Sao Paulo - Die Schwulenparade 2006 hat in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mit mehr als zwei Millionen Menschen laut Medien einen neuen Weltrekord erzielt. Die Zahl wurde am Sonntag offiziell von der Polizei mitgeteilt. Mit Regenbogenfahnen und in fantasievollen Kostümen demonstrierten die Teilnehmer für mehr Rechte von Homosexuellen demonstriert. "Wir sind Bürger, Bürger, die Steuern zahlen und an diesem Land mitarbeiten", sagte einer der Organisatoren, Nelson Matias Pereira. Noch immer würden Schwule, Lesben und Transsexuelle in Brasilien diskriminiert.
Der 36 Jahre alte Architekt Cao Ramos - im goldenen Abendkleid und mit High-Heels - erklärte: "Es gibt so viele andere Dinge auf der Welt, über die wir uns Sorgen machen sollten, als über die sexuellen Vorlieben der Leute". dpa/AP
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