Zukunft in Brasilien?

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Colono » Mi 5. Aug 2015, 17:00

Es kommt halt immer darauf an welche Art von Information man erhofft in diesem Forum zu finden. Ich selber lese mit Vorliebe Beiträge von Leuten die es geschafft haben sich in Brasilien eine Existenz aufzubauen und damit zufrieden sind.
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon GatoBahia » Mi 5. Aug 2015, 20:08

Colono hat geschrieben:Es kommt halt immer darauf an welche Art von Information man erhofft in diesem Forum zu finden. Ich selber lese mit Vorliebe Beiträge von Leuten die es geschafft haben sich in Brasilien eine Existenz aufzubauen und damit zufrieden sind.


Und was machst du mit dem ganzen Rest deiner Freizeit :?:

(Existenz aufzubauen und damit zufrieden sind) #-o

Ich hab mich da drüben erfolgreich vermehrt und ein Anrecht auf einen halbwegs zufrieden stellenden XXX erworben :cool:

Gato :mrgreen:
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Colono » Mi 5. Aug 2015, 20:41

GatoBahia hat geschrieben:Und was machst du mit dem ganzen Rest deiner Freizeit :?:

Mehrfachtrolle fūttern. Allerdings ein Problem wenn man zuviel davon hat. :mrgreen:
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon GatoBahia » Mi 5. Aug 2015, 21:27

Viel Spaß dabei :lol:

gato :cool:

PS: Gibt ja genug davon :roll:
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Trem Mineiro » Do 6. Aug 2015, 01:25

Colono hat geschrieben:Es kommt halt immer darauf an welche Art von Information man erhofft in diesem Forum zu finden. Ich selber lese mit Vorliebe Beiträge von Leuten die es geschafft haben sich in Brasilien eine Existenz aufzubauen und damit zufrieden sind.


Das Gefühl habe ich schon seit langen, schade dass dich da nur 1 oder 2 % der Beiträge erfreuen.

Ansonsten kann ich da nur in die Kerbe von Sefant schlagen. Ich gönne Ararenser seinen Erfolg, kenn aber mehr als ein Beispiel aus Belo Horizonte, wo es sehr schwer ist, sich mit Sprachunterricht über Wasser zu halten. Das ist eine Notlösung, wenn alles andere nicht geht. Und Belo Horizonte ist eine bildungshungrige Stadt und entsprechen groß ist das Angebot, oft dabei auch nicht seriös. Welchen Beruf hat Ararenser ursprünglich erlernt der in als Sprachlehrer qualifiziert?

Und als Empfehlung würde mir ein Fall auch nicht reichen. Schon seltsam, dass sich zu seinen Beiträgen nicht gleich 10 andere Sprachschulen sich gemeldet haben, um ihm Tipps zu geben :D .

Ich würde auch keinem Empfehlen als Kaufmann eine Firma in Brasilien aufzumachen, auch wenn ich sagen könnte, dass es bei mir geklappt hat. Ich hab mich erfolgreich als Geschäftsführer einer neu aufgebauten Filiale eines großen Deutschen Anlagenbauers durch die Mühle der brasilianischen Bürokratie, der Steuerverwaltung und des Zolls durchgeschlagen. Aber ich weiß auch, dass es die Ausnahme war. War auch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, so wie jetzt wahrscheinlich auch Ararenser.

Daraus eine Empfehlung für eine Auswanderung abzugeben würde ich mich nicht trauen. Folgerichtig bin ich auch zum Ende meiner Berufslaufbahn in Brasilien nach 20 Jahren wieder nach D zurückgekehrt.

Und mit den derzeitigen Zukunftsperspektiven in Brasilien würde ich auch nur aus familiären Gründen nach Brasilien gehen, nicht um mir dort eine Existenz aufzubauen. Aber Gott sei dank gefällt meiner Frau Deutschland.

Gruß
Trem Mineiro

@Oi Colono. Wieder kein Beitrag, wie du ihn gerne hättest.
Ich würde schon sagen, dass ich in Brasilien erfolgreich an meiner Existenz gebaut habe, ziehe es aber vor die Früchte dieser Existenz in Europa zu verjubeln. Ist mir da ruhiger und sicherer
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon DanielaFerreira » Do 6. Aug 2015, 21:53

Meine Familie kommt übrigens aus Recife :) also Sie leben dort,
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Ararenser » Do 6. Aug 2015, 23:27

Ich möchte da doch nochmal Stellung nehmen.

Das mit der Sprachschule warf ich in den Raum, da ich mit 100 anderen Ideen im Kopf nach Brasilien kam. Unterricht zu erteilen, ergab sich dann einfach mal so. Das es sich so klasse entwickelt, hat sicherlich mit der Lage zu tun. Aber wir haben hier Konkurrenz. Wizard, Fisk, Qualty, CNC, etc.... Aber was fehlt, sind Nativos. Und dann kommt dazu, das meine Schüler fleissig für mich Werbung machen. Die Ingenieure bringen mir neue Ingenieure, die Mediziner neue Mediziner usw. Natürlich braucht das Glück. Aber warum soll die TE das nicht auch in Betracht ziehen können?
Ob ich dazu befähigt bin Deutsch zu lehren? Ich bin kein Lehrer, aber ich habe mich immer schon für Sprachen interessiert und in meiner langjährigen Tätigkeit im Bereicht Logistik, viel Zeit im Ausland verbracht. Weiter habe ich Lehrlinge Ausgebildet und war Prüfungsexperte für die Berufsprüfungen. Also etwas Pädagogik habe ich dabei gelernt, ohne mir jetzt anmassen zu wollen, dass dieses ein Studium ersetzt. Aber hier will man zu 90% Deutsch auf Basis Konversation lernen. Anfänger. Das kann, bei entsprechender Vorbereitung, doch praktisch jeder.
U.a. habe ich eine brasilanische Englischlehrerin von FISK als Schülerin. Sie fragte, warum ich denn nicht auch Englisch anbiete. Hab mich dann auch daran gemacht, und oh Glück, auch das läuft. Die meisten brasi Sprachlehrer waren mal 1-2-3 Monate im Ausland und lehren dann Sprachen. Da muss ich sagen, dass ich hier vor Ort, im Vergleich mich nicht zu verstecken brauche.

