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Ich frage mich immer, wie so wandern Deutsche,Schweizer usw. aus, wenn sie dann doch im fremden Land wieder seinesgleichen suchen?
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@Daniele: recht hast du, da sollen sie doch gleich in ihrem Heimatland bleiben..
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Mir geht es darum für meine Familie ein gutes Geschäft aufzubauen.
Vermutlich wird es sehr schwer, wenn man mit den paar Deutschen ein Geschäft aufbauen will. Die meisten potentiellen Kunden sind wohl Brasilianer. Auch in den Gegenden, die von deutschen Einwanderern gegründet wurden....
Auf die Frage nach dem Seinesgleichen im Ausland suchen ist also die Suche nach möglichen Kunden ein Motiv. Ich denke ein weiteres Motiv ist der Informationsaustausch. Deswegen sind wir wohl auch hier im Forum. Dass das in der "Muttersprache" einfacher ist, ist ja logisch.
Was ich persönlich jedoch nicht mag, sind Auswanderer, die dann auch nach aussen ihre alte Kultur durchboxen wollen. Brasilien ist nun einmal anders. Wem das nicht passt, der sollte zuhause bleiben.
Erwarten wir in Deutschland/Schweiz/usw nicht auch Integration und Anpassung von den Ausländern?
Treffen sich nicht auch Portugiesen, Türken, Thai und Brasilianer im Ausland unter ihresgleichen? Und das tun sie aus den gleichen Gründen.
Sind nicht Döner Kebap, Gyros, Sauerkraut, HotDog, Feijao, Baguette, Paella und Bacalhao heute weltweit bekannte Synonyme für die kulinarischen Besonderheiten eines Landes? Und für deren Verbreitung waren häufig Auswanderer mitverantwortlich....
P.S.: Raclette hatte ich vergessen.....
P.P.S: Ich denke mit "verbrasilianischtem" deutschen Brot hätte man die besten Chancen. Dummerweise stehen wir Europäer uns da mit unserer Genauigkeit und Disziplin häufig selbst im Weg. In Brasilien brauchts "jeitinho".