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Condor




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BeitragVerfasst: 23 Aug 2007 17:04 
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Klar, genau, das war der Hintergedanke.

Bei dem letzten Beispiel bin ich deshalb mal davon ausgegangen ICH wäre noch der Eigentümer, ähnlich dem Beispiel von Gunni.
Dann könnte sie argumentieren, sie hätte von ihrem Gehalt mit investiert, und es wäre Zugewinn, weil während der Ehe gebaut wurde.

Tschau, Timm

Zitat:
um gottes willen, bewahre mich vor dem geiervogel

:lol: :lol: :lol: Hahaha...


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BeitragVerfasst: 23 Aug 2007 18:02 
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Diter_Rio hat geschrieben:
...und noch was, fuer die frauen hier im forum:

es soll ja auch FRAUEN geben, die berechnend an eine ehe rangehen (und mit einem schoenen dekollete dann millionen machen - wollen-), oder taeusche ich mich da?


Die Masche ist alt (mit einem schoenen dekollete dann millionen machen ) und die Männer fallen immer noch darauf rein. :alright:
Tja, was sollen wir sagen? Solange die Männer mit dem kleinerer Kopf denken, es wird immer wieder passieren. Die Welt ist so, voller Gegensätze: Licht u. Schatten, Gut u. Böse, und eben Clever u. Dumme. Eine existiert nicht ohne den anderer. :wink:
Oder täusche ich mich da? ~ö~


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BeitragVerfasst: 23 Aug 2007 18:32 
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Timm hat geschrieben:

Ich hatte mal ein Grundstück in Brasilien gekauft. Darauf beginne ich demnächst mit dem Bau eines Hauses mit mehrere kleinen Apartements.


wieviel willst Du denn da reinstecken?

Wenn's über 50.000 US$ sind, dann würde ich doch ein FIRMA aufmachen und ein Investorenvisum beantragen.

Vor allem, Du scheinst ja niemanden im Auge zu haben, sprich: bist ja noch nichtmal verliebt - wie soll ein Ehe dann gut gehen?

Also, mein Tipp:
Bei Einlage über 50.000 US$:

- Immobilienfirma aufmachen, z.B. Timm Ltda., zusammen mit Deiner Schwester als Teilhaberin (scheinst dieser ja auch zu trauen)

-US$ 50.000 auslandskapital einzahlen (überweisen)
- Bei der Zentralbank melden als Investition
- Visum als Geschäftsführer beantragen.


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BeitragVerfasst: 24 Aug 2007 11:58 
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Naja, in Brasilien geht das zügig, mit dem Velieben. Dafür sorgen die Mädels schon :D

Ist der Vorschlag mit Investitionsvisum /ltda. ernstgemeint ?

Mein br. Anwalt hat auch schon mal angeboten das "programa de investimento" anzuschieben, aber wohl eher aus Eigennutz, denn bei seinem Stundensatz von 120 Euro sollte ich 500 Euro anzahlung machen und dann monatlich 250 nachschieben. Er würde mich dann von Zeit zu Zeit auf dem Laufenden halten.

Das fand ich dann aber doch zu bescheuert.

Eigentlich habe ich mir gesagt, um ein Haus zu bauen eine Ldta zu gründen und so ein offizielles Programm anzuschieben, das ist mit Kanonen auf Spatzen.

Vielleicht hätte es aber doch Vorteile ?

Tschau & schönes WE para todos, Timm


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BeitragVerfasst: 24 Aug 2007 13:42 
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@Timm

Soviel mir bekannt zahlt er an die Kinder/Ex in Deutschland von seinem bras. Gehalt nach deutschem Recht und nach Düsseldorfer Tabelle in Euro !! - Das derzeitige Wechselkursproblem R$<->Euro wird dabei ignoriert bzw. ist "sein" Problem !!

Für Kind/Ex in Brasilien zahlt er nach bras. Recht 40% Bruttoeinkommen/3(Kinder) für das Kind in R$ bis es volljährig ist !! - Die bras. Ex wurde über "accordo" geregelt, leider hebt sie das aber immer wieder auf und anschließend wird ein neues "accordo" vereinbart....über die Beträge/Dauern ist mir nichts bekannt !!


