Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re:

Beitragvon Trem Mineiro » Mo 5. Sep 2011, 22:48

bovensieben hat geschrieben:AlsMit Sicherheit wird die Sprache in Brasilien wichtig sein. Ich habe aber ausdrücklich betont "nicht primär". Wichtiger ist ein vertrauenswürdiges, soziales Netzwerk.
Ich musste die Hürde von Niederlassungsbewilligung und Arbeitserlaubnis in Brasilien auch ohne fremde Hilfe realisieren. Ohne Unterstützung ist das verdammt schwer: könnt ihr mir glauben..


Da wir ja hier schon tausende Beitrage über "Existenz Aufbauen" gehabt haben, kann ich den krassen Ausdruck Naiv schon verstehen. Und wir kennen hier nicht so viele, die es geschafft haben. Du hast anscheinend aber hier noch nicht so viel gelesen zu haben.
Nur eine Frage: wieviel Kapital braucht man für eine Existenzgründung in Brasilien?

Viele Grüsse
Trem Mineiro
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Re: Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Beitragvon Karmapa » Di 6. Sep 2011, 03:03

Man braucht wohl eine ganze Menge Geld um hier Fuss zu fassen.
Doch selbst, vorrausgesetzt du würdest Geld mitbringen, es führt kein Weg am Brasilianisch lernen vorbei.
Also am schnellsten und bequemsten lernt es sich im Bett. Für alle anderen gilt es einige Zeit zu büffeln.
Achso und egal ob in Salvador oder Floripa, den Kulturschock überwinden- da helfen dann wieder die Netzwerke.
Selbst wenn du ein gutes Konzept hast, es wird dir nicht helfen wenn du mit einem eurozentristischen Blick auf dieses Land schaust. Deshalb lass lieber die Hose runter, auch wenn hier einige im Forum böse kommentieren, es ist immer noch besser als gnadenlos unterzugehen.
Hab Mut und lass dich nicht verdriesen.
Fora Cunha !
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Re: Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Beitragvon Admin » Di 6. Sep 2011, 03:50

Was ich immer nicht verstehe ist diese Geheimniskrämerei, was man denn machen will oder vor hat. Wäre es die Super-Megaidee, wäre man schon in Brasilien am "richtigen Geld" verdienen und würde nicht hier im Forum nach "Gleichgesinnten" suchen. Aber egal.

Was ich auch nicht verstehe: das "Rechtliche" immer erst einmal aussen vor zu lassen. Aber ohne das braucht es auch keine Idee. Ausser man hängt in der Grauzone rum. Machen ja auch genügend. Und irgendwann jammern sie, dass die RF oder PF vor der Tür steht. Da ist es dann übrigens meistens auch egal, wie gut oder wie schlecht man die Kultur versteht, sich integriert hat oder die Sprache spricht.
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Re: Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Beitragvon dimaew » Di 6. Sep 2011, 14:08

Trem Mineiro hat geschrieben:Nur eine Frage: wieviel Kapital braucht man für eine Existenzgründung in Brasilien?


schaust Du hier: rentner-investorvisum-aenderungen-t16169.html

Wie messenger beschrieben hat, gibt es zum Investorenvisum gerade neue Regeln. Interessanterweise kommen die meisten Anfragen bei der AHK und verwandten Instituitionen deshalb auch nicht von Einzelpersonen, sondern von kleinen und mittelständischen Firmen. Die "Einzelperson" ist nicht die Zielgruppe der brasilianischen Regierung auf der Suche nach ausländischem Investitionskapital.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chin. Sprichwort)
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Re: Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Beitragvon Trem Mineiro » Di 6. Sep 2011, 21:24

Danke dimaew
natürlich kenn ich den Thread, schließlich lese ich hier und drüben seit hundert Jahren. Der TE hat sich aber wohl über sowas keine Gedanken gemacht und hat wohl auch keine Lust, ernsthafte Fragen zu beantworten.
Zu den neuen Bedingungen macht sich hier in Brasilien so schnell keiner mehr selbstständig. Wobei die Anforderung für eine solide Exixtenzgründung, 600.000 Reais, nicht überzogen ist. Hab selber vor 15 Jahren hier eine Ltda. als Industrievertretung (Filiale) gegründet.Wenn ich die Basiskosten hochrechne ist das der Finanzbedarf für 1 Jahr.

