Was sind die monatlichen Lebenshaltungskosten in Floripa

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: 250RS und kein Ende

Beitragvon pocoto » Di 26. Jun 2007, 19:48

Pocoto hat geschrieben:
Eine Vernünftige Antwort auf die gestellte Frage und in anbetracht der Vorgaben ist R$ 2000 - R$ 5000, aber das kommt eben auch auf den Menschen an.

Admin schreibt:
Aus meiner Sicht sind die pauschalen Aussagen Kuniberts und Pocotos, die sich eindeutig nicht mehr auf Betos Frage beziehen, nicht haltbar.

Die Ursprungsfrage mit ihrem gut bürgerlichem Profil und Alterskrankenkassenkosten ist mit 3000-6000R$ ganz gut beantwortet.

Also was ist jetzt? War das eine Zusammenfassung oder nur ein Schnelldurchlauf, weil gelesen hast du anscheinend nicht alle Beiträge!
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Beitragvon thomas » Di 26. Jun 2007, 20:03

Ein Schnelldurchlauf, der auf Vollständigkeit verzichtend die Unsinnigkeit der Diskussion aufzeigen soll.

Hier sind sich alle inklusive Brasilblog, Dir und Kunibert einig, dass das beschriebene gutbürgerliche Profil nicht für lau zu machen ist.

Was aufhören sollte sind die Attacken auf diejenigen, die dennoch mit weniger über die Runden kommen und trotzdem ein anständiges Leben führen.
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Beitragvon pocoto » Di 26. Jun 2007, 20:09

Aber trotzdem bitte ich wenigstens dich den Admin fair zu bleiben und ein umfassendes Bild zu zeigen und nicht nur die Auseinandersetzungen zwischen Brasilblog, Kunibert und mir. Wenn man nur Teile rauspickt fehlt der Zusammenhang und das ist nicht objektiv.

Ansonsten gebe ich dir recht. Maximum respect allen die es mit dem SM schaffen. Ich gehöre nicht dazu!
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Beitragvon Neto » Di 26. Jun 2007, 20:52

hallo Thomas,

vielen Dank für deine Zusammenfassung.
Resultat ist und bleibt, dass man mit 3.000.- bis 5.000.- Reais ein entspanntes Leben in Brasilien führen kann, mit oder ohne Miete.
Die Überlebensgrenze liegt bei 1.000.- Reais, darunter wird es für uns Einwanderer schwierig.
Ich selbst jongliere auch mit grösseren Summen, je nach Saison,
der Eigenverbrauch liegt jedoch bei ca. 1.500.- Reais ( mit 3 Kid´s )
Das reicht vollkommen.
Die Pousadanebenkosten sind ein anderes Thema.
Also Freunde, zerhackt euch nicht, wer recht hat, hat recht.
Wer einen Hubschrauber im Hof braucht, bezahlt mehr.

Und täglich bewundere ich die Brasilianer, wie sie mit ihren Schubkarren Früchte und Salate verkaufen, teils auf´s Büchlein ( kredit ) und lächeln :D

Meine Frau spielt wöchentlich in der Mega Sena, ich hoffe, dass sie nie gewinnt.
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Re: Hi

Beitragvon Takeo » Di 26. Jun 2007, 21:23

Tudacudaduda hat geschrieben:
Severino hat geschrieben:Die haben sich wahrscheinlich halb tot gelacht, denn alle oben genannten brasilianischen Bekannten zusammen verdienen keine 7.000 R$.


Nein, die haben über die Leute geflucht, die so tun, als gäbe es in Brasilien nur arme Schlucker, die von der Hand im Mund leben. Natürlich hat keiner von denen 7.000 R$ im Monat (zusammen haben sie allerdings durchaus auf mehr als diese Summe) und braucht die auch gar nicht.


GENAU DAS habe ich schon länger immer und imer weider versucht zu sagen.

Hört doch endlich damit auf, immer so zu tun, als ob man arm sein muss um Kontakt... mittem im Leben... Land + Leute kennenzulernen... ansonsten abgekappselt. Das ist absoluter Quatsch. Und wer 5.000 verdient lebt noch laaaaange nicht hinter hohen Mauern.... ich habe einen brasilianischen Bekannten, der nach letzten Erkenntnissen ein Gehalt von über 20.000,- R$ verdient, und der lebt also wirklich nicht abgekapselt. Ein Nachbar und Arbeitskollege verdient an die 10.000,- R$.... er wohnt schräg gegenüber und hat ständig Garagentor und Haustüre weit offen stehen... ... und heute war ich auf einer Fazenda... riesige Rasenfläche, Landebahn vor der Haustür und ein Blick von über 20 km in die Weite... da habe ich mir schon gedacht: "tausendmal besser als 'ne Blechhütte in der man auch noch ständig beklaut wird".