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 Betreff des Beitrags: Glaube schon
BeitragVerfasst: 24 Aug 2007 14:43 
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Wohnort: Ceará
Zitat:
Ist der Vorschlag mit Investitionsvisum /ltda. ernstgemeint ?

Mein br. Anwalt hat auch schon mal angeboten das "programa de investimento" anzuschieben, aber wohl eher aus Eigennutz, denn bei seinem Stundensatz von 120 Euro sollte ich 500 Euro anzahlung machen und dann monatlich 250 nachschieben. Er würde mich dann von Zeit zu Zeit auf dem Laufenden halten.

Das fand ich dann aber doch zu bescheuert.

Eigentlich habe ich mir gesagt, um ein Haus zu bauen eine Ldta zu gründen und so ein offizielles Programm anzuschieben, das ist mit Kanonen auf Spatzen.

Vielleicht hätte es aber doch Vorteile ?


Das Investorenvisum ist eine durchaus ernstgemeinte Alternative. Es gibt sowohl im ZDF als auch im ARD einige Threads zu dem Thema.

Die Kosten, die dabei enstehen müssten sich eigentlich im Rahmen halten und das Investitionsvolumen ist umgerechnet ja "nur" ca. 38.000 Euro.
Wie lange will der RA den die 250 Euro/Monat (etwa unbefristet)?


Zur Heirat aus ein Auszug aus dem unmittelbar darauf folgenden Link:

Pergunta: Pretendo me casar em regime de comunhão parcial de bens, porém tenho uma dúvida: o dinheiro que já tenho aplicado antes do casamento virá a ser do casal se eu efetuar a compra de um imóvel, por exemplo, após o casamento ?
Resposta: Você deverá constar na escritura que o imóvel foi adquirido com dinheiro já existente antes do casamento, ou firmar pacto antenupcial.
http://osnoivos.uol.com.br/legislacoes/legislacoes06.htm

So wie ich das verstehe kann Dein Hausbau also vor der Ehe vertraglich geregelt werden. Das Schlagwort ist contrato pre-nupcial

Nochn Link:

Hier wird im wesentlichen erklärt was in einen Ehevertrag aufgenommen werden kann oder nicht und natürlich wie aus der Überschrift schon hervorgeht: Ohne escritura pública gehts nicht.
http://www.notarialnet.org.br/art/ex_art.php?codigo=65

Wer vor der Heirat am RA spart, zahlt nachher mehr (unter anderem für ebenjenen).

Br.


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BeitragVerfasst: 25 Aug 2007 02:11 
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Registriert: 08 Aug 2006 05:33
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Wohnort: ne, bitte, nicht mehr im DFF...
Timm hat geschrieben:
Naja, in Brasilien geht das zügig, mit dem Velieben. Dafür sorgen die Mädels schon :D

Ist der Vorschlag mit Investitionsvisum /ltda. ernstgemeint ?


Klar ist das Ernst gemeint.

Und Deinen Anwalt find' ich doch ein wenig teuer (kann er vielleicht die Preise bestimmen, weil er Deutsch kann?)

aber Du hast ja schon mehr Erfahrung mit Anwälten, besonders, was diese bei einer Scheidung kosten.

Eine Firma kann man jedenfalls auch ganz ohne Anwalt aufmachen, ein guter Buchhalter wäre dabei wahrscheinlich schon hilfreicher.

Nochmal ein kurze Frage, Timm:
- ist das wirklich Ernst gemeint ?

Ich kenne jedenfalls nur wenige Männer die sich "freiwillig" in die Hölle des Löwen, sprich : Zweckheirat mit Abhängigkeit zur Frau - begeben, wenn sie eine andere Möglichkeit haben.

Nach 1 Jahr rennt Deine Zukünftige zum Anwalt.... und Du zitterst wieder um Deine Permanencia...

Also, ich würd's mir ja dann ganz bequem machen... , und mein eigenes Ding hochziehen.

