Timm hat geschrieben:
Hey, Danke für die vielen Infos !
Dann will ich mal mehr Licht in das Ganze zu bringen: Eigenes Kind bedeutet mir zu viel Verantwortung und Verpflichtung, das geht finanziell nicht und ich bin auch schon zu alt dafür. Mache ich nicht, fertig aus.
Da ich aber Kinder sehr mag, und es in Brasilien sehr viele alleinerziehende Mütter gibt, kann es schon sein, dass ich mit einer solchen (inkl. Anhang) zusammenkomme. Falls ich dann währenddessen neben Unterkunft auch noch zu deren Lebensunterhalt beisteuere, wäre das doch schon ein netter Zug. Überhaupt, wenn es gut läuft, könnte es für alle eine gute Sache sein. Könnte !
Das will ich dann aber nicht auch noch nach der - möglichen - Trennung fortsetzen.
Schließlich bin ich nicht für die Alimentation von Teilen der brasilianischen Bevölkerung zuständig.
Die Situation wird nun aber noch etwas komlizierter:
Ich hatte mal ein Grundstück in Brasilien gekauft. Darauf beginne ich demnächst mit dem Bau eines Hauses mit mehrere kleinen Apartements. Von den Mieteinnahmen will ich dann den Lebensunterhalt bestreiten. Geld aus Deutschland kommt nicht nach, auch keine Rente. Daher achte ich genau darauf, nicht von Brasilianern ausgenommen zu werden.
Das geht auf Touristen-Visum nicht wirklich. Da man über kurz oder lang schon jemanden kennenlernen wird wo es dann auch funkt, wäre mit einer Heirat ein gute Lösung gefunden. Da ich aber bereits geschieden bin, und als Mittvierziger auch schon etwas Erfahrung habe (auch mit Brasilianerinnen), gehe ich davon aus, dass diese Ehe auch irgendwann nicht mehr funktionieren wird. Dann ist für alle eine Trennung das Beste. Daran muß man schon vorher denken.
Da aber hier - im weiteren Sinne - ein Immobilie im Spiel ist, bin ich sehr vorsichtig. Zumal die eigentliche Bautätigkeit voraussichtlich während der Ehezeit liegt, da könnte die brasilianische Ehefrau dann ihre Chance auf Zugewinn wittern. Obwohl es de facto so oder so kein Zugewinn ist, denn die Mittel dafür wurden schon vorher verdient und werden jetzt nur investiert. Aber es wäre schon so, wenn man viel in Eigenleistung macht und gut wirtschaftet, kostet das meinetwegen fiktiv 50.000 Euro. Der clevere Scheidungsanwalt läßt das ganze dann schätzen, und kommt auf einen Wert von 300.000 R$. Und Peng, alles im A... Das will ich dadurch verhindern, dass alles der Schwester gehört. Den Fall, dass ich während der Ehe von ihr erbe, will ich hier mal ausschließen !
Wie sieht es denn aus, hier wurde mehrmals erwähnt, die Aufenthaltserlaubnis könnte nach der Scheidung entzogen werden ? Gibt es wie in Deutschland - ich glaube hier sind es drei Jahre ? - eine Mindestlaufzeit für die Ehe ?
Das wäre aber auch noch keine Beinbruch, man kann ja als Tourist einreisen, oder neu heiraten.
Bin schon gespannt auf die Diskussion !
Und Danke DiterRio für die moralische Unterstützung !
Tschau, Timm
Habe sellten soviel Blödsinn gelesen.
1. Eigenes Kind machen:
Verantwortung und Verpflichtung. Lachhaft so in Brasilien zu denken. Da gehören Kinder zum Leben einfach dazu. Außerdem gibt es hier im Forum genügend "Männer" die ihren "Mann" stehen können, wenn du dich zum Kindermachen zu alt fühlst.
Ich war immer sehr froh, daß Brasilien so kinderfreundlich ist. Laß deine Gedanken bitte in Deutschland. Möchte nicht, daß in Brasilien Kinder als Hindernis angesehen werden.
Ich lasse mich auch nicht davon beeindrucken, daß du angeblich Kinder sehr magst. Das ist für mich nur eine Schutzbehauptung.
2. Lebensunterhalt, Alimente und Trennung:
Was bist du für ein gutmütiger Mensch, der einer Brasilianerin (vielleicht noch mit Kind) den Lebensunterhalt versorgt. Obwohl du nicht für die Alimentation des brasilianischen Volkes zuständig bist. Sehr herzlich.
Natürlich, wenn man eine Lebensbeziehung eingeht, hat man nichts besseres zu tun, als Gedanken für eine Trennung zu verschwenden. Wie schäbig. Erinnert mich alles an die biedere deutsche Mentalität.
Du solltest vorher mal zum Psychiater gehen. Du bist überhaupt nicht Beziehungsfähig. Eine Partnerschaft ist kein Geschäft. Außerdem: Was hast du schon? Nichts! Du kannst froh sein, wenn eine Brasilianerin deine Wenigkeit aushält. Das was Diter_Rio sagt, gilt eher für Reiche, die vielleicht einen Betrieb und deren Mitarbeiter schützen müssen, damit diese durch Scheidung nicht vor die Binsen geht. Der Otto Normalverbraucher sollte dankbar sein.
Noch ein Tipp:
Du wirst dein Leben besser gestalten können, wenn du nicht so weit in die Zukunft guckst. Die Gegenwart ist aktueller und wichtiger als die Zukunft. Du kannst morgen von einem Auto überfahren werden, dann ist es sowieso scheiß egal, ob du dir Gedanken über mögliche Trennungen gemacht hast oder nicht. Lebe das Leben jetzt und zwar mit Partnerin! Dann wird der Kopf freier, Geld ist nicht das wichtigste und über Trennungen braucht man sich keine Gedanken zu machen. Ist einfach besser.