Ach ja... und wenn man am späten Nachmittag zur Padaria schlendert und sich dort auf die gelben Brahma Stühle setzt und eine Gelada trinkt und 2 - 3 Fleischspiesse isst, kann man da meinen reichen Bekannten mit 20.000,- R$ monatlich genauso sitzen sehen wie Zé Mané mit 200,- R$ monatlich... beide lächeln... beide sind nämlich normale Brasilianer... aber mit 20.000 würde ich natürlich auch lächeln, nicht nur weil ich Brasilinaer bin... aber mit 20 Mio würde ich Brasilien sofort verlassen und mir eine Villa in Beverly Hills kaufen ... oder in Palos Verdes (LA), da habe ich nämlich schonmal gelebt!
Zuletzt geändert von Takeo am Di 26. Jun 2007, 21:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Zusammenfassung

Beitragvon kunibertk » Di 26. Jun 2007, 21:32

Ich will mal zusammenfassen: Das war sozusagen eine typisch brasilianische Diskussion. Ein bisserl Geschrei, ein bisserl Durcheinander, herausgekommen ist auch was und am Schluss haben sich alle wieder mehr oder weniger lieb. Ich jedenfalls trinke jetzt ein Bier auf alle Teilnehmer, hoffe dabei dass ich niemandem mehr als nötig auf den Schlips getreten bin und resümiere:

Mit 4 - 5000 RS pro Monat ist man gutbürgerlich dabei
Wenn man geringere Ansprüche hat, dann reichen auch 2-3000 RS
Wenn man ausserhalb der grösseren Zentren lebt, dann ca 1200RS
Das durchschnittliche Haushaltseinkommen liegt bei 1100RS
Das durchschnittl. Einkommen der Mittelschicht bei 2000RS
bei unter 1000RS wird es sehr hart
Mit dem SM wird es noch enger und:
Unter bestimmten Umständen scheint es sogar möglich zu sein, eine 5-köpfige Familie mit 250RS über Wasser zu halten.

Auch wenn ich letzterer Info aus langjähriger Erfahrung mit erheblichem Misstrauen gegenüberstehe, so will ich sie doch glauben. Jedenfalls sind das schon Infos, die man so leicht nicht bekommen hätte, wenn es nicht die ganze Zeit etwas "hoch her" gegangen wäre.

Prost und até logo

Kunibert
Brasilien ist wie das Leben selbst:
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sveto1

Hi

Beitragvon Zwitscherer » Di 26. Jun 2007, 22:56

Abschließend möchte ich auch noch sagen , daß ich 100 am Tag gebraucht habe ..................aber das war im urlaub :wink:
Ciao Zwi
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Floripa ist teuer!

Beitragvon derRay » Di 26. Jun 2007, 23:55

Man muss aber schon dazu sagen, dass gerade Floripa, einer der teuersten Städte ist, in die man ziehen kann!
Freunde von mir kamen nach 8 Monaten nach Deutschland zurück, weil die Kosten Ihnen einfach über den Kopf gewachsen sind. Floripa ist teuer! Belo Horizonte bspl.weise ist sehr viel günstiger, man kann hier mit 2500€ leben, gut bürgerlich für brasilianische, nicht unbdingt für deutsche Verhältnisse.

Gruß derray
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Re: Floripa ist teuer!

Beitragvon Severino » Mi 27. Jun 2007, 13:09

derRay hat geschrieben:Man muss aber schon dazu sagen, dass gerade Floripa, einer der teuersten Städte ist, in die man ziehen kann!
Freunde von mir kamen nach 8 Monaten nach Deutschland zurück, weil die Kosten Ihnen einfach über den Kopf gewachsen sind. Floripa ist teuer! Belo Horizonte bspl.weise ist sehr viel günstiger, man kann hier mit 2500€ leben, gut bürgerlich für brasilianische, nicht unbdingt für deutsche Verhältnisse.
Gruß derray

Und jetzt wäre es doch für alle hier interessant wie sich den "über den Kopf gewachsen" in einer Zahl ausdrückt...
Zumindest wissen wir nun, dass man In Belo Horizonte mir 2500 EURO gut bürgerlich brasilianisch lebt. In Toledo schafft man das mit 1200 R$. In Goiás gibt es auch ganz normale Leute - ohne Helikopter - aber teils mit grosser Fazenda die bis 20000 R$ verdienen. Und da ich selbst ja auch Goiás am Besten kenne kann ich das bestätigen. Das gibt es hier tatsächlich. Genauso geht es aber in Goiás auch mit 2000 R$. Dann halt ohne Fazenda. Aber solange Bekannte eine haben ist das ja eigentlich auch egal....
paz e amor
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Die 100 sind voll

Beitragvon bruzundanga » Mi 27. Jun 2007, 16:39

Hab ich jetzt was gewonnen? Der Pobre Award für mein Foto wurde mir ja schon vorenthalten. :(

@severino
Hier in Ceará ist der Freundeskreis erst komplett wenn neben der Fazenda noch ein Haus (nat. vom feinsten) am Strand und zur Abkühlung ein Casarão in den Bergen dabei ist. Aber dass wussten wir schon vorher.
:D

Br.
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