Nun, ich werde den Verdacht nicht los, Du hast schon das "rionewby"-Syndrom, oder vielleicht bist Du nur naiv.

Egal, mein Problem ist Beides nicht.... wird auch in beiden Fällen nicht helfen, auf dich einzuquasseln, also lass ich Dich einfach mal machen, wie Du Lust hast...

Alle Infos hierzu wurden eh schon mal geschrieben, entweder hier, oder bei http://www.brasil-web.de - brauchst nur mal rumsuchen, falls doch ein anderer Ansatz gesucht wird.

Viel Spass & Glück


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BeitragVerfasst: 25 Aug 2007 03:35 
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Registriert: 03 Aug 2007 07:28
Beiträge: 286
das editieren kann ich immer noch nicht...sorry nachgeholfen via Admin

Severino hat geschrieben:
"1000 R$ ist wenig zum Ausgeben. Um es in Brasilien zu verdienen ist es viel.
Man kann davon aber durchaus überleben. Auch mit Frau und Kind. Natürlich musst Du da Deinen Lebensstil anpassen. Keine teuren Ferien, kein Auto, keine Krankenkasse, keine teure Schule, usw."


ja das ist ein schönes leben! Harz 4 ohne Krankenversicherung-das alles in braslien-im norden ist es wenigstens immer warm. und falls mal nachwuchs ansteht ist man ja allerbestens finanziell abgesichert um alles nur nötige für die eigenen kinder zu tun (auch wenn kein nachwuchs geplant ist).


Toni hat geschrieben:
Ich kenne jedenfalls nur wenige Männer die sich "freiwillig" in die Hölle des Löwen, sprich : Zweckheirat mit Abhängigkeit zur Frau - begeben, wenn sie eine andere Möglichkeit haben.

tut mir sehr leid, aber wer will jemanden mitte 40 heiraten, der monatlich 1000 reais auf tasche hat?

Liebe?
adonis ist er sicher nicht. in einer telenovella spielt er mit seinen 1000real sicher auch nicht mit.
das kann dann also nur eine heiratswillige oma sein, die für 50real taschengeld einer scheinhochzeit einwilligt.

trotzdem viel erfolg bei deinem vorhaben timm!

gruß


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BeitragVerfasst: 25 Aug 2007 12:31 
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Hmm, der Toni macht mich nachdenklich ...
Bist Du eigentlich der, der sich früher Mike genannt hat und in der Nähe von Madagaskar lebt (Wg. Südsee) ?

Hier scheinen sich einige Mißverständnisse eingeschlichen zu haben :

Einige haben das Modell nicht verstanden: Mir stehen natürlich die gesamten Mieteinnahmen zur Verfügung. Nur offiziell gehen die an meine Schwester, und die zahlt mir ein Gehalt in der Höhe wie ich es für richtig halte, um genau bei der Scheidung in der besten Situation zu sein.

Die Scheidung ist doch von mir quasi schon eingeplant. Inwiefern "abhängig von einer Frau" ? Die kann sich meinetwegen scheiden lassen wann immer sie will.

Ich habe hier im Forum gründlich recherchiert und es wurde ganz klar gesagt (von Tinto glaub ich) dass man sich theoretisch schon einen Tag nach der Heirat wieder scheiden lassen kann, man behält das Bleiberecht. Ich meine, das ist doch eine ganz essentielle Frage für alle die nach Brasilien gehen bzw. heiraten, das muß man doch endlich mal verbindlich und eindeutig geklärt kriegen. Als erstes werde ich mich dazu gründlich bei einem Anwalt informieren.

