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 Betreff des Beitrags: Hüpf Hüpf ... Pula pula
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 15:14 
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Registriert: 26 Nov 2004 16:30
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Tudacudaduda hat geschrieben:
beto28, der diesen Thread mit seiner Frage begonnen hat, möchte ja einen gewissen, aber keineswegs übertriebenen Lebensstandard halten. Mit monatlich 1000 R$ könnte er das nicht bewerkstelligen. Das ist der springende Punkt.


Mit dem "springenden Punkt" (wo hüpft er denn hin?) hast du recht. Allerdings wurde die Frage m.E. hinreichend beantwortet. Daher interessiert bei der derzeitigen Diskussion die Ursprungsfrage wohl nicht mehr allzusehr. Besonders bei einem Neumitglied, welches sich selbst nach 4 Tagen in keinster Form mehr dazu geäussert hat.

Und bei einem fliessenden Meinungsaustausch darf sich ja schon mal die Grundtendenz des Threads ändern, ohne dafür jedesmal einen neuen Topic zu erstellen ... ich sehe es zumindest so. Was hier erreicht wurde, ist doch ein netter Austausch, in dem ich glücklicherweise noch nicht lesen musste, dass dies alles schon zig-mal behandelt wurden und man bitte die Suchfunktion oder google beanspruchen solle .... :lol:



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 Betreff des Beitrags: 250RS und kein Ende
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 16:12 
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Registriert: 10 Apr 2007 15:31
Beiträge: 25
Wohnort: münchen
Tudacudaduda hat geschrieben:
An dieser Grundthese ist auch nichts falsch, nur schwebt ein solches Leben wohl jemandem, der nach Florianopólis auswandern möchte, wohl kaum vor. beto28, der diesen Thread mit seiner Frage begonnen hat, möchte ja einen gewissen, aber keineswegs übertriebenen Lebensstandard halten. Mit monatlich 1000 R$ könnte er das nicht bewerkstelligen. Das ist der springende Punkt.


Genau darum geht es. Ich begreife nicht, dass das so schwer zu verstehen ist. Natürlich kann man in BR auch sogar mit ca. 600RS überleben. Aber die Behauptung, mit 250RS könne man eine 5-köpfige Familie durchbringen, das hat mich schon umgehauen.

Ich überlege gerade ernsthaft, ob ich nicht unter meinen bras. Bekannten und Freunden so eine Art Meinungsumfrage starten sollte, um rauszukriegen, was die von den 250RS halten. :lol:

Ich muss doch einmal hier erwähnen, warum ich keine Ruhe gebe. Ich war Ende der 90er Jahre einmal für längere Zeit in Salvador (u.a. um port. zu lernen) und da wollte es das Unglück, dass ich zufällig auf eine Gruppe in BR lebender Deutscher und Österreicher stiess. Eine solche Konzentration von kaputten Typen habe ich weder vorher noch nachher in meinem Leben getroffen. Der eine musste aus D fliehen, weil er dort betrügerischen Bankrott gemacht hatte. Er wurde nur deshalb nicht ausgewiesen, weil er rechtzeitig eine Brasilianerin geheiratet und mit der ein Kind hatte. Er suchte dann gezielt dt. Touris auf, um ihnen allen möglichen Unsinn anzudrehen. Die nächsten - diesmal ein "Ösi"-Geschwisterpaar - hatten einen anderen Dt. beim Hauskauf in der Gegend massiv betrogen, wie ich erst im Nachhinein erfuhr. Der 3.Deutsche war so pleite, dass er jedesmal, wenns ums Bezahlen der Zeche ging, über das Fenster in der Restauranttoilette abhauen musste (das war übrigens auch so einer, der das Märchen geglaubt hatte, in BR könne man fast umsonst leben). Wenn ich mich recht entsinne wurde er dann von der bras. Polizei festgenommen und auf Kosten der dt. Steuerzahler nach D abgeschoben. Es würde den Rahmen hier sprengen, wenn ich hier weiter erzählen würde. Wichtiger Hinweis: Ich unterstelle keinem einzigen der hier Diskutierenden irgendetwas vergleichbar mit dem, was ich z.B. damals in Salvador erlebte!!

