Wohnanlage für Senioren in Brasilien

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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Brazil53 » Di 11. Nov 2014, 06:55

Und hör auf, an Usern rumzumäkeln, die andere Ansprüche an Brasilien und an das Leben allgemein stellen. Ob einer 10.000 Reais als Mindestausstattung für ein Leben in Brasilien ansetzt oder mehr ist seine persönliche Sache. Und wenn du meinst, dass es bei dir mit weniger geht, ist ja ok, aber andere sind nicht alle Aussteiger auf niedrigem Niveau, die in der Strandhütte leben wollen.


Und da ist wieder der Anspruch seine eigene Welt, als die "Lebesswerte" herauszustellen und andere als Aussteiger in einer "Strandhütte" herab zu qualifizieren.
Warum darf man denn über User rummäkeln, die auch mit 5.000 klarkommen?
Das Geld bestimmt nicht das Lebensniveau, da sind andere Faktoren viel wichtiger und das ist gut so.
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon cabof » Di 11. Nov 2014, 10:31

Heute gelesen, es sind Klagen beim BGH anhängig bezügl. Altenpflege.
Ein Heimplatz, sage mal so, kostet 5000 Euronen/Monat - würde man 3000 Euronen, netto an einen Familienangehörigen
zahlen - würden sich 2/3 der Altenpflege erledigt haben. So weit denken die Politiker nicht, starke Beeinflussung der
Trägergemeinschaften, Riesengeschäft. Fall: meine Frau betreut einen behinderten Jungen in der Schule, wird - na ja, so
einigermassen bezahlt. Andere Kollegen hat man eine Doppelbetreuung aufs Auge gedrückt... Der Träger kassiert natürlich
2 x und glaubt nicht, er gibt das Geld an die Mitarbeiter weiter - noch nicht einmal eine Erschwerniszulage...
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Regina15 » Di 11. Nov 2014, 14:00

Brazil53 hat geschrieben: Und hör auf, an Usern rumzumäkeln, die andere Ansprüche an Brasilien und an das Leben allgemein stellen. Ob einer 10.000 Reais als Mindestausstattung für ein Leben in Brasilien ansetzt oder mehr ist seine persönliche Sache. Und wenn du meinst, dass es bei dir mit weniger geht, ist ja ok, aber andere sind nicht alle Aussteiger auf niedrigem Niveau, die in der Strandhütte leben wollen.



Und da ist wieder der Anspruch seine eigene Welt, als die "Lebesswerte" herauszustellen und andere als Aussteiger in einer "Strandhütte" herab zu qualifizieren.
Warum darf man denn über User rummäkeln, die auch mit 5.000 klarkommen?
Das Geld bestimmt nicht das Lebensniveau, da sind andere Faktoren viel wichtiger und das ist gut so.


Ich sehe keine Herabqualifizierungnur weil der Begriff "Strandhütte" gefallen ist. Vielmehr wurde ein Rundumschlag gegen Leute getätigt, die vor den hohen Kosten in Brasilien warnen und oder die in relativ guten finanziellen Verhältnissen leben. Jedem das Seine. Wenn ich auswandern wollte, würde ich lieber gewarnt werden wollen, als dass vieles schön geredet wird und ich dann mein blaues Wunder erleben müsste.
Meiner Ansicht nach, kann man Leute an den Händen abzählen, die nach einer Auswanderung unter dem Niveau als sie es in der alten Heimat hatten, leben wollten. Tatsache ist, dass im Alter mit höheren bis hohen medizinischen Kosten zu rechnen ist und wenn man als alter Mensch übersiedelt sehr viel Geld vorhanden sein muss. Es gibt keine Krankenkassen, die das auffangen. Leider besteht bei Leuten in Deutschland, die sich nicht mit Brasilien auskennen, häufig die Meinung, das alles in Brasilien günstig ist, so wie man es früher aus Südeuropa kannte. Die Zeiten sind aber nun definitiv vorbei.
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Colono » Di 11. Nov 2014, 15:36

Regina15 hat geschrieben: Es gibt keine Krankenkassen, die das auffangen. .

Wir haben doch SUS. Kann jeder rein der will.
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon sfio » Di 11. Nov 2014, 16:58

cabof hat geschrieben:Heute gelesen, es sind Klagen beim BGH anhängig bezügl. Altenpflege...


"Pflegenotstand: Klage beim Verfassungsgericht eingegangen
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Regina15 » Di 11. Nov 2014, 17:48

Colono hat geschrieben:Wir haben doch SUS. Kann jeder rein der will.

Gut das es das gibt, aber ob das eine Alternative ist!?
Fehlende Kapazitäten, fehlende Medikamente, fehlendes Personal...

Deswegen waren ja die Leute u.a. auf der Straße.

Missstände sollten überall angezeigt werden wo man sie antrifft.Natürlich auch in Deutschland.
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Trem Mineiro » Di 11. Nov 2014, 18:22

Oi Brazil53

Ich sehe jetzt auch nicht, wo die (Ab-)Qualifizierung von 2 möglichen Usergruppen liegt. Da es gegen die "Hochnasen" ging hab ich es auch der Richtung geschrieben. Wer soll was gegen Aussteiger in der Strandhütte haben. Wohl dem, der so zufrieden ist. Dazu gibt es ja auch noch einen Haufen Abstufungen zwischen diesen beiden Extremen.

