Was tun mit ca. 400k?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon amarelina » Mi 9. Mai 2007, 16:12

@severino: :bprust: :bprust:
"Wenn man sich mit einem langweiligen, unglücklichen Leben abfindet, weil man auf seine Mutter, seinen Vater, seinen Priester, irgendeinen Burschen im Fernsehen oder irgendeinen anderen Kerl gehört hat, der einem vorschreibt, wie man leben soll, dann hat man es verdient."
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Der Wechselkurs

Beitragvon bruzundanga » Do 10. Mai 2007, 00:29

ist allerdings ein interessanter Aspekt (und ein wichtiger). Und unter der Annahme dass man sein Geld auf dem Girokonto versauern lässt, ist die Formel von TF richtig.

Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär, hätte ich zu den guten Wechselkurszeiten das Geld herübergebracht und würde es (vielleicht) wieder zurücktransferieren.

Bsp.: 100 k zum Kurs von 3,50 sind 350.000,00 Real

Verzinsung in 4 Jahren, sagen wirl mal R$ 500.00,00. Zurückwechseln heute : ca. 180 k

Und wenns "bloss" 150 k wären, sage ich wer aus 100k in 4 Jahren 150k macht, hat sich gut geschlagen.
Dass alles nur Daume mal Pi, es wäre durchaus eine Verdoppelung möglichh gewesen.
Auch sind wir einer Meinung wenn er empfiehlt nicht das ganze Kapital nach Br. zu transferieren. Risiko ist gut aber zuviel davon ist ungesund.

Desweiteren ist sein (TFs) Hinweis auf die Mikrokredite valido. Da ich auf dem Gebiet Erfahrung habe, weiss ich wovon ich Spreche.

Fazit: Nur einen Teil des Geldes transferieren, im Nordosten einsteigen, Mikrokredite als Hobby.

A minha humilde opinião, considerando as circumstancias.



Palhaco faca, se for, desse jeito, detalhes podem ser resolvidos depois.
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Beitragvon Gunni » Do 10. Mai 2007, 13:22

@bruzundanga

Bei deiner Frage nach dem
Man ist der Inflation des Landes ausgesetzt, in dem man wohnt.
muß man echt ganz schön nachdenken 8)

Würde sagen "jain" :lol: - "ausgesetzt" sehr wohl, denn deine frischen Brötchen beim Bäcker mußt du halt zu dem lokalen Preis nehmen oder verzichtest drauf , aber falls du es im Sinne von "abhängig" meinst, würde ich es verneinen, da wir uns in einer globalen Marktwirtschaft befinden und dir theoretisch heute frei steht, deinen Staubsauger auch in den USA zu einem "stabileren" Preis zu kaufen als vielleicht vor Ort...... oder du deine Brötchen eben mit Geld aus einem anderen Land kaufst, in dem du es vorab deponiert hast und das evtl. inflationsstabiler ist.


@palhaco

...hab mir das auch schon mal überlegt und keine befriedigende Antwort gefunden mit Brasilien - einfach zuviele Fragezeichen und Schwankungen - aber wenn, dann würde es evtl. machen wie ein Bekannter von mir, der in der Bankenaufsicht arbeitet und in den Arabischen Emiraten lebt.

Er hat sich mehrere Eigentumswohnungen in Deutschland gekauft und einen Großteil seines Geldes in mehreren "sicheren" Ländern liegen (die Banker machen da 'nen Ranking....) - und vor Ort immer nur den Teil, der Ihm zum leben für einige Zeit reicht - - mit den Sacherträgen aus Deutschland und den Zinserträgen der Anlagen hat er sein Leben in den Emiraten abgesichert - - allerdings betonte er auch immer, daß er bis an's Ende aller Tage dort der "Ausländer" bleiben wird, Entwicklungen für Ihn schwer abschätzbar sind und deswegen er lieber einen Großteil der Kohle in Europa liegen hat.

