Womit verdient ihr euren Lebensunterhalt in Brasilien ?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Womit verdient ihr euren Lebensunterhalt in Brasilien ?

ich lebe von den Zinsen
5
13%
ich bin im Tourismusgeschäft
3
8%
eine deutsche Firma hat mich geschickt
4
11%
ich arbeite an einer Uni
1
3%
Land- und Forstwirtschaft
1
3%
ich bin ein Immo-Händler
0
Keine Stimmen
ich bin in einer brasil. Firma angestellt
3
8%
meine Frau arbeitet / ich liege faul rum
8
21%
ich habe ein Geschäft
4
11%
anderes .......
9
24%
 
Abstimmungen insgesamt : 38

Beitragvon Jorginho » So 12. Dez 2004, 17:25

Careca hat geschrieben:
Jorginho hat geschrieben:Ich habe meinen Lebensunterhalt als Freier verdient... :wink:

Gib mir mal per PN ein paar Tipps dafür. Ich bin zwar schon langsam aus dem Knackigkeitsalter heraus, bin aber noch zu jeder Schandtat bereit ...


... als Freier Mitarbeiter bei Plattenfirmen und Zeitungen. Ich habe zwar auch für Trama in SP sowie Universal Music und BMG in Rio gearbeitet, aber meine Hauptauftraggeber saßen und sitzen in Berlin, Hamburg, NY, London und Paris. Da ich einen Großteil meiner Arbeit am PC erledigen kann, bin ich ziemlich ortsungebunden. Mein Problem in Brasilien war, daß der Zoll regelmäßig die Päckchen mit den CDs, die ich zum Arbeiten aus dem Ausland bekam, zurückgehalten hat und mich manchmal erst nach zwei Monaten davon in Kenntnis setzte. Da waren dann die Alternativen: Einen Musterprozess führen, dessen Ausgang ungewiß war, es mit jeitinho versuchen (was ich partout nicht wollte) oder die Düse machen.
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon SK Bieni » Mo 13. Dez 2004, 00:37

Na wenn man das so liest, wer da so dass Geld für den Lebensunterhalt verdient, fällt mir nur noch ein:

„Gott erhalte mir meine Gesundheit und die Arbeitskraft meiner Frau“

In diesem Sinne weiter so. :D

Até logo SK Bieni
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Typische Gringoidee

Beitragvon Lasagnemutti » Mi 13. Apr 2005, 08:27

Muß mich mal kurz auslassen:

Mein Kollege hat alles was man braucht: Dauervisum, CPF, Arbeitsgenehmigung, Führerschein und alles andere das ich vergessen habe. Er möchte auch unbedingt wieder nach Brasilien (er hat dort schon 6 Jahre gelebt).
Wieso kommen eigentlich Gringos ständig auf so saublöde Ideen wie z.B. Wohnungen/Häuser vermieten??? Als würden das nicht schon genug machen?
Wieso kann man nicht einfach mal gaaaaaaanz nooooooooormal sich einen Job wie jeder andere suchen und arbeiten. Er hätte ein paar kleine Kontakte und jemand könnte ihm sicher nen Job beschaffen. Natürlich bräuchte er evtl am Anfang mehrere Jobs. Aber nein......... er muß ja gleich mit dem ersten Tag seines Lebens dort, die phette Kohle scheffeln. Zum Kotzen.
Ständig muß ich mir seine Pläne anhören und seine Träume so á la: "wenn ich jetzt dann 180000 R$ habe, dann kauf ich mir 6 Häuser, eins für mich, 5 vermiet ich, krieg je einen Salario dafür und mach im Monat soundsoviel"
Wieso denkt ein Gringo er muß immer gleich soviel Geld verdienen, das er nix tun muß? Wieso kann er sich nicht einfach wie jeder normale Mensch (die paar Reichen zählen nicht - buh weg mit denen) den !&@*$#! aufreißen???????
Seh ich das komplett falsch und leb in ner anderen Welt oder er???

So ist das nunmal wenn man sein altes Leben aufgibt und ein neues anfängt - da muß erstmal gebuckelt werden (wie die Einheimischen).

So, pfirdi Gott

Lela :evil:
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Beitragvon tinto » Mi 13. Apr 2005, 09:02

Lasagnemutti, die Antwort ist doch gaaanz einfach: jeder sucht seine Träume zu realisieren und da wird es doch ganz einfach:
Mit dem minimalen Aufwand das Maximale erreichen!!

Das sind Auwandererträume. Da wird nicht einfach ganz normal malocht.

Aber oft sieht eben die Realität, die die Auswanderer einholt, ganz anders aus, nämlich nicht immer so einfach.

Interessant auch, dass sich Lemis Anfrage ganz offensichtlich nur an Männer richtet. Die eine Alternative, die mindestens drei Männer angeklickt haben, hätte mann z.B. auch neutral abfragen können, oder?

However: ich suche noch Auswanderer, die mit mir eine hübsche Boate aufmachen wollen, oder besser eine ganze Kette davon, d.h. in allen größeren Städten eine...

