Wen wuerdet ihr in Deutschland waehlen? 2. Umfrage

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Wen wuerdet ihr in Deutschland waehlen? 2. Umfrage

Sozialisten (CDU, SPD, Gruene, Linkspartei, NPD)
1
20%
Sozialdemokraten (FDP)
4
80%
 
Abstimmungen insgesamt : 5

Beitragvon thomas » So 11. Sep 2005, 13:06

Wenn man auf dem Standpunkt steht, eine Staatsquote von 10% oder 15% würde allen Menschen (außer den Staatsprofiteuren) ein glücklicheres Leben bescheren, dann ist es keineswegs polemisch, alle oberhalb von 50% Staatsquote über einen Kamm zu scheren. Es ist einfach nur logisch. Und es ist ebenso logisch, dass sich die Angesprochenen darüber aufregen, schliesslich sind die 51%ler ja TOTAL ANDERS als die 53%ler. ;)

Mit den USA hat das übrigens gar nichts zu tun, im Gegenteil: dort kann Eigentum jederzeit vom Staat konfisziert und einem anderen privaten gegeben werden, einfach mit der Begründung, er zahlt mehr Steuern. Dort können Menschen indefinit festgehalten werden, ohne Anklage und Möglichkeit zur Verteidigung, ebenfalls alles ohne Kontrolle.

Die USA sind für mich weder Vorbild noch klassisch liberal.

Sie sind aber ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn staatliche Elite zuviel Macht erhält.

Und auch in Deutschland wird wohl niemand bestreiten, dass Deutschland in den letzten hundert Jahren von nichts so heimgesucht wurde, wie von der Tatsache, dass sich einige Menschen Macht über andere Menschen organisieren (aka Staat).

Und das ist auch der fundamentale Unterschied zu den von Dir angesprochenen privaten Firmen. Wenn das Management etwas kaputt macht, leiden zuerst die Eigentümer-- und wenn sie so unfähiges Management einstellen, auch zu Recht.

Dem Fakt von schlechten Politikern regiert zu werden, kann man sich deutlich schlechter entziehen!

Dies alles soll kein Plädoyer für eine bestimmte Partei sein. Es ist eine Systemkritik-- ich bin einfach der Meinung, dass wir freiheitlich und selbstständig vieles besser organisieren können, ohne durch Bürokratie, Fehlleitung und ideologische Spielchen. Die FDP ist lediglich die Partei, die am ehesten dieser Kritik entspricht.


Aber mal weg vom Abstrakten:

Für mehr Arbeit und Wachstum:

- Ladenschlußgesetz von 1933 abschaffen
- Mitbestimmungsgesetz aus den 70ern abschaffen
- alle (ja alle und nein ich weine auch nicht über meine) Subventionen abschaffen
- Arbeitsämter privatisieren
- dadurch: alle Steuern halbieren und vereinfachen

Für mehr Gerechtigkeit:

- Rentenversicherung auf Kapitalanlageverfahren umstellen (damit auch die heute Jungen später mal eine Rente haben und nicht nur die Rente der Älteren zahlen)
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Beitragvon thomas » So 11. Sep 2005, 13:09

@Namorado:
Energiewirtschaft ist ein gutes Beispiel dafür, wie Verbraucher draufzahlen müssen, weil die Energiewirtschaft überreguliert und quasistaatlich war/ist.

Telekom genauso.

Aufgrund staatlicher Monopole wird Geld gescheffelt und verspekuliert, weil man eben keine Maßstäbe mehr kennt und sich das Geld im Grunde genommen nicht hart genug selbst erarbeitet hat. Da gibt es sich natürlich auch leichter aus.
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Beitragvon lol » So 11. Sep 2005, 13:21

thomas hat geschrieben:..
Energiewirtschaft ist ein gutes Beispiel dafür, wie Verbraucher draufzahlen müssen, weil die Energiewirtschaft überreguliert und quasistaatlich war/ist...

