Zusammenleben im Condominium

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Lauros » Sa 14. Mär 2009, 18:29

Mich möchte mal Interessieren mit was für Problemen ihr mit der Gemeinschaft in euren Condo zu kämpfen habt.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen .
Ich persönlich finde das in unserem Condo mehr Probleme auftreten als Ich mir wünsche .
Gruss Lauros
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Robinho » Sa 14. Mär 2009, 20:18

Hallo Lauros
Ich wohne wenn ich in BR bin in meinem Haus in einem Stadtteil
Ich dachte immer dass in einem Cando das Wohnen einfacher weil sicherer ist.
Schildere doch mal zwei bis drei Probleme
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Lauros » Sa 14. Mär 2009, 20:33

Robinho hat geschrieben:Hallo Lauros
Ich wohne wenn ich in BR bin in meinem Haus in einem Stadtteil
Ich dachte immer dass in einem Cando das Wohnen einfacher weil sicherer ist.
Schildere doch mal zwei bis drei Probleme


Es ist natürlich sicher.
Ich habe aber festgestellt das Untereinander Probleme ,die innerhalb des Condominiums (alles Häuser) auftauchen ,oft nur kompliziert zu lösen sind. Bei uns wohnen halt nur Leute aus der Mittelschicht und Ich hätte es mir nicht vorgestellt das Untereinander so wenig Kommunikation gibt .
Gruss Lauros
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Tuxaua » So 15. Mär 2009, 07:13

Also ich für meinen Teil muss sagen: NIE WIEDER CONDOMINIO!
Was ich da in den 2,5 Jahren erlebt habe stellt jeden deutschen Oberlehrer-Spießer in den Schatten.
Endlose Versammlungen ohne Ergebnis, Regelwerke so lang wie der Amazonas, Nachbarn die sich an allem stören (wohl hauptsächlich aus Rechthaberei), verbaler "Kleinkrieg" zwischen Mietern und dort wohnhaften Eigentümern, Beschwerden an die Jungs der portaria obwohl man auch per Haustelefon direkt kommunizieren könnte, Rundschreiben an alle, dass irgendwer nachts um 1 Uhr im Schwimmbecken angetroffen wurde usw.

Als ich in mein eigenes Haus eingezogen bin habe ich mit vollem Genuss an einem Sonntag Nachmittag mit dem Bohrhammer ein paar Löcher in die Wand gebohrt und Bilder aufgehängt.
Nicht dass ich das im cond gemacht hätte, aber die Einschränkungen dort waren schon recht heftig. Gut, war notwendig, weil es immer ein paar nette Zeitgenossen gibt, die sich aufführen wie ein nasser Gartenschlauch und keinerlei Rücksicht nehmen.
Trotzdem: die knapp 20 Jahre, die ich in Deutschland zur Miete gewohnt habe waren lockerer, obwohl das cond hier nicht das schlechteste war.
Gut gepflegt und administriert, Mittelklasse mit heute R$1200 Miete + R$220 Nebenkosten für 68m².
Vorteil: höhere Sicherheit als Haus außerhalb eines cond.
Das Zusammenleben, nunja wie soll ich sagen - brasilianisch. Alle sind gute Freunde, die sich bei Bedarf oder aus Eigennützigkeit ohne mit der Wimper zu zucken in den Rücken fallen.
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon tinto » So 15. Mär 2009, 09:10

Das erinnert mich an eine andere Diskussion.

beitrag110012.html?hilit=#p110012

Ich kann zwar jetzt nicht mit eigenen erfahrungen in Brasilien auflaufen. Aber ich denke die Konfliktsitiuation ist ähnlich, egal, ob in Deutschland, Brasilien oder Spanien...einerseits geht es um die Aufstellung oder Einhaltung von Regeln (Hausordnung, wer was z.B. Umlagen etc zahlen oder wann oder wie benutzen darf, z.B. den Gemeinschaftspool etc) , andererseits darum wie die Anlage erhalten bzw modernisiert wird und wie teuer das sein darf. Und dann die üblichen nachbarschaftlichen Konflikte halt.....

In Spanien habe ich mal einige Monate bei einem Rechtsanwalt, Untewrnehmensberater und Verwalter gearbeitet, der insgesamt 23 Anlagen betreut hat, ich war in vier Monaten auf 8 Eigentümerversammlungen, habe die mit vorbereitet und bei der Übersetzung juristischer Fachbegriffe geholfen, und was ich da erlebt habe, daraus könnte man ein super Theaterstück machen. Je mehr Parteien, je unterscheidlicher die Interessen zwischen selbstgenutzten und vermieteten Parteien, je mehr soziale Unterschiede, je internationaler die Nutzer desto mehr krachte es. Und zwar heftig. Manchmal entläd sich da der angestaute Frust eines ganzen vermasselten Lebens. Mich wundert nur, dass es da noch keinen Amoklauf gegehben hat...

