Wie realistisch ist dieser Artikel?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon garota-de-cachaça » Sa 12. Jul 2008, 11:20

Hallo Leute,
ich hab diese Link per Mail zugeschickt bekommen, da ich auch schon öfters darüber nachdachte, nach Brasilien auszuwandern und mich dort selbständig zu machen (bin auch hier selbständig und denke, mein Business hätte dort gute chancen). Wie realistisch ist dieser Artikel, resp. stimmt das überhaupt, was da steht?

Stimmt es übrigens, dass wenn man sich selbständig machen möchte, dass man 5 Einheimische anstellen muss?

http://www.wohin-auswandern.de/auswandern-brasilien
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon 007 » Sa 12. Jul 2008, 11:51

garota-de-cachaça hat geschrieben:Hallo Leute,
ich hab diese Link per Mail zugeschickt bekommen, da ich auch schon öfters darüber nachdachte, nach Brasilien auszuwandern und mich dort selbständig zu machen (bin auch hier selbständig und denke, mein Business hätte dort gute chancen). Wie realistisch ist dieser Artikel, resp. stimmt das überhaupt, was da steht?

Stimmt es übrigens, dass wenn man sich selbständig machen möchte, dass man 5 Einheimische anstellen muss?

http://www.wohin-auswandern.de/auswandern-brasilien


Selten so einen Schwachsinn gelesen. Der Autor ist wohl mal gerade 14 Tage im Urlaub in Brasilien gewesen. Anders kann ich mir das Geschreibsel nicht erklären.....


Jeder EU-Europäer mit einem noch mindestens 180 Tage gültigen Reisepass darf einreisen. Will man dauerhaft nach Brasilien, muss man eine Kaution von 50.000 Reais hinterlegen.

Hä.........?

Für den Kauf einer Wohnung sollte man etwa 20.000 bis 30.000 Reais einplanen.

Ist nur die Frage wo eine Wohnung für diesen Preis angeboten wird !!!

Für das normale Leben mit den normalen Kosten, pro Monat etwa 500 Reais für die erste Person und für jede weitere 300 Reais. (Stand 2008).

Das jemand so etwas auch noch verbreitet? Das ist nicht genug zum Leben, allenfalls zum überleben.

Wer in Brasilien arbeiten, kaufen oder handeln will, muss ein sogenanntes CPF haben. Das CPF ist vergleichbar mit unserer Steuerkarte. Jeder Besitzer einer CPF-Nummer muss über diese Nummer am Jahresende eine Steuererklärung machen.

Das man eine Erklärung abgeben muss, ist ja klar. Beide Arten fallen aber nie auf das Jahresende an.

Völlig unqualifizierter Bericht mit Augenwischerei.

abraço

James
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon dietmar » Sa 12. Jul 2008, 12:25

Nein, James,
der Autor war vermutlich nie in Brasilien. Einige Textpassagen kommen mir bekannt vor. Hier war Wikipedia, Botschaft, etc. hilfreich. Ist ja legitim. Dieses Weblog, denn darauf baut die Software auf, ist Keywordoptimiert und bietet reine Information für jede Menge Länder mit Gegenfinanzierung über GoogleAdsense. Auch legitim. So kleinigkeiten, wie dass die Steuererklärung am Anfang des Jahres und die Freistellung von September-November abzugeben ist dies mit "am Ende des Jahres" bezeichet ist auch wieder so ein typisches Beispiel. Elegant hätte man sich mit "jährlich" aus der Affäre gezogen. Was solls ...

Hallo Schnapsmädl, willkommen im Forum!
Die Zahlen sind teilweise falsch, die Einwanderungsbestimmungen unvollständig. Solch eine Seite kann einen Anspruch auf exakte Information erheben. Und sollte man auch nicht so sehen.