Reine Zins-Vergleiche hat er auch nicht als Basis genommen sonst hätte er seiner Meinung nach das gesamte Geld in ein Schwellenland bringen müssen, weil da die "schönsten" Zahlen rauskommen, aber eben auch die höchsten Risiken und Schwankungen :wink:

Sollt ich je mal auf die Idee kommen, meinen Lebensabend in Brasilien zu verbringen, dann würd' ich mir persönlich wohl dieses Modell genauer unter die Lupe nehmen.....- wenn's jemand so macht, der auch noch vom Fach ist, dann kann's wohl nicht so falsch sein, oder ?
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Beitragvon tartaruga » Do 10. Mai 2007, 13:46

Alles tolle Tips. Fundiert recherchiert, unter Einbeziehung aller wenns und abers..nur das Beste für das Kind. Kurz....langweilig. Ist ja alles gut gemeint und ich will auch niemand ins Messer laufen lassen, aber ohne risk no fun. Hätte ich damals nicht all mein Geld hier investiert und wäre in D geblieben, gar nicht auszudenken. Leben in der Dachmansarde des Hauses meiner Eltern, jeden Tag malochen, Frust pur. Hier ein Leben im Paradies, das Vermögen verdreifacht. Wenn ich alles hier verkaufen würde, ( könnte ) dann wäre es fast schon genug um wieder nach D zurückzukehren.
In Brasilien fehlt es an vielen: Erziehung, Sicherheit, Sauberkeit, wirtschaftliches know how, Infrastruktur. Das ist doch gerade die grosse Möglichkeit hier etwas auf die Beine zu stellen. Mir fallen aus dem Stehgreif 5 Geschäftsgründungsmöglichkeiten, alle mit guten Erfolgsaussichten. Für D keine eine.
Mein Tip für alle die Geld in dieser Grössenordnung haben:
Komm rüber, stell dir eine Reiserute zusammen um möglichst viele verschiedende Regionen Brasiliens kennenzulernen, schon wenn du nur Leute hier aus dem Forum besucht, bekommst du ein recht rundes Bild von Brasilien. Wenn du dann von einem dieser Orte rundherum begeistert bist, bleib da, kaufe dir eine tolle Wohnung- oder Haus lebe dort ein paar Monate und entscheide dann ob du hier bleiben magst und kümmere dich dann um die Permanencia .....oder halt den Wiederverkauf deiner Immobilie.
So hast du schlimmstenfalls einen brutal teuren Urlaub verlebt, oder bestenfalls ein neues glückliches Zuhause gefunden.
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Beitragvon kunibertk » Sa 12. Mai 2007, 05:17

@Gregor

Es ist doch nicht nur das Pro-Kopf-Einkommen im Südosten höher. Eine Auswahl weiterer Fakten - ich zitiere aus dem Gedächtnis:
Ärzte pro Kopf der Bevölkerung, Krankenhausbetten pro Kopf, asphaltierte Strassen, IDH, sogar die Zahl der bombeiros ist höher, natürlich alles pro Kopf, Analphabetenquote CE 20%, RJ 5 % usw. usf. Ich habe bislang keine einzige Statistik gefunden, bei der der NE vor dem SE liegen würde. Wenn Du es mir nicht glaubst, kannst Du ja die entsprechenden websites vom Almanaque oder dem IGBE nachshcauen.

Ich will damit aber natürlich nicht sagen, dass der NE schlechter als der SE ist, er ist nur entwicklungstechnisch etwas weiter hinten und das sollte man Leuten sagen, die auswandern wollen und sich vielleicht nicht so gut in BR auskennen. Ich glaube sogar, dass die Menschen im NE in ihrer Mehrheit entspannter und besser drauf sind als die im SE.
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Fakten

Beitragvon Pedro45 » Sa 12. Mai 2007, 15:09

:? Zitat: Es ist doch nicht nur das Pro-Kopf-Einkommen im Südosten höher. Eine Auswahl weiterer Fakten - ich zitiere aus dem Gedächtnis:
Ärzte pro Kopf der Bevölkerung, Krankenhausbetten pro Kopf, asphaltierte Strassen, IDH, sogar die Zahl der bombeiros ist höher, natürlich alles pro Kopf, Analphabetenquote CE 20%, RJ 5 % usw. usf. Ich habe bislang keine einzige Statistik gefunden, bei der der NE vor dem SE liegen würde.