Und natürlich gibt es auch in Deutschland und sicher auch in Spanien oder Brasilien Gemeinschaften, da funktioniert das alles reibungslos - und andere, da brennts an allen Ecken.
_________________________________
Schöne Grüße,
tinto
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Takeo » So 15. Mär 2009, 15:51

Ich glaube, dass sobald Regeln aufgestellt werden oder werden müssen, sich Parteien, Interessen, Interessenskonflikte etc. bilden, und dann geht's los. Ich wohne nicht in einem Condominium, sondern in einer normalen Nachbarschaft der Mittelschicht... da gibt es keine Konflikte, keine Versammlungen, manchmal kommen die Kinder des Nachbarn bei uns spielen, manchmal spielt mein Sohn bei den Nachbarn, manchmal grüsst man sich, manchmal nicht, manchmal wechselt man ein paar Worte, manchmal wird man angerufen, weil die Nachbarn gemerkt haben, dass der Hund ausgebrochen ist... vollkommen normal eben. Ich habe Leute, die wohnen im Condominuim... da geht's los: die kann man noch nicht mal eben besuchen gehen, man muss sich anmelden, der Pförtner schreibt die Placa auf, es wird angerufen, es wird gegenbestätigt... das find' ich immer zum Kotzen!
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon BRASILIANT » So 15. Mär 2009, 16:14

Lauros hat geschrieben:Mich möchte mal Interessieren mit was für Problemen ihr mit der Gemeinschaft in euren Condo zu kämpfen habt.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen .
Ich persönlich finde das in unserem Condo mehr Probleme auftreten als Ich mir wünsche .
Gruss Lauros


Was genau meinst Du? Die s.g. Condomínios Fechados oder die simple Mieter-/Eigentümergemeinschaft in einem normalen Mehrfamilienhaus?

Kenne Condomínio nur als normale Gemeinschaft der Bewohner in einem Mehrfamilienhaus, in meinem Fall in einem Gebäude mit 6 Wohnungen. In den ersten zwei Mietwohnungen wo ich gewohnt habe, gab es immer den s.g. Síndico der das schon seit Jahren gemacht hat und auch nicht wild drauf war das jemand andere es macht. Somit hat es immer ganz gut geklappt mit der Gemeinschaft, da es auch nicht viele (max. 6 Stimmberechtigte) waren, somit konnten Renovierungs oder Umbaumassnahmen oder sonstiges schnell beschlossen und abgesegnet werden.
In meiner jetzigen Eigentumswohnung ist es nun leider so, das der alte "Dauer-Síndico" sein Amt nach gut 20 Jahren abgegeben hat. Hauptsächlich wohl deshalb weil der Zusammenhalt der Bewohner, alles Eigentümer, sehr gelitten hat und im Prinzip jeder nur noch an seiner Wohnung interessiert war und nur das wirklich nötigste am Gebäude selbst für die Gemeinschaft gemacht wird. Seit dem ist es nun so das jeder Eigentümer rundum alle 1 - 2 Jahre den Síndico "spielen" darf. Alles leider improvisiert, sprich OHNE Ata, oder Hausordung oder ähnl.

Was mich ja mal interessieren würde, wer schon erfahrung mit Condo. Fechado und der anderen Variante hat. Wo gibt´s mehr Probleme?
Meiner Meinung nach ganz sicher in einem Condomínio Fechado, da jeder in seinem Haus lebt und meint er wäre allein auf der Welt und könne nun im Condo tun und lassen wie er will. So zusagen in einer Art Rechtsfreiem Raum. Was hinzukommt dort ist das dort ein Haufen Leute mit Geld, oft sehr viel Geld auf einem Haufen sitzt, einer aroganter und eingebildeter als der Andere. Da ist doch klar das jeder beim kleinsten Anlass mit SEINEM Anwalt droht und jede Streitigkeit gleich vor den Kadi gezerrt wird.

:cool:
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon tinto » So 15. Mär 2009, 16:27

Takeo hat geschrieben:Ich glaube, dass sobald Regeln aufgestellt werden oder werden müssen, sich Parteien, Interessen, Interessenskonflikte etc. bilden, und dann geht's los. Ich wohne nicht in einem Condominium, sondern in einer normalen Nachbarschaft der Mittelschicht... da gibt es keine Konflikte, keine Versammlungen, manchmal kommen die Kinder des Nachbarn bei uns spielen, manchmal spielt mein Sohn bei den Nachbarn, manchmal grüsst man sich, manchmal nicht, manchmal wechselt man ein paar Worte, manchmal wird man angerufen, weil die Nachbarn gemerkt haben, dass der Hund ausgebrochen ist... vollkommen normal eben. Ich habe Leute, die wohnen im Condominuim... da geht's los: die kann man noch nicht mal eben besuchen gehen, man muss sich anmelden, der Pförtner schreibt die Placa auf, es wird angerufen, es wird gegenbestätigt... das find' ich immer zum Kotzen!


