte das warum, wieso, weshalb . . .


Dann erklär mir mal, wie ich z.B. hier in Toledo mit 3 Personen ZUSAMMEN mit 1200 R$ auskomme, am anfang waren es eigentlich nur 800 R$. Und dabei täglich 2x warm esse, 2x wöchentlich grille, rauche, bier trinke, internet habe, den computer ständig aufrüste, fetten tv, dvd-player, sat-anlage kaufen konnte, ohne das ersparte anzugreifen. alle gesund, alle wohlgenährt, alle vernünftig angezogen ... der rest vom schützenfest hier in der strasse hat eigentlich sogar noch weniger pro person und die hälfte davon hat sogar noch ein auto.

ich kann das nicht beurteilen, ob es mit 3.000 R$ weiter ist, wenn es darunter verdammt eng sein soll. ich hatte niemals 3.000 R$ im Monat für zur Verfügung. 1.500 R$ ist einfach die Obergrenze bei mir, bei der ich mitreden kann. Und da kann ich nur sagen, man kommt bequem damit aus und kann sogar noch was zur Seite legen. Oder nix beiseite legen und sich ein Auto leisten. Ich habe mich für ersteres entschieden.

Die 1.000 R$ die du jetzt - laut deiner Aussage PRO PERSON - aufrechnest, da rechnest du jetzt pro Person 400-500 R$ Miete? Jetzt leg dich mal fest, wie deine Zahlen letztendlich zu bewerten sind.
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Beitragvon pocoto » So 24. Jun 2007, 01:01

Na gut brasilblog dann los . . .

Ich hab dir meine Auzählung für meine Person gegeben, gerechnet in Rio, im Durchschnitt und pro Monat. Ich habe auch immer angeführt das es von Person zu Person verschieden ist. Meine ein Mann Rechnung ist realistisch und das weisst du genau. Du kannst nichts abziehen und nichts beschönigen, dass ist der legale Weg.

Du lebst in Toledo. Du schreibst nicht genau wie sich deine Rechnung zusammensetzt und das ist für mich daher nicht nachvollziehbar. Meine Rechnung für dich aber schon.

Wie wir an billige Autos, PC`s, Fernseher, DVD Player usw. rankommen, brauch ich dir wohl auch nicht zu erklären, ich nehme an wir verstehen uns.

Das mit dem Internet geht mit FunkLan, beim Nachbarn reinhängen zumindest in Rio usw.

Ich weiss du machst das alles nicht und bist die Unschuld vom Lande. Bei dir läuft das alles anders.

Ich will deine Rechnung auch gar nicht wissen, denn wir wissen beide wie es die Brasis die über solche Dinge verfügen und mit R$ 1200 mit 3 Personen auskommen, so machen, dass es geht.

Du redest hier nicht mit einem Idioten, sondern mit einem Menschen der es mindestens so drauf hat wie du selbst. Ich war dort und ich hab gesehen wie sie es machen. Wie sie strom und wasser abzapfen, pay tv gratis haben usw.

Das sind aber alles keine Dinge die hier in das Forum gehören, denn ich gehe nicht davon aus, dass die Leute hier interessiert sind wie man sich halbkriminell durchs Leben schlägt.

Das kann man von keinem normalen Mitteleuropäer verlangen und deshalb sind meine R$ 1000 pro Mann in Rio legal und realistisch!
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Beitragvon dietmar » So 24. Jun 2007, 01:40

pocoto hat geschrieben:Du lebst in Toledo. Du schreibst nicht genau wie sich deine Rechnung zusammensetzt und das ist für mich daher nicht nachvollziehbar. Meine Rechnung für dich aber schon.


Lesen, pocoto, Lesen. Habe ich schon vor Stunden hier publiziert.

pocoto hat geschrieben:Wie wir an billige Autos, PC`s, Fernseher, DVD Player usw. rankommen, brauch ich dir wohl auch nicht zu erklären, ich nehme an wir verstehen uns.


Keine Ahnung was du damit meinst. Ich kaufe mein Zeug im Laden mit CPF und meist über die Debitcard von der Bank. Habe für alles meine Belege. Nutze meist Sonderangebote, Auslaufmodelle und Ausstellungsstücke, um was zu sparen, aber geklautes Zeug steht bei mir nicht rum. Schicke dir gerne die ganzen Nota Fiscal....

pocoto hat geschrieben:Das mit dem Internet geht mit FunkLan, beim Nachbarn reinhängen zumindest in Rio usw.


