Milli V hat geschrieben:
Hallo - erstmal,
Termiten in den Möbeln

- mit welchen Tierchen muss man denn noch so rechnen, wenn man in Brasilien lebt? Ich meine im Alltag - zuhause quasi. Nicht am Amazonas

. Ist es sinnvoll in den oberen Stockwerken eines Hochhauses zu wohnen oder gibt es auch keine Probleme, wenn man ein Haus mietet?
Ein makabrer Satz wäre nun: Tiere sind mir am liebsten in der Pfanne. Stimmt aber nicht ganz, da ich Tiere mag - so lange ich die Kontrolle habe, welche Art und vor allem mit welchem Sicherheitsabstand.
Á propos: wie sieht es in Brasilien mit "fleischigen" Lebensmitteln aus? Ist es ratsam, Vegetarier zu werden?
Gruß Milli
Na ausser den Termiten gibt es zunächst Mal die Baratas. Dann noch Formigas und natürlich Mücken. Im Garten auch Mal Raupen, die Scheiss-Tauben vom Nachbarn sowie streunende Hunde und Katzen. Und dann auch noch die Eidechsen. Seltsamerweise habe ich bisher aber noch keine Spinnen gesehen. In der Dämmerung fliegen dann auch noch die Fledermäuse rum und irgendwo wohnt eine Eule.
Manchmal steht auch ein Pferd oder ein Esel vor der Tür. Und ab 4 Uhr melden sich die Gockel zu Wort.
Das ist so ziemlich alles, was in und um unser Haus "vege-tiert".
Um das Ganze im Haus in den Griff zu kriegen gilt als oberstes Gebot: keine offenen Lebensmittel, schmutziges Geschirr, usw. Pfannen immer abdecken, Obst auch. Knochen und Fleischreste nicht einfach so in den Müllsack.
Mit dem Fleisch habe ich keine Probleme. Beim Metzger tragen sie Handschuhe. Einzig über die Kühlung habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht. Carne seca oder Carne do Sol steht einfach so in Käfigen vor dem Laden in der Sonne. Wo mir zuviele Fliegen sind, kaufe ich nicht. Wenn der Laden einen schmutzigen Eindruck macht auch nicht. So muss man nicht Vegetariere werden....