Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon Kane Rai » So 3. Aug 2008, 18:26

ESMERALDAS hat geschrieben:Was mich hier immer wieder stoert: Unser Haus (und alle Nachbarhaeuser auch) sind von hohen Mauern umgeben, teilweise mit Glasscherben oder sogar elektrisch gesichert. Das Tor ist immer fest verschlossen.


Wohne derzeit in einem condomínio horizontal - ums Gelände drum ist ein fettes Gitter mit Spikes drauf. Tor immer zu und mit Codeschloss gesichert. Cerca elétrica haben wir nicht, viele Nachbarhäuser schon. Schön finde ich das auch nicht, aber es beruhigt die Nerven.

Sobald ich in mein neues freistehendes Haus einziehe, kommt noch ein paar Paar Schäferhunde als Alarmanlage und sekundäres Hindernis dazu.

ESMERALDAS hat geschrieben:Fliesen auf dem Fussboden in allen Raeumen sind auch etwas mit dem ich mich nicht dauerhaft anfreunden kann.


Kommt drauf an, was Du mit Nordosten meinst. In der Dauerhitze Fortalezas fand' ich ich das ganz praktisch, hatte dort nicht mal eine chuveira elétrica. Jetzt hier in der Regenzeit in Salvador sehne ich mich schon nach einen netten Parkettfussboden und nackt schlafen tue ich auch nicht mehr.

ESMERALDAS hat geschrieben:Aber trotzdem werde ich mich hier bald dauerhaft niederlassen. (zur Zeit 180 Tage/Jahr)


~ 180 Tage BR, ~ 180 Tage D und dazwischen Urlaub als Steuersparmodell? 8-)
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Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon ESMERALDAS » So 3. Aug 2008, 19:08

Kommt drauf an, was Du mit Nordosten meinst. In der Dauerhitze Fortalezas fand' ich ich das ganz praktisch, hatte dort nicht mal eine chuveira elétrica. Jetzt hier in der Regenzeit in Salvador sehne ich mich schon nach einen netten Parkettfussboden und nackt schlafen tue ich auch nicht mehr.
~ 180 Tage BR, ~ 180 Tage D und dazwischen Urlaub als Steuersparmodell? 8-)


Mein Nordeste: Caruaru und Tamandaré; bei Holzfussboden habe ich immer das Gefuehl, das da (drunter) was krabbelt: deshalb muss ich mich wohl an die Fliesen gewoehnen.
Mein Steuersparmodell: Kapitalvernichtung bis es Hartz IV gibt (Krankenkasse und GEZ aus der eigenen Tasche bezahlen) und mit den (Zins-) Einkuenften immer schoen unter der Steuergrenze bleiben.
Ich steuere die Haelfte zum Familieneinkommen bei (~700 Euro), da wird es wohl bis zur Rente reichen (noch 10 Jahre).
ACHSO: Brot; ich hab mal ´ne Brotbackmischung mitgenommen, schoen angeruehrt und beim Baecker an der Ecke backen lassen: war auch nicht das, was ich mir so vorgestellt hatte, aber zumindest durfte ich es ganz alleine essen.
Brasilienträume hab ich eigentlich nicht gehabt, ich geniesse das Leben so wie es kommt, und ich habe das Gefuehl, hier kommt es ganz gut.
Allerdings habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht (Ueberfaelle, Schiessereien waren bisher immer einige Meter von mir entfernt). Lediglich von einem Handy und ein bischen Bargeld habe ich mich trennen muessen.
Aber das passiert ja nicht nur in Brasilien.
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Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon ESMERALDAS » Mo 4. Aug 2008, 07:12

... mir faellt da gerade noch ein:
knusprige frische Broetchen und vor allem ein gekochtes (5-7 min) Ei. An noch weiche gekochte Eier hab ich mich in Brasilien noch nie herangetraut (hier im Nordosten hab ich auch keine kuehlgeketteten gesehen). Die fehlen mir genauso wie Spargel mit Schinken und Butter.

Aber dafuer gibts Cupim, und und und ...

Deine Anfrage "~ 180 Tage BR, ~ 180 Tage D und dazwischen Urlaub als Steuersparmodell? 8-)" hatte ich zunaechst nicht kapiert: nur ein halbes Jahr arbeiten, bringt eine immense Steuerersparnis, da ja das Einkommen dann aufs ganze Jahr verteilt wird. Bringt nicht ganz so viel Steuerersparnis, wenn man dann ALG beziehen muss.