Über Richtfunk. 256K für 100 R$, einzige Möglichkeit hier im Bairro. Antenne kann man in meinem Blog sehen. Da kann man auch nachlesen, was das für ein Stress mit dem Signal ist.

pocoto hat geschrieben:Ich weiss du machst das alles nicht und bist die Unschuld vom Lande. Bei dir läuft das alles anders.


Genau. Einzig manche Dinge kauf im Camelo. Oder bring es von Paraguay mit. Allerdings im Rahmen der 300 U$ monatlich. Also auch legal. Bin oft genug im Bus kontrolliert worden. Steht auch im Blog.

pocoto hat geschrieben:Ich will deine Rechnung auch gar nicht wissen, denn wir wissen beide wie es die Brasis die über solche Dinge verfügen und mit R$ 1200 mit 3 Personen auskommen, so machen, dass es geht.


Die Brasilianer arbeiten. Sie sparen oder kaufen auf Raten. Nicht jeder hat diesen Hang zur Illegalität wie du ihn hier unsterstellst. Die absolute Mehrheit der Brasilianer wurstelt sich zwar durchs Leben, ist aber nicht kriminell.

pocoto hat geschrieben:Du redest hier nicht mit einem Idioten, sondern mit einem Menschen der es mindestens so drauf hat wie du selbst. Ich war dort und ich hab gesehen wie sie es machen. Wie sie strom und wasser abzapfen, pay tv gratis haben usw.


Strom und Wasser ist hier faktisch unmöglich, da alles sehr gut organisiert ist. PayTV ist wie überall auf der Welt, wers will macht sichs hell. Ist wie mit der Handyfreischalterei. Zu usw. kann ich nix sagen. Ich lebe hier, melde (notgedrungen) meine Auslandseingänge der Zentralbank und zahle meine Steuern, ITPU, etc. Macht keinen Spass, aber war in Deutschland nicht anders.

pocoto hat geschrieben:Das sind aber alles keine Dinge die hier in das Forum gehören, denn ich gehe nicht davon aus, dass die Leute hier interessiert sind wie man sich halbkriminell durchs Leben schlägt.


Die von dir angesprochenen Dinge sind nicht halbkriminell sondern kriminell. Ich arbeite hier als freier Journalist und Webworker, meine Frau arbeitet INSS-angemeldet für Salario minimo bei einer Busgesellschaft. Ich mache nichts kriminelles hier. Habe ich nicht nötig.

pocoto hat geschrieben:Das kann man von keinem normalen Mitteleuropäer verlangen und deshalb sind meine R$ 1000 pro Mann in Rio legal und realistisch!


Dann bin ich kein normaler Mitteleuropäer. Rio ist in vielen Dingen nicht teurer als Toledo. Lediglich der Bus (ca. 20 centavos) und natürlich Wohnraum. Aber man sollte vielleicht nicht die Predios in Botafogo als Grundlage nehmen. Es gibt auch preisgünstigere Ecken, aber da hat man natürlich keinen Blick auf den Strand.

Also, unterstelle mir bloss nicht nochmals solche Dinger wie in deinem letzten Posting. Denn darauf reagiere ich extrem empfindlich. Hier legal zu leben, sich an die Gesetze zu halten und ein normales Leben zu führen ist hier übrigens möglich. Mein Leben ist übrigens öffentlich. Im Blog findet man alles - Bilder vom Haus, Umbau, Kindergarten, Arbeit meiner Frau, Einkommen, Supermarktrechnung, Kauf der Einrichtung bis zu meiner täglichen Arbeit. Sogar den Prozess der CIE kann man dort nachverfolgen.

Wenn ich kein Geld habe, dann kauf ich nix. Aber ich stehle auch nix oder lege jemanden aufs Kreuz. Wenn ichs habe, gebe ich nicht damit an und verprasse es im "Vida Loca". Vielleicht ist es das, was uns - ich hier in Brasilien in der Realität, du in Österreich in deinen Urlaubsträumen - voneinander unterscheidet.

Achja, und auf die einfache Bevölkerung hier bezogen: Deine "Brasis" (wie ich das hasse) sind nicht alle kriminell, schwul und arbeitsscheu. Genauso wie alle entweder Fussballer und Nutten sind. Aber das willst du wohl nicht kapieren. Verallgemeine bitte nicht immer das Leben von ein paar Millionen Favelabewohnern mit den restlichen 150 Mio. der einfacherern Sorte.