Ich tu den Thread unter dem Motto Bauernfängerei ab. Handwerker in Brasilien - Kopfschüttel. :sporty:

Gruß
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Beitragvon BrasilJaneiro » Di 6. Sep 2011, 21:40

bovensieben hat geschrieben:Als Initiant der Thematik "Fuss fassen in Brasilien" habe ich das Bedürfnis ein paar Dinge Zusammenzufassen und zu Konkretisieren.
Ich habe den Anstoss eines "Quasi-Inserates" gestartet um anzufragen ob Besucher dieses Forums Lust haben und Willens sind in Brasilien zu leben und zu arbeiten. Ob Bedürfnis und Bereitschaft besteht wusste ich vorher nicht. Immerhin wurde die Teil-Rubrik innert kurzer Zeit mit regem Interesse besucht. Ich konnte die zahlreichen Mails von hier aber auch aus Brasilien noch nicht alle beantworten. Möchte mich für das Interesse aber herzlich bedanken.
Ob ich naiv bin (wie brasiliant beteuert) - Geld aus der Tasche für Kirchen verschwindet - und auf was die "sogenannten Brasis" fliegen - sei dahingestellt. Jedenfalls nehme ich meine Bemerkung "Weisswürste" zurück ! (wäre aber übrigens auch eine kleine Marktlücke)
Mit Sicherheit wird die Sprache in Brasilien wichtig sein. Ich habe aber ausdrücklich betont "nicht primär". Wichtiger ist ein vertrauenswürdiges, soziales Netzwerk.
Ich musste die Hürde von Niederlassungsbewilligung und Arbeitserlaubnis in Brasilien auch ohne fremde Hilfe realisieren. Ohne Unterstützung ist das verdammt schwer: könnt ihr mir glauben.
Die Sprachkenntnisse werden später ohne Zweifel wichtig sein aber nicht in den ersten Wochen, ausser man will bereits Verträge eingehen und möglicherweise Geld "verlieren". An erster Stelle steht die Angewöhnungsphase mit gesundem Respekt vor der gemischten Kultur in Brasilien - und der Wille seine beruflichen Fähigkeiten einzusetzen.
Zum Konzept werde ich mich hier im Forum ganz klar nicht näher äussern. Darf aber preisgeben, dass Es weder mit "Imbiss, Restaurant, Absteige, Reiseberatung, Kirchen, Glauben noch Ähnliches" im Zusammenhang steht. Die Teil-Konzepte stehen in enger Beziehung zueinander. Verweise auf das E-Mail, für Leute die klare berufliche Vorgaben/Vorstellungen für Brasilien haben und bereit sind ihr Ziel in einer Interessen-Gemeinschaft zu realisieren.


Ob du ein Fake bist oder jemand der es wirklich ernst meint ist für viele user hier nicht klar ersichtlich, weil in der Vergangenheit schon einige mit sonderbaren Ideen daher kamen und schneller verschwunden sind als sie kamen.
Für einen Auswanderer gibt es kein primär, sondern alles ist wichtig. Außer man lebt als Ausländer in Deutschland. Da bekommt man fürs Nichtstun eben den Zucker in den Hintern geblasen. In Brasilien bist du ein "armes Würstchen". Staatliche Hilfe nix, Freunde nur solange Geld großzügig verteilt wird und jedes eigene Unternehmen wird wegen fehlender Sprachkenntnisse, unfähige Führungskräfte und fehlenden Vertrieb gleich untergehen. Meine Meinung zu einigen Forenmitgliedern. Es gibt viele die dringend was unternehmen müssten und dankbar sein sollten, wenn ein seriöses Angebot käme. Aber innerlich sind jene Aussteiger. Die wollen nicht arbeiten. Die wollen nichts aufbauen. Für die sind Brasilianer faul und dumm. Brasilien wird definiert als Land von Fußball, Copacabana und Nutten. Vielleicht haben einige auch schon zuviel in das Caipirinhaglas gesehen. Jedenfalls würde ich hier keinen mehr suchen. Willige werden sich schon von selbst melden, wenn sie eine Idee gut finden. Es empfiehlt sich hier, bestenfalls nach Meinungen und Erfahrungen zu fragen. Da sind diese User ganz groß.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Wer möchte in Brasilien Fuss fassen ? . . . ! ! !

Beitragvon Takeo » Do 8. Sep 2011, 02:37

gente, vamo(s) falar serio: in Brasilien Fuss fassen und was aufbauen geht schon... aber nicht mit dieser "anpacken und tüchtig sein" Mentalität... das ist naiv und kommt von diesen komischen Auswanderungssendungen. Wer was in Brasilien aufbauen will macht das haargenau so wie in Deutschland/Schweiz (huch wie langweilig ist denn das???), aber leider ist das die pure Wahrheit: Geld, Kredite, gute Ideen, Netzwerk und Gläubiger... ausserdem: die Sprache beherrschen (man muss schon die Nuancen gut verstehen, sonst ist das Geld - genauso wie in Deutschland - schneller weg als warme Semmeln) und gut wäre es die Gesetzeslage sehr gut zu kennen oder jemanden zu haben der die Gesetzeslage sehr gut kennt... also Huasufgaben machen und aufhören zu träumen, dann wiederkommen und mit einem handfesten Plan und Geldquellen und nicht diese Geheimnistuerei um "tüchtige" Arbeit... Brasilianer sind nicht doof, Viele sind keine Kokosnussverkäufer und können ohne Vorankündigung genauso schnell, sauber und intelligent arbeiten wie jeder "tüchtige" Europäer, und... brasilianische Ideen sind gut... also, Holzauge sei Wachsam und träumt nicht von europäischen Tugenden unter der tropischen Sonne!!!
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