Namorados gestiegene Stromrechnung ist weniger den Stromkonzernen,
als viel mehr dem Engagement von Umweltminister Tritt-in zu verdanken.
Die gesetzl. garantierte Einspeiseverütung für Strom aus was weiss ich
muss doch irgendein !&@*$#! aufbringen. :D
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Beitragvon yens » So 11. Sep 2005, 18:59

supergringo hat geschrieben:
lol hat geschrieben:Die gesetzl. garantierte Einspeiseverütung für Strom aus was weiss ich muss doch irgendein !&@*$#! aufbringen. :D
wie auch immer, ich wähle diesmal die linkspartei! die hat mir versprochen, dauerhaft den hochsommer (mindestens 28°) gesetzlich einzuführen ... oder waren das die reps ... :-k :roll:


ICh waehle auch die Linkspartei, denn Schroeder hat im Duell gesagt, mit denen sei kein Staat zu machen

:lol: :lol: :lol:
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Beitragvon yens » So 11. Sep 2005, 20:33

tinto hat geschrieben:Die Beiträge in diesem Tread sind ja ganz interessant, doch die Polemik begann schon mit der Ausgangsfrage. Und echte Lösungsansätze hab ich hier auch bei den FDP-Anhängern nicht gesehen.

Die findet man bei Sozialdemokraten selten. Leider gibt es keine wirklich liberale Partei.

tinto hat geschrieben:Ich finde weder die Staatsqoute noch die Steuern hier zu hoch.

Deine Meinung insteressiert aber nicht, da Du auch gerne freiwillig mehr steuern zahlen kannst. Lasse Dir einfach von Eichel eine Kontonummer schicken auf die Du ueberweisen kannst. Fidel Castro findet die Einschraenkungen der Freiheit in Kuba auch OK. Du verstehst was ich meine? Ich will unterscheiden zwischen freiwillig und Zwand, zwischen Vertrag und Gewehr.

Oder was glaubt ihr wie die USA und GB ihre Kriege finanzieren.

Mit zwangserpressten Steuergeldern, wie jedes Land. Trotzdem liegt die Staatsqote in den USA nur bei 35% und in D. bei 50%.
http://www.sgipt.org/politpsy/staatsl/squote.htm

Deckungslücken auf den staatlichen Auffangfonds übertragen. Klingt das nicht eher sozialistisch... Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren?

Ja, gehoert abgeschafft.

Tja und dann die lieben Subventionen, von denen ein Teil der Wirtschaft überhaupt erst floriert oder existieren kann.


Eine Wirtschaft die nur mit SUbventionen existieren kann gehoert abgeschafft. Es besteht in Deutschland fast kein Bedarf an Pferdekutschen, aber es Besteht bedarf an Autos. Welchen Vorteil haette es jetzt die Pferdekutschenproduktion so zu subventionieren, dass die Kutschen entweder kostenlos sind oder Du gar noch Geld bekommst nur um die Pferdekutschenproduktion aufrecht zu erhalten?

Ist ja alles so leicht, es einfach abzuschaffen. Riesterrente, Steuerfreiheit für die Altersvorsorge überhaupt, Bergbau, Kohle, Eigenheimzulage, Pendlerpauschale, Werbungskosten.

Gehoert natuerlich alles abgeschafft, ist aber politisch kaum durchzusetzen. Deshalb kaeme mir ein individuelles Sezessionsrecht sehr gelegen.

Ich bin mal gespannt, welche Liberalen da aufschreien, wenn Paul Kirchhoff das alles angeht.


Ja, da werden die Berufssozialisten in der FDP ganz schoen rumjammern.

Denn auch die Kosten für wegfallende Arbeitsplätze z.B. in Bauwirtschaft und im ländlichen Raum (Pendlerpauschale ist vor allen Anreiz für den ländlichen Lebensraum).

Die soll wegfallen und die Steuern sollen gesenkt werden. Der Pendler hat also im Endeffekt mehr Geld als vorher, wenn das richtig gemacht wird. Ob er in der Stadt oder auf dem Land wohnen will bleibt seine freie Entscheidung.