Was mir zwischenzeitlich eingefallen ist. Wenn man in Brasilien nach deutschen Verhältnissen* lebt, gehört man zur Upperclass. Oder willst du die brasilianische Mittelschicht mit dem typischen deutschen Eigenheimbesitzer vergleichen? Die brasilianische Mittelschicht würde nämlich in Deutschland im Sozialbau hocken.

*wie in vorherigen Postings von anderen Usern definiert.
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Beitragvon Guenter S. » So 24. Jun 2007, 08:34

Hallo Leute,
ich muss mich jetzt mal einmischen und zuerst sagen, dass Dietmar (Brasilblog) im Mai bei mir in Pocone war (Mato Grosso), eine Kleinstadt mit etwa 32.000 Einwohnern, etwa 120 km von Cuiaba entfernt. Wir haben dort ein Haus und ein Auto und planen in den nächsten 2 Jahren für immer dort hin zu gehen. Dietmar war bei mir, wir haben über dies und das geredet und ich habe gestaunt wie preiswert Toledo ist, auch das Bier scheint dort viel billiger zu sein als in Pocone. Also wir haben nun auch schon unsere Erfahrungen mit den Preisen gemacht und ich habe folgende Kalkulation aufgestellt:

2 Erwachsene, 2 Kinder:
Strom 200 bis 300 Reais (Hitze, Klimaanlage etc.)
Wasser 100 Reais
Telefon 150 Reais mit Handy und Festnetz
I-Net 135,00 Reais (Flat rate)
Schulgeld (2 Kinder) 500 Reais, später in Cuiaba 750,00 Reais
Benzingeld 300 Reais
Steuern und Versicherung für das Auto und Motorroller = 1800,00 Reais pro Jahr
Krankenversicherung 275,00 Euro (derzeit)
Lebensmittel, Getränke ca. 1000 Reais
Gesamt (geschätzt): 4000,00 Reais pro Monat

Wenn die Kinder dann in Cuiaba studieren/weiterbildende Schulen kommt noch einmal das Condominio für die Wohnung in Cuiaba dazu, derzeit 250,00 Reais (mindestens), Strom 150,00 Reais, Wasser 50,00 Reais, Telefon 100 Reais, Benzingeld. Die Wohnung in Cuiaba kaufen wir in den nächsten Monaten.

Einmal in der Woche von Pocone nach Cuiaba zum Einkaufen fahren kostet etwa 100 Reais allein an Bezinkosten, jetzt etwas preiswerter, da wir nur noch mit Alcool fahren (ca. 70,00 Reais).

Strom:
Der Strom in Pocone/Mato Grosso ist sehr teuer. Die Klimaanlage fressen das Geld. Es ist nicht so wie in Toledo bei Dietmar, dass es auch sehr lange kalte Perioden gibt, es ist eigentlich bis auf wenige Ausnahmen durchgehend warm und heiss.
Letztes Jahr war meine Frau mit den Kinder einmal durchgehend einen ganzen Monat in unserem Haus, es war Winter (Juli), trotzdem sehr heiss, also täglich die Klimaanlage zweimal an (Kinderzimmer, Schlafzimmer), aber noch kein PC, kein TV (nur 1 Stunde am Tag). Die Rechnung betrug 275,00 Reais, da staunte ich nicht schlecht. Kein Gato. Tendenz steigend.

Benzin:
Gasolina derzeit etwa 3,00 Reias pro Liter, Alcool etwa 1,95 pro Liter. Tendenz steigend.

Telefon:
Telefongebühren sind auch hier sehr teuer im Vergleich zu anderen Gegenden. Z. B. hat mich im Mai ein Geschäftsfreund aus Rio und ein anderer aus Manaus angerufen. Ich wusste nicht, über welches System sie mich angerufen haben (Handy oder Festnetz). Ich habe in Pocone derzeit nur einen Festnetzanschluss. Sie hatten mich per Handy angerufen, wie ich dann an der Rechnung sehen konnte. Das heisst in Brasilien, dass auch der Festnetzteilnehmer zahlt. Am letzten Freitag kam die Rechnung, das eine Gespräch (obwohl ich gar nicht angerufen hatte) kostete mich 85,00 Reais, das andere sogar 105,00 Reais. Das sind auch so Dinge, die sich dann erst einspielen müssen, wenn man vor Ort ist und die Telefonsysteme bzw. Kosten genau kennt. Tendenz sinkend.