007 hat natürlich recht. Die 50.000 R$ sind Schwachsinn. Da kannst du hier mal im Forum nach "Investorenvisum" suchen, dann dürfte dir einiges klarer werden und auch das mit den von dir erwähnten Arbeitsplätzen. Ist nämlich ein grosses Feld. Spezifischere Fragen kannst du ja dann hier noch stellen ...
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon cabof » Sa 12. Jul 2008, 12:28

unrealistisch, Schwachsinn hoch drei!!!!
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon 007 » Sa 12. Jul 2008, 12:35

Galub mir Dietmar. Es gibt Leute die fallen auf so etwas herein und glauben blauäugig einen solchen Schmarren.

z.B. sind die Lebenshaltungskosten wesentlich höher und wenn man nicht an die SUS glaubt, wird mit seinen R$ 500.00 pro Monat bald scheitern und als Harzbezüger wieder in D landen.



abraço

James
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon dietmar » Sa 12. Jul 2008, 12:51

Klar James, du hast vollkommen recht. Doch im Netz steht viel Müll. Aber verkaufen wollen sie anscheinend nix. Sind also keine "Auswandererberater" sondern eben nur Traffic-via-Keyword-Adsense-Seiten ....

Mit solchen Seiten gehe ich ganz anders um: :mrgreen:
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Offsh ... ilien.html
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon Schwobaseggl » Sa 12. Jul 2008, 13:03

Casa Popular kostet derzeit in Patos de Minas R$ 20.000

Für einen Gringo natürlich R$ 30.000 :mrgreen:

Wem dies genügt =D>
Dieses Posting darf jeder auslegen wie er denkt.
Ich schreibe es ja auch wie ich denke.
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon cabof » Sa 12. Jul 2008, 13:07

wenn Geschäfte in Brasilien nur via Garota oder Garoto sonst ist Gringo-Zuschlag fällig..... sacou bicho?
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon Schwobaseggl » Sa 12. Jul 2008, 13:54

cabof hat geschrieben:wenn Geschäfte in Brasilien nur via Garota oder Garoto sonst ist Gringo-Zuschlag fällig..... sacou bicho?


Sind die Gesetze der Marktwirtschaft.
Suche einen Dummen der deinen Preis bezahlt.

Als Dumm werden wir im Allgemeinen nicht angesehen.
Aber jeder denkt, dass wir die Marktpreise nicht kennen, und eh über Geld ohne Ende verfügen.

Ergo würde niemand dadurch geschädigt.

Habe ich selbst mehrfach miterlebt.
Wenn ich einen Brasilianer nach dem Preis fragen lasse ist dieser günstiger.
Dieses Posting darf jeder auslegen wie er denkt.
Ich schreibe es ja auch wie ich denke.
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Re: Wie realistisch ist dieser Artikel?

Beitragvon Trem Mineiro » Sa 12. Jul 2008, 14:00

Oi Gente,
Den Artikel hatte wohl auch Otto Blumenau 1848 gelesen und sich dann ob der guten Nachrichten entschieden, 1850 nach Brasilien auszuwandern. Das ist teilwesie der vermittelte wWissenstand. [-X
Selten einen so oberflächlichen und falschen Beitrag über Brasilien gelesen. Es lohnt sich nicht, einzelne Punkte rauszupicken und zu korrigieren.
Lest auch mal den den Bericht zu Paraguay oder Lichtenstein, Top Auswandererland, dass aber leider jährlich nur 74 Aufenthaltsgenehmigungen erteilt (an wen wohl)

Das ist eine Witzseite die irgenwie Leute anlockt, die aber dann in andere Bereiche abgeschoben werden, ich habe z.B. den Shop erst gar nicht aufgemacht oder er verkauft Seminare. Dieser Andree ist ist auch sonst nicht im WEB vertreten (nicht der Dichter)

Ich halte die Seite aber für ungefährlich, selbst unsere Cachaceira wird nicht nur wegen oder anhand solcher Informationen auswandern.
Such dir da mal was seriöses, zumindestens ist unser Forum da informativer.

Gruß
Manfred
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