Wirkungen nicht bedacht haben. Es gibt ja zufällig keinen Staat auf der Welt, der ohne Subventionen auskommt....

Was sollen den "Subventionen" fuer den Staat sein? Das Geld von dem der Staat lebt sind zwangserpresste Steuergelder, im Prinzip eine Form von Schutzgelderpressung. Mit den Geldern die er aus- und umverteilt versucht er sich seine Waehlerschaft zu halten. Da der Staat aber historisch gesehen mehr und mehr Aufgaben uebernimmt und wie ein Krebsgeschwuer waechst (s. historische Entwicklung der Staatsquoten) und mehr und mehr umverteilt wird Demokratie zwangslaeufig immer im Kommunismus enden.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3933497868

und wo sie fehlen, fehlt auch was wie z.B, in New Orleans ein hochsubventioniertes THW, was wir hier an jedem ort haben, gut ausgerüstet und einsatzbereit :idea:

Ich wuerde das THW gerne mal sehen, wenn 150.000 Wohnungen unter Wasser stehen :roll: Oder gar in Kuba oder Nordkorea. Da ist alles staatlich. Da werden sie geholfen!

Etwas ist auch anders in Deutschland, nicht die Nebenkosten, sondern schlicht die Löhne sind "zu hoch"-jedenfalls im Vergleich.

Dies ist falsch, sonst waere die Schwarzarbeit nicht so hoch.

Übrigens konnte man bei Beamten das Weihnachtsgeld, das Urlaubsgeld, einen freien Tag streichen, die 42 Stundenwoche und deren Eigenbeteiligung bei Gesundheitskosten auf bis zu 600 € durchsetzen, einfach per Gesetz und ganz ohne Gewerkschaften zu fragen oder Streiks befürchten zu müssen. Ist doch arbeitgerfreundlich, denn da wo es Angestellte beim Staat gibt, gibt es da bis heute noch nicht.

Ich habe immer noch nicht verstanden, warum es ueberhaupt Beamte geben muss. Ich arbeite uebrigen 809-100 Studen die Woche, habe kein Weihnachtsgeld und mein Urlaub betraegt wohl 10-14 Tage abz. Krankheitstage (so genau weiss ich das nicht, da mein Boss grundsaetlich keine Arbeitsvertraege macht).

Um noch einmal das alte Feindbild Staat-Privat zu bemühen, das hier so oft zu Lasten des Staates ausgefochten wird:

Vielleicht mal hier reinlesen:
http://www.mises.de/texte/mises/buecher.html

Ich glaube wir haben in Deutschland grobe Managementfehler in der freien Wirtschaft -die nicht zu bestreiten sind- und nicht nur tollcollect oder VW, Daimlerchrysler, auch BMW, mit Rover oder die Bahn, aber auch die Gas- und Energiekonzerne offenbaren dies tagtäglich, welche Unfähigen da am Werk sind. Die machen mehr kaputt als jeder Politiker.

Was mir aber egal sein kann, solange jemand sein eigenes Eigentum kaputt wirtschaftet. Wenn ich Daimler Aktien habe verkaufe ich, wenn mir das Management nicht passt. Waere doch auch eine gute Loesung fuer Deutschland. Wem die Regierung nicht passt gibt seinen Pass ab, hat keinerlei Verpflichtungen mehr und keinerlei Ansprueche mehr (ausser Aufenthaltsrecht).
Noch mal ein Beispiel: Wenn Dein Nachbar einem Jungen 500 Euro pro Stunde Rasenmaehen zahlt, ist die zwar viel zu hoch, aber die Entscheidung Deines Nachbarn. Der Staat wirft aber mein Geld zum Fenster raus und ich kann dies nicht verhindern.

Gruss Yens
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Beitragvon tinto » So 11. Sep 2005, 20:40

Wow, Yens, mich wundert, dass Du bei Deinen Arbeitsstunden noch so viel Freizeit hast, hier soviel lustige Dinge zu schreiben. :lol:
_________________________________
Schöne Grüße,
tinto
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Beitragvon Careca » So 11. Sep 2005, 21:12

yens hat geschrieben:Die findet man bei Sozialdemokraten selten. Leider gibt es keine wirklich liberale Partei.