I-Net:
Die Flatrate kostet derzeit 135,00 Reais pro Monat in Pocone, kein besonders schneller Anschluss im Vergleich zu Deutschland. Tendenz sinkend.

Schulgeld:
In Pocone kostet derzeit die beste Schule 250,00 Reais pro Kind/Monat. In Cuiaba, das ist dann die höhere Schule (letzte Phase, keine Ahnung, meine Frau kennt sich da besser aus) kostet die Schule derzeit 375,00 Reais pro Kind und Monat. Tendenz steigend.

Krankenversicherung:
Ich habe lange gesucht und mir ist schwindlig geworden. Bin derzeit 48 Jahre alt, wenn wir rüber gehen bin ich 50. Die Versicherungsbeiträge richten sich nach dem Alter und alles ohne Medikamente.

Jetzt habe ich die Alternative gefunden. Die Würzburger Versicherung bietet eine Krankenversicherung für Deutsche im Ausland an (habe leider den Link jetzt nicht parat), ohne Begrenzung der Dauer (alle anderen höchstens 5 Jahre), bis zum Tod gültig. Sie zahlen Medikamente, verordnete Fahrten zum Arzt, Zweibettzimmer, alle ambulanten und stationären Behandlungen. Ein Vorerkrankungsverzeichnis wird nicht verlangt. Derzeit kostet diese Versicherung pro Monat 275,00 Euro für meine Frau, die Kinder und mich. Allein mein Anteil beträgt 100 Euro, ab dem 65. Lebensjahr erhöht sich dann mein Anteil auf maximal 150 Euro pro Monat. Das ist, denke ich, eine Superversicherung. Wenn man die gesamten Beiträge für ein Jahr im voraus bezahlt, bekommt man noch einmal 4 % Rabatt. Als Beispiel bietet die Allianz denselben Tarif für 650,00 Euro pro Monat an und macht den Abschluss aber noch von der Vorerkrankungen abhängig, die Würzburger Versicherung nicht. Preiswerter geht es auch in Brasiien nicht im Gegenteil, dort müsste ich bei der Unimed in Cuiaba etwa 1200,00 Reais bezahlen, derzeit, je älter desto teurer.

Lebensmittel:
Ich trinke halt auch gern mal ein Bierchen, Skol = 2,75 Reais (derzeit), im Laden kostet die Dose 2 Reais. Ich hatte im Mai ein kleines Fest in meinem Haus veranlstatet. Es kamen alle meine Reiseführer mit Familie, ein paar Familienangehörige und Geschäftsfreunde sowie ein paar Kunden, die gerade im Pantanal unterwegs waren. So zusammen etwa 60 Personen. Diese Fete kostete mich mit allem (Getränke, Essen etc.) etwa 500,00 Reais. Am teuersten war das Bier. Filet, Picinha = 7,50 Reais pro Kilo. Reis, Maniok, Tomaten etc. saubillig. Die Kosten für Lebensmittel sind geschätzt, es kann durchaus sein, dass es auch viel preiswerter ist. Das kann ich derzeit nicht einschätzen. Wir werden jetzt im Juli das erste Mal einen Monat mit unserer Küche in unserem Haus arbeiten und uns selbst versorgen. Bisher waren wir immer bei meiner Schwägerin im Haus essen und ich hatte immer pauschal den Einkauf für alle bezahlt. Aber ich denke, dass 1000,00 Reais bei 4 Personen mit Getränken realistisch ist, zumal man auch nicht immer nach Cuiaba fährt um dort einzukaufen (dort es ist billiger). Also nimmt diese Summe nicht so ernst, kann auch preiswerter sein. Tendenz steigend.

Also grob geschätzt bräuchten wir Vier 4000,00 Reais pro Monat, nach jetzigem Kurs (rechnet man die KV in Reais um) sogar noch 200 bis 300 Reais weniger, also um die 3700,00 Reais.

Toledo (Dietmar-Brasilblog):
Ich habe mit ihm gesprochen und ihn bewundert, wie er mit 1200,00 Reais auskommt. Natürlich geht das, ich denke aber auch (wie hier schon angesprochen), dass die Unterhaltungskosten von Region zu Region unterschiedlich sind. Mato Grosso verfügt so gut wie über keine Industrie, ausser Fleisch, alles wird über Sao Paulo bezogen (Transportkosten etc.).