Jedenfalls schwor ich mir damals, nie mehr mit in BR lebenden Deutschen/Österreichern Kontakt aufzunehmen mit dem Ergebnis, dass ich jetzt keinen einzigen dort lebenden "Landsmann" kenne. Das ist mir halt dann letztens aufgefallen und da dachte ich mir, na ja, vielleicht gibts auch vernünftige D/As da unten. Scheint es auch zu geben, wenn man dieses Forum betrachtet. Aber das mit den 250RS und vor allem, dass dieser Unsinn auch noch verteidigt wird (übrigens gerade während ich das schreibe hat mich ein weiter Brasilianer angerufen, der hat auch nur den Kopf geschüttelt und gemeint, zumindestens in RJ sollte man schon noch eine "0" an die 250 ranhängen), das ist schon heftig.

Ich finde hier hat auch der Administrator des Forums eine gewisse Sorgfaltspflicht und sollte solche Dinge nicht unkommentiert lassen, denn es besteht die reale Gefahr, dass das naive Gemüter für bahre Münze nehmen und dann (s.o.) in BR fürchterlich auf die Nase fliegen.

Letzte Anmerkung: Der Hinweis auf die "bolsa familia" in diesem Zusammenhang ist ja wohl völlig deplaziert, da diese für arme bras. Familien aber nicht für dt. Auswanderer gedacht ist.



Brasilien ist wie das Leben selbst:
Schrecklich und herrlich zugleich


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 Betreff des Beitrags: Bekomm
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 16:38 
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Beiträge: 1161
Wohnort: Ceará
ich jetzt den Pobre Award oder nicht? Meine für das Foto nicht für unser Leben.

Zuerst zu Brasilblog: Natürlich geht es so wie Du beschrieben hast und der Grossteil der Teilnehmer (wenn nicht alle) wissen oder ahnen es zumindest. In Bezug auf Respekt kann ich nur für mich sprechen: concedido.
Nur bezogen auf die Fragestellung von beto28 gehts so nicht:
Es fehlt KV, Auto, Grosstadtkorrektur etc.

@severino
sauba sogi. Eindeutig ein Beispiel wo Brasilien um längen billiger ist als D.

Einen Dank an Ana82 für die Unterstützung.

Baustein Ernährung: 2 Personen

Auch wir machens so wie von einigen hier angedeutet: Grosseinkauf mit Nachschüben.

Grosseinkauf: ca. 700 für 2 Monate (mit 150 Wein) im Makro (vergl. mit Metro in D.).
Nachschübe 40-60 Real (mit Kasten Bier kanns mal die 100 Real Grenze überschreiten).
Preise hier (nur einige Beispiele):
Cafe: 250 gr. União 2 Real (war schon mal 1,7)
Milch ca. 1,40 Real/Ltr. (UHT Integral)
Kasten Bier, Skol, ungekühlt R$ 41
Filet Mignon vom Wald und Wiesen Metzger R$ 8 sonst (13- 18 Real)
Gemüse: Bei Nachschub Einheitspreis R$ 2/Kilo beim Grosseinkauf etwas billiger)
Früchte: Viel aus dem eigenem Quintal ansonsten unwesentlich
Gas: R$ 31 (6 Wochen)
Strom: im Durchschnitt 130 (Wasser mit inbegriffen, eigener Brunnen)
Haus: so gegen 2500 im Jahr ohne Neuerungen (Anbau, Deck etc.).