Wenn dir deine Sozialdemokraten nicht passen, was quatscht du dann hier eigentlich dauern für hirnrissige Opern?

yens hat geschrieben:Du verstehst was ich meine? Ich will unterscheiden zwischen freiwillig und Zwand, zwischen Vertrag und Gewehr.

Deine Meinung und das, was du persönlich so liebend gerne hättest, interessiert aber auch nicht.


Dier Link ist nicht ernst zu nehmen. Seit wann können Diplom-Psychologen rechnen?

yens hat geschrieben:Es besteht in Deutschland fast kein Bedarf an Pferdekutschen, aber es Besteht bedarf an Autos. Welchen Vorteil haette es jetzt die Pferdekutschenproduktion so zu subventionieren, dass die Kutschen entweder kostenlos sind oder Du gar noch Geld bekommst nur um die Pferdekutschenproduktion aufrecht zu erhalten?

Ganz weltfremde Hirngespinste. Pferdekutschenproduktion. Man merkt, dass du von Deutschland und seinen Wertschöpfungen ne Ahnung hast, wie ne Wollschaf vom Schlachter. Wo gibt es hier denn bitte subventionierte Pferdekutschenproduktionen, du Sozialdemokrat?!? Selten so ein Schwachsinn gelesen!

yens hat geschrieben:Deshalb kaeme mir ein individuelles Sezessionsrecht sehr gelegen.

Dein Sezessionsrecht interessiert hier niemanden und ist vollkommen belanglos. Dein individuelles Einzelschiksalproblem.

yens hat geschrieben:Ja, da werden die Berufssozialisten in der FDP ganz schoen rumjammern.

Wieso? Auf deren Parteitag der Sozialdemokraten (FDP) hat heute keiner den Namen "Kirchhof" überhaupt erwähnt. Paar Wochen zuvor hat der ganze FDP-Vorstand noch Kirchhof als die sozialdemokratische Kompetenz in Merkels Team gewürdigt.

yens hat geschrieben:Die soll wegfallen und die Steuern sollen gesenkt werden. Der Pendler hat also im Endeffekt mehr Geld als vorher, wenn das richtig gemacht wird. Ob er in der Stadt oder auf dem Land wohnen will bleibt seine freie Entscheidung.

Und die Erde ist ne Scheibe. Von der FDP kommt sowas auf alle Fäle nicht. Allerdings vom yens, unserem Heilsbringer. Bist du Hubbard-Anhänger in NY geworden?


Und wieder so ein Link über ein "ach-so-tolles-musst-du-unbedingt-lesen" Buch. Warum postet du nicht gleich alle Links auf einmal? Wird endlich Zeit, dass der 18. September vorüber ist. Dann wirst du endlich wieder normal, wie du es vorher warst und wie wir dich schätzen gelernt haben.

yens hat geschrieben:Dies ist falsch, sonst waere die Schwarzarbeit nicht so hoch.

Als seriöse Quelle: schlag nach bei yens

yens hat geschrieben:Ich arbeite uebrigen 809-100 Studen die Woche, habe kein Weihnachtsgeld und mein Urlaub betraegt wohl 10-14 Tage abz. Krankheitstage (so genau weiss ich das nicht, da mein Boss grundsaetlich keine Arbeitsvertraege macht).