In bezug auf Versicherungen habe ich ein anderes Anspruchsdenken, die Ärzte in den städtischen Krankenhäusern in Cuiaba sind nicht sehr gut, ich habe jetzt schon meine Wehwehchen und möchte im Alter nicht ohne KV dastehen, dass sehe ich jetzt an meinem Schwager, der an Hautkrebs erkrankt ist, keine Versicherung hat und jetzt wahrscheinlich sein ganzes Hab und Gut verscheuern muss, um die Arzt- und Krankenhausrechnungen zu bezahlen. Danach, wenn Gott will, ist er gesund aber pleite. Also eine Krankenversicherung ist ein absolutes Muss und eines der teuersten Posten.

Rio:
Ich habe viele Freunde die in Rio leben (Santa Tereza, Ipanema, Copacabana). Die preiswerteste Miete für eine Zweizimmerwohnung in Copacabana liegt derzeit bei 800,00 Reais pro Monat plus Strom, Wasser, Telefon.

Also wie gesagt, die monatlichen Kosten hängen von der Region und natürlich auch vom Anspruchsdenken ab. Wer in Deutschland überwiegend im Aldi und Lidl eingekauft hat, braucht auch in Brasilien sicherlich weniger.

Viele Gruesse
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Beitragvon kunibertk » So 24. Jun 2007, 09:44

@Brasilblog

Ich glaube jetzt sind wir doch noch zusammengekommen:

Was mir zwischenzeitlich eingefallen ist. Wenn man in Brasilien nach deutschen Verhältnissen* lebt, gehört man zur Upperclass. Oder willst du die brasilianische Mittelschicht mit dem typischen deutschen Eigenheimbesitzer vergleichen? Die brasilianische Mittelschicht würde nämlich in Deutschland im Sozialbau hocken.


Nichts anderes wollte ich die ganze Zeit sagen. Leute die von D nach BR auswandern, wollen doch in der Regel ihren in D gewohnten Lebensstandard zumindestens fortsetzen, sich aber doch nicht verschlechtern. Darauf hinzuweisen ging es mir die ganze Zeit.

@Guenter S:


Rio:
Ich habe viele Freunde die in Rio leben (Santa Tereza, Ipanema, Copacabana). Die preiswerteste Miete für eine Zweizimmerwohnung in Copacabana liegt derzeit bei 800,00 Reais pro Monat plus Strom, Wasser, Telefon.

genau so ist es, gerade, was die "besseren" Gegenden von Rio betrifft, ist es dort erheblich teurer als mancher denkt. Was hier auch völlig ausgeblendet wird, das sind die Fahrkosten. Meine Freundin (med. veterinaria bei der Stadt Rio und wohnhaft in Niteroi) muss täglich für Hin-und Rückfahrt 14 RS zahlen. Wenn man, wie sie 2000RS im Monat hat, ist allein das ein ganz schöner Batzen Geld. Dazu das condiminium, Telefon usw. Dann ist dauernd in der Wohnung was hin, ein Fenster fliegt raus (wir wohnen ganz oben im predio), die Waschmaschine geht kaputt, der Radio ist hinüber usw. dann will man sich auch mal ein neues Kleid kaufen. Resümee: 2000RS ist mehr als knapp und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein dt. Auswanderer dauerhaft mit einem solchen Betrag leben will und kann, ohne ständig an die Rückreise zu denken. Und das war ja wohl die Frage und darum geht es.

Nicht darum, mit wie wenig Geld man in BR überleben kann. Das war nicht die Fragestellung.
PS: SP und RJ haben als Bundesstaaten zusammengenommen nicht 30, sondern knapp 60 Mio Einwohner (also ein Drittel und mit MG und ES, die manüblicherweise dazuzählt sind es fast 40% der bras. Bev.) - sind also sehr wohl repräsentativ für das Land.
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Beitragvon pocoto » So 24. Jun 2007, 11:33

Tja brasilblog, meine Rechnung wurde von einigen anderen hier bestätigt, ist also legitim. Ich will dir nichts vorwerfen, nur Gott und du wissen wie du es mit R$ 1200 für 3 Personen schaffst. Ich weiss aber das du weisst wie es funktioniert. Du bist einfach zu schnell auf geklaute Sachen gekommen obwohl du im vorherigen Satz dich noch Ahnungslos gegeben hast. Du hast in der Favela gelebt und somit weisst du wie der Hase läuft!

