Wie würdet ihr euer Geld in Brasilien investieren!?

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Re: Wie würdet ihr euer Geld in Brasilien investieren!?

Beitragvon Brazil53 » So 7. Dez 2014, 16:44

Die Rechnung ist völlig falsch und wird von Rechtspopulisten in den Raum geworfen.

Ich übernehme mal die Zahlen für Harz 4, da komme ich auf 2300,- Euro.
Kindergeld wird angerechnet, also gibt es nichts.
Monatskarten für was? Sollte Sonderbedarf besten, dann kann man etwas beantragen.
Ich setze hier mal großzügig 100,- Euro an. Dann bin ich bei 2400,- Euro
GEZ gibt es nicht mehr, sondern nur noch den Familienbetrag von 18 Euro. sind 2418,- Euro
Dazu die Wohnung mit 1500,- sind dann zusammen 3918,- Euro.

Ein Familienvater in einer der unteren Lohngruppen kommt heute auf 1600,- Euro netto
dazu bekommt er Kindergeld in höhe von 1418,- Euro
Auch er bezahlt nur 18,- Rundfunkgebühr.
Dazu würde er bei Mietkosten von 1500,- Euro ca. 800,- Euro Wohngeld bekommen. Also eine Mietbelastung von 700,- Euro haben.
Er hätte nach Abzug der Miete und Rundfunkbeitrag ein Einkommen von 2300,- Euro

Also der Vorteil einer Großfamilie liegt an der zur Verfügung gestellten Wohnung, das Geld wird aber nicht ausgezahlt sondern bekommt der Vermieter direkt.

Somit hat der die Harz 4 Familie 2418.- Euro Bargeld in der Hand und der Arbeiter 2300,- Euro.

Ich sehe da keinen Vorteil.
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Wie würdet ihr euer Geld in Brasilien investieren!?

Beitragvon BrasilJaneiro » So 7. Dez 2014, 17:12

Brazil53 hat geschrieben:Die Rechnung ist völlig falsch und wird von Rechtspopulisten in den Raum geworfen.

Ich übernehme mal die Zahlen für Harz 4, da komme ich auf 2300,- Euro.
Kindergeld wird angerechnet, also gibt es nichts.
Monatskarten für was? Sollte Sonderbedarf besten, dann kann man etwas beantragen.
Ich setze hier mal großzügig 100,- Euro an. Dann bin ich bei 2400,- Euro
GEZ gibt es nicht mehr, sondern nur noch den Familienbetrag von 18 Euro. sind 2418,- Euro
Dazu die Wohnung mit 1500,- sind dann zusammen 3918,- Euro.

Ein Familienvater in einer der unteren Lohngruppen kommt heute auf 1600,- Euro netto
dazu bekommt er Kindergeld in höhe von 1418,- Euro
Auch er bezahlt nur 18,- Rundfunkgebühr.
Dazu würde er bei Mietkosten von 1500,- Euro ca. 800,- Euro Wohngeld bekommen. Also eine Mietbelastung von 700,- Euro haben.
Er hätte nach Abzug der Miete und Rundfunkbeitrag ein Einkommen von 2300,- Euro

Also der Vorteil einer Großfamilie liegt an der zur Verfügung gestellten Wohnung, das Geld wird aber nicht ausgezahlt sondern bekommt der Vermieter direkt.

Somit hat der die Harz 4 Familie 2418.- Euro Bargeld in der Hand und der Arbeiter 2300,- Euro.

Ich sehe da keinen Vorteil.


Natürlich ist die Rechnung kein Hartz IV Bescheid. Die ist von mir mal nach einer Diskussion aufgestellt worden und nicht von irgendwelchen Populisten. Da lege ich Wert auf Urheberrecht. Hartz IV Empfänger erhalten in Wiesbaden die Monatskarte ermäßigt. Hartz IV Empfänger können sich von den Rundfunkgebühren befreien lassen. Wohngeld dürfte bei 2300€ Brutto etwa 545€ sein. Die Frage war, ob es eine Höchstgrenze für Sozialleistungen gibt. Das Beispiel Türke ist etwas unglücklich aber sie sind nun mal fruchtbarer als Deutsche.
Eben gelesen: Wohngeld nur bis 2000€ Brutto-Verdienst. Ob Werbungskosten abgezogen werden können ist mir unbekannt.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Wie würdet ihr euer Geld in Brasilien investieren!?

Beitragvon Brazil53 » So 7. Dez 2014, 18:01

Eines sollte man immer bedenken. Kinder sind rein finanziell niemals ein Gewinn. Da habe ich reichlich Erfahrung.
Ich sehe auch, dass sich in einigen Wohnvierteln kinderreiche aus dem ehemaligen Ostblock niederlassen und die hier ihr "Glück" machen wollen. Und es schlägt ihnen bestimmt keine "Nächstenliebe" entgegen.
Ich möchte dass hier nicht weiter bewerten, weil das nicht das Thema dieses Forum ist...

Mein größter Wunsch wäre, wenn wir diese Kinder erfolgreich eingliedern könnten, damit sie dem demographischen Wandel entgegenwirken. Das scheitert aber nicht unbedingt am deutschen Willen, sondern am ein-igeln in der eigenen Kultur.

Ich meine jetzt auch nicht irgendwelche kriminellen Banden... das würde hier auch zu weit führen...

(letzter Beitrag zu diesem Thema von mir)
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Re: Wie würdet ihr euer Geld in Brasilien investieren!?

Beitragvon BrasilJaneiro » So 7. Dez 2014, 19:50

Brazil53 hat geschrieben:Eines sollte man immer bedenken. Kinder sind rein finanziell niemals ein Gewinn. Da habe ich reichlich Erfahrung.
Ich sehe auch, dass sich in einigen Wohnvierteln kinderreiche aus dem ehemaligen Ostblock niederlassen und die hier ihr "Glück" machen wollen. Und es schlägt ihnen bestimmt keine "Nächstenliebe" entgegen.
Ich möchte dass hier nicht weiter bewerten, weil das nicht das Thema dieses Forum ist...

Mein größter Wunsch wäre, wenn wir diese Kinder erfolgreich eingliedern könnten, damit sie dem demographischen Wandel entgegenwirken. Das scheitert aber nicht unbedingt am deutschen Willen, sondern am ein-igeln in der eigenen Kultur.

Ich meine jetzt auch nicht irgendwelche kriminellen Banden... das würde hier auch zu weit führen...

(letzter Beitrag zu diesem Thema von mir)


Das wäre alles gut wenn wir dies machen würden. Aber unserer Politik ist es wichtig sie zu Bittstellern zu machen. Schade. Denn ich sehe im ehemaligen Polizeirevier Mainz-Kastel, dass die dort untergebrachten Asylanten (vielleicht auch Wirtschaftsflüchtlinge) freundlich sind und gerne arbeiten würden. Unser System sieht aber Arbeit nicht vor. Ich hatte selbst schon einmal vorgeschlagen, sie einfache Tätigkeiten machen zu lassen, die wir besonders von ein Brasilien der Militärdiktatur her kennen. ZB. Schuhe putzen, Parkplatz bewachen, auf Auto aufpassen etc.
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