Im NE haben wir mehr Morde, Unfälle, Ueberfälle pro Kopf.

Wenn es nur nach diesen Fakten gehen würde, warum nicht in die Schweiz auswandern?
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Offenbar ist hier ein posting

Beitragvon bruzundanga » Mo 14. Mai 2007, 01:08

ganz schnell verschwunden.
Joquim 2007 escreveu[quote]RonaldoII escreveu:
Citação:
Warum soll er als armer Schlucker in Brasilien mit 3500R$/Monat leben, wenn er über 1.200.000R$ auf der hohen Kante hat?Er will sich doch in verschlechtern, oder?


Oi joachim,

1.und wie soll die Kohle ohne abzug Steuer nach Brasilien?Da ist bestimmt so 10000-20000 € für nix weg!!!!!

2. Würdest 400000€ in Papiergeld tauschen.? Starker Reais hin und her, aber bist du Dir sicher, das der Reais in den nächsten 5 Jahren noch existiert??Kann alles passieren, aber du hast ja dann genug Papier um Dir Tränen vom Gesicht zu wischen.

3. Bist wirklich so naiv, das Du denkst die Brasilianer sind dumm und schenken Dir Geld und dann noch die Bank!!!!Hahaha

4. Wenn du mal die Zinsen minus den Steuern, Inflation etc rechnest was bleibt EFFEKTIV wohl über???Ich hätte diese Frage hier schonmal in einen anderen Thread gestellt, aber selbst die Cracks haben nicht geantwortet!!!

Also ich bleibe dabei, die Kohle sicher in Europa anlegen und von 3500 Reais im Monat leben. Ich glaube auch, bei dieser Summe (400k) in Brasilien wirst du auch netten Besuch bekommen!! Der Mensch ist ja gierig nach immer mehr Geld!!Ich würde mit 3500 Reais super auskommen!!
Der Spatz in der Hand ist besser, als die Taube auf dem Dach........

RonaldoII


Wer sich ein wenig mit Wirtschaft und Weltpolitik beschäftigt, weiß das Brasilien auf dem aufsteigendem Ast ist. Zum Thema Real...Der Real wird in den nächsten 5 Jahren gegen 1$ und 1,5 - 2 Euro gehen. Das kannst du mir glauben. Dein Geld wird eher mehr Wert sein! Nicht so ein Schwachsinn wie du ihn da von dir gibst.

Ihr könnt ruhig das Geld in Deutschland anlegen. Wer keine Ahnung von Business hat bekommt halt nur 5-10% Rendite, andere eben 15-20. Naja Hauptsache sicher. Wie gesagt ich bleibe bei meiner Aussage. Wer 400k hat und dann mit 3000R$/Monat in Armut lebt, ist selbst Schuld.

@PALHACO
An deiner Stelle würde ich in den Süden gehen. Dort geht es deutscher und zivilisierter zu. Ich kann dir Städte wie Blumenau ans Herz legen. quote]



vom 13 mai 18 Uhr 38 in diesem thread

habe nun die dementsprechenden stellen geloescht. diskriminierungen werden nicht akzeptiert.
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Que bom

Beitragvon bruzundanga » Mo 14. Mai 2007, 01:29

aber nicht das Zitat aus meinem Posting vergessen!


Gottseidank versteht er meine Antwort nicht, so kann sie als bon mot weiter bestaunt werden.
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Beitragvon Frankk » Mo 14. Mai 2007, 01:43

@bruzundpicanha

ich verstehe deine antowrt auch nicht. Wer hat denn da was gequotet und wer hat was zitiert und was ist von Dir? Und stimmt das auch alles?

joachim 2007 hat mal wieder versucht, leute zu verunglimpfen.
deswegen wurden von mir seine auesserungen geloescht.
--mikelo
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Die Picanha

Beitragvon bruzundanga » Mo 14. Mai 2007, 02:38

kostet dich eine Picanha

Wann und wo und Uhrzeit (so in etwa)?
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