Für mich sind es die Brasis und für die sind wir die Gringos. Gefällt dir vielleicht wenn dich jemand Gringo nennt?

Stimmt die Mehrheit der Brasis ist nicht kriminell. Wieviele von ihnen stehen noch mal schnell unter Waffen oder rauchen Gras, fahren alkoholisiert mit dem Auto, schlagen ihre Frau oder kaufen Zigaretten aus Paraguay? Ich will aber die Dunkelziffer wissen. Ich weiss es sind teilweise Kavaliersdelikte die es überall auf der Welt gibt, aber fragen wir mal einen Richter was er davon als kriminell ansehen würde?

Das mit den Urlaubsträumen eines Österreichers würde ich auch als glatte Fehleinschätzung deinerseits sehen. Ich habe Frau und Kind in Rio, habe in Stadtteilen gelebt wo kein Tourist jemals gewesen ist. Habe tot und verderben täglich direkt vor der Haustüre miterlebt und fliege bald wieder runter. Ich bin gerade in Ö weil ich geschäftlich hier zu tun habe um nicht so wie du mit R$ 1200 für meine Familie sorgen zu müssen. Da werde nämlich ich böse!

Deine Behauptung von Fussballern und Nutten unterstreicht nur das du dir hier auch ziemlich viel aus dem Hut ziehst, denn geschrieben habe ich das nie. Das ist nicht die Meinung die ich vertrete!

Und das die sehr wenig vorhandene Brasi Mittelschicht in Deutschland im Sozialbau hocken würde, kann ich nicht bestätigen, bin ja Österreicher. Wenn ich mir aber eure Talkshows anschaue (und das mach ich sehr selten) dann sehe ich wer bei euch im Sozialbau hockt. Diese Menschen mit der Brasilianischen Mittelschicht zu vergleichen, ist aber fast ein Grund , .......denn du hast anscheinend schon vergessen wie es daheim war . . .
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Beitragvon dietmar » So 24. Jun 2007, 14:54

pocoto hat geschrieben:Tja brasilblog, meine Rechnung wurde von einigen anderen hier bestätigt, ist also legitim. Ich will dir nichts vorwerfen, nur Gott und du wissen wie du es mit R$ 1200 für 3 Personen schaffst. Ich weiss aber das du weisst wie es funktioniert. Du bist einfach zu schnell auf geklaute Sachen gekommen obwohl du im vorherigen Satz dich noch Ahnungslos gegeben hast. Du hast in der Favela gelebt und somit weisst du wie der Hase läuft!


Die Denkstruktur deines.......Gehirns nachzuvollziehen, sollte nicht allzuschwer sein. Weisst du eigentlich, dass Favelas existieren, in denen es keinen Drogenhandel und bewaffnete Deppen gibt? Aber vermutlich weisst du noch nicht einmal, was Favelas im ursprünglicnen Sinne sind, wer die errichtet hat und woher das Wort stammt.

Nicht nur Gott weiss es, viele andere wissen es ebenfalls und du weisst es übrigens auch. Siehe meinen Artikel von 22. Juni (Seite 1), mit dem ich übrigens nicht auf die Ursprungsfrage eingegangen bin. War nämlich absolut off-topic (wer lesen kann ist klar im Vorteil), aber wenn ihr euch alle angepisst fühlt und auf den Zug aufspringt ... :lol: Ihr seid immer so leicht zu manipulieren, wenn man euch nur richtig an den Eiern packt. Ich liebe das hier - ist meine Spielwiese.

Es geht, natürlich sind es keine europäischen Verhältnisse, aber das habe ich auch nie gesagt. Und ich habe auch nie gesagt, dass man damit in Rio oder in Floripa über die Runden kommt. Ich habe gesagt, dass ICH damit vernünftig und ordentlich leben kann und sogar noch Geld beiseite lege.

Und nochmal. Ich weiss, wie es funktioniert. Aber ich habs nicht nötig. Weder damals, erst recht nicht heute. Aber du scheinst es ja ausgiebig genutzt zu haben, wenn du immer wieder davon anfängst. Muss ich dich deiner Meinung nach dafür loben? Ist es vielleicht das, was du willst? Musst es nur sagen. Dann mach ich dich zum allergrössten Favelakenner des Forums. Ehrenwort.

pocoto hat geschrieben:Für mich sind es die Brasis und für die sind wir die Gringos. Gefällt dir vielleicht wenn dich jemand Gringo nennt?