Sonstiges und fixes:

KV: R$ 260 Unimed (billigste Variante)
Auto: ca. 4000 pro Jahr mit Abschreibung (Mistwagen)
Sky: 130
Internet: R$ 80 (Flatrate mit besch... Geschw.)
Hausangestellte: 250 im Monat (nicht Vollzeit)
Auswärts essen: 100 - 150 im Monat (Meine Frau kocht einfach zu gut)
Bücher und Zeitschriften: ca. 80 im Monat.

Sonstiges, steigendes oder fallendes:

Medikamente: variavel bisher immer weit unter R$ 100
Rücklagen: sag ich nicht

Wie immer: Angaben ohne Gewähr


Zum Thema soziale Einbindung:

Quer durch die "Schichten" wie auch immer man dass verstehen will. Der intimere Bereich ist natürlich mehr an den Birneninhalt gekoppelt, was, meistens, mit einem etwas höherem Einkommen verbunden ist.

Hier könnte ich die beliebten Geschichten aus dem Alltag erzählen, heb ich mir aber für einen anderen Thread auf. (Titel: Geschichten die das Leben schreibt)

Summa summarum lebe wir angepasst an die hiesigen Verhältnisse (sonst bräuchten wir mal schnell einen tausender (?) mehr im Monat).

Quem não pergunta, não quer saber, e quem não quer saber, quer errar.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 17:00 
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Beiträge: 1158
Wohnort: Frankfurt am Main
Also, ich habe kürzlich auch eine Kalkulation für meine Lebenskosten in Salvador aufgestellt.

2 x Omnibus = BRL 3,60
1 x Suco = BRL 2 (Spanne zwischen BRL 1,20 und BRL 2,80)
6 Garaffen Bier = BRL 18 (mit Puffer und inkl. 10% Service)
1 x Queijo = BRL 1,50 (eigentlich BRL 1, aber manchmal nehme ich eine auch größere Portion)
2 x Straßenspieße = BRL 2
(Unter)Miete = BRL 5 täglich

Das alleine macht schon BRL 32,10 täglich. Ohne Kippen, Kosten für Friseur und Freundin. Ganz zu schweigen von Weihnachtsgeschenken oder Flug nach Deutschland.


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 Betreff des Beitrags: Nachtrag
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 17:11 
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Registriert: 22 Aug 2006 14:59
Beiträge: 1161
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@kunibertK

Mit einer kleinen Einschränkung: Fakt ist das ein nicht unwesentlicher Teil der br. Familien (%-zahlen interessieren hier nicht) mit eben jenen R$ 250 unter den genannten Umständen (5-köpfige Familie) auskommen (müssen). Die näheren Umstände sind hier aber zu berücksichtigen. Desweiteren gilt dies für Brasilianer und nicht für auswandernde Einwanderer. Hier sehe ich Deine R$ 600 schon als unter dem Sozialhilfesatz an (bei 5-Köpfiger Fam.).

Durchs redn kemman d'Leit zsam, wie Dein letztes Posting bewiesen hat (siehe Einschränkung).

Das von Dir erwähnte Gschwerl gibts natürlich, kenne auch den ein oder anderen Fall, ist aber nicht representativ für die hiesigen Europäer.

Servus

Br.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachtrag
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 17:55 
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Registriert: 26 Nov 2004 16:30
Beiträge: 2411
bruzundanga hat geschrieben:
Fakt ist das ein nicht unwesentlicher Teil der br. Familien (%-zahlen interessieren hier nicht) mit eben jenen R$ 250 unter den genannten Umständen (5-köpfige Familie) auskommen (müssen).


Ich habe über Ein-und Auskommen sowie Mindestlohn und Grundversorgung bereits im Februar und September 2006 geschrieben .... wen es interessiert, kann es sich ja mal durchlesen:

http://brasilblog.net/2006/09/23/arm ... i-65-r-an/
http://brasilblog.net/2006/02/03/leb ... -realitat/

Dort sind auch Links zum offiziellen Warenkorb, etc. zu finden ....