Ach ja, es gäbe für die TE ja noch alternativen zum Geldverdienen. Eine Kirche eröffnen oder Politiker werden. Beides anscheinend gut bezahlt :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Colono » Fr 7. Aug 2015, 03:18

Um wieder zur Ausgangsfrage zurūck zu kommen. Ich kenne neben dem Sūden Brasiliens Nordosten auch ein wenig. Paraiba ein kleiner verschlafen ruhiger Bundestaat. Nette Mädels dort in Tambãu. Da könnte ich mir neben meinem derzeitigen Wohnort im Sūden ebenfalls eine erfolgreiche Zukunft vorstellen. Hat mir mal gut gefallen.

Ein Job bei der PF wūrde ganz gut zu einer gebūrtigen Paraibarin passen. Im Volksmund ist die Mulher Paraiba nämlich berūhmt berūchtigt als Macho-Flintenweib. Nicht so leicht unter zu kriegen. Irgendwie schwer vorzustellen, eine echte Maria Bonita egal ob aus PE oder PB hier im Forum. Sei's drum.

Hoje eu mando um abraço Pra ti pequenina Paraíba masculina, Muié macho, sim sinhô Paraíba masculina Muié macho, sim sinhô Eta pau pereira Que em Princesa já roncou Eta Paraíba
(Luiz Gonzaga)

http://www.melhoresdestinos.com.br/melhores-praias-da-paraiba.html
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon Zuckerbär » So 23. Aug 2015, 00:30

Hi!
Ich bin mit 21 Jahren nach Brasilien ausgewandert, ein Teil meiner Familie lebt auch dort. Also war ich damals wohl in einer sehr ähnlichen Situation wie du jetzt. Ich hab damals nicht so viel geplant/gedacht oder Sorgen gemacht wie du jetzt hier(was wohl ein Fehler war). Das hab ich aber zum Teil mit Absicht gemacht, da ich schon gewusst hab, dass es viel vernünftiger ist in Deutschland zu bleiben. Mein Plan war: Vor Ort wird sich schon eine Lösung finden und vor Ort hat man auch ein besseren Überblick.
Tja, nächsten Monat werde ich zurück nach Deutschland fliegen, da das Ganze hier sich tatsächlich zu einem einzigen Disaster entwickelt hat, obwohl es ein paar hoffnungsvolle Momente auf Erfolg gab :( . Von meinen ursprünglichen Zielen hab ich eigentlich nichts erreicht. :(
Also studieren wird kein Problem sein mit deinem Schulabschluss. Du kannst auch EAD machen, also Fernstudium, ist eine feine Sache. Du musst es halt dort klären, wegen Dokumente und so, aber ich hatte da nie wirkliche Probleme, die helfen einem eigentlich immer.
Wichtig ist das du eine finanzielle Absicherung und Wohnung hast. Meine Meinung nach das Wichtigste. Alles andere kannst du mit der Zeit hier lösen. Aber auf die schnelle Geld hier zu verdienen, ist echt unmöglich. Würde da selbst gerne einen Lösungsvorschlag hören.
So, das reicht für's erste, wenn du noch mehr wissen möchtest schreib mir!
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Re: Zukunft in Brasilien?

Beitragvon DanielaFerreira » Di 25. Aug 2015, 09:43

Zuckerbär hat geschrieben:Hi!
Ich bin mit 21 Jahren nach Brasilien ausgewandert, ein Teil meiner Familie lebt auch dort. Also war ich damals wohl in einer sehr ähnlichen Situation wie du jetzt. Ich hab damals nicht so viel geplant/gedacht oder Sorgen gemacht wie du jetzt hier(was wohl ein Fehler war). Das hab ich aber zum Teil mit Absicht gemacht, da ich schon gewusst hab, dass es viel vernünftiger ist in Deutschland zu bleiben. Mein Plan war: Vor Ort wird sich schon eine Lösung finden und vor Ort hat man auch ein besseren Überblick.
Tja, nächsten Monat werde ich zurück nach Deutschland fliegen, da das Ganze hier sich tatsächlich zu einem einzigen Disaster entwickelt hat, obwohl es ein paar hoffnungsvolle Momente auf Erfolg gab :( . Von meinen ursprünglichen Zielen hab ich eigentlich nichts erreicht. :(
Also studieren wird kein Problem sein mit deinem Schulabschluss. Du kannst auch EAD machen, also Fernstudium, ist eine feine Sache. Du musst es halt dort klären, wegen Dokumente und so, aber ich hatte da nie wirkliche Probleme, die helfen einem eigentlich immer.
Wichtig ist das du eine finanzielle Absicherung und Wohnung hast. Meine Meinung nach das Wichtigste. Alles andere kannst du mit der Zeit hier lösen. Aber auf die schnelle Geld hier zu verdienen, ist echt unmöglich. Würde da selbst gerne einen Lösungsvorschlag hören.
So, das reicht für's erste, wenn du noch mehr wissen möchtest schreib mir!






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