Gringo hat einen historischen Kontext. "Brasis" nicht. Allerdings haben mich bislang nur Leute hier im Forum so betitelt. Im Sinne von "Du als Gringo ...". In der realen Welt werde ich "Alemão" genannt, wenn man meinen Namen nicht kennt. Auch Nachbarskinder rufen ihren Müttern zu, wenn sie zu Jasmin spielen kommen ... "eu vou na casa do alemão" ...
Persönlich entzieht es sich jedoch meiner Kenntnis wie sich diese Wort überhaupt von Mexiko hier nach Brasilien durchgesetzt hat und wie häufig es in anderen Regionen tatsächlich eingesetzt, sprich in Gesprächen auch Verwendung findet.

pocoto hat geschrieben:Stimmt die Mehrheit der Brasis ist nicht kriminell.


Danke, dass wenigstens dieses nun geklärt ist.

pocoto hat geschrieben:Wieviele von ihnen stehen noch mal schnell unter Waffen oder rauchen Gras, fahren alkoholisiert mit dem Auto, schlagen ihre Frau oder kaufen Zigaretten aus Paraguay? Ich will aber die Dunkelziffer wissen. Ich weiss es sind teilweise Kavaliersdelikte die es überall auf der Welt gibt, aber fragen wir mal einen Richter was er davon als kriminell ansehen würde?


Dunkelziffern gibt es weltweit. Der brasilianische Bevölkerung mehr kriminelle Energie zuzuschreiben als den Bewohnern anderer Länder halte ich für falsch.

Ich kaufe Zigaretten aus Paraguay. Für den Eigenverbrauch nicht strafbar. Der Verkauf ist strafbar. Ich selbst bringe ja regelmässig welche mit. Die brasilianischen Zöllner haben bei selbst bei 5 Stangen noch nie gemeckert.

pocoto hat geschrieben:Das mit den Urlaubsträumen eines Österreichers würde ich auch als glatte Fehleinschätzung deinerseits sehen. Ich habe Frau und Kind in Rio, habe in Stadtteilen gelebt wo kein Tourist jemals gewesen ist. Habe tot und verderben täglich direkt vor der Haustüre miterlebt und fliege bald wieder runter. Ich bin gerade in Ö weil ich geschäftlich hier zu tun habe um nicht so wie du mit R$ 1200 für meine Familie sorgen zu müssen. Da werde nämlich ich böse!


Du scheinst dich in deinem Leben gerne an den falschen Orten aufzuhalten und dadurch Eindrücke zu gewinnen, die halt nicht unbeding für den Rest der Welt gelten müssen.

pocoto hat geschrieben:Deine Behauptung von Fussballern und Nutten unterstreicht nur das du dir hier auch ziemlich viel aus dem Hut ziehst, denn geschrieben habe ich das nie. Das ist nicht die Meinung die ich vertrete!


Ist aber auch ein weit verbreitetes Vorurteil. Gibt sogar Witze darüber. Wollte dir nur die Möglichkeit geben, dich davon zu distanzieren, was du ja sofort getan hast. Der getroffene Hund bellt.

pocoto hat geschrieben:Und das die sehr wenig vorhandene Brasi Mittelschicht in Deutschland im Sozialbau hocken würde, kann ich nicht bestätigen, bin ja Österreicher. Wenn ich mir aber eure Talkshows anschaue (und das mach ich sehr selten) dann sehe ich wer bei euch im Sozialbau hockt. Diese Menschen mit der Brasilianischen Mittelschicht zu vergleichen, ist aber fast ein Grund dich aus Brasilien auszuweisen, denn du hast anscheinend schon vergessen wie es daheim war . . .


Besser, schlechter? Da komm ich jetzt nicht mit. Findest du wirklich, dass die brasilianische Mittelschicht "sehr wenig" vorhanden ist? Wachsen darf sie allemal noch, keine Frage, und glücklicherweise tut sie es auch. Aber wenn ich den "Lebensstandard" betrachte, dann ist dieser eben doch nicht mit dem Lebenstandard der "deutschen Mittelschicht" zu vergleichen. Diese Gruppe gibt es aber ja noch gar nicht so lange, erst seitdem in Deutschland die "Unterschicht" eingeführt wurde .... brasilianische Verhältnisse in Deutschland .....