@supergringo
Das Bier ist das schlimme! Trink Pinga! Vieeeeel billiger und scheller besoffen! Dann packst du es auch mit 18 R$ ... scheiss auf den suco ....



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 Betreff des Beitrags: Was sind die monatlichen Lebenshaltungskosten in Floripa
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 18:11 
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Beiträge: 27
Hallo zusammen
Vielen Dank für die angeregte Unterhaltung.
Ich bin nicht ganz so unerfahren mit Brasilien oder sonst Südamerika
Z.b. habe ich schon 3 Jahre in Mexico gelebt und 3 Jahre in Peru eines Davon in den Anden und die s nicht unter gut bürgrlichen Verhältnissen Ich kenne also ungefähr das Südamerikanische Leben.Ich war auch schon 4 mal in Brasilien .
Doch zb Mexico und Peru sind 25 Jahre her und in Brasilien waren wir nur immer in den Ferien.
Da Ich und meine Frau unsere Pensionskassen gelder ausbezahlen lassen möchten wir natürlich nicht mit 60 oder 65 wieder in der Schweiz als Sozialfall leben sondern das richtig abchecken so das wir unseren Lebensabend in Brasilien ohne grosse überraschungen beenden können.
Aus der Diskussion konnte Ich aber herauslesen das unsere Ausgaben etwa zwischen 3000-5000 reais betragen werden kommt auf das Auto und verschiedenes andere draufan alles was darüber ist muss nicht sein und nur mit tausend reais pro Monat möchte ich auch nicht leben.
Ich glaube Ich und meine Frau haben in etwa aus dieser Diskusion unsere werte herausgefunden.

Vielen Dank für alle beiträge war doch recht interesant und vielseitig

Beto28 :lol: :D


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 18:39 
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Beiträge: 3193
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Marco hat geschrieben:
Mich würde mal interessieren, wie hoch die Lebenshaltungskosten der einzelnen Forenteilnehmer hier in Europa sind.
Ob bei der Diskusion die Wellen dann genau so hoch schlagen??? :lol:
Jorge


als ich noch in der schweiz lebte, habe ich alleine fuer meine 18oqm wohnung 3.5oo franken bezahlt. hatte einen audi s4, saemtlichen schnickschnack. habe im monat---damals allein lebend---5500 franken verbraten.
alles vergangenheit----------heute lebe ich mein leben, wie ich es immer wollte. wesentlich weniger geld im monat zur verfuegung---aber happy :idea: :idea: :idea: :idea: :idea:
alles eine frage der einstellung :!:



o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.


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 Betreff des Beitrags: Re: Maconha etc.
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 18:44 
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Beiträge: 3193
Wohnort: TUTÓIA - Um Paraíso Perdido no Maranhão!
brasilblog hat geschrieben:

Aber um mal ganz konkret zu werden: Du glaubst nicht, dass es hier Familien gibt, die mit 1 R$ pro Kopf und Tag auskommen müssen? Nein? Dann komm hierher und seh es dir an!!!! Und dann sag diesen Menschen ins Gesicht, dass ihr Leben "kindischer Unfug" ist ....


dafuer brauchst du nicht mal aufs land. das gibt es hier---in fortaleza---und zwar recht haeufig.



o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.


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 Betreff des Beitrags: Re: 250RS und kein Ende
BeitragVerfasst: 26 Jun 2007 19:38 
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Registriert: 26 Nov 2004 20:45
Beiträge: 1508
kunibertk hat geschrieben:
...
Ich finde hier hat auch der Administrator des Forums eine gewisse Sorgfaltspflicht und sollte solche Dinge nicht unkommentiert lassen,


Na dem komme ich doch gern nach.

Halten wir doch mal fest:

1) Beto28 will die monatlichen Lebenskosten in Floripa bei einem normal gut bürgerlichem Lebensstil wissen

2) Es folgen mehrere Antworten ua auch von Kuniberttk, die zwischen 3000 und 7000 R$ liegen.