UND SONST: Ich werde noch mein Haeuschen in Deutschland behalten, auch wenn es nur fuer einen Urlaub (oder Krankenhausaufenthalt) ist. Habe ja schliesslich ein halbes Jahrhundert in Deutschland gelebt, und darf auch mal bei 35 Grad am Suedatlantik von einer Winternacht in Deutschland traeumen.
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Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon Kane Rai » Mo 4. Aug 2008, 10:35

ESMERALDAS hat geschrieben:Deine Anfrage "~ 180 Tage BR, ~ 180 Tage D und dazwischen Urlaub als Steuersparmodell? 8-)" hatte ich zunaechst nicht kapiert: nur ein halbes Jahr arbeiten, bringt eine immense Steuerersparnis, da ja das Einkommen dann aufs ganze Jahr verteilt wird.


Nein, das habe ich damit nicht gemeint. In vielen Ländern ist man erst steuerpflichtig, wenn man mehr als 181 Tage eines Jahres in diesem verbringt oder ein Lebensmittelpunkt dort von den Finanzbehörden erwiesen werden kann. Lebt man als "perpetual traveller" und tingelt zwischen zwei oder mehr Ländern hin und her und hat keinen festen (dh. angemeldeten) Wohnsitz, gibt es auch kein Land an das man Steuern zu zahlen hätte.

http://en.wikipedia.org/wiki/Perpetual_traveler

Frau Merkel hatte vor einiger Zeit auch die "tolle" Idee aufgebracht, Auslandsdeutsche generell zu besteuern. Wenn das jemals Gesetz wird, lasse ich mich ausbürgern.

Ansonsten lohnt sich das Anmelden beim Fiskus in BR für Leute, die von Zinserträgen oder kurzfristigen Anlagen leben - Kapitalertragssteuer liegt bei lediglich 15%. Langfristige Anlagen (>1 Jahr), die bisher steuerfrei liquidiert werden konnten, sollen nach Wunsch der Sozialistenbande in D ab 2009 auch besteuert werden.

ESMERALDAS hat geschrieben:UND SONST: Ich werde noch mein Haeuschen in Deutschland behalten, auch wenn es nur fuer einen Urlaub (oder Krankenhausaufenthalt) ist.


Besser ist das. Und wenn doch Verkaufswünsche aufkommen, dann auf so eine Blase wie in Spanien oder Irland warten. Der Immobilienmarkt in D schnarcht im Moment eher so dahin.
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Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon dimaew » Mo 4. Aug 2008, 11:43

Kane Rai hat geschrieben:Nein, das habe ich damit nicht gemeint. In vielen Ländern ist man erst steuerpflichtig, wenn man mehr als 181 Tage eines Jahres in diesem verbringt oder ein Lebensmittelpunkt dort von den Finanzbehörden erwiesen werden kann. Lebt man als "perpetual traveller" und tingelt zwischen zwei oder mehr Ländern hin und her und hat keinen festen (dh. angemeldeten) Wohnsitz, gibt es auch kein Land an das man Steuern zu zahlen hätte.
...


Die 180-Tage-Regelung gibt es in Deutschland auch, betrifft alle, die Einkuenfte in Deutschland erzielen. Boris Becker oder Michael Schuhmacher aber auch Popstars hatten damit schon Beruehrung.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Welche Eurer Brasilienträume haben sich erfüllt, welche nic

Beitragvon brasillo » Sa 9. Aug 2008, 14:29

ana_klaus hat geschrieben:Ich stehe kurz vor der endgültigen Übersiedlung nach Brasilien. Bisher habe ich durchweg nur positive Erfahrungen gemacht.

Keine brenzlige Situation, kein Familienmitglied das mich abzocken will, Hilfsbereitschaft auch mir unbekannter Menschen.

Bisher also ein normales Leben.

Die "klassischen" Touricentren habe ich allerderdings gemieden, das wird auch so bleiben.

Was kann mich erwarten ?

klaus
http://www.pension-brasilien.de


Mit den Menschen dort habe ich auch schlichtweg sehr gute Erfahrungen gemacht.Einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und das Abzockerspiel nicht mitspielen, dann reduziert man schlechte Erfahrungen.Gilt aber für überall auf der Welt.

Gruss
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