Tja, leider lässt das Gesetz in meinem Fall eine Ausweisung nicht zu. Ist doch schön, oder? "Daheim" ist übrigens wo mein Herz ist. Und ich bin überall glücklich, auch in der tiefsten Provinz oder in tiefster Armut, wenn meine Familie um mich herum ist. Denn wo Frau und Tochter sind, ist "Heimat". Und da spielt Geld eine untergeordnete Rolle. Umso schöner, hier leben und arbeiten zu dürfen, und HIER das Geld zu verdienen, welches zum Leben benötigt wird. Und zu sparen, um bald ein Häusschen kaufen zu können. Im Kreise der Menschen, die mich lieben.

++++

Nun ja, habe ich mal wieder eine nette Diskussion fürs Wochenende angeschoben, die jedoch allmählich ihren Reiz verliert. Die Reaktionen waren wie immer fantastisch. Dafür vielen Dank. Für Google sind die wichtigen Keywords drin - der Artikel wird noch Traffic bringen. Und wenn dann unten noch der G@oglekram Beachtung findet, hat sogar Kinderhorizonte was davon. Denn diese Familien dort müssen teilweise mit 150 R$ über die Runden kommen, und das reicht natürlich nicht einmal für einen Brasilianer. In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.

Euer Dietmar

P.S.: Günter, das mit dem Dosenbier ist echt krass. Ich habe in den knapp 3 Wochen knapp ein Salario Minimo für eiskaltes Blechbüchsendskol dagelassen. Aber glücklicherweise kann ich mir das gerade noch leisten. :lol: Wir sehen uns im Pantanal ....
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Beitragvon bruzundanga » So 24. Jun 2007, 16:24

1. Ist eigentlich schon jemand aufgefallen das sich unser Threadgründer beto28 nicht mehr zu Wort gemeldet hat.

2. Den meisten Sinn macht es einzelnen Posten herauszupicken und getrennt zu diskutieren.

z.B. Auto: Hier kann die IPVA je nach Baujahr und Modell sehr grosse Unterschiede ergeben:

Hilux neuwertig dürfte in der Grössenordnung von R$ 2.000 liegen, Uno 6 Jahre in der Gegend von R$ 200.
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Beitragvon mikelo » So 24. Jun 2007, 22:48

brasilblog hat geschrieben:Daheim" ist übrigens wo mein Herz ist. Und ich bin überall glücklich, auch in der tiefsten Provinz oder in tiefster Armut, wenn meine Familie um mich herum ist. Denn wo Frau und Tochter sind, ist "Heimat". Und da spielt Geld eine untergeordnete Rolle. Umso schöner, hier leben und arbeiten zu dürfen, und HIER das Geld zu verdienen, welches zum Leben benötigt wird. Und zu sparen, um bald ein Häusschen kaufen zu können. Im Kreise der Menschen, die mich lieben.


super aussage. trifft fuer mich genau zu. ausser das mit dem haueschen---habe mir schon hier 1 gekauft und eines gebaut.
das mit den 12oo real von dietmar kann ich nur voll und ganz bestaetigen. als wir hier angefangen habe---parnaiba---hatten wir zu viert nur knapp mehr. inzwischen geht es uns besser und es kommt jeden monat geld herein.
ansonsten-----es kommt auf die wesentlichen dinge im leben an------und die hat dietmar beschrieben. :!: :!:
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Nur für Bewohner des Kantons Zürich/auch auf dumpfe Trolle anwendbar
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Hi

Beitragvon Zwitscherer » Mo 25. Jun 2007, 00:01

Mein Schwager verdient 250 im Monat und kann davon mit Frau und 3 Kindern leben .
Wenn Leute 5000 erwähnen , muß ich mich echt für die schämen . Mit brasilianischen Leuten wollen solche sicher so wenig wie möglich Kontakt haben .
Brasilblog , Du bist bei dem Thema der einzige Realist , der das wahre Leben in Brasilien kennt , ohne abzuheben oder auf die Kacke zu hauen .
Jetzt will ich nur noch die Meinung von Takeo , weil der auf dem Gebiet genauso firm ist wie Du :wink:
Ciao Zwi
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