3) Brasilblog (Nutzer aus Brasilien) hält fest, dass er persönlich bei 1200 R$ im Monat liegt-- weder behauptet er, dass dies ein gut bürgerlicher Lebensstil sei noch antwortet er konkret auf Beto28.

4) Kuniberttk (Nutzer aus Deutschland) schreibt, dass man zwar mit 2000 R$ auch leben könne, aber: "kein Auto haben, nie in Urlaub fahren und die Kleider der Kinder möchte ich lieber nicht sehen. Und ernsthaft krank werden bzw. Medikamente brauchen, das sollte man auf keinen Fall!!"

Außerdem schreibt er "Ich habe mich zu diesem Thema bei zahlreichen meiner Freunde und Bekannten, die durchwegs aus der Mitteklasse stammen (favelados und Millionäre kenne ich tatsächlich nicht näher), erkundigt und die 5000RS kamen als Mittelwert dabei raus. Natürlich tat ich das, weil ich selber Pläne habe wie der Fragesteller. "

5) Brasilblog hält dagegen.

6) Kuniberttk relativiert "Dem einen reicht ein kleines 1-Zimmerapp., Urlaub auf Balkonien oder im Schwimmbad und der Freundin schenkt man halt gel. ein gemeinsames Abendessen, das Auto ist 10 jahre alt. Wenn man so leben will bzw. es so gewohnt ist, dann reichen in BR 2000.-RS"

und dann auch "Ich habe nicht gesagt, die Mittelklasse in BR verdient 5000RS, sondern die Leute aus der Mittelklasse sagen, man braucht 5000RS um in BR gut leben zu können"

7) Neto (Nutzer aus Brasilien) wird von den Summen schwindlig

8 ) Pocoto (Nutzer aus Österreich) meint, dass "nur Gott und du wissen wie du es mit R$ 1200 für 3 Personen schaffst."

9) Mikelo, Zwitscherer und Takeo (Nutzer aus Brasilien) stimmen Brasilblog zu. Zwitscherer insbesondere meint: "ein Schwager verdient 250 im Monat und kann davon mit Frau und 3 Kindern leben"

10) Kuniberttk meint: "Das mit den 250RS ist kindischer Unfug"

11) Lemi (Nutzer aus Brasilien) stimmt Brasilblog zu.

12) Severino erwähnt, dass das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Brasilien bei 1100 R$ liegt.

13) Beto28 meldet sich und meint, dass er wohl mit 3000-5000 R$ rechnet.

Cut

Schaut man sich insbesondere Brasilblogs einführenden Beitrag an, dann ist absolut klar, dass Betos Frage nach einem gut bürgerlichen Leben überhaupt nicht mehr beantwortet werden sollte. Auch die danach folgende Diskussion mit vielen pauschalen Aussagen entfernt sich völlig vom originalen Thema.

Aus meiner Sicht sind die pauschalen Aussagen Kuniberts und Pocotos, die sich eindeutig nicht mehr auf Betos Frage beziehen, nicht haltbar.

Die Ursprungsfrage mit ihrem gut bürgerlichem Profil und Alterskrankenkassenkosten ist mit 3000-6000R$ ganz gut beantwortet.

Darüber hinaus kann man in Brasilien je nach Ort äußerst anständig auch für deutlich weniger Geld leben. Man muss sich halt auf brasilianische Lebensarten einlassen und wie die locals leben. Für viele wäre das nichts.

Das durchschnittliche brasilianische Haushaltseinkommen von 1100 R$ ist Tatsache und die Existenz von Familien, de mit einem SM auskommen müssen, ebenfalls.

Ein Forum, viele Meinungen.

Der Wohnort ist natürlich kein eineindeutiger Indikator für den Wahrheitsgehalt einer vertretenen Meinung. Interessant ist die Tendenz der Nutzer aus Brasilien in der Diskussion hier aber schon, oder ?


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