Da dürften die Einnahmen nur so sprudeln....
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Schöne Grüße,
tinto
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Beitragvon belinda » Mi 13. Apr 2005, 09:12

...
Zuletzt geändert von belinda am Fr 7. Sep 2007, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
belinda.
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Re: Typische Gringoidee

Beitragvon vasco » Mi 13. Apr 2005, 09:23

Hallo Lela,

Lasagnemutti hat geschrieben:Wieso denkt ein Gringo er muß immer gleich soviel Geld verdienen, das er nix tun muß?Wieso kann er sich nicht einfach wie jeder normale Mensch (die paar Reichen zählen nicht - buh weg mit denen) den !&@*$#! aufreißen???????


weil das in BR nichts bringt.
Es gibt dort genug Leute, die sich zu Tode schuften und kaum über die Runden kommen.
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Beitragvon Lasagnemutti » Mi 13. Apr 2005, 09:55

tinto hat geschrieben: Mit dem minimalen Aufwand das Maximale erreichen!!

Das sind Auwandererträume. Da wird nicht einfach ganz normal malocht.



OK stimmt, ich hatte diese Option vergessen. Blöd find ichs trotzdem. Jetzt sitzt er hier und wenn ich ihn hysterisch anschreie :drunk: dass er doch dann endlich rübergehn soll -->dann tut sich nix. Buh das mag ich net. :twisted:

Achja....beim Boate wär ich dabei....aber nein, nicht weil ich auswandern will sondern weil ich das luschtig find...... :crazy:
Könnte als Startkapital mein Lächeln beisteuren! (hilft manchmal :roll: ) sonst bin ich leider recht mittellos :bgrcry:
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Beitragvon tinto » Mi 13. Apr 2005, 10:59

belinda hat geschrieben:
tinto hat geschrieben:However: ich suche noch Auswanderer, die mit mir eine hübsche Boate aufmachen wollen, oder besser eine ganze Kette davon, d.h. in allen größeren Städten eine...

Da dürften die Einnahmen nur so sprudeln....

Oi tinto,

haste da denn schon was im Auge? ..- roll:


Na, ich wußte doch: das wird was.
Recife, Salvador, Rio, SP, Brasilia usw.
Weiß jemand von Euch, was so ein Schuppen kostet, mit Sicherheitspersonal etc?

Wir finden für jeden eine Aufgabe:
Belinda und Lasagnemutti machen die Kasse, Lemi wird Türsteher, Supergringo die Akquise...usw.
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Beitragvon Timm » Mi 13. Apr 2005, 13:54

Hah, also ich find was Nudelmama schreibt absolut supi !
Endlich mal jemand der nicht reich werden sondern einfach nur arbeiten will ! :lol:

Wahrscheinlich ein junger Hüpfer in der Blüte seiner Jahre voller Saft und Kraft. :roll:

Aber stell dir mal vor man hat gemerkt daß der Job gar keine Selbstverwirklichung ist. Und was man gerne machen möchte unerreichbar ist. Weil die Konkurrenz besser ist oder man damit nicht genug vierdient. Und irgendwann hat selbst der größte Idealist begriffen daß er nur als Produktionsfaktor benutzt wird.

Für Immos in Brasilien sprechen tausend Gründe, erstmal kann man faul sein, die Miete kommt trotzdem. Man kann durch den Tag schlendern und tun und lassen was man will yippieh.
Die Rendite ist üppig, wenn noch sogar selber gebaut so ungefähr 12%, und das bei geringem Kapitaleinsatz wo jeder mitmachen kann. Und das ganze ist auch automatisch schon gleich mit die Altersvorsorge :!:

Warten wir mal 20 oder 30 aninhos ab, wie dann so Wert der Immo ausschaut und der Wechselkurs und so weiter ... dann kann eben alles verscherbeln und mit gefüllten Taschen weiterzeihen.

Außerdem soll es Menschen geben die in Brasilien gar keine Arbeitserlaubnis bekommen und auch portugues gar nit so gut können - wie ich z.B. :shock:
Auch, bei dem was ich gern machen würde wären die anderen immer etwas besser, ich bin als Produktionsfaktor nämlich nicht gut genug, zu faul und zu blöd usw :shock: :lol:

Auch auf boateiro hätt ich keinen Bock, tagtäglich die ganze Nacht durchmachen da bin ich ja nach kurzem leergesaugt. Nach dem Motto in meinem Bumslokal bin ich mein bester Kunde :lol:

Also da bleibt doch nur noch vermieten :!:

Timmi
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Beitragvon Lasagnemutti » Mi 13. Apr 2005, 14:29

Tach Timmi,

Junger Hupfer stimmt. Deswegen stelle ich ja auch so naive, dumme Fragen!!!

Arbeiten will ich nicht. Reich werden schon, aber dazu muß man nicht nach Brasilien auswandern. Wer im Job Selbstverwirklichung findet - kann nicht ganz dicht sein. Das geht nur wenn man sooooooviel Kohle hat, das man den Job nur als Hobby betreibt. Alles andere ist Lüge/gaukelt man sich vor.

Deine Gründe für eine Immo sind plausibel. Aber ich hab eigentlich gefragt, warum auswandern auch unweigerlich immer gleich reich werden und nix tun sein muß. Es geht doch in erster Linie ums Land und die Menschen!? Ja und ob ich hier buckel oder dort buckel ist doch so ziemlich egal oder? Mein Kollege zum Beispiel vergeudet viele Jahre mit der Suche einer Idee damit er da drüben den Großen spielen kann und nix tun, anstatt das er einfach mal rübergehn würde.

Vielleicht seh ich das aber in meinem jugendlichen Leichtsinn aber auch alles nur zu naiv.

Nächte durchfeiern und bumsen ist doch was tolles! Zumindest in meinem Alter! Ich hoffe das ändert sich nie!

Cheers!

Leli :roll:
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