Hmm, der Toni macht mich nachdenklich ...
Bist Du eigentlich der, der sich früher Mike genannt hat und in der Nähe von Madagaskar lebt (Wg. Südsee) ?
Hier scheinen sich einige Mißverständnisse eingeschlichen zu haben :
Einige haben das Modell nicht verstanden: Mir stehen natürlich die gesamten Mieteinnahmen zur Verfügung. Nur offiziell gehen die an meine Schwester, und die zahlt mir ein Gehalt in der Höhe wie ich es für richtig halte, um genau bei der Scheidung in der besten Situation zu sein.
Die Scheidung ist doch von mir quasi schon eingeplant. Inwiefern "abhängig von einer Frau" ? Die kann sich meinetwegen scheiden lassen wann immer sie will.
Ich habe hier im Forum gründlich recherchiert und es wurde ganz klar gesagt (von Tinto glaub ich) dass man sich theoretisch schon einen Tag nach der Heirat wieder scheiden lassen kann, man behält das Bleiberecht. Ich meine, das ist doch eine ganz essentielle Frage für alle die nach Brasilien gehen bzw. heiraten, das muß man doch endlich mal verbindlich und eindeutig geklärt kriegen. Als erstes werde ich mich dazu gründlich bei einem Anwalt informieren.
Denn im Gegensatz dazu zieht sich das Verfahren bis zur Erteilung der permanencia nach Heirat ja scheinbar endlos hin, und dann noch diese Kontrollen durch die PF. Also das muß erstmal erledigt sein, vor der Scheidung
Außerdem, wo soll die "Höhle des Löwen" liegen ?? Es besteht doch gar keine Gefahr, bei mir ist doch gar nichts zu holen, offiziell bin ich (fast) mittellos, ist doch alles bei meiner Schwester die mir ein monatliches Gehalt zahlt. Und selbst das kann sofort durch eine email beendet werden.
Wenn Scheidung, was wollen die denn bei mir holen ?
Natürlich suche ich mir meine Zukünftige nicht in der zona, sie sollte schon einen Job und etwas Einkommen haben. Ich sehe sogar schon eher den Fall, dass sie an mich zahlen muß
Wenn ich die faxen zu dicke habe, gehe ich einfach wieder zurück nach Deutschland. Und an das Grundstück meiner Schwester kommen die nicht ran
Übrigens, an alle die immer schimpfen wie schlimm alles in Deutschland ist, ich möchte mal erleben was ihr sagt wenn dieses langwierige Verfahren mit morgendlichen Hauskontrollen hier auch eingeführt würde
Also ich habe bei meinem Vorhaben in Brasilien genau 2 Gefahrenpunkte ausgemacht:
1. Einen Bau hochziehen mit Touri-Status ist riskant.
Allein schon, weil man offiziel kein Girokonto bekommt usw. . Ich habe zwar noch eines von früher, aber schon bei größeren Überweisungen nach Brasilien rein gibt es große Probleme. Man stelle sich nur vor, nach 6 Monaten muß man aus dem Land, und seinen Bau sich selbst überlassen, Harakiri. Ich habe zwar noch einen zweiten Pass und die Grenze nach Argentinien ist nicht weit, und die Wiedereinreise über einen verschlafenen Grenzposten sicherlich möglich, aber die Situation in Brasilien wäre einfach zu wacklig

?
2. Deshalb habe ich überlegt, einen gesicherten Aufenthaltsstatus in Brasilien zu erlangen, via Heirat. Das genau birgt den 2. Gefahrenpunkt
Das Investorenvisum habe ich nicht ernsthaft in Erwägung gezogen, weil:
1. Mir alles viel zu offiziell dadurch wird. Dann muß ich ständig Buchhaltung machen, die Mieteinnahmen versteuern, und so weit ich weiß auch Brasilianer einstellen. Letzteres werde ich aber niemals tun, den Ärger tue ich mir nicht an. Überhaupt, zum Hausbau eine Ltda. zu gründen, das finde ich, ist doch völlig überzogen.
2. Das geht doch erstmal nur über 2 Jahre, und was dann ?
Ich komme aus der Baubranche und will einiges selber machen, das ist nach 2 Jahren noch nicht alles fertig. Betonskelett und mauern lass ich machen, beim Innenausbau übernehme ich das Ruder. (Elektro, Installationen, Fliesen etc. ).
Der Vorteil des Investitionsvisums wäre, dass man später bei einem Verkauf bessere Karten hätte, das Geld außer Landes zu bekommen. Aber das geht auch unter der Hand. Überhaupt, meine Erfahrung ist, sobald man in Brasilien irgendwas offiziell macht, hagelt es nur noch Probleme. Unter der Hand, mit "jeitinho" geht alles viel besser.
Aber, das gebe ich zu, das mit dem Investitionsvisum hat mich sehr nachdenklich gemacht. Wenn man nur mehr Informationen hätte. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Kauf bzw. Bau von immoblien davon generell ausgeschlossen sein.
Tschau, Timm