Gruß
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon Colono » Di 11. Nov 2014, 18:35

Regina15 hat geschrieben:
Colono hat geschrieben:Wir haben doch SUS. Kann jeder rein der will.

Deswegen waren ja die Leute u.a. auf der Straße.

Missstände sollten überall angezeigt werden wo man sie antrifft.Natürlich auch in Deutschland.


Allerdings wenn selbststaendige Leute wegen der horrenden Gesundheitsabgaben auf die Strasse gehen wuerden, so rennen sie gegen die deutsche Eiche. Genannt Sit Ex Merkelinus. Es ist ein Trugschluss dass gesetzliche Beitraege fuer einen Selbstaendigen im Alter billiger werden. Ich haette nach meinem damaligen Verdienst 600 Euro KV zu zahlen, neben der PV. Und das fuers Sechsbettzimmer mit Iraner als Chefartzt :shock:

https://www.tk.de/tk/beitraege/beitragsrechner/selbststaendige/208526

Da lob ich mir meine Unimed und wenn ich mir die nicht mehr leisten kann eben SUS (Versicherten-Karte hab ich schon :lol: )
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon cabof » Di 11. Nov 2014, 19:06

Colono: bei uns ist es der Orientale - in Brasilien ist/wird es der Kubaner sein.

Ich ziehe den Hut vor jedem Mediziner (wäre er doch bloß Rechtsanwalt geworden) - Fehler und Unzulänglichkeiten in allen Berufen, nur sind die Fehler der Schamanen gravierender es geht um Menschenleben.
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Re: Wohnanlage für Senioren in Brasilien

Beitragvon pedrinho2405 » Di 11. Nov 2014, 19:13

Regina15 hat geschrieben:
Brazil53 hat geschrieben: Und hör auf, an Usern rumzumäkeln, die andere Ansprüche an Brasilien und an das Leben allgemein stellen. Ob einer 10.000 Reais als Mindestausstattung für ein Leben in Brasilien ansetzt oder mehr ist seine persönliche Sache. Und wenn du meinst, dass es bei dir mit weniger geht, ist ja ok, aber andere sind nicht alle Aussteiger auf niedrigem Niveau, die in der Strandhütte leben wollen.



Und da ist wieder der Anspruch seine eigene Welt, als die "Lebesswerte" herauszustellen und andere als Aussteiger in einer "Strandhütte" herab zu qualifizieren.
Warum darf man denn über User rummäkeln, die auch mit 5.000 klarkommen?
Das Geld bestimmt nicht das Lebensniveau, da sind andere Faktoren viel wichtiger und das ist gut so.


Ich sehe keine Herabqualifizierungnur weil der Begriff "Strandhütte" gefallen ist. Vielmehr wurde ein Rundumschlag gegen Leute getätigt, die vor den hohen Kosten in Brasilien warnen und oder die in relativ guten finanziellen Verhältnissen leben.


Und das ist sie schon wieder die Verallgemeinerung. Warum bitte ist denn Brasilien teuer ? nur weil Euer Sao Paulo, Rio oder eine andere Großstadt unheimlich teuer ist, weil Ihr das für Euer Ego braucht in so einer Gegend zu wohnen. Von mir aus gönne ich Euch das von ganzem Herzen, aber hört auf, Brasilien insgesamt als so teuer zu bezeichnen.
Und das man mich als Tourist bezeichnte, der gerade mal ein paar Wochen dort im Urlaub war, ist auch nur eine Folge davon, das Ihr wie so oft nicht richtig lest, oder nur das was Ihr wollt.

Ich habe zwar keine 20 Jahre dort gelebt, aber alles zusammen sind es auch knapp 4 Jahre. Außerdem gehe ich schon seit über 10 Jahren nach Brasilien und weiss sehr wohl, das sich auch Brasilien verteuert hat. Außerdem bin ich in Brasilien auch ein bissl rumgekommen. Hab 2010 für 2 Jahre in Recife gelebt und Miete gezahlt, was heute nur noch ein Traum ist. Und trotzdem brauch ich auch heut in Recife keine 5000 RS um gut leben zu können so ein Quatsch.

Danach bin ich nach Bahia gezogen in eine kleine Stadt. Hab dort für ein super schönes Haus mit riesen Garage und riesen Garten keine 200 Euro im Monat bezahlt (inkl. Wasser und Strom) Auch die Lebensmittel wie z.B. Fleisch kann man doch net mit hier oder mit ganz Brasilien vergleichen, wo bitte gibts denn ein Kilo filet mignon oder Picanha für höchstens 18 RS das Kilo.
In Vitoria kostete das Kilo 35 Reais aufwärts. Auch das Mittag- oder Abendessen ist unschlagbar günstig mit 10 RS in einer Churrascari, Preis/KG.

Klar ist Reis, Bohnen etc. teurer geworden, aber ganz sicher net so, das ich im Monat 5000 Reais brauche.

Also hört doch mal bitte auf, Eure teuren Städte mit ganz Brasilien zu vergleichen und zu verallgemeinern, das ganz Brasilien so teuer wäre, das man dort mit 5000 RS nicht leben könnte, man dann würds doch da keine Bevölerung mehr geben.

Mich hinstellen als hätte ich keine Ahnung aber selber so einen Mist schreiben, sorry aber irgendwas stimmt hier nicht.


Liebe Grüße
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