Finde ich auch. Das ist aber (auch) Brasilien, und es gibt viele Condos, ja es werden auch immer mehr. Das ist ja mitunter schlimmer reglementiert als in Deutschland, alles vergittert und verrammelt.... :shock:
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Schöne Grüße,
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Severino » So 15. Mär 2009, 16:44

Mich bringen keine zehn Pferde in so ein Condominio. Wir leben in unserem Haus am Stadtrand von Anápolis. Da können die Kinder spielen und auch Mal Krach machen. Kaum einer stört sich an dem anderen - obwohl es auch Mal zu Konflikten kommen kann. Ich selbst hab zum Glück keine, aber zwei meiner Nachbarn streiten sich, sobald sich die Möglichkeit ergibt.
Eine Bekannte wohnt in einem Condominio fechado. Mit ihrer Tochter. Die zahlt sich dumm und dämlich an multas, weil das Mädel zu laut war, die Musik zu laut war, sie in den Pool gefurzt hat, usw. Aber sie würde niemals in einem Haus wohnen. Sie hätte Angst. Und das ist der Grund, warum die Brasilianer im Condominio leben wollen. Da gibt es den Porteiro und die Angestellten für den Unterhalt. Da kommt sonst keiner rein. Fechado eben.
Allerdings ist das eben in der Realität nicht so. Mein Nachbar arbeitet als Porteiro in einem Condominio fechado. Was der so für Geschichten erzählt.... Nur Streit unter den Parteien. Intrigen und Denunzierungen. Das muss wirklich schlimm sein. Und sicherer ist es auch nicht, die Bewohner fühlen sich nur sicherer...
Wer irgendwo rein will, der kommt auch rein. Da nützt fechado, Mauer oder cerca eletrica nix. So ist das nunmal in Brasilien. Und wenn der Hund bellt, dann verrammeln sie ihre Tür...
paz e amor
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Re: Zusammenleben im Condominium

Beitragvon Lauros » So 15. Mär 2009, 16:45

BRASILIANT hat geschrieben:
Lauros hat geschrieben:Mich möchte mal Interessieren mit was für Problemen ihr mit der Gemeinschaft in euren Condo zu kämpfen habt.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen .
Ich persönlich finde das in unserem Condo mehr Probleme auftreten als Ich mir wünsche .
Gruss Lauros


Was genau meinst Du? Die s.g. Condomínios Fechados oder die simple Mieter-/Eigentümergemeinschaft in einem normalen Mehrfamilienhaus?

Kenne Condomínio nur als normale Gemeinschaft der Bewohner in einem Mehrfamilienhaus, in meinem Fall in einem Gebäude mit 6 Wohnungen. In den ersten zwei Mietwohnungen wo ich gewohnt habe, gab es immer den s.g. Síndico der das schon seit Jahren gemacht hat und auch nicht wild drauf war das jemand andere es macht. Somit hat es immer ganz gut geklappt mit der Gemeinschaft, da es auch nicht viele (max. 6 Stimmberechtigte) waren, somit konnten Renovierungs oder Umbaumassnahmen oder sonstiges schnell beschlossen und abgesegnet werden.
In meiner jetzigen Eigentumswohnung ist es nun leider so, das der alte "Dauer-Síndico" sein Amt nach gut 20 Jahren abgegeben hat. Hauptsächlich wohl deshalb weil der Zusammenhalt der Bewohner, alles Eigentümer, sehr gelitten hat und im Prinzip jeder nur noch an seiner Wohnung interessiert war und nur das wirklich nötigste am Gebäude selbst für die Gemeinschaft gemacht wird. Seit dem ist es nun so das jeder Eigentümer rundum alle 1 - 2 Jahre den Síndico "spielen" darf. Alles leider improvisiert, sprich OHNE Ata, oder Hausordung oder ähnl.

Was mich ja mal interessieren würde, wer schon erfahrung mit Condo. Fechado und der anderen Variante hat. Wo gibt´s mehr Probleme?
Meiner Meinung nach ganz sicher in einem Condomínio Fechado, da jeder in seinem Haus lebt und meint er wäre allein auf der Welt und könne nun im Condo tun und lassen wie er will. So zusagen in einer Art Rechtsfreiem Raum. Was hinzukommt dort ist das dort ein Haufen Leute mit Geld, oft sehr viel Geld auf einem Haufen sitzt, einer aroganter und eingebildeter als der Andere. Da ist doch klar das jeder beim kleinsten Anlass mit SEINEM Anwalt droht und jede Streitigkeit gleich vor den Kadi gezerrt wird.

:cool:

Wir reden hier von einem Condo Fechado d.h . eine Überschaubare Anzahl von Häusern mit Garten , gemeinsame Unterteilte Stellplätze + Gemeinschafts Grünflächen, Mauer mit Elektrozaun + Elektrorolltor ohne Wachdienst.Was mich ja wundert wenn Ich aus Deutschland nach Brasilien komme und mich auf Brasilien freue denke Ich in der Nachbarschaft Leute zu haben die noch starrsinniger , egoistischer und dazu auch noch kommunikationsfeindlicher als wir Westeuropäer sind, das kaum miteinander geredet wird und schon für Kleinigkeiten wie Gemeinschaftsgarten oder Stellplätze ruck zuck Probleme entstehen .
Irgendwie hat du BRASILIANT schon die Nachbarn richtig beschrieben .Nur das manche halt nicht zum Anwalt gehen sondern das sie selber Anwalt sind. :?
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