Denn im Gegensatz dazu zieht sich das Verfahren bis zur Erteilung der permanencia nach Heirat ja scheinbar endlos hin, und dann noch diese Kontrollen durch die PF. Also das muß erstmal erledigt sein, vor der Scheidung :lol:

Außerdem, wo soll die "Höhle des Löwen" liegen ?? Es besteht doch gar keine Gefahr, bei mir ist doch gar nichts zu holen, offiziell bin ich (fast) mittellos, ist doch alles bei meiner Schwester die mir ein monatliches Gehalt zahlt. Und selbst das kann sofort durch eine email beendet werden.
Wenn Scheidung, was wollen die denn bei mir holen ?
Natürlich suche ich mir meine Zukünftige nicht in der zona, sie sollte schon einen Job und etwas Einkommen haben. Ich sehe sogar schon eher den Fall, dass sie an mich zahlen muß :lol:

Wenn ich die faxen zu dicke habe, gehe ich einfach wieder zurück nach Deutschland. Und an das Grundstück meiner Schwester kommen die nicht ran :wink:

Übrigens, an alle die immer schimpfen wie schlimm alles in Deutschland ist, ich möchte mal erleben was ihr sagt wenn dieses langwierige Verfahren mit morgendlichen Hauskontrollen hier auch eingeführt würde :wink:

Also ich habe bei meinem Vorhaben in Brasilien genau 2 Gefahrenpunkte ausgemacht:

1. Einen Bau hochziehen mit Touri-Status ist riskant.
Allein schon, weil man offiziel kein Girokonto bekommt usw. . Ich habe zwar noch eines von früher, aber schon bei größeren Überweisungen nach Brasilien rein gibt es große Probleme. Man stelle sich nur vor, nach 6 Monaten muß man aus dem Land, und seinen Bau sich selbst überlassen, Harakiri. Ich habe zwar noch einen zweiten Pass und die Grenze nach Argentinien ist nicht weit, und die Wiedereinreise über einen verschlafenen Grenzposten sicherlich möglich, aber die Situation in Brasilien wäre einfach zu wacklig :wink: ?

2. Deshalb habe ich überlegt, einen gesicherten Aufenthaltsstatus in Brasilien zu erlangen, via Heirat. Das genau birgt den 2. Gefahrenpunkt :D

Das Investorenvisum habe ich nicht ernsthaft in Erwägung gezogen, weil:

1. Mir alles viel zu offiziell dadurch wird. Dann muß ich ständig Buchhaltung machen, die Mieteinnahmen versteuern, und so weit ich weiß auch Brasilianer einstellen. Letzteres werde ich aber niemals tun, den Ärger tue ich mir nicht an. Überhaupt, zum Hausbau eine Ltda. zu gründen, das finde ich, ist doch völlig überzogen.

2. Das geht doch erstmal nur über 2 Jahre, und was dann ?

Ich komme aus der Baubranche und will einiges selber machen, das ist nach 2 Jahren noch nicht alles fertig. Betonskelett und mauern lass ich machen, beim Innenausbau übernehme ich das Ruder. (Elektro, Installationen, Fliesen etc. ).

Der Vorteil des Investitionsvisums wäre, dass man später bei einem Verkauf bessere Karten hätte, das Geld außer Landes zu bekommen. Aber das geht auch unter der Hand. Überhaupt, meine Erfahrung ist, sobald man in Brasilien irgendwas offiziell macht, hagelt es nur noch Probleme. Unter der Hand, mit "jeitinho" geht alles viel besser.

Aber, das gebe ich zu, das mit dem Investitionsvisum hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wenn man nur mehr Informationen hätte. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Kauf bzw. Bau von immoblien davon generell ausgeschlossen sein.

Tschau, Timm


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BeitragVerfasst: 25 Aug 2007 21:16 
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Registriert: 21 Sep 2006 10:31
Beiträge: 609
Wohnort: Deutschland
Hallo Timm,

schick mir eine pn wenn Du eine Link mit Infos darüber willst. Ich traue mich nicht mehr hier etwas zu schreiben, der "Chef" hat meinen Link und mein Kommentar gelöscht. Die Männer usaram e abusaram dos links comerciais und ICH wurde als "schlechtes Beispiel" zitiert. Oder ist das nur gegen Frauen? :roll:
Ich hoffe hier wirds nicht so schlimm wie bei ein bestimmtes Forum für Brasilianern/Brasilianerinnen die in D leben (ich traue mich nicht mehr das Forum zu nennen :wink: ): Zensur wie in der Zeit von Garrastazu Médici und Ernesto Geisel. :hiding:


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