Was können wir denn dafür, dass du absolut unfähig bist, in der freien amerikanischen Wirtschaft einen vernünftigen Arbeitsvertrag selbstverantwortlich auszuhandeln?!? Sollen wir dir dabei etwa auch helfen? Kannst du gar nichts alleine und das vernünftig?
Behellige uns nicht damit, dass du dazu in den USA nicht fähig warst! Und behellige uns nicht damit, dass du im Augenblick klamm bist, aber trotzdem nach Brasilien fliegen wirst, um an entlegenen Orten Urlaub zu machen! Willkommen, du geistiger Vettel vom Florida-Karl!

yens hat geschrieben:Vielleicht mal hier reinlesen:
http://www.mises.de/texte/mises/buecher.html

Wozu? Genauso seriös wie deine anderen Quellen auch. Da lese ich hier lieber thomas seine Meinungen. Die sind gehaltvoller und seriöser, auch wenn er sie hin und wieder giftig versprüht!

yens hat geschrieben:Wem die Regierung nicht passt gibt seinen Pass ab, hat keinerlei Verpflichtungen mehr und keinerlei Ansprueche mehr (ausser Aufenthaltsrecht).

yens hat geschrieben:Der Staat wirft aber mein Geld zum Fenster raus und ich kann dies nicht verhindern.

Wenn dir,mein lieber yens, die Regierung nicht passt, gib deinen Pass ab. ganz so wie du es beschrieben hast. Und sei konsequent.

Schönen NY-Sonntag noch.

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Beitragvon yens » So 11. Sep 2005, 22:07

Careca hat geschrieben:Wenn dir deine Sozialdemokraten nicht passen]

Es gibt nun einmal nichts liberaleres als die "sozialdemokratische" FDP.

yens hat geschrieben:Du verstehst was ich meine? Ich will unterscheiden zwischen freiwillig und Zwand, zwischen Vertrag und Gewehr.

Deine Meinung und das, was du persönlich so liebend gerne hättest, interessiert aber auch nicht.

Richtig! Sie interessiert nicht, weil ich niemanden zu etwas zwingen will. Leider wollen einige mich zu etwas zwingen, naemlich von mir Geld (Steuern) abpressen.

yens hat geschrieben:Dier Link ist nicht ernst zu nehmen. Seit wann können Diplom-Psychologen rechnen?

Google mal und zeige mir andere Zahlen. War einer der ersten Links bei Google. Die Zahlen sind unbestritten. "Ist nicht so", reicht nicht!

subventionierte Pferdekutschenproduktionen, du Sozialdemokrat?!? Selten so ein Schwachsinn gelesen!

Dabei handelt es sich wohl um ein Missverstaendnis oder um eine PISA Schwaeche im Leseverstaendnis. Es sollte zeigen, was Subventionen fuer Folgen haben. Ob Pferdekutschen, Windraeder oder Kohle ist eigentlich egal.

yens hat geschrieben:Deshalb kaeme mir ein individuelles Sezessionsrecht sehr gelegen.

Dein Sezessionsrecht interessiert hier niemanden und ist vollkommen belanglos. Dein individuelles Einzelschiksalproblem.

Der Unterschied ist, ich fordere keine Rechte auf Kosten anderer, das hast Du nicht verstanden und wirst es moeglicherweise niemals verstehen.

yens hat geschrieben:Ja, da werden die Berufssozialisten in der FDP ganz schoen rumjammern.

Wieso? Auf deren Parteitag der Sozialdemokraten (FDP) hat heute keiner den Namen "Kirchhof" überhaupt erwähnt.

Du bist nicht ueber das Tagesgeschehen informiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 98,00.html

Und die Erde ist ne Scheibe.

Mir neu. Belege?

Von der FDP kommt sowas auf alle Fäle nicht. Allerdings vom yens, unserem Heilsbringer. Bist du Hubbard-Anhänger in NY geworden?

Nein, ein Anhaenger von Freiheit.


behellige uns nicht damit, dass du im Augenblick klamm bist, aber trotzdem nach Brasilien fliegen wirst, um an entlegenen Orten Urlaub zu machen! Willkommen, du geistiger Vettel vom Florida-Karl!

Du bist beleidigend. Aber ich sehe Dir das mal nach. Der Unterschied ist: Ich mache nichts auf Kosten von anderen, es sei denn es ist ein Geschenk. Wenn ich z.B. bei einem Bekannten kostenlos schlafe, dann ist dies nach meinem Verstaendnis OK. Wenn ich a la Floria Rolf in Floria auf Kosten von zwangserpressten Steuergeldern lebe ist dies nicht OK.

yens hat geschrieben:Vielleicht mal hier reinlesen:
http://www.mises.de/texte/mises/buecher.html

Wozu? Genauso seriös wie deine anderen Quellen auch.

Eigentlich ein renommierter Wissenschaftler. Aber Egal, wenn ich von Deinem Diskussionvermoegen auf Deine intellektuellen Moeglichkeiten schliessen darf, wuerde ich von der Lektuere eher abraten. Ich habe den Link als Informationsquelle gepostet. Das kannst Du annehmen oder auch nicht. Im Gegensatz zu Steuern ist das freiwillig.

Wenn dir,mein lieber yens, die Regierung nicht passt, gib deinen Pass ab. ganz so wie du es beschrieben hast. Und sei konsequent.

Das mussten 1940 schon mal ein paar Leute zwangsweise machen, womit ich mal wieder das eherne Gesetz einer Internetdiskussion erreicht habe :-). Davon abgesehen koennte ich meinen Pass gar nicht abgeben, da habe ich mich schon informiert. DIe BRD wuerde in meiner jetzigen Situation eine Abgabe der Staatsangehoerigkeit nicht aktzeptieren.


Gruss Yens
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Beitragvon namorado » So 11. Sep 2005, 23:02

Na, die Richtung in welche die Diskussion grad geht, scheint mir doch ziemlich weltfremd.
Wer ist eigentlich "der Staat"? Das sind wir doch alle. Klar ist wohl auch, dass ein "Steuerzwang" und Beamte- egal in welcher Staatsform - in gewisser Weise nötig ist. Oder wer soll ansonsten die Hoheitsaufgaben, wie Polizei, Gericht oder auch die Finanzierung von Bildungseinrichtungen übernehmen?
Oder gibts dann in Zukunft Schulbildung nur noch für die Kinder von Reichen, welche die Kosten privat übernehmen? Dann wären wir in Kürze soweit, dass eine kleine Oberschicht (welche die Mittel und Bildung besitzt) über eine kleine Unterschicht herrschen würde. Ist das dann kein Zwang?
@ Yens: Könnte ja jetzt die Diskussion lostreten, was du generell unter Freiheit verstehst, für wenn die Freiheit gilt (etwa nur für Leute, welche sie sich "leisten" können?). Von welchem Menschenbild gehst du aus? Sind wir alle wirklich so reif, dass wir ohne bestimmte staatliche Auflagen leben können bzw. unseren Mitmenschen dann die gleiche Freiheit gewähren wie uns selbst?
Für mich klingt das alles gerade eher nach Anarchie, wenn jeder grad machen und zahlen kann, was er will - letztlich führt das doch zu noch mehr Ausbeutung und Unfreiheit. Oder ist die Welt doch ne Scheibe und keiner hats bisher gemerkt???

Viele Grüße vom namorado (der sich gerade über den Verlauf der Diskussion hier ein bissle wundert?!)
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Beitragvon vasco » Mo 12. Sep 2005, 09:43

Hallo yens,


bist du Einzelkind ?



Dieses ganze "Kein Bock mit anderen zu Teilen" kommt doch bestimmt daher.

Wenn man mehrere Geschwister hat, lernt man sich um die jüngeren und hilfsbedürftigen Geschwister zu kümmern. Wer das in der Kindheit nicht gelernt hat, hat auch im Erwachsenenalter Probleme damit.

Ich habe bis zu meiner Hochzeit Spitzensteuersatz gezahlt und habe nichts von irgendwelchen Subventionen und nichts von Steuervergünstigungen, da ich praktisch nichts zum Absetzen habe. Trotzdem finde ich es okay, wenn ich prozentual mehr Steuern zahle wie eine Krankenschwester. Ich finde es auch okay, wenn ich einer Putzfrau ihre Krankenversicherung subventioniere und einem Arbeitsunfähigen die Sozialhilfe.
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